Und wie erreichst Du diese Fixation im Alltag bei Deinen normalen Bewegungen? Wie schaffst Du es, diese so beteiligten Muskeln dazu zu bringen, auch ohne Fixation zu funktionieren?Klaus hat geschrieben:Und seit das Gerät von MedX (Lumbar Extension) nochmal variiert wurde, sind in der (langsamen) Bewegung jede Menge Muskeln beteiligt, die ich ohne Fixation gar nicht erreichen könnte.
Richtig, das ist eines der Hauptargumente von Kieser, Medx etc. etc.Klaus hat geschrieben:Da ist ein 3-Satz-Training schon viel aufwendiger, obwohl ich jetzt auch schon jedesmal knapp 1 Stunde Muskeltraining betreibe.
Aber sie sagen Dir halt nicht, dass durch diese Form des Trainings nicht der gewünschte Langzeiteffekt und Transfer stattfindet. Dies habe ich nun schon mehrfach dargestellt.
Es gibt schon einige Erfahrungsberichte zu den medx-Geräten. Einfach mal googlen und man wird fündig. Wichtig ist hierbei aber auch, darauf zu achten, dass man nicht nur die medx-Seiten bzw. deren Anbieter (Ärzte, Studios) selbst anklickt, die bei der google-Suche gewollterweise ganz oben erscheinen.
Über Dr. Brian Nelson aus Minneapolis ist zu finden, dass er diese Studie durchgeführt hat oder haben soll. Sie taucht auf fast jeder Seite der medx-Anbieter auf. Es fehlt jedoch die Quellenangabe zu der Studie, so dass das Studiendesign und der Sponsor der Studie nicht so ohne weiteres zu ermitteln ist.
Eigentlich gehört eine detaillierte Quellenangabe dazu!
Meine Meinung zu Geräten mit starker Fixierung hat sich auch durch das von Dir vorgestellte Gerät nicht geändert. Ich würde es keinem meiner Patienten und auch nicht meinen Verwandten oder Bekannten empfehlen. Der Sinn des Gerätes erschliesst sich mir nicht.
Wer sagt Dir denn, dass diese dort trainierten Muskeln tatsächlich zu schwach sind? Nicht alle Muskeln im Körper müssen stark sein - je nach Funktion. Natürlich kann ich schöne Messungen machen und dann - nach isoliertem Training - eine Verbesserung dokumentieren. Das ist korrekt. Aber hat diese im wirklichen Leben auch Relevanz?
Wäre es nicht langfristig (!!) sinnvoller gewesen, die Muskulatur in korrekten funktionellen Kontext anzusprechen und dementsprechend zu trainieren? So dass sie in dem Maße angesprochen werden, wie sie tatsächlich benutzt werden? Und gleichzeitig die inter- und intramuskuläre Koordination mitzutrainieren - was für den Alltag von immenser Bedeutung ist?
Wer sagt Dir denn, dass die Muskeln nicht in kürzester Zeit ihre neu gewonnene Kraft wieder verlieren - ohne dass Du das merkst? Sie sind u.U. nicht für Deine Beschwerden verantwortlich.
Bei ein wenig Recherche sind einige Aussagen über diese Geräte und Firmen zu finden, die nicht scheuen, z.B. das Wort "pseudowissenschaftlich" zu benutzen.
Nur mal so ein Einwurf am Rande....
Gruß,
Alex


