Elbac hat geschrieben:Das ist sicherlich ein Unterschied, aber diejenigen, die da hinten sitzen, sind von Schüler- und Studentenseite immer schnell vergessen wenn der Unterricht denn anfängt.
Dafür sind sie bei der anschließenden Besprechung umso präsenter, ganz besonders im Referendariat, wo man so richtig auf die Prüfungen hingetrimmt wird. Hier ist ein
Erfahrungsbericht, den ich sehr gut finde und der sich weitgehend mit meinen Erfahrungen deckt. Nett auch
diese Schilderung einer Frau, die ihr Referendariat abbrechen möchte.
Nicht falsch verstehen, ich war den Anforderungen gewachsen, aber so wie es jetzt ist, kann und will ich nicht weitermachen.
Viele denken ja, dass Lehrer nur einen Halbtagesjob ausüben. Niemand sieht, wieviel Aufwand hinter einem guten Arbeitsblatt steht, bis man den Text aus verschiedenen Büchern passend zur Klasse zusammengeschrieben hat, passende Bilder aus Internet und Büchern gefunden und das Layout optimiert hat, das ist schon Wahnsinn. Ganz zu schweigen davon, dass man nicht nur Arbeitsblätter zu organisieren hat, sondern auch Tafelbild, Folien, Einsatz von Buch und anderem Anschauungsmaterial, Hausaufgaben. Davon hast du ja schon einen Eindruck bekommen.
Falls du es erzählen magst, hast du dir schon überlegt, was du jetzt machen möchtest? Kann man mit dem Studium noch in andere Bereiche gehen?
Ich schreibe gerade Bewerbungen und es gibt für mich schon einige Bereiche, das hängt aber auch von der studierten Schulart und den Zusatzqualifiktaionen ab.
Oliver, es ist ein gewaltiger Unterschied, ob man kleine freche Rotznasen mit Verhaltensauffälligkeiten an einem Freitag die letzten 2 Stunden oder aufmerksame und gelangweilte Erwachsene unterrichtet. Trotzdem habe ich - im allgemeinen - gern unterrichtet.