Hallo.
Ich bin operierte, 2 Stäbe.
Ich habe seit ca 3 Monaten Schmerzen, warscheinlich muskulär bedingt.
Ich würde ganz gerne demnächst versuchen nch Bad Sobernheim zu kommen. Schaden kann es sicherlich nicht.
Meine Frage ist, habe ich eine Chance?
Wenn ja, wie geht man richtig vor. Erst zum Hausarzt? direkt Orthopäden fragen?
Ich habe hier öfters gelesen, das es schweirig ist eine Kur, Reha genehmigt zu bekommen. Aber ich glaube es wäre gut für mich. Weil ich in einigen Dingen unsicher bin. Was Schmerzen, BEwegungen, Haltungen angeht.
Und ich möchte gerne andere betroffene kennenlernen.
Gibt es Krankenkassen die sich direkt querstellen?
wäre nett wenn einer antwortet.
Gruß olivera
Schritte zur REHA
- Toni
- Profi

- Beiträge: 4388
- Registriert: Sa, 20.04.2002 - 19:07
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
M. Baastrup - Therapie: 1 Boston B.O.B.
1 Milwaukee
2 Rahmouni´s
1 TüKO
Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen! - Wohnort: Allgäu
Liebe Olivera
Zunächst solltest Du mal feststellen (feststellen lassen) welcher Kostenträger für Dich zuständig ist:
BfA - Bundesversicherungsanstalt für Angestellte -
LVA - Landesversicherungsanstalten -
oder Deine Krankenkasse.
Bei Unklarheiten gibt es inzwischen fast Überall sogenannte Reha-Koordinierungsstellen.
Einen Antrag auf REHA kannst Du Dir entweder als BfA-Versicherte in unseren Links downloaden in anderen Fällen bei Deiner KK abholen oder zusenden lassen.
Dann füllst Du alles aus was Du selbst ausfüllen kannst. Den Medizischen Teil kann Dein Hausarzt oder besser ein Facharzt ausfüllen.
Falls Dein Hausarzt nicht weiß was er für einen Befund reinsetzen soll:
Operativ fixierte Skoliose, Muskuläre Dysbalance, Zustand nach Spondyloisthesis, radiculäre Irritation, degenerative Veränderungen der nichtversteiften Wirbelgelenke, usw.... stimmt in der Regel immer.
Er soll betonen, daß Du Schmerzpatient bist!
Die Begründung des Arztes spielt eine große Rolle in der Genehmigung.
Ich würde mich an Deiner stelle nicht allein auf Bad Sobernheim versteifen. Eventuell bekommst Du früher einen Platz in Bad Salzungen. Die Operiertengruppe dort macht auch sehr gute Arbeit. Du solltest nur Wert darauf legen daß eine der beiden Klinken ist.
Ich hab zwar einige inzwischen kennengelernt die die Argentalklinik Isny loben, andere, denen das Schroth-Pensum dort völlig ungenügend war und einen Fall wo auf Kyphose und Skoliose so gut wie gar nicht eingegangen wurde, obwohl sie deshalb in der Reha war!
Also unbedingt Widerspruch einlegen, wenn sie Dich irgendwohin schicken wollen.
Ansonsten ist es gar nicht sooo schwer an eine Reha zu kommen. Man muss sich nur dahinterklemmen.
Es lohnt sich!
Gruß Toni
Zunächst solltest Du mal feststellen (feststellen lassen) welcher Kostenträger für Dich zuständig ist:
BfA - Bundesversicherungsanstalt für Angestellte -
LVA - Landesversicherungsanstalten -
oder Deine Krankenkasse.
Bei Unklarheiten gibt es inzwischen fast Überall sogenannte Reha-Koordinierungsstellen.
Einen Antrag auf REHA kannst Du Dir entweder als BfA-Versicherte in unseren Links downloaden in anderen Fällen bei Deiner KK abholen oder zusenden lassen.
Dann füllst Du alles aus was Du selbst ausfüllen kannst. Den Medizischen Teil kann Dein Hausarzt oder besser ein Facharzt ausfüllen.
Falls Dein Hausarzt nicht weiß was er für einen Befund reinsetzen soll:
Operativ fixierte Skoliose, Muskuläre Dysbalance, Zustand nach Spondyloisthesis, radiculäre Irritation, degenerative Veränderungen der nichtversteiften Wirbelgelenke, usw.... stimmt in der Regel immer.
Er soll betonen, daß Du Schmerzpatient bist!
Die Begründung des Arztes spielt eine große Rolle in der Genehmigung.
Ich würde mich an Deiner stelle nicht allein auf Bad Sobernheim versteifen. Eventuell bekommst Du früher einen Platz in Bad Salzungen. Die Operiertengruppe dort macht auch sehr gute Arbeit. Du solltest nur Wert darauf legen daß eine der beiden Klinken ist.
Ich hab zwar einige inzwischen kennengelernt die die Argentalklinik Isny loben, andere, denen das Schroth-Pensum dort völlig ungenügend war und einen Fall wo auf Kyphose und Skoliose so gut wie gar nicht eingegangen wurde, obwohl sie deshalb in der Reha war!
Also unbedingt Widerspruch einlegen, wenn sie Dich irgendwohin schicken wollen.
Ansonsten ist es gar nicht sooo schwer an eine Reha zu kommen. Man muss sich nur dahinterklemmen.
Es lohnt sich!
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!