Kyphose 69°-Schroth KG in MUC
Kyphose 69°-Schroth KG in MUC
Hallo!
Ich habe es geschafft und war gestern bei Dr. Hoffmann.
Jetzt weiß ich auch die Daten:
Kyphose 69°, rechtskonvex 5° lumbal (denke das ist die Skoliose), Rotation 1-2, Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz von 0,5 cm.
Ich mußte ganz schön schlucken als ich die Röntgenbilder gesehen habe.
In vier Wochen habe ich bei Rahmouni einen Termin zum Gipsen.
Ich muss das jetzt erstmal setzen lassen.
Froh bin ich, dass er auf meine Frage was eine OP anbelangt den Kopf geschüttelt hat und meinte davon sei keine Rede, aber ich müsse mich um meine Wirbelsäule kümmern und er würde mir dabei helfen.
Mir ist selten ein Arzt mit einem derartigen Einfühlungsvermögen begegnet.
Und nun meine Frage: Dr. Hoffmann schrieb mir ein Rezept für 6x KG und empfahl mir als Physiotherapeutin Fr. Rosmann-Reif.
Über dieSobernheimer Hotline habe ich allerdings erfahren, dass von Fr. R-R. nur Privatpatienten behandelt werden.
Ansonsten habe ich folgende Namen genannt bekommen:
Fr. Hinkelmann
Fr. Wagner
Fr. Benedikt
Fr. Kloss
Praxis Trommer mit Fr. Roth-Eizenhöfer, Fr. von der Goltz, Fr. Hiedel.
Mir sind alle unbekannt und wollte hier im Forum nun fragen, ob ihr vielleicht mit der ein oder anderen schon eure Erfahrungen gemacht habt.
Lieber Gruß und einen dickes Dankeschön,
Lilie
Ich habe es geschafft und war gestern bei Dr. Hoffmann.
Jetzt weiß ich auch die Daten:
Kyphose 69°, rechtskonvex 5° lumbal (denke das ist die Skoliose), Rotation 1-2, Beckenschiefstand, Beinlängendifferenz von 0,5 cm.
Ich mußte ganz schön schlucken als ich die Röntgenbilder gesehen habe.
In vier Wochen habe ich bei Rahmouni einen Termin zum Gipsen.
Ich muss das jetzt erstmal setzen lassen.
Froh bin ich, dass er auf meine Frage was eine OP anbelangt den Kopf geschüttelt hat und meinte davon sei keine Rede, aber ich müsse mich um meine Wirbelsäule kümmern und er würde mir dabei helfen.
Mir ist selten ein Arzt mit einem derartigen Einfühlungsvermögen begegnet.
Und nun meine Frage: Dr. Hoffmann schrieb mir ein Rezept für 6x KG und empfahl mir als Physiotherapeutin Fr. Rosmann-Reif.
Über dieSobernheimer Hotline habe ich allerdings erfahren, dass von Fr. R-R. nur Privatpatienten behandelt werden.
Ansonsten habe ich folgende Namen genannt bekommen:
Fr. Hinkelmann
Fr. Wagner
Fr. Benedikt
Fr. Kloss
Praxis Trommer mit Fr. Roth-Eizenhöfer, Fr. von der Goltz, Fr. Hiedel.
Mir sind alle unbekannt und wollte hier im Forum nun fragen, ob ihr vielleicht mit der ein oder anderen schon eure Erfahrungen gemacht habt.
Lieber Gruß und einen dickes Dankeschön,
Lilie
-
Karlson vom Dach
- treues Mitglied

- Beiträge: 413
- Registriert: Fr, 17.09.2004 - 22:08
- Wohnort: München
Hallo Lilie,
zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zu der getroffenen Entscheidung und der gefolgten Handlung. Du brauchst vor dem, was auf Dich zukommt, überhaupt (!!!) keine Angst zu haben. Du kannst die Vergangenheit nicht mehr korrigieren, Du weißt JETZT den Status und kannst JETZT anfangen diesen zu ändern. Viele Kyphosen wurden durch ein gutes, stark korrigierendes Korsett nicht nur SOFORT von den Schmerzen befreit, sondern auch noch in Deinem Alter korrigiert. Natürlich ist die Eingewöhnung hart und am Anfang kommt man sich furchtbar eingeschränkt vor. Aber das vergeht, der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Ich fühle mich inzwischen mit abgelegtem Panzer absolut unwohl und schlafe auch schlechter. Über all das wirst Du am Anfang natürlich den Kopf schütteln
(in diese Richtung allerdings erst ein paar Wochen/Monate später
)
Mit ein bischen Glück und viel Schroth dazu wirst Du Freude empfinden, wenn Du Dich nach einigen Monaten im Spiegel von der Seite betrachtest und Dich nicht wiedererkennen... U. U. mußt Du den Spiegel höher hängen, denn wenn eine 69°-Kyphose aufgerichtet wird, wächst man
Vielleicht wirst Du dann sogar Korrektursüchtig...
Auch vor der Kur brauchst Du keinen Bammel zu haben. Ich habe dort eine Mutter kennen gelernt, die richtig erleichtert war, dort einmal von allem Streß abschalten und sich nur mit dem eigenen Körper befassen zu können. Man lernt dort viele Gleichgesinnte kennen, die das gleiche Problem haben. Abends sitzt man entspannt zusammen und kann ganz locker darüber ratschen. Auch lernt man Schroth nur richtig auf einer Reha. Wenn Du es irgendwie organisieren kannst, sprich bei Deinem nächsten Besuch Dr. Hoffmann darauf an. Er wird Dir auch dabei helfen!
Zu Deinen Fragen: Ich kann sie leider nicht beantworten, da ich in 4 herrlichen Wochen in Bad Salzungen Schroth gelernt habe und keinen Therapeuten mehr brauche. Eventuell mal zu einer Kontrollstunde.
Viele Grüße,
Karlson vom Dach
P.S.: Ich komme auch aus München und habe/hatte ähnliche Werte bei einer total fixierten WS.
zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zu der getroffenen Entscheidung und der gefolgten Handlung. Du brauchst vor dem, was auf Dich zukommt, überhaupt (!!!) keine Angst zu haben. Du kannst die Vergangenheit nicht mehr korrigieren, Du weißt JETZT den Status und kannst JETZT anfangen diesen zu ändern. Viele Kyphosen wurden durch ein gutes, stark korrigierendes Korsett nicht nur SOFORT von den Schmerzen befreit, sondern auch noch in Deinem Alter korrigiert. Natürlich ist die Eingewöhnung hart und am Anfang kommt man sich furchtbar eingeschränkt vor. Aber das vergeht, der Mensch ist eben ein Gewohnheitstier. Ich fühle mich inzwischen mit abgelegtem Panzer absolut unwohl und schlafe auch schlechter. Über all das wirst Du am Anfang natürlich den Kopf schütteln
Mit ein bischen Glück und viel Schroth dazu wirst Du Freude empfinden, wenn Du Dich nach einigen Monaten im Spiegel von der Seite betrachtest und Dich nicht wiedererkennen... U. U. mußt Du den Spiegel höher hängen, denn wenn eine 69°-Kyphose aufgerichtet wird, wächst man
Auch vor der Kur brauchst Du keinen Bammel zu haben. Ich habe dort eine Mutter kennen gelernt, die richtig erleichtert war, dort einmal von allem Streß abschalten und sich nur mit dem eigenen Körper befassen zu können. Man lernt dort viele Gleichgesinnte kennen, die das gleiche Problem haben. Abends sitzt man entspannt zusammen und kann ganz locker darüber ratschen. Auch lernt man Schroth nur richtig auf einer Reha. Wenn Du es irgendwie organisieren kannst, sprich bei Deinem nächsten Besuch Dr. Hoffmann darauf an. Er wird Dir auch dabei helfen!
Zu Deinen Fragen: Ich kann sie leider nicht beantworten, da ich in 4 herrlichen Wochen in Bad Salzungen Schroth gelernt habe und keinen Therapeuten mehr brauche. Eventuell mal zu einer Kontrollstunde.
Viele Grüße,
Karlson vom Dach
P.S.: Ich komme auch aus München und habe/hatte ähnliche Werte bei einer total fixierten WS.
Kein Mensch muß müssen
Reinhard K. Sprenger
Reinhard K. Sprenger
- Toni
- Profi

- Beiträge: 4388
- Registriert: Sa, 20.04.2002 - 19:07
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
M. Baastrup - Therapie: 1 Boston B.O.B.
1 Milwaukee
2 Rahmouni´s
1 TüKO
Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen! - Wohnort: Allgäu
Hallo Lillie
Auch von mir ein herzliches willkommen und Glückwunsch!
Nun bist Du auf dem richtigen Weg!
Mit 69° bist Du nur 1° UNTER der offiziellen Kyphose-OP Indikation.
Aber das braucht Dich tatsächlich nicht zu beunruhigen, wenn es Dir gelingt, so wie Dr. Hoffmann sagt, Dich um Deine WS zu kümmern.
Bitte nimm das ernst was Karlson gesagt hat. Eine REHA ist SEHR SEHR WICHTIG!!!
Niedergelassene Schroth-Therapeuten können keine 5% von dem leisten, was Du in einer Reha erreichen könntest.
Das Korsett wird anfangs eine sehr harte Zeit (im wahrsten Sinne des Wortes) aber auch eine große Chance. Du wirst stolz und froh sein wenn Du nach einigen Wochen OHNE Korsett aufrecht in den Spiegel schauen kannst. Ganz abgesehen von der Schmerzreduzierung die Dir das "harte Ding" bescheren wird. Anfangs wird die Schmerz+ zu Schmerz - Bilanz etwas negativ ausfallen aber da musst Du mit Mut und Zuversicht einfach DURCH!!!
Wir helfen Dir zumindest emotional, moralisch und solidarisch!
Gruß Toni
Auch von mir ein herzliches willkommen und Glückwunsch!
Nun bist Du auf dem richtigen Weg!
Mit 69° bist Du nur 1° UNTER der offiziellen Kyphose-OP Indikation.
Aber das braucht Dich tatsächlich nicht zu beunruhigen, wenn es Dir gelingt, so wie Dr. Hoffmann sagt, Dich um Deine WS zu kümmern.
Bitte nimm das ernst was Karlson gesagt hat. Eine REHA ist SEHR SEHR WICHTIG!!!
Niedergelassene Schroth-Therapeuten können keine 5% von dem leisten, was Du in einer Reha erreichen könntest.
Das Korsett wird anfangs eine sehr harte Zeit (im wahrsten Sinne des Wortes) aber auch eine große Chance. Du wirst stolz und froh sein wenn Du nach einigen Wochen OHNE Korsett aufrecht in den Spiegel schauen kannst. Ganz abgesehen von der Schmerzreduzierung die Dir das "harte Ding" bescheren wird. Anfangs wird die Schmerz+ zu Schmerz - Bilanz etwas negativ ausfallen aber da musst Du mit Mut und Zuversicht einfach DURCH!!!
Wir helfen Dir zumindest emotional, moralisch und solidarisch!
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
- Klaus
- Moderator/in

- Beiträge: 15262
- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
- Geschlecht: männlich
- Wohnort: Hannover
Hallo Lilie,
Du hast eine Frage zu Schroth-Therapeuten gestellt
Ansonsten ist eine ambulante Schroth-KG als Überbrückung bis zur REHA eine ganz gute Sache. Ich würde die entsprechenden Therapeuten aufsuchen und fragen, wieviel Patienten sie haben.
Insbesondere Erwachsene mit Kyphose!
Mit einer Kyphose gehörst Du sozusagen zur Minderheit in der Minderheit.
Da sind die Therapeuten oft nicht so kompetent!
Gibt es eine Sprossenwand mit Spiegel?
Gibt es einen fahrbaren Spiegel?
Gibt es möglicherweise eine Gruppen-Therapie?
Von Vorteil ist, wenn die Therapeutin gleichzeitig Chefin ist.
Je nachdem, wielange es bis zur REHA dauert, kannst Du ja einige Therapeuten ausprobieren.
Trotz REHA kann es nicht schaden, wenn man nach der REHA zur gelegentlichen Kontrolle der Übungen, die man ja zuhause macht, schon mal den "besten Therapeuten der Stadt" gefunden hat.
Gruss
Klaus
Du hast eine Frage zu Schroth-Therapeuten gestellt
Da wir nicht wissen, wo Du wohnst, ist es schon ein bischen schwierig, darauf zu antworten.Mir sind alle unbekannt und wollte hier im Forum nun fragen, ob ihr vielleicht mit der ein oder anderen schon eure Erfahrungen gemacht habt.
Ansonsten ist eine ambulante Schroth-KG als Überbrückung bis zur REHA eine ganz gute Sache. Ich würde die entsprechenden Therapeuten aufsuchen und fragen, wieviel Patienten sie haben.
Insbesondere Erwachsene mit Kyphose!
Mit einer Kyphose gehörst Du sozusagen zur Minderheit in der Minderheit.
Da sind die Therapeuten oft nicht so kompetent!
Gibt es eine Sprossenwand mit Spiegel?
Gibt es einen fahrbaren Spiegel?
Gibt es möglicherweise eine Gruppen-Therapie?
Von Vorteil ist, wenn die Therapeutin gleichzeitig Chefin ist.
Je nachdem, wielange es bis zur REHA dauert, kannst Du ja einige Therapeuten ausprobieren.
Trotz REHA kann es nicht schaden, wenn man nach der REHA zur gelegentlichen Kontrolle der Übungen, die man ja zuhause macht, schon mal den "besten Therapeuten der Stadt" gefunden hat.
Gruss
Klaus
Lieber Karlson vom Dach, lieber Toni, lieber Klaus!
Vielen Dank für eure aufbauenden und ermunternden Antworten!
Es hat gut getan sie zu lesen.
Klaus,
ich wohne in München, ich habe es im "Betreff" nur als MUC abgekürzt.
Ich werde die Punkte, die du geschrieben hast bei der Terminvereinbarung abklären. Ich kenne mich bislang ja überhaupt nicht mit Schroth aus.
Karlson vom Dach,
dass ich korsettsüchtig werde, kann ich mir im Moment so gar nicht vorstellen. Obwohl ein paar cm natürlich schon nicht schlecht wären. Gehöre nämlich nicht gerade zu den groß gewachsenen Frauen.
Mit hat dein Beitrag sehr Mut gemacht und ich habe ziemlichen Respekt vor deiner Haltung und Einstellung.
Für mich ist das Korsett im Moment noch eine grausame Vorstellung.
Von den Schmerzen kann ich mir noch kein wirkliches Bild machen, außer dass ich durch die Erfahrungsberichte hier im Forum weiß, dass es hart werden wird.
Ob ich es schaffen werde dass Korsett jemals auf der Straße anzuziehen weiß ich nicht. Im Moment ist es für mich unvorstellbar, obwohl ich weiß, dass ich mich nicht schämen müßte und es um meine Gesundheit geht die Priorität vor allem hat. Das weiß der Kopf, aber die Psyche geht da leider andere Wege.
Mein Ziel ist es das Korsett zunächst zu hause zu tragen, va. am Schreibtisch (studiere noch) und mich so schnell wie möglich daran zu gewöhnen es nachts zu tragen.
Und ich habe mir vorgenommen mein jahrzehntelanges Schweigen zu brechen und in meinem Bekannten- und Freundeskreis offen mit meiner Wirbelsäule umzugehen und auch von dem Korsett zu erzählen.
Ein paar Leute wissen es bereits und ich war total erstaunt, dass von allen kam, dass ihnen noch nie etwas an meinem Rücken oder meiner Haltung aufgefallen sei. Das versteh ich nicht. Und ich hab immer gedacht jeder sieht es und hab mich in Grund und Boden geschämt. Eigentlich ganz schön bescheuert!
Toni,
ich weiß wie wichtig eine Reha wäre, aber ich kann im Moment nicht alles gleichzeitig machen. Ich bin von der eher langsamen Truppe und für mich ist der erste große Brocken jetzt mal das Korsett. Wenn ich es geschafft habe mich daran zu gewöhnen und es als einen Teil von mir zu akzeptieren, dann geh ich den nächsten Schritt und das wäre dann die Reha. Mich mit beidem zu beschäftigen schaff ich im Moment nicht.
Ich hab keine Angst vor der Reha, aber es ist mit meiner dreijährigen Tochter ohne Oma und Opa zu haben ein echtes organisatorisches Problem. Aber ich sehe die Notwendigkeit und hoffe dass es innerhalb der nächsten zwei Jahre möglich sein wird eine Reha zu machen.
Ich hätte noch eine Frage an dich: Du schreibst von aufrecht in den Spiegel sehen.
Ich habe nie das Gefühl krumm zu sein und mich nicht wirklich aufrichten zu können. Wenn ich unter Leuten bin achte ich sehr auf eine gerade Haltung und das geht auch. Natürlich ist der Rundrücken (im mittleren BWS-Bereich) da und im Sitzen falle ich ganz schnell in die Kyphose da sonst die Schmerzen stark werden. Aber ich gehe nicht gebeugt oder so.
Oder ist für mich meine jetzige Haltung gerade und wenn ich zum ersten mal das Korsett anhabe dann trifft mich der Schlag weil "gerade sein" eigentlich etwas ganz anderes ist als ich es seit Jahren kenne.
Uhhhhhh, weißt du wie ichs meine? Ist jetzt irgendwie kompliziert geworden.
Dr. Hoffmann hat mir übrigens deine Bilder gezeigt und ich bin natürlich sehr beeindruckt. Ich habe deinen Weg im Forum nachgelesen und kann nur sagen Hut ab! Auch bezüglich deines großen Engagements.
So, jetzt ist das ein halber Roman geworden. Sorry
Ein ganz dickes Dankeschön an euch für eure Unterstützung. Sie hilft mir wirklich.
Ein lieber Gruß aus München,
Lilie
Vielen Dank für eure aufbauenden und ermunternden Antworten!
Es hat gut getan sie zu lesen.
Klaus,
ich wohne in München, ich habe es im "Betreff" nur als MUC abgekürzt.
Ich werde die Punkte, die du geschrieben hast bei der Terminvereinbarung abklären. Ich kenne mich bislang ja überhaupt nicht mit Schroth aus.
Karlson vom Dach,
dass ich korsettsüchtig werde, kann ich mir im Moment so gar nicht vorstellen. Obwohl ein paar cm natürlich schon nicht schlecht wären. Gehöre nämlich nicht gerade zu den groß gewachsenen Frauen.
Mit hat dein Beitrag sehr Mut gemacht und ich habe ziemlichen Respekt vor deiner Haltung und Einstellung.
Für mich ist das Korsett im Moment noch eine grausame Vorstellung.
Von den Schmerzen kann ich mir noch kein wirkliches Bild machen, außer dass ich durch die Erfahrungsberichte hier im Forum weiß, dass es hart werden wird.
Ob ich es schaffen werde dass Korsett jemals auf der Straße anzuziehen weiß ich nicht. Im Moment ist es für mich unvorstellbar, obwohl ich weiß, dass ich mich nicht schämen müßte und es um meine Gesundheit geht die Priorität vor allem hat. Das weiß der Kopf, aber die Psyche geht da leider andere Wege.
Mein Ziel ist es das Korsett zunächst zu hause zu tragen, va. am Schreibtisch (studiere noch) und mich so schnell wie möglich daran zu gewöhnen es nachts zu tragen.
Und ich habe mir vorgenommen mein jahrzehntelanges Schweigen zu brechen und in meinem Bekannten- und Freundeskreis offen mit meiner Wirbelsäule umzugehen und auch von dem Korsett zu erzählen.
Ein paar Leute wissen es bereits und ich war total erstaunt, dass von allen kam, dass ihnen noch nie etwas an meinem Rücken oder meiner Haltung aufgefallen sei. Das versteh ich nicht. Und ich hab immer gedacht jeder sieht es und hab mich in Grund und Boden geschämt. Eigentlich ganz schön bescheuert!
Toni,
ich weiß wie wichtig eine Reha wäre, aber ich kann im Moment nicht alles gleichzeitig machen. Ich bin von der eher langsamen Truppe und für mich ist der erste große Brocken jetzt mal das Korsett. Wenn ich es geschafft habe mich daran zu gewöhnen und es als einen Teil von mir zu akzeptieren, dann geh ich den nächsten Schritt und das wäre dann die Reha. Mich mit beidem zu beschäftigen schaff ich im Moment nicht.
Ich hab keine Angst vor der Reha, aber es ist mit meiner dreijährigen Tochter ohne Oma und Opa zu haben ein echtes organisatorisches Problem. Aber ich sehe die Notwendigkeit und hoffe dass es innerhalb der nächsten zwei Jahre möglich sein wird eine Reha zu machen.
Ich hätte noch eine Frage an dich: Du schreibst von aufrecht in den Spiegel sehen.
Ich habe nie das Gefühl krumm zu sein und mich nicht wirklich aufrichten zu können. Wenn ich unter Leuten bin achte ich sehr auf eine gerade Haltung und das geht auch. Natürlich ist der Rundrücken (im mittleren BWS-Bereich) da und im Sitzen falle ich ganz schnell in die Kyphose da sonst die Schmerzen stark werden. Aber ich gehe nicht gebeugt oder so.
Oder ist für mich meine jetzige Haltung gerade und wenn ich zum ersten mal das Korsett anhabe dann trifft mich der Schlag weil "gerade sein" eigentlich etwas ganz anderes ist als ich es seit Jahren kenne.
Uhhhhhh, weißt du wie ichs meine? Ist jetzt irgendwie kompliziert geworden.
Dr. Hoffmann hat mir übrigens deine Bilder gezeigt und ich bin natürlich sehr beeindruckt. Ich habe deinen Weg im Forum nachgelesen und kann nur sagen Hut ab! Auch bezüglich deines großen Engagements.
So, jetzt ist das ein halber Roman geworden. Sorry
Ein ganz dickes Dankeschön an euch für eure Unterstützung. Sie hilft mir wirklich.
Ein lieber Gruß aus München,
Lilie
- Dalia
- Co-Admin

- Beiträge: 10332
- Registriert: So, 10.08.2003 - 12:48
- Geschlecht: weiblich
- Diagnose: 107° und 98° (im Jahr 2003 zu Beginn der Korsetttherapie: 98° und 93°), sehr starre Skoliose, kaum Beschwerden
- Therapie: 1983-1994 Korsetts verschiedener OTs, zuletzt bei Rahmouni, dann Korsettabschulung im Jahr 1994, seit 05/2005 bis etwa 2018 Nachtkorsett von Rahmouni, Therapieziel: Halten der Skoliose, seit 2018 keine Therapie mehr
- Wohnort: NRW
Hallo Lilie,
herzlich willkommen!
Ich habe alles nur überflogen, aber zur KG in München kann ich was sagen:
Frau Rossmann ist nicht mehr in München, das war zumindest der Stand vor 1,5 Jahren. Von Frau Roth rate ich dringend ab. Nicht, dass die Schroth-Übungen schädlich gewesen wären, aber sie macht kein reines Schroth und die Übungen sind mehr als lasch. Vielleicht macht sie dafür andere Therapien exzellent. Sie behandelt nämlich schwerpunktmäßig Säuglinge und macht hauptsächlich Bobath.
Dafür kann ich Frau K. Kloss in der Pettenkoferstraße 44 (U-Bahn Theresienwiese, während der Wiesn
ist es ganz schön laut in der Praxis
) empfehlen. Nur macht sie leider überhaupt keine Übungen auf dem Rücken. Aber bei ihr kannst du nichts falsch machen, zumindest mit Skoliose kennt sie sich sehr gut aus. Wie es bei Kyphosen ist, kann ich leider nicht sagen. Aber ganz ehrlich gesagt: Bei einer Reha würdest du noch mehr gefordert werden und viel mehr Übungen lernen. Aber sie ist eine junge, engagierte Frau.
Allerdings liegt bei mir die Schroth-Reha auch schon über ein Jahrzehnt zurück, so dass ich nicht 100%ig sicher sagen kann, ob sie gut ist. Aber ich halte mich trotzdem für ausreichend kompetent, um das beurteilen zu können (ich war nämlich mehrere Jahre bei einer anderen sehr guten Schroth-Therapuetin, die immer wieder auf Fortbildung nach Bad Sobernheim fuhr).

Die anderen Therapeuten kann ich nicht beurteilen, da ich sie nicht kenne. Wenn du dir jemand anderen suchst, erfrage bitte telefonisch,
- wo er die Ausbildung gemacht hat (richtige Antwort: Bad Sobernheim / Bad Salzungen),
- wann die Ausbildung zuletzt gemacht wurde,
- und welche Therapien er schwerpunktmäßig macht (falls es auf Schroth nicht zutrifft, ist das schon mal ungünstig).
Dalia
herzlich willkommen!
Ich habe alles nur überflogen, aber zur KG in München kann ich was sagen:
Frau Rossmann ist nicht mehr in München, das war zumindest der Stand vor 1,5 Jahren. Von Frau Roth rate ich dringend ab. Nicht, dass die Schroth-Übungen schädlich gewesen wären, aber sie macht kein reines Schroth und die Übungen sind mehr als lasch. Vielleicht macht sie dafür andere Therapien exzellent. Sie behandelt nämlich schwerpunktmäßig Säuglinge und macht hauptsächlich Bobath.
Dafür kann ich Frau K. Kloss in der Pettenkoferstraße 44 (U-Bahn Theresienwiese, während der Wiesn
Die anderen Therapeuten kann ich nicht beurteilen, da ich sie nicht kenne. Wenn du dir jemand anderen suchst, erfrage bitte telefonisch,
- wo er die Ausbildung gemacht hat (richtige Antwort: Bad Sobernheim / Bad Salzungen),
- wann die Ausbildung zuletzt gemacht wurde,
- und welche Therapien er schwerpunktmäßig macht (falls es auf Schroth nicht zutrifft, ist das schon mal ungünstig).
Dalia
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
Liebe Dalia,
danke für dein Posting!
Ich denke ich werde morgen bei Fr. Kloss anrufen und Termine bei ihr ausmachen. Da ich ja überhaupt keine Anhaltspunkte in Sachen Schroth habe, hat mir deine Meinung schon mal geholfen.
Ich werde mich allerdings erkundigen ob sie mit Kyphosen genau so vertraut ist wie mit Skoliosen.
Lieber Gruß,
Lilie
danke für dein Posting!
Ich denke ich werde morgen bei Fr. Kloss anrufen und Termine bei ihr ausmachen. Da ich ja überhaupt keine Anhaltspunkte in Sachen Schroth habe, hat mir deine Meinung schon mal geholfen.
Ich werde mich allerdings erkundigen ob sie mit Kyphosen genau so vertraut ist wie mit Skoliosen.
Lieber Gruß,
Lilie
