Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
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alex1605
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von alex1605 »

Guten Abend,

ich melde mich nochmal. Ich war heute bei meiner Arztpraxis um eine neue Heilmittelverordung abzuholen. Bei der Gelegenheit dachte ich, kann ich ja mal fragen ob die mir die Röntgenbilder ausdrucken könnten.
Hab sie mal für euch eingescannt.

Anmerkung:

LWS Aufnahmen wurden im STEHEN gemacht. (2009)
BWS Aufnahmen im Liegen (vor 2 Wochen)

Ich weiss die Qualität ist ziemlicher Mist, der Ausdruck aufm Papier sieht auch nicht gut aus ^^
Habe es bei zippyshare hochgeladen, es ist ein ZIP Archiv welches ihr normalerweise ohne Probleme öffnen könnt. Die dateien sind recht groß, warscheinlich wegen der Pixelgröße vom Scanner.

Auf der Seite einfach auf den orangenen "Download Now" Button klicken.

http://www8.zippyshare.com/v/63616917/file.html

Ihr könnt ja mal schreiben was ihr schlimmes entdecken könnt ;-) Die Skoliose in der LWS erkennt man ja recht deutlich denk ich mal....
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Kaffeetrinker
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Kaffeetrinker »

So groß sind die Dateien auch net , hat nur 3 sec gedauert.

Also ne leichte Verkrümmung ist mal zu sehen, aber absolute Miniskoli, die kannste aber acht lassen meine ist mit 11/9° schlimmer.
Zur BWS tippe mal auf ne leichte Hyperkyphose (meine laienhafte Einschätzung)

Wollten dir die nicht die Originalen rausgeben?
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alex1605
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von alex1605 »

Hmm ich hab nur nach "Ausdruck" gefragt. Blöd. Vielleicht hätt ich lieber nach nem Original fragen sollen ;-)

Kann man da eigentlich einen Scheuermann sehen?
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Silas
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Silas »

Hmm, also ich kann da nichts sehen, was den Namen pathologisch verdient, allerdings ist gerade bei den BWS-Aufnahmen auch nicht gerade berauschend.

Dennoch denke ich, dass man eine ernsthafte Skoliose in Ermangelung einer ausreichend großen Krümmung und einen Scheuermann, weil sämtliche Wirbeldeckplatten intakt erscheinen, ausschließen kann.
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von alex1605 »

Guten Morgen,

okay das klingt ja schonmal beruhigend.Ich bin sehr gespannt ob Dr Hofmann mir sagen kann woher meine Schmerzen kommen und was ich dagegen tun könnte.
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Klaus
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Klaus »

Hallo alex,

ich sehe da zunächst keine Besonderheiten.
Vielleicht such ich mir aber echt ein Studio im Raum Frankfurt was bessere Betreuung hat..
Bei Skoliose/Hyperkyphose ist die Betreuung in Fitness Studios nicht optimal! Da muss man eigene Kompetenz entwickeln.
Sollte sich bei Dir herausstellen, dass es bei Dir keine relevanten Fehlstellungen gibt, dann wäre möglicherweise so eine Betreuung eines "normalen Problem-Rückens" schon wichtig, insbesondere die Bewegungsführung incl. Haltung an Geräten.

Gruss
Klaus
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von alex1605 »

Okay, ich werde dazu Dr. Hofmann auch nochmal befragen.
Heute war ich wieder bei der Krankengymnastik. Der Therapeut erschien mir sogar recht kompetent.
Er schaute sich meinen Rücken von hinten an und sah das meine eine Schulter minimal höher ist als die andere. Er meinte dass meine rechte Körperseite deshalb gedehnt werden müssen, weil die Skoliose die Muskeln verkürzt und mich in eine Fehlhaltung zieht (also so in der Art hat er es gesagt). Er sagte aufjedenfall dass Muskelverkürzungen bestehen. Er bemerkte außerdem Verspannungen auf der linken Seite.

Er zeigte mir ein zwei Übungen die ich schonmal Zuhause machen könnte. Das werd ich auch mal tun , kann ja nicht schaden. Am Montag bin ich ja dann bei Dr. Hofmann und habe ABends wieder KRankengymnastik, da könnte ich die Bilder ja mal mitnehmen. Ich hab den Therapeuten auch auf Schroth angesprochen er sagte dass es in der Tat gut ist bei Skoliose, allerdings macht er mit mir gerade etwas anderes. Irgendwas mit "P..." hab den Namen vergessen ;-)

Was ich noch fragen wollte.. Ich hab bei Dr Hofmann einfach nur ganz normal einen Termin ausgemacht ohne irgendwas zu erwähnen mit "Langer Sprechstunde" oder so und die haben mir auch nix von 65 Euro erzählt. Sie sagten nur dass der Termin erst im Juni möglich wäre wenn ich das erste mal dort bin.
Ich kann aber wohl damit rechnen dass ich die verlängerte Erstbehandlung bekomme, oder hätt ich das irgendwie erwähnen müssen?
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Klaus
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Klaus »

Ich habe die folgenden Beiträge zur Behandlung von Dr. Hoffmann abgespalten.


Die Diskussion findet Ihr hier:
viewtopic.php?f=1&t=22740&p=1035022#p1035022

Gruss
Klaus
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von alex1605 »

Hallo,

heute hatte ich meinen Termin bei Dr. Hoffmann und was soll ich sagen - ich bin mehr als beeindruckt! Er hat sich ne halbe Stunde für mich Zeit genommen und mir genau erklärt was ich habe. Leider ist meine Diagnose nicht so der Knaller.

Habe einen "Leichten" Scheuermann mit ner Hyperkyphose von 61 Grad -.-
Das hätte ich niemals gedacht! ABer naja wenigstens weiss ich jetzt was mir solche Schmerzen verursacht..

Als Vorschlag kam ein Korsett ,Einlagen (Rechte Hüfte steht tiefer) & KK nach Schroth (er hat mir auch von der Reha erzählt). Achja, ich habe überhaupt keine Skoliose. Ich könnte gerade echt jedem Arzt bei dem ich zuvor war mal ins Gesicht treten -.-

Wir sind dann zu Rahmouni gefahren, dort wurde uns gesagt dass sie für uns einen Kostenvoranschlag an die Krankenkasse stellen, dass sie aber mit der BARMER am meisten Probleme haben -.- Warscheinlich werden die Pflaumen das eh nicht genehmigen. Hoffe aber das ich irgendwie an das Korsett komme, ich möchte nicht weiter solche Schmerzen haben.

Trotz allem Ärger muss ich hier nochmal hervorheben, das ich jedem empfehlen kann nach Stuttgart zu fahren, egal wie weit der Weg ist.. Dr Hoffmann ist wirklich ein klasse Typ. Die 65 Euro musste ich zahlen aber - who cares.
Ich bin jetzt 22 Jahre alt und hoffe sehr, dass ich noch etwas erreichen kann mit dem Korsett. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Grüße und vielen lieben Dank an alle die mich hier schon soweit unterstützt haben.

Alex

Edit: Achja, gibt es eine Möglichkeit den Thread umzubennen? Weil Skoliose ja garnicht mein Befund ist :-/
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Silas »

Ich bin seit Jahren bei der Barmer-GEK - war vorher allerdings bei der GEK - und bei mir haben die nie auch nur die geringsten Probleme gemacht, innerhalb von Tagen war die Kostenzusage da.

Ansonsten sprich eben mit dem Sachbearbeiter, erzähle von Deinen Schmerzen und möglichem Arbeitsausfall mit Krankengeldleistung, droh Notfalls damit, eine OP wäre noch sehr viel teurer, das könnte die Motivation steigern.
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von minimine »

Hallo Alex,

schön, dass es nun vorwärts geht, auch wenn die Diagnose erstmal nicht so toll ist.

Meine alte Krankenkasse hat mein erstes Korsett auch erstmal abgelehnt (AOK). Du darfst auf keinen Fall nachgeben und Dr. Hoffmann hat sicherlich viel Erfahrung im Schreiben von Widersprüchen.
Ansonsten sprich eben mit dem Sachbearbeiter, erzähle von Deinen Schmerzen und möglichem Arbeitsausfall mit Krankengeldleistung, droh Notfalls damit, eine OP wäre noch sehr viel teurer, das könnte die Motivation steigern.
Genau so hab ich auch als allererstes argumentiert. Antwort: Für die OP gibt es ja auch eine offizielle Indikation, für das Korsett nicht. Heißt, bei mir hätten sie zunächst tatsächlich eher die OP bezahlt, als das korrigierende Korsett. Letztendlich hab ich es doch noch bekommen, hätte aber notfalls auch geklagt.

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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von alex1605 »

minimine hat geschrieben:Hallo Alex,

schön, dass es nun vorwärts geht, auch wenn die Diagnose erstmal nicht so toll ist.
Ja... ich war erstmal total geschockt... und bin es gerade immer noch :-(

Glaubt ihr dass man bei dieser Gradzahl noch was korrigieren kann?
minimine hat geschrieben:Meine alte Krankenkasse hat mein erstes Korsett auch erstmal abgelehnt (AOK). Du darfst auf keinen Fall nachgeben und Dr. Hoffmann hat sicherlich viel Erfahrung im Schreiben von Widersprüchen.
Nein..aufgeben ist nicht drin. Ich hab ja gerade erst angefangen auf dem richtigen Weg zu landen. Ich werde da hartnäckig bleiben und mein Onkel unterstützt mich auch, er hat mir schon angeboten mit mir zur KK zu gehen wenn die sich quer stellen.

Dr. Hoffmann meinte ich müsste selbst entscheiden wie lange ich das Korsett am Tag trage. Es soll für ca 1-2 Jahre getragen werden. Ich würde versuchen das Ding solange es geht am Tag zu tragen und Nachts beim schlafen. Ich fürchte dass nun ein neuer Lebenabschnitt auf mich zukommt.. aber vielleicht sieht man das am Anfang auch alles zu dramatisch...
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Kaffeetrinker »

1-2 Jahre mal wieder sehr optimistisch unser guter Mann :D
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Re: Leichte Skoliose - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von alex1605 »

Kaffeetrinker hat geschrieben:1-2 Jahre mal wieder sehr optimistisch unser guter Mann :D
Hmm... Ich möchte an der Stelle klar stellen, dass ich die Krankheit schon ernst nehme und mit dem schlimmsten rechne...
Allerdings kann ich mir derzeit nicht vorstellen das Ding ein Leben lang zu tragen.
Das wäre für mich eine sehr große Belastung. Das mag jetzt vielleicht nach "Memme" klingen aber ich stand meinem Aussehen schon oft kritisch gegenüber, war dauernd nicht zufrieden, und wenn ich das Ding dauerhaft tragen müsste würd ich glaub ich an die Decke gehen.
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von minimine »

Hallo Alex,

also erstmal hab ich den Titel deines Threads geändert und ins richtige Unterforum verschoben. Ich hoffe, das ist OK so?!
Ja... ich war erstmal total geschockt... und bin es gerade immer noch
Das ist absolut verständlich. Aber du hast ja jetzt noch alle Möglichkeiten, etwas dagegen zu tun. :ja:
Glaubt ihr dass man bei dieser Gradzahl noch was korrigieren kann?
Lässt sich schwer sagen, aber ich denke, Dr. Hoffmann und Rahmouni können das gut einschätzen. Bei mir war es z.B. so, dass es am Anfang hieß, dass die Stabilität das primäre Ziel sei (meine Skoliose war stark progredient, von daher wäre auch das ein Erfolg gewesen). Nach dem ersten Röntgen im Korsett waren dann aber Beide der Meinung, dass bei konsequentem Tragen :!: durchaus auch eine Verbesserung möglich ist. Daher, frag einfach mal beim nächsten Termin nach bzw. lass es auf dich zukommen. Du hast doch nichts zu verlieren. Du wirst selbst merken, ob dir das Korsett gut tut und ob du es gut in deinen Alltag integrieren kannst. Und nach diesen 1-2 Jahren kannst du ja selbst entscheiden, ob dir das bis dahin Erreichte ausreicht oder du einfach noch mehr möchtest. Rahmouni hat mir das am Anfang auch so ähnlich erklärt. Er meinte zu mir, viele haben nach einiger Zeit eine Korrektur und entscheiden sich dann aber dafür weiter zu machen, weil ihnen diese Korrektur noch nicht ausreicht.
Bei mir ist es nun ähnlich, ich habe ja eine gute Korrektur erreicht und Dr. Hoffmann hat mich auch gefragt, ob ich abschulen oder noch weiter machen möchte. Mit meiner Vorgeschichte war und ist es mir aber im Moment noch zu riskant, jetzt schon aufzuhören. Daher mache ich weiter. Ich komme momentan gut mit dem Korsett klar und wenn es irgendwann nicht mehr so ist, dann kann ich ja jederzeit neu entscheiden.
Nein..aufgeben ist nicht drin. Ich hab ja gerade erst angefangen auf dem richtigen Weg zu landen. Ich werde da hartnäckig bleiben und mein Onkel unterstützt mich auch, er hat mir schon angeboten mit mir zur KK zu gehen wenn die sich quer stellen.
Das klingt doch super. Wenn du Unterstützung hast, dann ist Vieles auch noch einfacher. Bei mir sind am Anfang auch meine Eltern zu jedem einzelnen Termin mit gefahren, haben Urlaub genommen usw. und das obwohl ich ja auch schon erwachsen war. Ich bin ihnen dafür auch total dankbar, denn es ist und bleibt eine schwere Zeit und so ganz ohne Unterstützung hätte ich bestimmt vorher schon aufgegeben.
Ich würde versuchen das Ding solange es geht am Tag zu tragen und Nachts beim schlafen.
Wichtig ist auf jeden Fall, dass du es gut in deinen Alltag integrieren kannst und eine Routine bekommst. Was machst du denn beruflich, meinst du, du könntest es dabei auch tragen?
Ich fürchte dass nun ein neuer Lebenabschnitt auf mich zukommt.. aber vielleicht sieht man das am Anfang auch alles zu dramatisch...
Neue Lebensabschnitte sind manchmal gar nicht soo schlecht, wie man zunächst annimmt. :) Wenn du dich erstmal ans Korsett gewöhnt hast, dann wird es irgendwann einfach dazugehören.

Jetzt drücke ich dir erstmal die Daumen, dass die Krankenkasse keine Probleme macht.

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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von alex1605 »

minimine hat geschrieben:Hallo Alex,

also erstmal hab ich den Titel deines Threads geändert und ins richtige Unterforum verschoben. Ich hoffe, das ist OK so?!
Danke, das ist gut so.

minimine hat geschrieben: Wichtig ist auf jeden Fall, dass du es gut in deinen Alltag integrieren kannst und eine Routine bekommst. Was machst du denn beruflich, meinst du, du könntest es dabei auch tragen?
Fachinformatiker - Bürojob. Also prinzipiell sollte es möglich sein, ob ich mich dazu überwinden kann es vor meinen Kollegen zu tragen..das kann ich gerade noch nicht sagen.
minimine hat geschrieben: Neue Lebensabschnitte sind manchmal gar nicht soo schlecht, wie man zunächst annimmt. :) Wenn du dich erstmal ans Korsett gewöhnt hast, dann wird es irgendwann einfach dazugehören.
Ja du hast schon recht. Letztendlich ist der derzeitige "Lebensabschnitt" den ich täglich mit Schmerzen verbringen darf auch nich der Knaller, oder besser gesagt, es ist "bescheuert". Ich hoffe einfach das ich mit der ganzen Situation klar komme. Ich habe einfach nur Angst, das meine Wirbelsäule garnicht mehr korrigierbar ist und ich immer auf das Korsett angewiesen sein werde.

Aber jetzt heisst es - Anstrengen und durchhalten.
Mich würde mal interessieren, wie es bei dir so läuft @ Kaffeetrinker. Hast du außer deiner verbesserten Gradzahlen auch Schmerzlinderung erfahren?
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Klaus »

alex105 hat geschrieben:Habe einen "Leichten" Scheuermann mit ner Hyperkyphose von 61 Grad -.-
Das hätte ich niemals gedacht! ABer naja wenigstens weiss ich jetzt was mir solche Schmerzen verursacht..

Als Vorschlag kam ein Korsett ,Einlagen (Rechte Hüfte steht tiefer) & KK nach Schroth (er hat mir auch von der Reha erzählt)......Dr. Hoffmann meinte ich müsste selbst entscheiden wie lange ich das Korsett am Tag trage. Es soll für ca 1-2 Jahre getragen werden
Ich bin zwar Nicht-Korsett-Träger, aber über die 1-2 Jahre Tragezeit stolpere ich jedesmal und es gibt auch entsprechende Disussionen. Nun kann man natürlich sagen, dass es nach 1-2 Jahren eine Korrektur geben kann, die persönlich ausreichend ist oder noch nicht. Entscheidend ist doch aber, ob das dann ohne Korsett stabil bleibt bzw. wie oft man dann das Korsett noch tragen muss, um diese Situation stabil zu halten.
Entscheidend ist hier die Muskelstruktur, die nicht nur vom Korsett beeinflusst wird, sondern auch von der notwendigen aktiven Muskelpflege. Ich denke, dass Du das "Erzählen von einer REHA" schon sehr ernst angehen solltest, das beste Korsett ist immer das eigene Muskelkorsett. Und mit diesem neuen Körpergefühl durch eine Schroth REHA und das Korsett wirst Du auch ganz gut gerade bei Hyperkyphose mit dem Fitnesstraining weiter machen können.
Zumindest für mich ist dieses Fitnesstraining auch eine Motivation, die weitaus höher und damit auch langfristiger ist, als bei einem reinen Schroth Training. Ganz abgesehen von einem Korsett, was allerdings in meiner Situation viel zu viel Lebensqualität kosten würde und schon deshalb zur Zeit zu keinerlei Motivation führt.

Gruss
Klaus
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von alex1605 »

Hallo,

ja ich nehme das mit der Reha ernst. Er sagte aber bevor ich sowas angehen könnte müsste man erstmal meine Muskeln aufdehnen, ich sei Steif wie ein Brett.
Ich hoffe das eine Korrektur möglich ist, denn ich kann mir nicht vorstellen das Ding ewig lang zu tragen - Absolout nicht.
Ja das stimmt schon, wer weiss ob mein Rücken sich nach Abschulung nicht wieder verkrümmt. Obwohl ich mit dem Sport ja nicht auffhören würde, was die Haltung ggf. anhalten lässt.

Ich glaube auch nicht das ich das Korsett in der Öffentlichkeit tragen werde, sondern nur Zuhause (also nach der Arbeit und Nachts)
Vielleicht überwinde ich mich es in der Winterzeit unter Pullis zu tragen, aber sobald es optisch zu sehen ist möchte ich das eigentlich nicht...
Vielleicht ändert sich das auch mit der Zeit, mal schauen.

Habe momentan das Gefühl, das diese Diagnose mein Leben etwas auf den Kopf gestellt hat...
Zuletzt geändert von alex1605 am Di, 21.06.2011 - 16:57, insgesamt 3-mal geändert.
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Diagnose: vor OP: thoralumbale juvenile /adoleszente Skoliose, ca. 55°
Therapie: OP: 1997 mit 13 Jahren Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade

Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von Raven »

Hallo Alex,
alex1605 hat geschrieben:Ich glaube auch nicht das ich das Korsett in der Öffentlichkeit tragen werde, sondern nur Zuhause (also nach der Arbeit und Nachts)
Vielleicht überwinde ich mich es in der Winterzeit unter Pullis zu tragen, aber sobald es optisch zu sehen ist möchte ich das eigentlich nicht...
hast du dein Korsett schon?
Ein Korsett kann man unter üblicher Kleidung meist recht gut verstecken. Gut, unter einem Achselhemd oder hautenger Disco-Kleidung beispielsweise sieht man es, aber unter einem normalen T-Shirt oder Hemd sieht man es nicht. Du musst also nicht irgendwelche Schlabberklamotten anziehen, die sonst freiwillig keiner tragen würde.

Selbst Frauen, die im Allgemeinen figurbetontere Kleidung als Männer tragen, können ihr Korsett oft so kaschieren, dass Außenstehende nichts merken.

Bist du für die Korsettmodenschau freigeschaltet? Da kannst du dir mal ansehen, was man so drüber tragen kann.

Viele Grüße & wünsche dir alles Gute für deine Skoliosetherapie,
Raven
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.
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Re: Morb. Scheuermann - starke Beschwerden über Jahre

Beitrag von alex1605 »

Raven hat geschrieben:hast du dein Korsett schon?
Noch nicht, es muss erst von der KK genehmigt werden
Raven hat geschrieben: Ein Korsett kann man unter üblicher Kleidung meist recht gut verstecken. Gut, unter einem Achselhemd oder hautenger Disco-Kleidung beispielsweise sieht man es, aber unter einem normalen T-Shirt oder Hemd sieht man es nicht. Du musst also nicht irgendwelche Schlabberklamotten anziehen, die sonst freiwillig keiner tragen würde.
Okay, da muss ich wohl selbst meine Erfahrung sammeln, wie gut sich sowas verstecken lässt.
Raven hat geschrieben:
Bist du für die Korsettmodenschau freigeschaltet?
Nein, bin ich noch nicht. Aber neugierig bin ich schon.
Raven hat geschrieben: Viele Grüße & wünsche dir alles Gute für deine Skoliosetherapie,
Raven
Danke, ist allerdings eine Kyphosetherapie ;-)
Die Skoliose, die mein bisheriger Schwachmaten Arzt mir aufgeschwätzt hat, ist eine Krümmung unter 10 Grad und somit garkeine Skoliose.



Edit:

Ich habe mich gerade durch den Korsett Bereich des Forums gelesen und habe eine wichtige Frage:

Kann ein Korsett in meinem Alter überhaupt noch korrigieren? Manche Erfahrungsberichte hier (Speziell dass was ich über Toni gelesen habe) zeigen, dass es ja scheinbar tatsächlich möglich ist eine Korrektur zu erhalten.
Dann lese ich aber auch wieder Kommentare, wo es heisst "Man kann mit einem Korsett nichts heilen, es ist eine Dauertherapie".
Dann frage ich mich an der Stelle was es mir, auser Schmerzreduzierung bringen soll dass Ding zu tragen? Dann könnten mir ja auch Dehnübungen und eventuell so eine Schoth Reha helfen. Denn wie schon sagte, ich habe keine Lust das Korsett ewig zu tragen.
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