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 Betreff des Beitrags: Morbus Scheuermann Neuling
BeitragVerfasst: Sa, 11.08.2018 - 12:12 
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Diagnose: Morbus Scheuermann, Kyphose 50 Grad, nicht fixiert, leichte nicht behandlsbedürftige Skoliose
Therapie: Rahmouni Korsett seit 08/18
Schroth Reha geplant
Hallo liebe Mitglieder,


ich habe schon seit langem immer wieder kehrende Rückenschmerzenund die übliche Ärzte-Odysse (wie die meisten hier) hinter mir. Mein Osteopath (!!) hat mich dann auf Morbus Scheuermann hingewiesen Daraufhin habe ich fleißig gegoogelt und bin auf dieses Forum gestoßen.

Erst einmal Hut ab! Für mich als Laien waren die Informationen und der Erfahrungsaustausch wirklich Gold wert - weiter so! Daraufhin Mitte Mai zu einem Orthopäden, geröntgt, Diagnose Scheuermann, machen sie Sport etc...
Daraufhin einen Termin bei Dr. Hoffmann ausgemacht (Juni 18) (den ich auch nur durch das Forum hier gefunden habe!), Diagnose bestätigt: Kyphose 50 Grad noch nicht fixiert (was anscheinend mit meinem sportlichen Lebensstil zusammenhängt - trotz Schreibtischtäter). Ich lese hier im Forum immer nur von fixierten Kyphosen - Dr. Hoffmann meinte, dass es nicht fixiert ist, sei gut. Kann mir da jemand weiterhelfen, warum und wieso? Ich bin da noch nicht sehr weit gekommen. Die letzten Wochen waren ziemlich viel Input!!
Therapie: Korsett Rahmouni und Schroth Reha.
Die Reha kann ich aus beruflichen Gründen (Berufseinstieg, Probezeit, befristeter Vertrag) aktuell leider nicht machen. Ich möchte mich aber darum bemühen, vorerst ambulante Schroth KG zu bekommen (ich denke, das ist besser als nichts). Ansonsten meinte Dr. Hoffmann ich sollte mich von meinem Rennrad verabschieden, weil die Haltung sich negativ auf meine Grunderkrankung auswirkt :( sehe ich ein. Werde dann weiterhin bei Schwimmen, Fitness und Yoga/Pilates bleiben; evtl. möchte ich auch das Klettern wieder angehen.

Das Korsett habe ich vor ein paar Wochen abgeholt. Die Eingewöhnung war der Horror :D (Dr. Hoffmann meinte, es würde reichen es daheim und nachts zu tragen). Mittlerweile freue ich mich, wenn ich von der Arbeit heimkomme und mir das Teil umschnallen kann. Mit dem Schlafen habe ich noch so meine Probleme, trotz der Hinweise in diesem Forum. Das Korsett richtet mich schon sehr gut auf und ich bin der Meinung, dass ich micht bereits länger und besser gerade halten kann (nach einer Woche vielleicht auch nur Einbildung) und ich kann es bereits bis zu Maximum zuziehen, ohne größere Beschwerden zu haben :) Dennoch muss ich nochmal zu Rhamouni da ich zum Korsett ein paar Fragen/Probleme habe:

- Das Reklihörnchen links drückt deutlich mehr als rechts auf das Schlüsselbein
- Ich habe im Bereich der LWS doch noch etwas viel Luft und kann den unteren Rücken im Korsett hin- und herschieben.
- Meine Beckenknochen sind vorne doch ziemlich rot/blaulich, nachdem ich das Korsett ausgezogen habe
- Die Pelotte sitzt nicht direkt auf dem "Buckel", sondern etwas darunter (soll das so sein?)
- Nachdem ich das Korsett ausgezogen habe, habe ich auf dem Rücken rechts deutlich mehr Abdruck von der Pelotte als links

Ich habe zwar bereits bei Rahmouni angerufen, aber es war schwierig meine Probleme verständlich zu kommunizieren. Vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen bzw. seine Erfahrungen mitteilen. Andernfalls werde ich zeitnach nach Stuttgart fahren.

Wow, doch ein langer Text geworden. Also wirklich noch einmal Danke (!!) für dieses Forum und den regen Erfahrungsaustausch. Andernfalls würde ich jetzt vermutlich immer noch auf meinen "Haus-" Orthopäden vertrauen und einfach "nur" Sport machen.


Viele Grüße vom Forums-Neuling

Mirco


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 Betreff des Beitrags: Re: Morbus Scheuermann Neuling
BeitragVerfasst: Sa, 11.08.2018 - 14:30 
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Hallo Mirco,

Zitat:
Kyphose 50 Grad noch nicht fixiert (was anscheinend mit meinem sportlichen Lebensstil zusammenhängt - trotz Schreibtischtäter). Ich lese hier im Forum immer nur von fixierten Kyphosen - Dr. Hoffmann meinte, dass es nicht fixiert ist, sei gut. Kann mir da jemand weiterhelfen, warum und wieso? Ich bin da noch nicht sehr weit gekommen.

Also eine Hyperkyphose von 50 Grad ist nur 10 Grad über dem max. Normalwert (25-40 Grad).
Nicht fixiert heißt in dem Zusammenhang, dass die Wirbelsäule noch sehr beweglich ist bzw. die Hyperkyphose (eine Fehlstellung) einen hohen Anteil von Fehlhaltung hat. Eine Fehlhaltung ist die Haltung, aus der man sich mit eigener Kraft aufrichten, aber leider nur kurzfristig halten kann. Wenn diese Fehlhaltung ohne jegliche Behandlung länger bestehen bleibt, kann sich die Beweglichkeit immer weiter einschränken, sodass dann eine fixierte Hyperkyphose entstehen kann. Möglicherweise hat das Dein "sportlicher Lebensstil" bislang verhindert, sofern Deine Bewegungen nicht einseitig Kyphose-fördernd waren.
Die Fehlhaltung kann einen individuell ganz unterschiedlich hohen Anteil haben, fixierte Kyphosen stellen deshalb auch nur ein Teil der diskutierten Fälle dar. Auf jeden Fall sind die konservativen Behandlungsmöglichkeiten umso besser, je höher der Anteil der Fehlhaltung ist.

Wenn man sich aufrichten kann, verhindert in der Regel die bei Fehlhaltung/Fehlstellung verkürzte Struktur aus Muskeln, Bänder und Sehnen, dass man diese Aufrichtung länger halten kann. Es muss also gezielt gedehnt und in der gedehnten Struktur Muskeln aufgebaut werden, die dann diese Aufrichtung auch halten können. Es ist also ein Muskelumbau. Wahrscheinlich hast Du auch eine Hyperlordose (Hohlkreuz), was gleichzeitig in diesen Prozess einbezogen werden muss. Das kann aufgrund der Verkürzungen tückisch sein, weil das alleinige Aufrichten der Hyperkphose eine Verstärkung der Hyperlordose zur Folge haben kann.

Ein Korsett ist zunächst mal die stärkste Waffe bezüglich Dehnung und in gewissen Umfang auch Muskelumbau. Kann es sein, dass Dr. Hoffmann Dir das empfohlen hat, weil Du zunächst keine REHA machen kannst? 50 Grad sind bei nicht fixierter Kyphose eher ein Fall für eine Schroth REHA und erst danach im Fall des Falles eines zusätzlichen Korsetts. Immerhin ist ein eigenes Muskelkorsett immer die beste Lösung. Es sei denn (insbesondere bei Erwachsenen), dass eine Schmerzbehandlung nur über ein Korsett möglich ist.

Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Morbus Scheuermann Neuling
BeitragVerfasst: Sa, 11.08.2018 - 15:00 
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Diagnose: Morbus Scheuermann, Kyphose 50 Grad, nicht fixiert, leichte nicht behandlsbedürftige Skoliose
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Hallo Klaus,

vielen Dank für Deine schnelle und ausführliche Antwort!

Bei den verkürzten Muskeln kann ich Dir absolut zustimmen. Dr. Hoffmann meinte ich habe eine Lendestrecksteife und eine Verkürzung der ischiocruralen Muskulatur. Das was Du hinsichtlich der Lordose gesagt hast, trifft bei mir absolut zu - ich habe versucht eigenständig die Kyphose in den Griff zu bekommen und habe mir dadurch ein Hohlkreuz angeeignet. Wie stark die Lordose bei mir ausgeprägt ist, kann ich leider nicht sagen, dazu hat Dr. Hoffmann nichts gesagt. Er hat mir zum Klettern und den sogennanten flexx-Zirkeln, die es in manchen Fitnesstudios gibt, geraten. Zumindest letzteres habe ich zum Glück in meinem Fitnessstudio, das habe ich in meinen Trainingsplan integriert. Ich merke hier schon, dass meine Muskulatur ziemlich verkürzt ist (insbesondere Beine/LWS) und eben in der Brust. Die Übungen tun mir definitiv gut (wenn sie auch eine Quälerei sind), aber ich mache sie erst seit kurzem, sodass ich hier noch von keiner Verbesserungen reden kann und möchte.

Zum Thema Korsett: Dr. Hoffmann hat mir von sich aus gleich Reha und Korsett vorgeschlagen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch keine Arbeitsstelle, sodass eine Reha möglich gewesen wäre. Ich habe zu Dr. Hoffmann aber auch gesagt, da ich mich nun sechs Jahre mit diesem "leidigen Thema" herumgeschlagen habe, alle möglichen Therapiemöglichkeiten in Angriff nehmen möchte, um meine Gesundheitssituation zu verbessern. Aber das Korsett hatte er mir unabhängig von der Reha Thematik empfohlen. Ich habe den Antrag auch bereits eingereicht und eine Rückmeldung der KK erhalten, aber dann kam eben der Berufseinstieg. Ich habe mir schon von der Asklepios Klinik in Bad Sobernheim eine Liste der Schroth Therapeuten in meiner Umgebung geben lassen und bereits einige angerufen, um meine Situation zu erläutern und das weitere Vorgehen zu besprechen. Danach muss ich mal schauen, wie ich an ein Rezept für die KG komme (ich hatte die Thematik Schroth mal bei einem anderen Arzt angesprochen, der hatte davon noch nie gehört...). Ich möchte nun einmal meine Probezeit überstehen und dann strebe ich eine Reha in Bad Sobernheim an, wie von Dr. Hoffmann vorgeschlagen. Ich hoffe allerdings, dass das Korsett mich bis dahin auch schon schon aufrichtet und aufdehnt (bisher funtkioniert es ganz gut). Aber Klaus, ich gebe Dir recht, ich bevorzuge zuallererst auch ein "natürliches" Muskelkorsett, um meine Körperhaltung in den Griff zu bekommen.

Leider habe ich mitbekommen, dass Dr. Hoffmann kurz nach meinem Termin in Rente gegangen ist. Ich habe im Oktober dann einen Termin zum Kontrollröntgen bei seiner Nachfolgerin. Dort werde ich das mit der Reha und der Tragzeit hinsichtlich Korsett auch noch einmal ansprechen.


Viele Grüße

Mirco


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 Betreff des Beitrags: Re: Morbus Scheuermann Neuling
BeitragVerfasst: So, 12.08.2018 - 13:20 
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Hallo Mirco,

Zitat:
Er hat mir zum Klettern und den sogennanten flexx-Zirkeln, die es in manchen Fitnesstudios gibt, geraten. Zumindest letzteres habe ich zum Glück in meinem Fitnessstudio, das habe ich in meinen Trainingsplan integriert. Ich merke hier schon, dass meine Muskulatur ziemlich verkürzt ist (insbesondere Beine/LWS) und eben in der Brust. Die Übungen tun mir definitiv gut (wenn sie auch eine Quälerei sind), aber ich mache sie erst seit kurzem, sodass ich hier noch von keiner Verbesserungen reden kann und möchte.

Die Muskeln in die Länge zu trainieren ist sicherlich eine gute Idee, weil es so aussieht, als ob es dem Schroth Prinzip ähnelt. Wenn ich mir aber die Übungen dazu ansehe, wie z. Bsp. hier:
http://www.fle-xx.com/fileadmin/user_up ... ument4.pdf
wo auch von "rundem Rücken" und "starkem Hohlkreuz" als mögliche Ausgangssituation die Rede ist, kommen bei mir Zweifel auf. Was passiert denn dabei mit Deinem Hohlkreuz?
Mit "Beine/LWS" meinst Du auch die Oberschenkelmuskulatur?

Das normale symmetrische Fitness Training bietet sich bei Hyperkyphose/Hyperlordose als zusätzliche Option an, wenn man weiß bzw. fühlt, was dabei in den Strukturen korrigiert werden muss. Du hast die Erfahrung mit dem Antrainieren eines Hohlkreuzes gemacht, wobei ich denke, dass es eher um die Verstärkung eines bereits vorhandenen Hohlkreuzes ging. Und Du trägst ein Korsett, was die Richtung einer Korrektur auch gefühlsmässig anzeigen sollte. Hat das Dein (normales) Fitness Training verändert?

Bei Schroth geht es um die sogenannte korrigierte Haltung (Rundrücken und Hohlkreuz gleichzeitig korrigiert), die man bei den Übungen einnehmen soll. Beim Geräte-geführten Training ist das relativ einfach, weil man z. Bsp. im Sitzen sehr oft den Rücken an die Sitzlehne drücken kann. Geht es um Bewegungen des Rückens selbst, ist in der aufgerichteten Position die korrigierte Haltung erreicht und man verbleibt dort einige Zeit. (Entspricht wohl auch dem flexx-Training). Das Hohlkreuz dabei gleichzeitig anzugehen, ist aber schon eine Herausforderung. Deswegen gibt es die Schroth Übungen, die das trickreich hinbekommen.
Zitat:
Danach muss ich mal schauen, wie ich an ein Rezept für die KG komme (ich hatte die Thematik Schroth mal bei einem anderen Arzt angesprochen, der hatte davon noch nie gehört...).

Also Schroth KG gilt von der Verordnung her als normale KG. Wenn der Arzt keinen Bericht des Therapeuten braucht, könntest Du also ganz normale KG verlangen. Unabhängig davon, würde ich erst einmal einen geeigneten Schroth-Therapeuten suchen und den fragen, welcher Orthopäde für die Verordnungen in Frage kommen könnte.
Ein geeigneter Therapeut wäre jemand, der Erfahrungen mit Hyperkyphose/Hyperlordose bei Erwachsenen hat.
1. Hyperkyphose wird oft von den Ärzten ignoriert, deshalb können solche Patienten bei den Therapeuten und damit auch Erfahrungen fehlen. Es soll sogar Therapeuten geben, die meinen, dass man Schroth nur bei Skoliose einsetzt.
2. Erwachsenen und Kinder/Jugendliche brauchen durchaus unterschiedliche Ansätze
Zitat:
Leider habe ich mitbekommen, dass Dr. Hoffmann kurz nach meinem Termin in Rente gegangen ist. Ich habe im Oktober dann einen Termin zum Kontrollröntgen bei seiner Nachfolgerin. Dort werde ich das mit der Reha und der Tragzeit hinsichtlich Korsett auch noch einmal ansprechen.

Bislang gibt es zumindest bei Bestandskunden von Dr. Hoffmann durchweg positive Rückmeldungen zu Frau Dr. von Richthofen.
Soll heißen, wer bereits eine bestimmte Behandlung durchführt bzw. durchführen will, kommt damit auch weiter.

Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Morbus Scheuermann Neuling
BeitragVerfasst: Di, 14.08.2018 - 00:10 
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Therapie: Physiotherapie Fango und Massage, Kur Bad Sassendorf Juni 2017 Kyphosekorsett von Rahmouni seit dem 26.06.2018
Hi Mirco,
bei mir waren die Reklinationshörnchen beim Anprobetermin unterschiedlich lang bzw. hoch und Eins drückte unangenehm.
Am hinteren, oberen Rand stand das Korsett auffällig nach hinten ab und machte die Hyperkyphose (Buckel) noch deutlicher. Innen war dann eine kräftige Pelotte eingesetzt. Beide „Problemzonen“ wurden noch am gleichen Tag geändert. Ein Reklinationshörnchen wurde ein wenig gekürzt. Hinten wurde die Pelotte entfernt und das Korsett wurde hinten, oben so eng anliegend geformt, sodass es an der richtigen Stelle wie eine Pelotte ordentlich drückt, jedoch nicht nach hinten absteht.
Du musst nochmal hin zu Rahmouni. Dafür ist auch der Kontrolltermin nach zwei-drei Monaten vorgesehen.
Ende August hab ich meinen Kontrolltermin. Bei mir sitzt das Korsett im Beckenbereich auch noch nicht richtig. Herr Harzer hat mir bei einem Telefonat Änderungen zugesichert.
Also nochmal hin und nachbessern lassen.
Wenn man beim Anprobetermin zum ersten mal so ein Korsett an hat spürt man zunächst garnicht worauf man alles achten sollte.
Gruß aus dem Rheinland
Korsettuli


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 Betreff des Beitrags: Re: Morbus Scheuermann Neuling
BeitragVerfasst: Mi, 15.08.2018 - 16:02 
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Hallo Klaus,
Hallo korsettuli,

danke für Eure Nachrichten!

zu Klaus: Ich habe bei der Flexx-Geräteeinweisung auch bei einigen Übungen gefragt, ob das so sinnig ist, weil ich ja doch sehr ins Hohlkreuz gehe, aber der Trainer meinte, das sei ok. Zumindest an den Beinen/Oberschenkeln merke ich schon deutliche Verbesserungen durch das Dehnen! :top:
Ich habe mich mit einem Trainer zusammengesetzt und meinen Trainingsplan überarbeitet. Ich gehe nicht mehr auf reines Krafttraining, sondern auf Kraft-Ausdauer und ich versuche mich eher auf die Zwischenmuskulatur zu konzentrieren (nicht mehr ausschließlich auf die großen Muskelgruppen). Ebenso gehe ich weitestgehend vom Freihanteltraining zum Gerätegeführten Training über. Allerdings hoffe ich, dass ich mit der Schroth KG ein besseres "Körpergefühl" bekomme und evenutelle Fehlhaltungen während meines Krafttrainings eliminieren kann.

Beim Thema Schroth KG bin ich noch nicht weitergekommen, aber danke für Deine Tipps. Ich habe das mit dem Thema Kyphose und SChroth KG auch gleich mit angefragt, werde aber morgen auch noch einmal weitere Therapeuten anrufen.


zu korsettuli: Danke für Deine Tipps. Ich habe noch einmal bei Rahmouni angerufen. Du hast wirklich Recht, wenn man das anfangs anzieht, weiß man sowieso nicht mehrm wo hinten und vorne ist, das Gefühl bekommt man erst mit der Zeit. Zumindest klappt das mit dem Tragen weitestgehend und ich merke schon eine etwas bessere Haltung, wenn auch vorerst nur temporär, aber ich bin zuversichtlich! Schlafen geht leider noch überhaupt nicht :(

Viele Grüße
Mirco


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 Betreff des Beitrags: Re: Morbus Scheuermann Neuling
BeitragVerfasst: Mi, 15.08.2018 - 19:10 
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Hallo Mirco,

Zitat:
Ich habe bei der Flexx-Geräteeinweisung auch bei einigen Übungen gefragt, ob das so sinnig ist, weil ich ja doch sehr ins Hohlkreuz gehe, aber der Trainer meinte, das sei ok

Möglicherweise geht man davon aus, dass durch die Korrektur (bzw. "in die Länge ziehen") der Hyperkyphose auch die Hyperlordose positiv beeinflusst wird. Nach dem durchaus richtigen Prinzip, dass alles miteinander zusammenhängt. Aber da spielt die Bauchmuskulatur als Gegenspieler eine große Rolle. Ich hoffe, dass Du durch einen guten Schroth Therapeuten möglichst schnell das richtige Gefühl bekommst. Zumindest Dein Korsett sollte einen Fehler schnell wieder korrigieren. :)
Zitat:
Hotline für Patienten, die nach SCHROTH ausgebildete Krankengymnasten in ihrer Umgebung suchen: 06751/874-174
Es werden die genauen Postleitzahlenbereiche der gewünschten Gegenden benötigt!

Zitat:
Ebenso gehe ich weitestgehend vom Freihanteltraining zum Gerätegeführten Training über.

Das ist eine gute Idee, weil man damit die Fehlerquote senken kann.
Auch wenn das freie Training natürlich besser wäre, aber bei Fehlstellung/Fehlhaltung sollte das praktisch machbare im Vordergrund stehen.

Gruß
Klaus


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 Betreff des Beitrags: Re: Morbus Scheuermann Neuling
BeitragVerfasst: Di, 04.09.2018 - 20:01 
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Schroth Reha geplant
Guten Abend zusammen,

beruflich bedingt habe ich mich jetzt eine Weile nicht melden können.
Ich habe fleißig meine Übungen im Fitnessstudio gemacht, bin geschwommen und habe in der Freizeit das Korsett getragen :)
Ab nächster Woche habe ich dann endlich auch meine ambulante Schroth KG - der Physio war am Telefon sehr zuvorkommend und interessiert - bisher ein sehr guter Eindruck. Er hat auch direkt gesagt, dass ich sämtliche Unterlagen (Röntgenbilder, Befunde etc.) mitbringen soll. Ich bin gespannt.

Als ich bei Dr. Hoffmann war, hat er bei mir auch eine beidseitige Hüftdysplasie diagnostiziert, auf deren Behandlung o.ä. ist er aber nicht eingegangen. Ich muss zugeben, dass ich mit der Diagnose damals auch nichts anfangen konnte und mir das damals auch nicht sehr dramatisch vorkam.
Nachdem ich das mal eigenständig gegoogelt habe, war ich ziemlich schockiert und habe selbstständig einen Termin in einer entsprechenden Klinik gemacht. Aussage des dortigen Arztes: keine Dysplasie - super, Tag gerettet. War dann vor kurzem bei meinem Hausarzt, dieser hat sich dann den Arztbericht der Klinik angeschaut - Diagnose dort Hüftimpingment. Auch mit dieser Diagnose konnte ich anfangs nichts anfangen, war allerdings ziemlich überrascht/verärgert darüber, dass mir der Chefarzt sagt, meine Hüfte sei weitestgehend ok und dann im Arztbericht steht eine nicht so tolle Diagnose und dass ich derzeit keine OP möchte ?! Dementsprechend baff war ich erstmal.
Ich weiß das Thema Hüfte gehört hier nicht unbedingt rein, aber hat jm. von Euch Erfahrungen damit in Kombi mit Scheuermann? Bei mir stehen jetzt wieder einmal zig Fragezeichen hinsichtlich Training etc. Habe aktuell auch wieder mal ein nervendes Zwicken im Leistenbereich und war deswegen auch schon ein paar mal beim Arzt - eine Diagnose kam nie wirklich heraus (genauso wie beim Scheuermann damals?) - so langsam verliere ich wirklich die Hoffnung in das Gesundheitssystem (ist wohl etwas hart formuliert - ich hoffe, man versteht was ich meine) ;)

Nunja, jetzt stehe ich da wie ein begossener Pudel und habe mal in weiteren Kliniken mit einer entsprechenden Hüft-Abteilung einen Termin gemacht. Im Moment steht ja die Diagnose Hüftdysplasie von Dr. Hoffmann und das Hüftimpingment von demArzt in der Klinik im Raum - am liebsten wäre mir natürlich gar nichts von beidem....naja

Einen schönen Abend!


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