Hallo!
Ich find Klaus hat vollkommen Recht, du solltest die Altersgruppen nicht außer Acht lassen.
Viele und ich bin eine davon, wurden in ihrer Kindheit oder in der Jugend nicht ausreichend genug behandelt, wobei ich zu meiner Situation auch sagen muss, dass meine Eltern damlas dem Orthopäden vertraut haben. Ich bekam ein Korsett und normale KG verordenet, musste aber nie zu einer erneuten Vorstellung und sollte das Korsett vom 14-18 Lebensjahr tragen, ohne, dass es zwischendurch meinem Wachstum angepasst wurde. Als Heranwachsene hatte ich zwar auch hin und wieder mal Schmerzen, aber erst im richtigen Berufsleben wurden sie zu meinem ständigen Begleiter. Mein Fazit ist, dass man als Kind bzgl. Korsett oft nicht einsichtig genug ist, die Eltern irgendwann auch nicht mehr konseqent dahinter stehen, was zur Folge hatte, dass Jahrelang gar nichts mehr passiert ist. Erst wieder mit einsetzten der Schmerzen im Berufsleben meistens im Erwachsenen Alter wird einem bewusst, was man alles hätte verhindern können, wenn man nicht gleich einen richtigen Spezialisten aufgesucht hätte. Meine Eltern waren der Meinung, dass ein Orthopäde vor Ort die richtige Adresse ist, was sich leider als Trugschluss herausstellte. Nun ist meine Krümmung mittlerweise so schlimm, dass mir eine OP nahe gelegt worden ist.
Da ich sehr viel Angst vor einer OP

habe, will ich es nun mit einer konservativen Korsett-Therapie ausprobieren, dass ich meine Schmerzen in den Griff bekomme und die Krümmung aufhalte, oder evtl.reduziere. Ich stehe noch ziemlich am Anfang meines Berufslebens und will meinen Beruf noch so lange es geht ausüben, denn bis zu meiner Rente ist es noch ein langer langer Weg und ich will aufgrund meines Rundrückens ( Hyperkyphose) nicht Berufsunfähig werden. Das ist übrigens auch der Grund, warum ich mich vor einer OP so fürchte, weil man nie genau weiß, wie die OP abläuft, ob alles gut verläuft. Sicherlich gibt es schon gute Erfolge zu verzeichnen, was die OP angeht, aber Hundert%ige Sicherheit gibt es nirgendwo und die Schmerzen könnten auch einem nach der OP weiter begleiten. Deswegen bin ich nun diesen Weg eingeschlagen und hoffe sooooo sehr, dass es der richtige ist. Viele Orthopäden sind der Meinung ein Korsett würde bei einem Erwachsenen nichts mehr bringen, wie soll das dann funktionieren bis 65 zu arbeiten? Ich bekam auch immer nur zu hören, dass man ausgewachsen ist und man müsse mit dieser Situation leben, halt Sport treiben. Krankengymnastik ist eine Seltenheit und wird mit viel Glück nur 1x im Jahr verordnet. Dank Erfahrungsaustausches hier im Forum, weiß ich, dass ein Korsett und die richtige KG nach Katharina Schroth bei Erwachsenen durchaus beachtliche Erfolge erziehlt, ganz egal, ob es sich um Skoliose oder Hyperkyphose handelt. Versuche dies in Deiner Facharbeit zu verstehen oder auch einzuarbeiten. Ich persönlich finde, dass dies ein sehr wichtiger Punkt ist, der nicht außer Acht gelassen werden sollte.
Wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Facharbeit.
LG
lya