Hallo Alex,
also erstmal hab ich den Titel deines Threads geändert und ins richtige Unterforum verschoben. Ich hoffe, das ist OK so?!
Ja... ich war erstmal total geschockt... und bin es gerade immer noch
Das ist absolut verständlich. Aber du hast ja jetzt noch alle Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun.
Glaubt ihr dass man bei dieser Gradzahl noch was korrigieren kann?
Lässt sich schwer sagen, aber ich denke, Dr. Hoffmann und Rahmouni können das gut einschätzen. Bei mir war es z.B. so, dass es am Anfang hieß, dass die Stabilität das primäre Ziel sei (meine Skoliose war stark progredient, von daher wäre auch das ein Erfolg gewesen). Nach dem ersten Röntgen im Korsett waren dann aber Beide der Meinung, dass bei konsequentem Tragen

durchaus auch eine Verbesserung möglich ist. Daher, frag einfach mal beim nächsten Termin nach bzw. lass es auf dich zukommen. Du hast doch nichts zu verlieren. Du wirst selbst merken, ob dir das Korsett gut tut und ob du es gut in deinen Alltag integrieren kannst. Und nach diesen 1-2 Jahren kannst du ja selbst entscheiden, ob dir das bis dahin Erreichte ausreicht oder du einfach noch mehr möchtest. Rahmouni hat mir das am Anfang auch so ähnlich erklärt. Er meinte zu mir, viele haben nach einiger Zeit eine Korrektur und entscheiden sich dann aber dafür weiter zu machen, weil ihnen diese Korrektur noch nicht ausreicht.
Bei mir ist es nun ähnlich, ich habe ja eine gute Korrektur erreicht und Dr. Hoffmann hat mich auch gefragt, ob ich abschulen oder noch weiter machen möchte. Mit meiner Vorgeschichte war und ist es mir aber im Moment noch zu riskant, jetzt schon aufzuhören. Daher mache ich weiter. Ich komme momentan gut mit dem Korsett klar und wenn es irgendwann nicht mehr so ist, dann kann ich ja jederzeit neu entscheiden.
Nein..aufgeben ist nicht drin. Ich hab ja gerade erst angefangen auf dem richtigen Weg zu landen. Ich werde da hartnäckig bleiben und mein Onkel unterstützt mich auch, er hat mir schon angeboten mit mir zur KK zu gehen wenn die sich quer stellen.
Das klingt doch super. Wenn du Unterstützung hast, dann ist Vieles auch noch einfacher. Bei mir sind am Anfang auch meine Eltern zu jedem einzelnen Termin mit gefahren, haben Urlaub genommen usw. und das obwohl ich ja auch schon erwachsen war. Ich bin ihnen dafür auch total dankbar, denn es ist und bleibt eine schwere Zeit und so ganz ohne Unterstützung hätte ich bestimmt vorher schon aufgegeben.
Ich würde versuchen das Ding solange es geht am Tag zu tragen und Nachts beim schlafen.
Wichtig ist auf jeden Fall, dass du es gut in deinen Alltag integrieren kannst und eine Routine bekommst. Was machst du denn beruflich, meinst du, du könntest es dabei auch tragen?
Ich fürchte dass nun ein neuer Lebenabschnitt auf mich zukommt.. aber vielleicht sieht man das am Anfang auch alles zu dramatisch...
Neue Lebensabschnitte sind manchmal gar nicht soo schlecht, wie man zunächst annimmt.

Wenn du dich erstmal ans Korsett gewöhnt hast, dann wird es irgendwann einfach dazugehören.
Jetzt drücke ich dir erstmal die Daumen, dass die Krankenkasse keine Probleme macht.
LG
Minimine