Ich dachte, nachdem ich soviel im forum gelesen hab, poste ich hier auch mal meine Geschichte rein.
Meine Skoliose wurde mit 13 Jahren von der Schulärztin festgestellt. Damals hatte ich 19° in der LW. Für mich brach eine Welt zusammen!!! Von meinem damaligen Orthopäden bekam ich Krankengymnastik und ein Elektrostimulationsgerät zum Muskelaufbau verschrieben. Das brachte gar nichts. Als ich 15 war, beendete mein Orthopäde die Behandlung, da er der Meinung war, dass die Wachstumsfugen geschlossen sind und daher keine Progredienz mehr zu erwarten war. Das war jedoch ein großer Irrtum. Ich wuchs innerhalb von zwei Jahren noch ganze 8cm!!! Ich bekam in den zwei Jahren immer stärkere Schmerzen und das optische Bild meiner Skoliose verschlechterte rapide bis meine Eltern und ich zu dem Entschluss kamen einen weiteren Orthopäden aufzusuchen, damit dieser meinen Rücken nocheinmal untersucht. Eine deutliche Verschlechterung: 37° thorakal und 48° thorakolumbal. Ich bekam unverzüglich eine 6 wöchige Kur in Bad Salzungen aufgebrummt. Diese wurde ein voller Erfolg!!! Es hat sowohl physisch als auch psychisch einiges gebracht. Ein großes Lob an Dr. Steffan. Nur die Meinung des damaligen Chefarztes Rippenhausen missfiel mir!!! "Der Zug ist bei dir schon abgefahren. Da hätte man viel eher etwas unternehmen müssen!". Da mir in Bad Salzungen von einigen Therapeuten versichert wurde, dass ich noch sehr beweglich für mein Alter sei, entschied ich mich eventl. zu einer Korsett-Spätversorgumg. Zuhause angekommen,zweifelte mein Orthopäde jedoch an einem Erfolgschancen und schickte mich an die Uniklinik in Dresden, um sich eine Zweitmeinung zu holen. Ich war entsetzt
Vielleicht konnte ich einige von euch davon überzeugen sich nicht geich unters Messer zu legen, sondern erst alle Möglichkeiten auszuschöpfen. Denkt dran eine OP ist ENDGÜLTIG!!!
Mfg Carrie



