von Alex_activitas » So, 24.04.2011 - 00:06
Ina1991 hat geschrieben:Ich hab das dann erst mal so hingenommen, als dann die Schmerzen aber nicht mehr auszuhalten waren, hat mir mein Vater letzte Woche einen seiner Termine bei seinem Physiotherapeuten gespendet, damit er mich mal untersucht.
Dieser hat dann mehrere Wirbel in die richtige Position "rücken" müssen (ich hab noch nie so viel knacksen hören!! Hals, in der Mitte des Rückens uvm.), die Hüfte "eingerenkt" (war anscheinend völlig schief) und extreme Verspannungen festgestellt. Außerdem vermutet er einen Gleitwirbel und meint ich müsste in den Kernspint damit man weiteres sieht.
Was meint ihr, was ich nun tun soll? Ist es gerechtfertigt eine längerfristige Therapie bei diesem Physiotherapeuten zu verlangen, was ja wieder mit neuen Rezepten verbunden ist? Mir ging es mit KG immer so viel besser und ich hab einfach den Eindruck, dass ich eben schon so ein Fall bin, der immer Rezepte bekommen kann

Eine 24 Grad Skoliose muss doch therapiert werden (auch meine Hüfte rutscht immer wieder in diese schiefe Position) und ein evtl. Gleitwirbel doch erst recht..
Wie würdet ihr die Situation einschätzen?
Vielen lieben Dank bereits im voraus für euere Hilfe.
Grüße,
Ina
Hallo Ina,
sorry, aber hier musste ich erst einmal "schlucken"! Dass Dir Dein Vater einen seiner Termine "spendiert" ist ja eine nette Geste, geht aber eigentlich gar nicht. Das ist aber ein anderes Thema....
Und dass der Physio bei Dir dann gleich mehrere Knackphänomene aulöst, auch an der Halswirbelsäule und Deine "Hüfte einrenkt" (glaub mir: die Hüft kann definitiv
nicht ausrenken! Wenn das der Fall ist, kannst Du keinen Schritt mehr gehen und eine Reposition ist nur unter Narkose oder via OP möglich!!!!) - das geht gar nicht!
Kennt er Dich denn schon länger? Hat er Dich ausführlich und exakt befundet? Hattest Du Röntgenbilder von der HWS dabei, bevor er dort Wirbel "in die richtige Position gerückt" hat (ist zwingend notwendig, bevor man an der HWS Hand anlegt!)?
Hat er die Ursachen für das "Verrücken" der Wirbel und das "Ausrenken" der Hüfte genannt?
Ist er versiert im Umgang mit Skoliose-Patienten und hat evtl. auch die Schroth-Ausbildung?
Wenn Dir Dein Hausarzt keine KG mehr verordnen will, dann würde ich mich nach einem niedergelassenen (!) Orthopäden umsehen, der auch etwas von Skoliose versteht. 24° ist ja auch nicht gerade wenig. Dieser könnte dann auch die stationäre Reha z.B. in Sobi weiter vorantreiben.
Die Ärzte werden leider immer knausriger. Das ist ein Problem. Allerdings scheint bei Dir ja schon ein medizinisches Problem vorhanden zu sein, so dass Handlungsbedarf besteht.
Jetzt ist Deine Initiative gefragt - auch, wenn es nervig und anstrengend ist.
Aber ich würde Dir raten, einen Aufenthalt in Sobernheim anzustreben und nicht ungezielte KG-Behandlungen zu machen, die nur die Symptome (Verspannungen, Blockaden) behandeln, nicht aber nach der Ursache schauen.
Gruß,
Alex
[quote="Ina1991"]Ich hab das dann erst mal so hingenommen, als dann die Schmerzen aber nicht mehr auszuhalten waren, hat mir mein Vater letzte Woche einen seiner Termine bei seinem Physiotherapeuten gespendet, damit er mich mal untersucht.
Dieser hat dann mehrere Wirbel in die richtige Position "rücken" müssen (ich hab noch nie so viel knacksen hören!! Hals, in der Mitte des Rückens uvm.), die Hüfte "eingerenkt" (war anscheinend völlig schief) und extreme Verspannungen festgestellt. Außerdem vermutet er einen Gleitwirbel und meint ich müsste in den Kernspint damit man weiteres sieht.
Was meint ihr, was ich nun tun soll? Ist es gerechtfertigt eine längerfristige Therapie bei diesem Physiotherapeuten zu verlangen, was ja wieder mit neuen Rezepten verbunden ist? Mir ging es mit KG immer so viel besser und ich hab einfach den Eindruck, dass ich eben schon so ein Fall bin, der immer Rezepte bekommen kann :-( Eine 24 Grad Skoliose muss doch therapiert werden (auch meine Hüfte rutscht immer wieder in diese schiefe Position) und ein evtl. Gleitwirbel doch erst recht..
Wie würdet ihr die Situation einschätzen?
Vielen lieben Dank bereits im voraus für euere Hilfe.
Grüße,
Ina[/quote]
Hallo Ina,
sorry, aber hier musste ich erst einmal "schlucken"! Dass Dir Dein Vater einen seiner Termine "spendiert" ist ja eine nette Geste, geht aber eigentlich gar nicht. Das ist aber ein anderes Thema....
Und dass der Physio bei Dir dann gleich mehrere Knackphänomene aulöst, auch an der Halswirbelsäule und Deine "Hüfte einrenkt" (glaub mir: die Hüft kann definitiv [u][b]nicht[/b][/u] ausrenken! Wenn das der Fall ist, kannst Du keinen Schritt mehr gehen und eine Reposition ist nur unter Narkose oder via OP möglich!!!!) - das geht gar nicht!
Kennt er Dich denn schon länger? Hat er Dich ausführlich und exakt befundet? Hattest Du Röntgenbilder von der HWS dabei, bevor er dort Wirbel "in die richtige Position gerückt" hat (ist zwingend notwendig, bevor man an der HWS Hand anlegt!)?
Hat er die Ursachen für das "Verrücken" der Wirbel und das "Ausrenken" der Hüfte genannt?
Ist er versiert im Umgang mit Skoliose-Patienten und hat evtl. auch die Schroth-Ausbildung?
Wenn Dir Dein Hausarzt keine KG mehr verordnen will, dann würde ich mich nach einem niedergelassenen (!) Orthopäden umsehen, der auch etwas von Skoliose versteht. 24° ist ja auch nicht gerade wenig. Dieser könnte dann auch die stationäre Reha z.B. in Sobi weiter vorantreiben.
Die Ärzte werden leider immer knausriger. Das ist ein Problem. Allerdings scheint bei Dir ja schon ein medizinisches Problem vorhanden zu sein, so dass Handlungsbedarf besteht.
Jetzt ist Deine Initiative gefragt - auch, wenn es nervig und anstrengend ist.
Aber ich würde Dir raten, einen Aufenthalt in Sobernheim anzustreben und nicht ungezielte KG-Behandlungen zu machen, die nur die Symptome (Verspannungen, Blockaden) behandeln, nicht aber nach der Ursache schauen.
Gruß,
Alex