Skoliose-Therapiewochen in der Burgseeklinik
Verfasst: So, 27.07.2003 - 18:45
Hallo,
im Juni/Juli war ich mit meiner Frau 2 Wochen in der Burgseeklinik (ich als Begleitperson). Warum, darauf möchte ich hier kurz eingehen.
Meine Frau beantragte auf Grund ihrer Skoliose im Januar eine Rehakur (die letzte war 2 Jahre her). Die BFA lehnte ab. Darauf legte meine Frau Widerspruch ein. Darauf forderte die BFA nochmal eine medizinische Begründung. Meine Frau schickte der BFA eine Begründung, die sie nach über 2 Std. Wartezeit von ihrem Orthopäden erhielt, die aber leider nur aus 2 Sätzen bestand. Dann folgte das lange Warten auf eine Antwort der BFA...
Bis zu diesem Zeitpunkt wußten in Bezug auf Skoliose weder meine Frau noch ich etwas über Bad Salzungen, Sobernheim oder sogar K. Schroth. Erst über das Internet (Anschluß erst seit Januar) haben wir das erfahren. Als wir uns bezüglich Schroth schlau gemacht hatten, vereinbahrten wir sofort ganz kurzfristig einen Termin in der Burgseeklinik. Wir hatten keine Zeit mehr zu verlieren. Zum ersten Mal konnte meine Frau gezielt etwas für ihre Skoliose tun.
Die zwei Wochen waren für sie sehr interessant, aber auch anstrengend. An dieser Stelle möchten wir der Klinik danken, denn meine Frau hatte ein volles Programm, sogar mehr Leistungen, als sie hätte bekommen dürfen. Da war die Klinik nicht kleinlich! Auch der Physiotherapeutin Anja Herr gilt unser Dank. Sie hat mehrfach unsere Sonderwünsche zu unserer Zufriedenheit in den Therapieplan eingearbeitet.
Nach den 2 Wochen hatte meine Frau zu Hause große Mühe, die Übungen korrekt durchzuführen. Auch jetzt, nach 5 Wochen, hat meine Frau immer noch nicht das richtige Gefühl für die genaue Korrektur. Zum Glück hatte sie ein Rezept für Einzel-KG mitgenommen, so konnte ich mit dabei sein und genau aufpassen, worauf die Physiotherapeutin wert legte. Im Zusammenhang mit dem Studium des gelben Buches bilde ich mir nun ein, meine Frau gut korrigieren zu können.
Herrn Dr. Miller möchten wir danken; er hat sich für uns weit über 1 Std. Zeit genommen und konnte fast alle meine präparierten Fragen beantworten.
Und last, not least gilt unser Dank natürlich Herrn Dr. Steffan. Er schickte noch eine medizinische Begründung an die BFA, obwohl die Einspruchsfrist schon abgelaufen war. Und was soll ich noch groß erzählen, vorgestern flatterte die Kurgenehmigung der BFA ins Haus..... !!!
Zum Schluß würde ich gern einmal erfahren, woher alle diejenigen, die dieses Forum mit der Maus anklicken, wissen, daß es eine KG nach Schroth gibt??? Hier in Magdeburg kennt das scheinbar kein Orthopäde und kein Hausarzt. Meine Frau hat über 25 Jahre immer nur die Standard-KG verschrieben bekommen, die letztlich für Skoliosen sogar kontraindiziert ist.
Viele Grüße
Jürgen
im Juni/Juli war ich mit meiner Frau 2 Wochen in der Burgseeklinik (ich als Begleitperson). Warum, darauf möchte ich hier kurz eingehen.
Meine Frau beantragte auf Grund ihrer Skoliose im Januar eine Rehakur (die letzte war 2 Jahre her). Die BFA lehnte ab. Darauf legte meine Frau Widerspruch ein. Darauf forderte die BFA nochmal eine medizinische Begründung. Meine Frau schickte der BFA eine Begründung, die sie nach über 2 Std. Wartezeit von ihrem Orthopäden erhielt, die aber leider nur aus 2 Sätzen bestand. Dann folgte das lange Warten auf eine Antwort der BFA...
Bis zu diesem Zeitpunkt wußten in Bezug auf Skoliose weder meine Frau noch ich etwas über Bad Salzungen, Sobernheim oder sogar K. Schroth. Erst über das Internet (Anschluß erst seit Januar) haben wir das erfahren. Als wir uns bezüglich Schroth schlau gemacht hatten, vereinbahrten wir sofort ganz kurzfristig einen Termin in der Burgseeklinik. Wir hatten keine Zeit mehr zu verlieren. Zum ersten Mal konnte meine Frau gezielt etwas für ihre Skoliose tun.
Die zwei Wochen waren für sie sehr interessant, aber auch anstrengend. An dieser Stelle möchten wir der Klinik danken, denn meine Frau hatte ein volles Programm, sogar mehr Leistungen, als sie hätte bekommen dürfen. Da war die Klinik nicht kleinlich! Auch der Physiotherapeutin Anja Herr gilt unser Dank. Sie hat mehrfach unsere Sonderwünsche zu unserer Zufriedenheit in den Therapieplan eingearbeitet.
Nach den 2 Wochen hatte meine Frau zu Hause große Mühe, die Übungen korrekt durchzuführen. Auch jetzt, nach 5 Wochen, hat meine Frau immer noch nicht das richtige Gefühl für die genaue Korrektur. Zum Glück hatte sie ein Rezept für Einzel-KG mitgenommen, so konnte ich mit dabei sein und genau aufpassen, worauf die Physiotherapeutin wert legte. Im Zusammenhang mit dem Studium des gelben Buches bilde ich mir nun ein, meine Frau gut korrigieren zu können.
Herrn Dr. Miller möchten wir danken; er hat sich für uns weit über 1 Std. Zeit genommen und konnte fast alle meine präparierten Fragen beantworten.
Und last, not least gilt unser Dank natürlich Herrn Dr. Steffan. Er schickte noch eine medizinische Begründung an die BFA, obwohl die Einspruchsfrist schon abgelaufen war. Und was soll ich noch groß erzählen, vorgestern flatterte die Kurgenehmigung der BFA ins Haus..... !!!
Zum Schluß würde ich gern einmal erfahren, woher alle diejenigen, die dieses Forum mit der Maus anklicken, wissen, daß es eine KG nach Schroth gibt??? Hier in Magdeburg kennt das scheinbar kein Orthopäde und kein Hausarzt. Meine Frau hat über 25 Jahre immer nur die Standard-KG verschrieben bekommen, die letztlich für Skoliosen sogar kontraindiziert ist.
Viele Grüße
Jürgen