Reha-Antrag abgelehnt. Bitte um Hilfe!
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Thukydides
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Reha-Antrag abgelehnt. Bitte um Hilfe!
Hallo,
seit zwei Monaten trage ich (26 Jahre alt, Kyphose 58°) ein Rahmouni-Korsett (auch wenn es nicht gerade kuschelig bequem ist, ein wirklich tolles Gerät, für das mich nichts anderes als stundenlange Lektüre dieses Forums bereit gemacht hat - danke nochmal) und hatte mit Beginn der Korsetttherapie auf Empfehlung von Dr. Hoffmann eine stationäre Schroth-Reha in Bad Salzungen beantragt.
Der Antrag wurde nun von meiner Krankenkasse (KKH) abgelehnt mit der Begründung, es lägen "medizinische Gründe für eine stationäre Vorsorge oder Rehabilitation nicht vor". Stattdessen wird mir empfohlen, "ambulante Maßnahmen am Wohnort durchführen zu lassen, mit denen die Beschwerden wirksam behandelt werden können, z.B. intensive Krankengymnastik, Krankengymnastik an Geräten und Physiotherapie nach den Heilmittelrichtlinien".
Dieses ganze wirkungslose Zeug lasse ich seit 15 Jahren immer mal wieder über mich ergehen und weiß nun, dass es keine ambulanten Maßnahmen am Wohnort gibt, mit denen meine Beschwerden wirksam behandelt werden können. Zwar war ich in den letzten 12 Monaten nicht in physiotherapeutischer Behandlung, habe jedoch beim Stellen des Antrags angegeben, die dort zuletzt vor zwei Jahren erlernten Übungen noch immer regelmäßig zu Hause durchzuführen (was ich aus purer Verzweiflung tatsächlich tue, obwohl es nichts bringt). Zudem mache ich, wie ich ebenfalls angegeben habe, Kieser-Training (auch wenn es für Scheuermänner eher kritisch gesehen wird, hat es mir viel gebracht) und bezahle dieses als aaarmer Student aus der eigenen Tasche, obwohl es von manchen Krankenkassen bezuschusst wird - nicht jedoch von meiner.
Nun möchte ich Widerspruch einlegen und frage euch, da ich auch über die Suchfunktion nichts Einschlägiges gefunden habe, wie ich dabei vorzugehen habe. Was muss ich tun oder schreiben, um doch noch nach Bad Salzungen zu kommen, bevor ich noch älter und noch krummer bin?
Vielen Dank schon im voraus!
Thukydides
seit zwei Monaten trage ich (26 Jahre alt, Kyphose 58°) ein Rahmouni-Korsett (auch wenn es nicht gerade kuschelig bequem ist, ein wirklich tolles Gerät, für das mich nichts anderes als stundenlange Lektüre dieses Forums bereit gemacht hat - danke nochmal) und hatte mit Beginn der Korsetttherapie auf Empfehlung von Dr. Hoffmann eine stationäre Schroth-Reha in Bad Salzungen beantragt.
Der Antrag wurde nun von meiner Krankenkasse (KKH) abgelehnt mit der Begründung, es lägen "medizinische Gründe für eine stationäre Vorsorge oder Rehabilitation nicht vor". Stattdessen wird mir empfohlen, "ambulante Maßnahmen am Wohnort durchführen zu lassen, mit denen die Beschwerden wirksam behandelt werden können, z.B. intensive Krankengymnastik, Krankengymnastik an Geräten und Physiotherapie nach den Heilmittelrichtlinien".
Dieses ganze wirkungslose Zeug lasse ich seit 15 Jahren immer mal wieder über mich ergehen und weiß nun, dass es keine ambulanten Maßnahmen am Wohnort gibt, mit denen meine Beschwerden wirksam behandelt werden können. Zwar war ich in den letzten 12 Monaten nicht in physiotherapeutischer Behandlung, habe jedoch beim Stellen des Antrags angegeben, die dort zuletzt vor zwei Jahren erlernten Übungen noch immer regelmäßig zu Hause durchzuführen (was ich aus purer Verzweiflung tatsächlich tue, obwohl es nichts bringt). Zudem mache ich, wie ich ebenfalls angegeben habe, Kieser-Training (auch wenn es für Scheuermänner eher kritisch gesehen wird, hat es mir viel gebracht) und bezahle dieses als aaarmer Student aus der eigenen Tasche, obwohl es von manchen Krankenkassen bezuschusst wird - nicht jedoch von meiner.
Nun möchte ich Widerspruch einlegen und frage euch, da ich auch über die Suchfunktion nichts Einschlägiges gefunden habe, wie ich dabei vorzugehen habe. Was muss ich tun oder schreiben, um doch noch nach Bad Salzungen zu kommen, bevor ich noch älter und noch krummer bin?
Vielen Dank schon im voraus!
Thukydides
- Klaus
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Hallo Thukydides,Dieses ganze wirkungslose Zeug lasse ich seit 15 Jahren immer mal wieder über mich ergehen und weiß nun, dass es keine ambulanten Maßnahmen am Wohnort gibt, mit denen meine Beschwerden wirksam behandelt werden können
Du hast keine KG nach Schroth gemacht?
Schroth ist schon eine ambulante Maßnahme, die man sogar zuhause machen kann und soll, ohne das Budget der KK zu belasten.
Diese kann man aber nur in einer stationären REHA Maßnahme wirklich erlernen.
Das wären z.Bsp. Argumente für einen Widerspruch.
Guck doch bitte nochmal hier im Forum. Da hat es in der Vergangenheit wirklich einige konkrete Posts zum Thema Widerspruch gegeben. Ich habe mir das nicht gemerkt, weil das kein Thema für mich war.
Dr. Hoffmann hat den Antrag nicht unterstützend begleitet?
Hilft das alles nichts, lass Dir eine Überweisung zur Skoliosesprechstunde von Deinem Orthopäden geben und mach einen Termin mit Dr.Steffan aus. Der wird Dich sicherlich erfolgversprechend beim Antrag unterstützen.
Gruss
Klaus
Hallo Thukydides,
Ich habe sogar noch eine geringere Kyphose als Du!
Und habe bis jetzt auch nur zweimal KG(a 6 mal) gemacht.Dr.Hoffmann hat mich auch gefragt,ob ich zur Kur fahren möchte.Und meinte das es relativ schnell gehen würde.
Ich würde nochmal zu Dr.Hoffmann gehen und fragen,ob er Dir beim Widerspruch helfen kann.Bei Dr.Hoffmann klappt die Reha eigentlich immer.
Natürlich kannst Du ja auch zu Dr.Steffan gehen.Je nach dem welcher Arzt für Dich näher ist.Aber wenn Du schon bei Dr.Hoffmann warst,würde ich da nochmal hingehen.
Ich habe sogar noch eine geringere Kyphose als Du!
Und habe bis jetzt auch nur zweimal KG(a 6 mal) gemacht.Dr.Hoffmann hat mich auch gefragt,ob ich zur Kur fahren möchte.Und meinte das es relativ schnell gehen würde.
Das würde mich auch interessieren.Dr. Hoffmann hat den Antrag nicht unterstützend begleitet?
Ich würde nochmal zu Dr.Hoffmann gehen und fragen,ob er Dir beim Widerspruch helfen kann.Bei Dr.Hoffmann klappt die Reha eigentlich immer.
Natürlich kannst Du ja auch zu Dr.Steffan gehen.Je nach dem welcher Arzt für Dich näher ist.Aber wenn Du schon bei Dr.Hoffmann warst,würde ich da nochmal hingehen.
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Thukydides
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Vielen Dank für eure schnellen Antworten!
Hallo Klaus,
dass zum richtigen Erlernen der KG nach Schroth ein stationärer Aufenthalt nötig ist, hat Dr. Hoffmann bereits in den Antrag geschrieben (darin, also im Ausfüllen des Antrags und zudem im Vorschlag zur Reha, bestand seine unterstützende Begleitung) und habe ich den Krankenkassen-Damen auch noch einmal telefonisch gedrückt. Aber: Sie werden es wieder zu hören bekommen!
Was frühere Beiträge hier im Forum zu diesem Thema betrifft, werde ich mich noch einmal umschauen.
Danke für den Tip mit der Skoliose-Sprechstunde.
Hallo träumerin,
wahrscheinlich sollte ich wirklich noch einmal zu Dr. Hoffmann gehen. Er müsste ja eigentlich wissen, wie man einen Widerspruch wirkungsvoll formuliert.
Das Korsett hat er mir empfohlen. Er sagte, es gebe verschiedene Möglichkeiten, nämlich einen weiteren Versuch mit ambulanter Krankengymnastik oder gleich einen Reha-Aufenthalt. Außerdem könne man es auch mal mit einem Korsett versuchen, er habe da bei Erwachsenen auch schon einige gute Erfolge erzielt. Dann musste ich eine Entscheidung treffen, und da ich mir sicher war, mich nicht weiter durch Verdrängung und Alibi-Krankengymnastik selbst belügen zu wollen, gab ich mir gleich die volle Dröhnung: Bereits am nächsten Morgen stand ich im Gipsraum der Fa. Rahmouni, und das Korsett wurde beantragt. Wenige Wochen später auch die Reha. Was daraus bisher geworden ist, weißt du. Die Korsettherapie dagegen läuft, wie ich finde, sehr gut. Erstens hat sich meine Haltung bereits deutlich verbessert, obwohl ich weit daon entfernt bin, das Ding den ganzen Tag zu tragen und obwohl eine Verbesserung schon durch mehrjähriges Krafttraining eingetreten war. Zweitens haben sich meine Hauptbeschwerden, diese ekelhaften, teilweise wochenlang anhaltenden Verspannungen, bei denen man glaubt, Kopf und Schulter seien irgendwie schief aufgesetzt und schlecht durchblutet, und bei denen man lange vergeblich auf das erlösende Knacken wartet, stark verringert. Schmerzen hatte ich eigentlich fast keine, nur nach langem Stehen. Im Korsett sieht das schon anders aus: Wenn ich auf dem Rücken zu liegen versuche, und das Korsett drückt von hinten auf die Kyphose und schiebt von vorne die Lordose nach hinten, ist das durchaus schmerzhaft. Aber das ist nicht so schlimm, denn diese Schmerzen zeigen ja einen Aufwärtstrend an und sind deshalb erträglich.
Grüße an euch!
Thukydides
Hallo Klaus,
dass zum richtigen Erlernen der KG nach Schroth ein stationärer Aufenthalt nötig ist, hat Dr. Hoffmann bereits in den Antrag geschrieben (darin, also im Ausfüllen des Antrags und zudem im Vorschlag zur Reha, bestand seine unterstützende Begleitung) und habe ich den Krankenkassen-Damen auch noch einmal telefonisch gedrückt. Aber: Sie werden es wieder zu hören bekommen!
Was frühere Beiträge hier im Forum zu diesem Thema betrifft, werde ich mich noch einmal umschauen.
Danke für den Tip mit der Skoliose-Sprechstunde.
Hallo träumerin,
wahrscheinlich sollte ich wirklich noch einmal zu Dr. Hoffmann gehen. Er müsste ja eigentlich wissen, wie man einen Widerspruch wirkungsvoll formuliert.
Das Korsett hat er mir empfohlen. Er sagte, es gebe verschiedene Möglichkeiten, nämlich einen weiteren Versuch mit ambulanter Krankengymnastik oder gleich einen Reha-Aufenthalt. Außerdem könne man es auch mal mit einem Korsett versuchen, er habe da bei Erwachsenen auch schon einige gute Erfolge erzielt. Dann musste ich eine Entscheidung treffen, und da ich mir sicher war, mich nicht weiter durch Verdrängung und Alibi-Krankengymnastik selbst belügen zu wollen, gab ich mir gleich die volle Dröhnung: Bereits am nächsten Morgen stand ich im Gipsraum der Fa. Rahmouni, und das Korsett wurde beantragt. Wenige Wochen später auch die Reha. Was daraus bisher geworden ist, weißt du. Die Korsettherapie dagegen läuft, wie ich finde, sehr gut. Erstens hat sich meine Haltung bereits deutlich verbessert, obwohl ich weit daon entfernt bin, das Ding den ganzen Tag zu tragen und obwohl eine Verbesserung schon durch mehrjähriges Krafttraining eingetreten war. Zweitens haben sich meine Hauptbeschwerden, diese ekelhaften, teilweise wochenlang anhaltenden Verspannungen, bei denen man glaubt, Kopf und Schulter seien irgendwie schief aufgesetzt und schlecht durchblutet, und bei denen man lange vergeblich auf das erlösende Knacken wartet, stark verringert. Schmerzen hatte ich eigentlich fast keine, nur nach langem Stehen. Im Korsett sieht das schon anders aus: Wenn ich auf dem Rücken zu liegen versuche, und das Korsett drückt von hinten auf die Kyphose und schiebt von vorne die Lordose nach hinten, ist das durchaus schmerzhaft. Aber das ist nicht so schlimm, denn diese Schmerzen zeigen ja einen Aufwärtstrend an und sind deshalb erträglich.
Grüße an euch!
Thukydides
- Klaus
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Hallo Thukydides,
nachdem ich die Suchfunktion bezüglich Widerspruch eingesetzt habe, ist es mir auch nicht gelungen, die (so glaube ich) zwei Sätze wieder zu finden, die nach meiner Erinnerung kurz und knapp die Argumente liefern sollten.
Aber ich habe nach diesen Posts den Eindruck gewonnen, dass ein Widerspruch schon mal grundsätzlich Erfolg versprechend sein kann. Es geht ja erst mal darum, die Patienten abzuwimmeln, um Kosten zu sparen.
Da geben die meisten wahrscheinlich auch schon auf.
Bei Dir ist auch die Krankenkasse zuständig und nicht die BfA?
Vielleicht hilft es ein bischen, was Dr.Steffan u.a. in meine Diagnose vor der REHA geschrieben hat:
Aufgrund des ausgeprägten Befundes und der auch im Erwachsenenalter bestehenden Progredienz der Hyperkyphose und Skoliose ist eine stationäre Wirbelsäulenintensivrehabilation nach Kath. Schroth dringend anzuraten, um eine zunehmende Invalidisierung und drohende Operation abzuwenden.
Dann könnte man vielleicht folgendes hinzu nehmen:
Diese REHA kann nur in einer speziellen Klinik wie z.Bsp. in Bad Salzungen durchgeführt werden und ermöglicht das Erlernen von selbstständigen Übungen zuhause. Ein entsprechend ausgebildeter Therapeut vor Ort sollte eine regelmässige Kontrolle vornehmen, ist aber in aller Regel nicht in der Lage, die REHA Massnahme zu ersetzen.
"In aller Regel" soll heißen, dass die Krankenkasse Dir sonst die Möglichkeit geben müsste, mindestens 3 Wochen lang täglich alle Therapien, die bei der REHA durchgeführt werden, bei einem sehr guten Schroth-Therapeuten mit voller "Schroth-Ausstattung" (incl. Reissäcken)und KG Geräte Ausstattung durchzuführen.
Und wenn dabei eine falsche Klinik herauskommen sollte, guck mal bitte hier:
http://skoliose-info-forum.de/viewtopic.php?t=3977
Gruss
Klaus
nachdem ich die Suchfunktion bezüglich Widerspruch eingesetzt habe, ist es mir auch nicht gelungen, die (so glaube ich) zwei Sätze wieder zu finden, die nach meiner Erinnerung kurz und knapp die Argumente liefern sollten.
Aber ich habe nach diesen Posts den Eindruck gewonnen, dass ein Widerspruch schon mal grundsätzlich Erfolg versprechend sein kann. Es geht ja erst mal darum, die Patienten abzuwimmeln, um Kosten zu sparen.
Bei Dir ist auch die Krankenkasse zuständig und nicht die BfA?
Vielleicht hilft es ein bischen, was Dr.Steffan u.a. in meine Diagnose vor der REHA geschrieben hat:
Aufgrund des ausgeprägten Befundes und der auch im Erwachsenenalter bestehenden Progredienz der Hyperkyphose und Skoliose ist eine stationäre Wirbelsäulenintensivrehabilation nach Kath. Schroth dringend anzuraten, um eine zunehmende Invalidisierung und drohende Operation abzuwenden.
Dann könnte man vielleicht folgendes hinzu nehmen:
Diese REHA kann nur in einer speziellen Klinik wie z.Bsp. in Bad Salzungen durchgeführt werden und ermöglicht das Erlernen von selbstständigen Übungen zuhause. Ein entsprechend ausgebildeter Therapeut vor Ort sollte eine regelmässige Kontrolle vornehmen, ist aber in aller Regel nicht in der Lage, die REHA Massnahme zu ersetzen.
"In aller Regel" soll heißen, dass die Krankenkasse Dir sonst die Möglichkeit geben müsste, mindestens 3 Wochen lang täglich alle Therapien, die bei der REHA durchgeführt werden, bei einem sehr guten Schroth-Therapeuten mit voller "Schroth-Ausstattung" (incl. Reissäcken)und KG Geräte Ausstattung durchzuführen.
Und wenn dabei eine falsche Klinik herauskommen sollte, guck mal bitte hier:
http://skoliose-info-forum.de/viewtopic.php?t=3977
Gruss
Klaus
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Thukydides
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Hallo Klaus!
Vielen Dank für deine Recherchen und Tips! Ich werde nun den Kampf aufnehmen. Ein Mitarbeiter der Krankenkasse sagte mir gestern telefonisch, für die Ablehnung des Antrags seien zu wenige Informationen über meinen Zustand und Widersprüche bezüglich der Frage, ob ich in meinem Alltag eingeschränkt sei, verantwortlich. So habe der Arzt geschrieben, es gebe - noch - keine Beeinträchtigungen, ich selbst habe in dem von mir auszufüllenden Formular angegeben, sehr wohl beeinträchtigt zu sein. Mir wurde nun empfohlen, den Arzt um einen detaillierten Bericht und ein ausführliches Gutachten zu bitten. Dann könnte der Widerspruch Erfolg haben.
Gruß
Thukydides
Vielen Dank für deine Recherchen und Tips! Ich werde nun den Kampf aufnehmen. Ein Mitarbeiter der Krankenkasse sagte mir gestern telefonisch, für die Ablehnung des Antrags seien zu wenige Informationen über meinen Zustand und Widersprüche bezüglich der Frage, ob ich in meinem Alltag eingeschränkt sei, verantwortlich. So habe der Arzt geschrieben, es gebe - noch - keine Beeinträchtigungen, ich selbst habe in dem von mir auszufüllenden Formular angegeben, sehr wohl beeinträchtigt zu sein. Mir wurde nun empfohlen, den Arzt um einen detaillierten Bericht und ein ausführliches Gutachten zu bitten. Dann könnte der Widerspruch Erfolg haben.
Gruß
Thukydides
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Thukydides
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Hallo Thukydides,
bin auch im Begriff eine Reha in Bad Salzungen zu beantragen.
Habe ebenfalls eine Kyphose von knapp 60 Grad und ein Rahmouni-Korsett. Hast Du auch stärkere Schmerzen beim Sitzen. Bei mir gehts im Stehen und Liegen problemlos, im Sitzen allerdings habe ich ständig Verspannungen.
Was unternimmst Du gegen die Schmerzen ?! Über einen regen Erfahrungsaustausch würde ich ich freuen.
Gruß Micha
bin auch im Begriff eine Reha in Bad Salzungen zu beantragen.
Habe ebenfalls eine Kyphose von knapp 60 Grad und ein Rahmouni-Korsett. Hast Du auch stärkere Schmerzen beim Sitzen. Bei mir gehts im Stehen und Liegen problemlos, im Sitzen allerdings habe ich ständig Verspannungen.
Was unternimmst Du gegen die Schmerzen ?! Über einen regen Erfahrungsaustausch würde ich ich freuen.
Gruß Micha
Kopf hoch auch wenn der Hals dreckig ist ! !
- Klaus
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Ich fühle mich mal auch angesprochen.MH hat geschrieben:Was unternimmst Du gegen die Schmerzen ?!
Meine Schmerzen kommen fatalerweise erst so richtig beim Schrothen zum Tragen und beim Liegen auf harten Unterlagen (BWS/LWS Kyphose).
Da ich bei der REHA u.a. mit Ultraschall erfolgreich behandelt worden bin, habe ich mir jetzt mal die Kombination Massage + Ultraschall aufschreiben lassen, (Ultraschall allein gibt es nach der Heilmittelverordnung nicht) um nochmal zu testen, ob das auch ausserhalb der REHA klappt.
Die erste Behandlung gestern war gut!
Genau genommen wird in BaSa mit einer Kombination aus Reizstrom und Ultraschall gearbeitet. Das ist in der Umsetzung vor Ort aber bislang bei mir gescheitert.
Will damit sagen, dass TENS Geräte (ähnlich wie Reizstrom) zur Schmerzlinderung eingesetzt werden. Bei mir hat das zwar nicht so die Wirkung, aber probieren würde ich das mal.
Mein Hintergrund ist eher, dass ich gegen die Ursache des Schmerzes angehen möchte. Ultraschall hat eine stark stoffwechselfördernde Wirkung bis an den Knochen.
Gruss
Klaus
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Thukydides
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- Wohnort: Zürich
Hallo Micha,
entschuldige, dass ich erst jetzt antworte; erst seit gestern habe ich wieder Zugang zum Internet.
Hast du die Schmerzen außerhalb des Korsetts oder durch das Korsett verursacht? Leider habe ich - so oder so - keine Tips gegen Schmerzen, da ich glücklicherweise außerhalb des Korsetts weitgehend schmerzfrei bin. Und gegen die Schmerzen im Korsett (die bei mir vor allem im Liegen bestehen, Stehen und vor allem Sitzen gehen deutlich besser) habe ich außer Ausziehen des Korsetts noch kein Mittel gefunden - vielleicht weißt du ja was ?
Da wir beide gerade Antragsteller sind: Vielleicht sehen wir uns ja in Bad Salzungen.
Dir alles Gute für deinen Antrag und gegen deine Schmerzen!
Gruß
Thukydides
entschuldige, dass ich erst jetzt antworte; erst seit gestern habe ich wieder Zugang zum Internet.
Hast du die Schmerzen außerhalb des Korsetts oder durch das Korsett verursacht? Leider habe ich - so oder so - keine Tips gegen Schmerzen, da ich glücklicherweise außerhalb des Korsetts weitgehend schmerzfrei bin. Und gegen die Schmerzen im Korsett (die bei mir vor allem im Liegen bestehen, Stehen und vor allem Sitzen gehen deutlich besser) habe ich außer Ausziehen des Korsetts noch kein Mittel gefunden - vielleicht weißt du ja was ?
Da wir beide gerade Antragsteller sind: Vielleicht sehen wir uns ja in Bad Salzungen.
Dir alles Gute für deinen Antrag und gegen deine Schmerzen!
Gruß
Thukydides
- seemannskiste
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- Registriert: Mo, 14.02.2005 - 20:02
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- Wohnort: kassel
ganz wichtig beim wiederspruchverfahren,
lass dir von einem othopäden einen befund ausstellen, in dem, wort wörtlich steht : der patient benötigt eine stationäre reha-maßnahme...
diesen bescheid legst du deinem formlosen wiederspruchantrag bei.
wenn du nur rumjammerst wird das die leute von der lva wenig interessieren.
mein erster wiederspruch wurde, da ich keine ärztliche begründung vorlegen konnte wieder abgewiesen...
beim zweiten wiederspruch hatte ich dann diesen ausdrücklichen bescheid und die reha wurde genehmigt.
vom dave...
lass dir von einem othopäden einen befund ausstellen, in dem, wort wörtlich steht : der patient benötigt eine stationäre reha-maßnahme...
diesen bescheid legst du deinem formlosen wiederspruchantrag bei.
wenn du nur rumjammerst wird das die leute von der lva wenig interessieren.
mein erster wiederspruch wurde, da ich keine ärztliche begründung vorlegen konnte wieder abgewiesen...
beim zweiten wiederspruch hatte ich dann diesen ausdrücklichen bescheid und die reha wurde genehmigt.
vom dave...
Umwege im Leben erweitern die Ortskenntnis.
Hallo Thukydides,
sorry dass ich mich auch erst jetzt melde. Bei mir ist es paradoxerweise genau umgekehrt wie bei Dir. Im Korsett keinerlei Schmerzen,ausser der normale Pelottendruck, ohne habe ich nach längerem Sitzen starke Verspannungen im BWS/HWS Bereich. Daher sind Tipps gegen die Schmerzen im Korsett Fehlanzeige, aber ich denke Du solltest noch ein wenig Geduld haben, je länger Du das Teil trägst umso besser wird es werden.
Wie lange (er)trägst Du Deinen Panzer denn täglich, also ich trage in eigentlich nur bei Schmerzen von daher nicht regelmäßig.
Hoffe mein Reha-Antrag geht durch, plane dann die Kur Ende Dez. 2005. Wäre super wenn wir uns dort sehen würden, Leidensgenossen findet man ja relativ schwierig.
Machs gut.
Gruß Micha
sorry dass ich mich auch erst jetzt melde. Bei mir ist es paradoxerweise genau umgekehrt wie bei Dir. Im Korsett keinerlei Schmerzen,ausser der normale Pelottendruck, ohne habe ich nach längerem Sitzen starke Verspannungen im BWS/HWS Bereich. Daher sind Tipps gegen die Schmerzen im Korsett Fehlanzeige, aber ich denke Du solltest noch ein wenig Geduld haben, je länger Du das Teil trägst umso besser wird es werden.
Wie lange (er)trägst Du Deinen Panzer denn täglich, also ich trage in eigentlich nur bei Schmerzen von daher nicht regelmäßig.
Hoffe mein Reha-Antrag geht durch, plane dann die Kur Ende Dez. 2005. Wäre super wenn wir uns dort sehen würden, Leidensgenossen findet man ja relativ schwierig.
Machs gut.
Gruß Micha
Kopf hoch auch wenn der Hals dreckig ist ! !