Besserung im Alter

Fragen und Antworten zu den SCHROTH-Rehabilitationszentren für Wirbelsäulendeformitäten
Effi-Maria
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Beitrag von Effi-Maria »

Ich habe immer mal wieder von der "Bowtech-Technik" gehört. Kann jemand dazu in bezug auf Skoliose bzw. Schmerzreduzierung etwas sagen?
Gruß Effi-Maria
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Thomas hat geschrieben:Klaus, Du schreibst öfters von der eingeschränkten Lebensqualität von Korsett-Trägern.
Richtig und Lebensqualität ist immer eine ganz individuelle Sache, die jeder für sich selbst entscheiden muss.
Aber ok, diese Erweiterung mit der Erklärung, was man da abwägen muss, muss man wohl jedesmal machen, wenn man diskutiert.
minimine hat das aber gut erkannt.

Meine Beschwerden sind nicht so, dass ich mich mit einem Korsett insgesamt besser fühlen würde.

Gruss
Klaus
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

effi-maria hat geschrieben:
Klaus hat geschrieben:
effi-maria hat geschrieben:Zu Klaus: mehr als diese für mich viel zu vielen Diagnose-Termine, die ich o.genannt habe, kann ich nicht liefern! Mir reicht das, ehrlich gesagt.
Das verstehe ich jetzt im Zusammenhang nicht so ganz. Was meinst Du damit?
Na sowas! Schreibfehler! Es muss heißen: Diagnose-Termini!
Oh, jetzt wird es mit den Zitaten kompliziert. :)

Du hast mich völlig mißverstanden.
Du schreibst, dass Du nicht mehr "liefern" kannst, obwohl ich das doch gar nicht in Frage gestellt habe. :confused:

Gruss
Klaus
Effi-Maria
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Wie geht es weiter.....?!

Beitrag von Effi-Maria »

Hallo! Melde mich nach meiner Untersuchung in der Uni-Klinik Ffm. Fing richtig gut an: Termin war bei Dr.Geiger! Wr mir versprochen! Naja, wer war nicht da.....! Kollege von ihm war nett und machte einen kompetenten Eindruck. "Über ihre Skoliose brauchen wir ja nicht weiter zu reden".....sieht schlimm aus! Aber Sie haben sich ja verdammt gut gehalten! (Schmeichel, schmeichel!) Facetten-Verödung, wenn Spritzen nicht mehr helfen. Spritzen will der Arzt aber nicht unter CT machen. "Brauche ich nicht, genug Erfahrung!" (Wie kann ich da sicher sein?) Also, ich bin nicht so richtig weiter gekommen. Zur Zeit mache ich wieder KG. Die Physiofrau meinte, ich solle alle weiteren Maßnahmen, wie Fitness-Center, Muskelaufbau-Übungen unterlassen. Mit Dehnübungen, Atmung und regelmäßiger alltäglicher Bewegung, Spazierengehen z.B., Fahrradfahren usw. mache ich schon alles, was meine Muskeln brauchen. Bestätigte der Ortho in Uniklinik übrigens auch. Ist das wirklich so??? Schmerzen sind wirklich besser geworden. Aber dieser Zustand ist sehr fragil und kann sich jederzeit verändern.
Ich bin nach wie vor auf der Suche nach einem Spezialisten, der wirklich sehr gut in der Spritzentechnik ist. Im Frankfurter Raum!! Wer weiß was? Liebe Grüße von Effi-Maria
minimine
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Beitrag von minimine »

Hallo Effi-Maria,

schön, dass du dich wieder meldest. :ja:
Würde man dich denn in Frankfurt nicht bei einer Schroth-Reha unterstützen? Schroth ist ja nicht einfach Muskelaufbau, sondern viel gezielter und auf die Ursache bezogen.

Bei der Suche nach einem Arzt zur Spritzentherapie kann ich dir leider nicht helfen, aber geht das nicht in der Uni-Klinik oder willst du das dort nicht machen lassen?

Was ist denn aus dem Vorhaben geworden, Dr. Hoffmann aufzusuchen? Vielleicht könntest du dir auch noch bei Dr. Steffan eine Meinung holen. Bad Sobernheim ist von Frankfurt aus ja auch nicht allzu weit weg. Allerdings ist die Wartezeit auf einen Termin nicht gerade unerheblich lang. :/

LG
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Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
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Beitrag von Effi-Maria »

Tja, mit Schroth-Klinik ist man bei meinem Alter in der Uni nicht so überzeugt.
Spritzen wollen die auch dort. Aber wie ich ja schon geschrieben habe, ohneCT-Unterstützung. LG Effi-Maria
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Effi-Maria hat geschrieben:Tja, mit Schroth-Klinik ist man bei meinem Alter in der Uni nicht so überzeugt.
Ich hoffe mal, dass das nur daran gelegen hat, dass Dr. Geiger nicht persönlich da war. Nachdem er mindestens 2 x einen Vortrag in Bad Salzungen gehalten hat, sollte er eigentlich auch mehr Einfluss auf seine Kollegen gewonnen haben.

Oder hast Du da vielleicht nicht so viel Druck gemacht?

Gruss
Klaus
jojo_sol
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REHA bei älteren Semestern

Beitrag von jojo_sol »

Hallo, hier ist jojo_sol, der Frischling, der sich aus technischen Gründen als jojo_sol1 vorstellen musste. Hier finde ich ja nun mehrere Menschen meines Alters-schön- :) Was ist denn aus deiner Behandlung geworden Effi? Ich komme immer zu dem Schluss, dass eine OP wie der Orthopäde angekündigt hat, für mich noch lange nicht in Frage kommt. Ich bin freiwillig in der AOK als Beamtin, da mich keine private Kasse wegen der Skoliose und anderen Sachen so ohne weiteres aufnehmen wollte. Wer ist denn bei Beamten für eine REHA nach Schrot zuständig? Wenn man unsicher ist, wird man meist einfach mit Schmerzmitteln abgefertigt. Ich habe ja noch eine Überweisung zur näheren Abklärung nach Cuxhaven, aber das ist ja wohl eher eine OP-Klinik. Wenn die dann sagen, OP ist angesagt, bekomme ich nachher keine REHA mehr durch. Mein Hausarzt hat mich mit Schmerzmitteln zum fitness geschickt, da ich nach dem Training Schmerzen habe und meine Beweglichkeit deutlich eingeschränkt ist. Meine jetzige KG hat mit von der Therapie nach Schroth immerhin erzählt. Mir fehlt die Kombi von Aufbautraining mit entsprechender Entspannung. So wird alles immer nur fester und fester und damit schmerzhafter.
Aber ich muss mir wohl viel mehr Fachwissen aneignen :/ , um auf Ärzte vorbereitet zu sein. Gleitwirbel...hmmm...???
Anscheinend gibt es in meiner Nähe keine Gruppen, die sich treffen, oder?
Mündlicher Austausch würde mir vielleicht schneller helfen können.
Wer ist Landesbeamter und hat eine Kur durchbekommen?
In der Hoffnung auf Reaktionen auch von Gruftis von :D
Ciao jojo_sol
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo, hier ist jojo_sol, der Frischling, der sich aus technischen Gründen als jojo_sol1 vorstellen musste.
Deine PN: Dann hat sich das ja geklärt und jojo_sol1 war Dein Gastname.
Wer ist denn bei Beamten für eine REHA nach Schrot zuständig?
Soweit ich weiß, bekommst Du nur eine Beihilfe
http://www.beamten-informationen.de/inf ... r_und_reha
Ich habe ja noch eine Überweisung zur näheren Abklärung nach Cuxhaven, aber das ist ja wohl eher eine OP-Klinik. Wenn die dann sagen, OP ist angesagt, bekomme ich nachher keine REHA mehr durch
Das ist Unsinn, eine OP ist wie jede andere in einem Beratungsgespräch erwähnte Behandlungsart nur ein Vorschlag! Man sollte sich da wirklich von dem Bild des Arztes als Vormund verabschieden.
Abgesehen davon, Cuxhaven würde ich Dir auch nicht empfehlen.

Entweder den schon an anderer Stelle erwähnten Dr. Niemeyer in Hamburg (Überweisung durch "irgendeinen netten" :) Orthopäden) oder am besten gleich zu Dr. Hoffmann in Stuttgart. Da hast Du dann alles aus einer Hand an einem Tag, incl. REHA Antrag, falls das auch finanziell geht.
(Kliniken wie die von Dr. Niemeyer machen das allgemein nicht und geben nur die Empfehlung dazu im Arztbericht)

Bei einem evtl. korrigierenden Erwachsenen Korsett (ein besonderes Thema!) ist möglicherweise mehrmals eine Reise nach Stuttgart zum Korsettbauer Rahmouni erforderlich, der die besten Erfahrungen mit diesen Korsetten hat.
Bei Dr. Niemeyer in Hamburg gibt es mittlerweile auch eine kompetente Korsettversorgung.

Zu jeder Behandlung und auch privaten Maßnahmen gehört vorher eine aktuelle kompetente Diagnose, wo Du nicht mehr so viel Zeit mit anderen Ärzten verlieren solltet.

Und vielleicht erzählst Du an dieser Stelle nochmal die Geschichte mit Frau Dr. Schneider in Uelzen.

Gruss
Klaus
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Besserung im Alter-hoffentlich

Beitrag von jojo_sol »

Hallo Klaus,
vielen Dank für deine prompte pn.
Ja, jetzt klappt es mit dem Namen.
Dr. Schneider hat keine neuen Patienten mehr aufgenommen. Auch auf nochmalige Nachfrage, dass sie mir von der Skoliose-Selbsthilfe-Gruppe empfohlen worden sei, bekam ich nur zur Antwort: Das könnten andere Orthopäden auch...Den Eindruck habe ich allerdings nicht.
Am Telefon war ja wohl eine Helferin. Ich habe es als recht unfreundlich und wenig patientenfreundlich empfunden.
Aber wer weiß, vielleicht hatte sie ja einen schlechten Tag.
Der Orthopäde in Schneverdingen hat 2 Bilder gemacht. Ich habe nur eine disc mit, die ich aber wohl nicht ohne entsprechendes Programm abspielen kann. Ich weiß auch nicht, wie er vermessen hat. Die Vergleichsbilder waren zu einem anderen Zweck vor 2 Jahren angefertigt worden. Ich weiß leider auch nicht mehr, ob liegend oder stehend.
Nach der zwar erst kurzen Recherche in diesem Forum, was ich als SEHR informativ und hilfreich empfinde, bin ich eigentlich immer mehr überzeugt, dass ich eine Schroth-Reha machen möchte. Ich finde die Selbstwahrnehmung und auch die Integration von Schmerzlinderung neben den Übungen ganz wichtig. Das Programm überzeugt mich. Jetzt gilt es nur noch einen Arzt zwecks Antrag zu gewinnen. Ich wollte mich jetzt in HH bei Dr. Niemeyer anmelden. Dazu brauche ich wohl eine Überweisung von einem Orthopäden? Hausarzt reicht nicht?
Ich dachte, er würde dann einen Reha-Antrag schreiben. Wer macht das denn dann? Mit meinem Arbeitgeber habe ich gesprochen, der würde das befürworten. Ich hoffe ja nicht, dass ich erst zig-mal wegen der Sache gefehlt haben muss. Denn das will ich ja gerade vermeiden.
Liebe Grüße jojo_sol :)
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Silas
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Beitrag von Silas »

Nein, Du musst für eine Reha keine Fehlzeiten "vorweisen".

Ganz im Gegenteil, eine Reha soll gerade das vermeiden helfen.
"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."
(Stephen Hawking)
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

jojo_sol hat geschrieben:Ich wollte mich jetzt in HH bei Dr. Niemeyer anmelden. Dazu brauche ich wohl eine Überweisung von einem Orthopäden? Hausarzt reicht nicht?
Richtig, so wie es in der Rubrik Gesucht/Gefunden in der überregionalen Sprechstunde steht. Und deswegen habe ich ja auch geschrieben, das man versuchen sollte, einen "netten und willigen" Orthopäden zu finden, der die Überweisung ausstellt. Es ist nämlich oft leider so, dass Orthopäden ungern ihre Kompetenz an andere abgeben wollen, auch wenn sie diese Kompetenz gar nicht haben. :)
Ich dachte, er würde dann einen Reha-Antrag schreiben. Wer macht das denn dann?
Im allgemeinen ist es so, dass im Bericht der Klinik so eine Empfehlung steht (das ist aber nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit!) und dann der überweisende Orthopäde den Antrag stellt.
Das ist aber leider viel Theorie, weil der "nette und willige Orthopäde" dann schon von Dir überzeugt werden und unbedingt entsprechende Formulierungen in den Antrag bringen muss, damit das auch klappt.

Ich will damit sagen, dass es gut wäre, wenn der wenigstens Schroth kennt. Ansonsten kann natürlich auch Dein Hausarzt den Antrag stellen, der Arztbericht der Klinik dient ihm als Unterlage (extra Kopie für den Hausarzt verlangen) und Du solltest hier aus dem Forum die entsprechenden Formulierungen zusammenstellen und dem Hausarzt darin unterstützen.
Du siehst, es ist generell viel Eigeninitiative bzw. Eigenkompetenz notwendig. Deswegen empfehlen wir immer wieder Dr. Hoffmann, wo so ein Umstand entfällt.

Bezüglich Dr. Niemeyer würde ich einfach mal dort anrufen und fragen, wie das mit dem Schroth REHA Antrag bei entsprechender Indikation nun tatsächlich ist.
Ich hoffe ja nicht, dass ich erst zig-mal wegen der Sache gefehlt haben muss
Nein, aber da spielt etwas anderes eine Rolle. Bevor eine solche REHA genehmigt wird, muss die ambulante Versorgung vor Ort ausgeschöpft sein. Dass heisst, es müssen bereits Behandlungen gelaufen sein, die nicht zum Erfolg geführt haben. Das tun sie bei den üblichen Maßnahmen sowieso immer, aber es ist nun mal eine Formularie.
Beim Arztbesuch sollten also alle bisherigen Maßnahmen dokumentiert sein.

Gruss
Klaus
jojo_sol
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Formulierungshilfen für REHA-Anträge

Beitrag von jojo_sol »

Hallo Leute,

Wo finde ich diese Formulierungshilfen für einen Reha-Antrag? Ist hier irgendwo einer eingestellt? Ich habe es schon mit der Suchfunktion versucht, bin aber nicht fündig geworden. Ist ja vielleicht am besten, wenn man das passende gleich beim Arztbesuch dabei hat.
;D Wenn ich selber die Begründung weiß, kann ich mich nicht so leicht über den Tisch ziehen lassen. Ich hab keine Lust auf eine REHA oder Kur, in der die Leute nicht wirklich Ahnung von Skoliose haben. Meine Zeit will ich da nicht vertun und dann vielleicht so schnell keine Möglichkeit mehr bekommen.
Also für Textvorschläge wäre ich sehr dankbar-auch bezogen auf eine nicht mehr jugendliche, bzw junge Erwachsenenskoliose. Da gibt es ja bestimmt Unterschiede in der Begründung.
Liebe Grüße
jojo_sol :D
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Beitrag von minimine »

Hallo jojo,

du musst keine freie Begründung schreiben. Da du ja bei der gesetzlichen KK Mitglied bist, hast du auf jeden Fall schonmal einen Vorteil, denn wenn die Beihilfe nicht zahlt, dann muss die KK zahlen, sofern alles medizinisch notwendig ist.
Wo du deinen Antrag stellst, ist auch egal, die Kostenträger sind nämlich dazu verpflichtet, den Antrag an die richtige Stelle weiterzuleiten, sollten sie nicht zuständig sein.
Also würde ich an deiner Stelle einfach mal zur AOK gehen und einen Reha-Antrag abholen bzw. muss dir der Arzt ein spezielles Formular ausfüllen, quasi der Antrag zum eigentlichen Antrag (Beamte dürften Bürokratie ja gewohnt sein ;D ). Damit gehst du dann zur KK und du bekommst dann einen Antrag zum Ausfüllen zugeschickt, da kannst du dann begründen, warum eine Reha bei dir notwendig ist, welche Einschränkungen du hast, welche Therapien du schon alles unternommen hast, welche Ziele du mit einer Reha verbindest etc.
Gleichzeitig bekommt dein Arzt auch einen Fragebogen, indem er die Notwendigkeit einer stationären Reha begründen muss. Dafür ist es wichtig, sich einen Arzt zu suchen, der einen da auch unterstützt.

Wünsche dir viel Erfolg. :)

LG
Minimine
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Re: Besserung im Alter

Beitrag von Effi-Maria »

Hallo,

ich melde mich wieder. Nachwievor Berg- und Talfahrt. Zur Zeit Letzteres. Die Höhen erlebte ich durch KG, d.h. Streckungen, Dehnungen und Atemübungen. War aber begrenzt. Dann Schmerzfreiheit durch Voltaren Resinat - wunderbar! Ich konnte lange lange spazieren gehen. Nach 3 Tagen setzten Nebenwirkungen ein: Alpträume, die mit jeder Nacht länger und intensiver wurden. Nach Absetzen wieder alles OK.
Tja, dann habe ich noch festgestellt, dass ich im Laufe der Zeit um 3 cm "geschrumpft" bin. Auch nicht grade verheissungvoll was die Zukunft betrifft. Jetzt habe ich in Frankfurt eine Schroth-Therapeutin gefunden. Im November geht es los.

5 Fragen:

1. Muss ich damit rechnen, dass der Schrumpfungsprozess weitergeht?
2.Hat jemand Erfahrung mit Voltaren resinat. Habe es am Abend genommen. Könnten die Nebenwirkungen bei Morgeneinnahme verschwinden? Die Schmerzfreiheit war zu 100 %- toll. Möchte ich wiederhaben....!

Noch eine 3. Frage: Focus-Arzthitliste: wird die von euch unterstützt, sprich bestätigt?
4. Im Frankfurter Raum: ist vielleicht ein guter Spezialist hinzugekommen?
5. Seit einiger Zeit melden sich bei mir - vielleicht 3x in der Woche - "Ameisen", die auf der konvexen Seite auf einer begrenzten Bahn hoch- und runter "krabbeln". Ist das ein alarmierendes Anzeichen? Nach kurzer Zeit hört das Kribbeln wieder auf.

Herzliche Grüße von Effi-Maria
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Schroth KG

Re: Besserung im Alter

Beitrag von Silas »

Effi-Maria hat geschrieben: 1. Muss ich damit rechnen, dass der Schrumpfungsprozess weitergeht?
So etwas passiert halt mit dem Alter, wenn das allerdings innerhalb kürzerer Zeit erfolgt, sollte man der Sache auf den Grund gehen.
Effi-Maria hat geschrieben: 2.Hat jemand Erfahrung mit Voltaren resinat. Habe es am Abend genommen. Könnten die Nebenwirkungen bei Morgeneinnahme verschwinden? Die Schmerzfreiheit war zu 100 %- toll. Möchte ich wiederhaben....!
Dazu müsstest Du uns erst einmal erzählen, welche Nebenwirkungen Du verspürst.
Effi-Maria hat geschrieben: Noch eine 3. Frage: Focus-Arzthitliste: wird die von euch unterstützt, sprich bestätigt?
Die ist in Sachen Wirbelsäulenverkrümmungen nicht spezifisch genug, aus diesem Blickwinkel: nein.
Effi-Maria hat geschrieben: 4. Im Frankfurter Raum: ist vielleicht ein guter Spezialist hinzugekommen?
Nicht, dass ich wüsste...
Effi-Maria hat geschrieben: 5. Seit einiger Zeit melden sich bei mir - vielleicht 3x in der Woche - "Ameisen", die auf der konvexen Seite auf einer begrenzten Bahn hoch- und runter "krabbeln". Ist das ein alarmierendes Anzeichen? Nach kurzer Zeit hört das Kribbeln wieder auf.
Wo hast Du diese Missempfindungen?
Wenn das länger anhält, würde ich es abklären lassen.
"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."
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