Bandscheibenoperation mit 18 bei Skoliose? Ja oder Nein?
Verfasst: Mo, 26.09.2011 - 13:33
Hallo zusammen,
Zunächst einmal ein paar Informationen über mich:
Ich bin 18 Jahre alt und habe eine Thorakolumbalskoliose mit rechtkonvexer Thorakalseitneigung (Cobb-Winkel 26°)und thorakolumbalem linkskonvexen Gegenschwung (Cobb-Winkel 25,9°) (nach Korsettbehandlung und Kuraufenthalten)
Obwohl mir mein behandelnder Orthopäde erst ein halbes Jahr vor dem Vorfall bei einer Verlaufskontrolle sagte, dass ich aufgrund der "guten" Werte meiner Skoliose keine Schmerzen bzw. Einschränkungen auch bezüglich der Berufswahl haben werde, erlitt ich während meiner Abiturprüfungen, einen Bandscheibenvorfall. Einen Krankenhausaufenthalt lehnte ich ab, da ich mein Abitur schreiben wollte und entschied mich deswegen für die Schmerztherapie( Spritzen und Schmerztabletten) sowie Krankengymnastik. Die akuten, starken Schmerzen ließen sogar nach 1-2 Wochen nach.
Nach dem Abitur nahm ich die genaue Diagnose der Schmerzen in Angriff und das MRT der LWS bestätigte jetzt den Verdacht des Bandscheibenvorfalls. ( Befund: ausgedehnte, links mediolaterae, subligamentäre, präforaminale Prolabierung, deutliche kaudale Teilsequestration mit Ausbildung einer spinalen Enge) Mir wurde nun von meinem Orthopäden sowie von meiner Hausärztin zu einer Bandscheibenoperation geraten. Der baldige Termin bei einem Neurochirurgen soll klären, ob bzw. wie operiert werden soll.
Ich wollte fragen, ob eine bandscheibenoperation tatsächlich sinnvoll ist, vorallem in meinem Alter?- hat hier jemand Erfahrung bzw. kennt sich auf diesem Gebiet gut aus? SChließlich lese ich in zahlreichen Internetportalen dass eine Bandscheibenoperation nur bei starken Schmerzen und nach erfolgloser konservativer Therapie zu empfehlen ist. ICh leide allerdings nicht mehr unter starken Schmerzen, allerdings sind mir Probleme beim Sport aufgefallen, weswegen ich joggen, reiten etc. auch unterlassen soll. Bei langem sitzen merke ich allerdings auch wieder das "Kribbeln" im Bein bzw. auch eine Art Taubheitsgefühl. Die Schmerzen/Probleme sind also auf jeden Fall nicht weg aber zumindest nicht mehr so stark.
Und noch eine Frage: Hängt der Bandscheibenvorfall mit der Skoliose zusammen? Mein Orthopäde sagt "nein"( womöglich wegen der Aussage ein halbes Jahr vor dem Vorfall?) , meine Hausärztin "auf jeden fall"?! Wem soll ich glauben?:D
Ich hoffe mir kann jmd weiterhelfen.
Zunächst einmal ein paar Informationen über mich:
Ich bin 18 Jahre alt und habe eine Thorakolumbalskoliose mit rechtkonvexer Thorakalseitneigung (Cobb-Winkel 26°)und thorakolumbalem linkskonvexen Gegenschwung (Cobb-Winkel 25,9°) (nach Korsettbehandlung und Kuraufenthalten)
Obwohl mir mein behandelnder Orthopäde erst ein halbes Jahr vor dem Vorfall bei einer Verlaufskontrolle sagte, dass ich aufgrund der "guten" Werte meiner Skoliose keine Schmerzen bzw. Einschränkungen auch bezüglich der Berufswahl haben werde, erlitt ich während meiner Abiturprüfungen, einen Bandscheibenvorfall. Einen Krankenhausaufenthalt lehnte ich ab, da ich mein Abitur schreiben wollte und entschied mich deswegen für die Schmerztherapie( Spritzen und Schmerztabletten) sowie Krankengymnastik. Die akuten, starken Schmerzen ließen sogar nach 1-2 Wochen nach.
Nach dem Abitur nahm ich die genaue Diagnose der Schmerzen in Angriff und das MRT der LWS bestätigte jetzt den Verdacht des Bandscheibenvorfalls. ( Befund: ausgedehnte, links mediolaterae, subligamentäre, präforaminale Prolabierung, deutliche kaudale Teilsequestration mit Ausbildung einer spinalen Enge) Mir wurde nun von meinem Orthopäden sowie von meiner Hausärztin zu einer Bandscheibenoperation geraten. Der baldige Termin bei einem Neurochirurgen soll klären, ob bzw. wie operiert werden soll.
Ich wollte fragen, ob eine bandscheibenoperation tatsächlich sinnvoll ist, vorallem in meinem Alter?- hat hier jemand Erfahrung bzw. kennt sich auf diesem Gebiet gut aus? SChließlich lese ich in zahlreichen Internetportalen dass eine Bandscheibenoperation nur bei starken Schmerzen und nach erfolgloser konservativer Therapie zu empfehlen ist. ICh leide allerdings nicht mehr unter starken Schmerzen, allerdings sind mir Probleme beim Sport aufgefallen, weswegen ich joggen, reiten etc. auch unterlassen soll. Bei langem sitzen merke ich allerdings auch wieder das "Kribbeln" im Bein bzw. auch eine Art Taubheitsgefühl. Die Schmerzen/Probleme sind also auf jeden Fall nicht weg aber zumindest nicht mehr so stark.
Und noch eine Frage: Hängt der Bandscheibenvorfall mit der Skoliose zusammen? Mein Orthopäde sagt "nein"( womöglich wegen der Aussage ein halbes Jahr vor dem Vorfall?) , meine Hausärztin "auf jeden fall"?! Wem soll ich glauben?:D
Ich hoffe mir kann jmd weiterhelfen.
