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Anstehende Kyphose Op

Verfasst: Di, 29.06.2010 - 15:36
von Bassics
hallo ich bin 17 jahre alt und komme aus Bonn.Zuerst einmal möchte ich Euch über meine Kyphose informieren, die z.Z. bei 70 ° liegt. Dazu kommem Keilwirbel und mir wurde noch ein Rippenbuckel, der sich auf der rechten Seite befindet, genannt. Eine leichte Skoliose habe ich auch; Gradzahl ist mir entfallen, werde ich aber nachreichen.
Als ich meine Ausbildung zum Koch begonnen habe, war ich 16 Jahre alt; 10. Klasse gerade beendet und direkt eine Ausbildung, die mir Spass macht gefunden. Ich also voller Zufriedenheit zum Arzt, um mir die Ausbildungsbescheinigung zu holen. das alles ok ist. Mir wurde zu diesem Zeitpunkt gesagt, dass alles ok sei, ich mir jedoch einen Termin holen sollte bei der Orthopädie, die sich direkt unter meinten artz befand da aufgefallen sei, dass ich einen schon ziemlich ausgeprägten Rundrücken habe.
Beim Orthopäden wurde das mit einem Lächeln aufgenommen und nach dem Röntgen gesagt, ja das is alles halb so wild junger Mann, sie bekommen einen Geradehalter (der größte Schwachsinn, den ich je in meinem leben gesehen habe ) und kg die kyphose lag zu diesem Zeitpunkt bei 50°.Krankengymnastik habe ich ohne großes Schimpfen in Kauf genommen jedoch waren die 15 min kg für mich viel zu wenig und gebracht haben sie auch nix. Außerdem riet mir die Dame sofort, den Geradehalter nicht mehr zu tragen, da dieser mich noch mehr ich die Verkrümmung drücken würde. Ein Jahr ist fast vorbei und die Sschmerzen kamen mit der Zeit von Tag zu Tag mehr. Manchmal ist es mir in der Arbeit so schwer gefallen, längere Zeit zu stehen. Die Schmerzen überkamen mich öfter und öfter. Ich war total fertig mit den Nerven und meine Mutter schleppte mich zu einem ganz lieben Arzt Dr. Hötte in bonn, der sich meiner Sache sofort annahm. Er überwies mich für eine Untersuchung in die Uniklinik Bonn. Dort hatte ich eine ganz liebe Arztin, die sofort nach dem Abtasten erkannte, dass mein Becken und der untere Teil des Rückens ok seien Nur eine Schulter stand höher als die andere. Erschreckend, die Skoliose war nicht sonderlich schlimm, aber meine Kyphose sieht übel aus.Ängstlich kam ich zurück. Im Zimmer sass nicht nur die Ärztin, sondern aufeinmal auch ein Chirurg, der mir die Rröntgenbilder erklärte. Zu sehen waren sehr ausgeprägte Keilwirbel, gemessen wurde dann ein Kyphosewinkel von 70°. Es ist ein Jahr vergangen und meine Kyphose ist so stark angestiegen. Ich kann es mir nicht erklären von 50°auf 70°. Vielleicht durch das viele Bücken, Heben, usw. in der Arbeit.
Der Chirurg sieht in Krankengymnastik keinen Sinn mehr; er drückte mir mit etwas mehr Kraft in den Rücken und sah erschrocken aus; der Wirbel bewegt sich kaum mit; er riet mir aber nochmals 8 Wochen Kg zu machen (Damit ,falls was schief gehen sollte, ich nicht sagen kann, ich habe es nicht probiert) und dannach würden wir einen Termin für eine op vereinbaren und nochmals darüber reden. Meine Eltern waren sofort gegen eine op, Angst vor zu vielen Risiken. Die Angst konnte ich ihnen teils nehmen und sie sehen jetzt auch ein. dass eine op vielleicht das richtige sei.
Men Hausarzt schickte mich zu einer sehr guten Krankengymnastik, eine leichte Druckmassage mit anschließenden Übungen, die ich dort machte und jeden Tag zu Hause meist unter Schmerzen kämpfte ich mich durch verschiedene Übungen . Nach vier Wochen sagte auch die Kg zu mir, sie sehen keinen Sinn in Kg. Sie merken auch bei der Massage. dass sich der Rücken kaum mitbewegt und durch die Keilwirbel bietet dort auch nix Halt. Muskelschwäche oder sonstiges würden sie nicht erkennen.
Die Schmerzen wurden zudem auch schlimmer. Diesen Donnerstag habe ich erneut einen Termin in der Uniklinik Bonn der mich näher an eine op bringt. Dazu muss ich noch sagen, dass ich schnell gewachsen bin und in der Zwischenzeit abgenommen habe. Ob das was zur Sache tut, weis ich nicht, aber ich will nix auslassen.

So das war jetzt erstmal mein Leidensweg. Es liegen mir jedoch auch noch einige Fragen auf dem Herzen :

Hat jemand Erfahrung mit der Uniklinik Bonn (Abteilung WS-Sprechstunde).
Sollte ich mich dort operieren lassen ? Eine Spezialabteilung für solche Fälle haben sie ja ?

Welche Rrisiken kann eine op für mich haben ?

Kann ich nach der op einen körperlich anstrengenden Job wie Koch weiter ausüben ?

Wie lange werde ich im Krankenhaus sein ?

Welche körperlichen Einschränkungen werde ich nach der op haben ?

Was genau passiert beim Einsteifen ?

Kann ich nach der op das Fitnessstudio noch besuchen , Kraftsport usw ?

Wie lange habe ich nach der op krankenurlaub ?

Verfasst: Di, 29.06.2010 - 16:31
von minimine
Hallo Bassics,

erstmal herzlich Willkommen hier im :forum:

Eieiei bei dir ist aber auch so einiges schief gelaufen!! :/
Hattest du denn nie ein Korsett? Welche KG hast du bisher gemacht (Schroth??)?
er riet mir aber nochmals 8 Wochen Kg zu machen (Damit ,falls was schief gehen sollte, ich nicht sagen kann, ich habe es nicht probiert) und dannach würden wir einen Termin für eine op vereinbaren und nochmals darüber reden.
Naja ganz ehrlich, aber was hätten denn 8 Wochen bitte verändern sollen??
Der Chirurg sieht in Krankengymnastik keinen Sinn mehr;
Na das wundert mich nicht! ;) Hast du denn schonmal daran gedacht, einen auf konservative Therapie ausgerichteten Orthopäden nach seiner Meinung zu fragen?
Hat jemand Erfahrung mit der Uniklinik Bonn (Abteilung WS-Sprechstunde).
Sollte ich mich dort operieren lassen ? Eine Spezialabteilung für solche Fälle haben sie ja ?
Also ich habe davon noch nie was gehört und solche großen Operationen sollte man dann schon Spezialkliniken überlassen, die diese Eingriffe sehr oft durchführen. Adressen findest du z.B. auf unserer Link-Seite. Grundsätzlich solltest du dir auch immer mindestens 2, besser sogar 3 Meinungen anhören. Auch wenn alle drei Kliniken dann letztendlich zur OP raten, gibt es doch Unterschiede bei den OP-Methoden und Versteifungsstrecken!

Gegenfrage: Willst du denn die OP oder könntest du dir vorstellen, es nochmal konservativ zu versuchen? Gerade bei Kyphose lässt sich mit einem sehr guten Korsett noch viel machen und anscheinend warst du auch noch nie zur Reha, so dass du die Schroth-KG lernen konntest?
Die OP rennt dir ja nicht weg, aber eine konservative Möglichkeit kannst du hinterher nicht mehr ausprobieren. Oder kannst du dir das gar nicht vorstellen und du möchtest die OP?

Wie wäre es, wenn du dir mal einen Termin bei Dr. Hoffmann in Leonberg holst? Er arbeitet sowohl mit einem sehr guten Orthopädietechniker zusammen, so dass du dir diesbezüglich mal die Meinung anhören könntest, als auch mit Prof. Halm aus Neustadt, mit dem er Kombi-Termine durchführt.

Deine restlichen Fragen werden nur individuell zu beantworten sein, darüber solltest du dann mit einem Arzt sprechen.
Sport kannst du nach der OP bestimmt wieder machen, musst halt mit einer längeren Pause rechnen, so 1/2 - 1 Jahr.

Wäre schön, wenn du berichten würdest, wie es bei dir weiterging. Wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft für die Entscheidung!

LG
Minimine

Verfasst: Di, 29.06.2010 - 19:11
von Thomas
Hallo Bassics,

ich würde an deiner Stelle eine OP erst in Erwägung ziehen, wenn ich alle anderen (konservativen) Therpiemethoden ausprobiert hätte.

Die Risiken eine Kyphose-OP sind nicht gering, und es ist durchaus möglich, dass Du nach der OP noch schimmere Schmerzen hast als vorher. Wir haben hier im Forum leider einige Beispiele, bei denen das tatsächlich so passiert ist.

Ich würde auf jeden Fall zu einer Korsett-Therapie raten, in deinem Alter hast Du noch gute Chancen, dass sich Deine Kyphose noch etwas begradigen läßt. Und gegen die Schmerzen hilft ein Korsett oft auch. Es wird natürlich schwierig sein, ein Korsett mit einer Kochlehre zu verbinden, aber vielleicht wäre es eh sinnvoll für Dich, Dir einen weniger rückenschädlichen Beruf auszusuchen, den Du dann auch mit Korsett verrichten kannst.

Rückengymnastik macht natürlich auch Sinn, hier würde ich aber - wie Minimine auch schon vorgeschlagen hat - eine Schroth-Reha in Bad Sobernheim oder Bad Salzungen empfehlen.

Ansonsten würde ich mich auch Minimines Vorschlägen anschließen: Geh zu einem Arzt, der sich mit Kyphose (und nicht nur Kyphose-OPs) wirklich auskennt. Eine gute Adresse ist hier Dr. Hoffmann in Leonberg, ist allerdings von Bonn aus nicht direkt um die Ecke.

Und wenn Du Dich trotzdem für eine OP entscheidest, dann hol Dir zumindest noch einige Meinungen von auf Skoliose und Kyphose-OPs spezialisierte Kliniken ein (siehe Linkliste).

Viele Grüße

Thomas

Verfasst: Mi, 30.06.2010 - 00:31
von Bassics
Bei mir ist es so das mir bei einer kg die nach schroth gearbeitet hat gesagt worden ist ich sollte mal nach bad sobernheim nennt sich doch so oder ?Als ich dann aber bei einem anderen arzt war der mir sagte ich sollte zur untersuchung in die uniklinik bonn änderte sich das alles schnell bei mir, als mir gesagt worden ist die kyphose hat sich von 50° auf 70° verschlächtert.
Dann habe ich weitere 8 wochen krankengymnastik gemacht mit druckmassage und übungen die ich dort,sowie auch zu hause machte.Meist unter schmerzen habe ich diese übungen hinter mich gebracht.Geholfen haben sie meiner meinung überhaupt nicht.Das aufrichten des rückens klappt zwar aber wirklich viel grader werde ich auch nicht in der kg wurde mir auch gesagt das sich mein wirbel so gut wie garnicht mitbewegt und sie in weitere kg auch keinen sinn sehen (hat mit meinen keilwirbeln zu tun.) Auf anfrage in der uniklinik ob solche ops oft durchgeführt werden antwortete man mir mit ja und eine entsprechende abteilung selbst für säuglinge haben sie auch.
Ich selber sehe keinen sinn in einer behandlung mit einem korsett oder reha.Für mich kommt eine op nicht nur wegen dem optischem effekt in frage sondern auch wegen den rückenschmerzen die ich jeden tag habe.
Aber ich habe schon darüber nachgedacht auch andere kliniken zu besuchen und mir dort auch einen anderen rat einzuholen.
Natürlich kann man die ganzen rehas und korsett behandlungen über sich ergehen lassen aber warum wenn einer sagt es hilft nicht und andere wiederum doch.
Ich würde mich freuen wenn auch auf meine fragen ein bisschen eingegangen werden kann.

Mfg Bassic

Verfasst: Mi, 30.06.2010 - 07:00
von Rose59
Bassics hat geschrieben: Ich würde mich freuen wenn auch auf meine fragen ein bisschen eingegangen werden kann.
Hallo Bassics,

Deine Fragen sind schwierig zu beantworten, weil jeder Körper anders auf die Wirbelsäulen-Op reagiert und auch die Voraussetzungen nicht die gleichen sind.

Es wird Dir kaum ein Arzt eine Garantie geben, daß Du nach 3 oder 6 Monaten wieder beruflich einsatzfähig bist oder ob Du diesen schweren Beruf wieder schmerzfrei ausüben kannst.
Worüber oft gar nicht gesprochen wird, sind die Verschleißerscheinungen in den unversteiften Anschlußsegmenten. Ich glaube, die wenigsten Operierten bleiben auf Dauer davon verschont.
Du bist noch sehr jung und mußt noch viele Jahre mit der Versteifung zurecht kommen.
Andererseits kann ich Deinen Wunsch nach einer Begradigung und der Hoffnung auf ein schmerzärmeres Leben nach der Op verstehen.
Es gibt sicher viele Gründe für und gegen eine Op, diese Entscheidung nimmt einem keiner ab und wie Du Dich auch immer entscheidest, Du mußt damit leben.

Zu Bonn kenne ich leider keine Erfahrungsberichte, obwohl ich nicht weit davon entfernt wohne.
Ich habe mich vor ein paar Jahren für Neustadt entschieden, weil dort viele Operationen auf diesem Gebiet vorgenommen werden.
Es ist eine Frage des Vertrauens wo Du Dich operieren läßt. Mittlerweile gibt es auch einige Berichte zu einer Op-Klinik in Mülheim an der Ruhr(Dr. Nagel) . Vielleicht holst Du Dir dort mal eine zweite Meinung, wenn Dir die anderen Kliniken zu weit entfernt sind.

Für Deinen Termin morgen in der Uniklinik würde ich mir noch eine Fragenliste mitnehmen und die Fragen stellen, die Du oben genannt hast.
Der Arzt wird Dich über die Risiken aufklären, über die Dauer des Krankenhausaufenthaltes und mit welcher Rekonvaleszenszeit Du (durchschnittlich) zu rechnen hast.
Nur dort kann man Dir sagen, wie lang die Versteifungsstrecke sein wird, ob "nur" von hinten oder auch von der Seite operiert wird und wie er die allgemeine Prognose bei Dir sieht.
Sicher wäre es auch interessant zu erfahren, welche Erfahrungen andere Operierte in Bonn gemacht haben.
Vielleicht gibt es in Bonn oder Umgebung eine Selbsthilfegruppe an die Du Dich im Vorfeld mal wenden kannst.

Verfasst: Mi, 30.06.2010 - 11:51
von minimine
Hallo Bassics,

wenn du dich mit dem Gedanken eines Korsetts nicht anfreunden kannst, dann verstehe ich das. Es ist nicht einfach. Allerdings klang dein Bericht so, als ob du noch nie von einem Arzt über die Möglichkeit in Kenntnis gesetzt wurdest und noch nie von einem Techniker darüber beraten wurdest, was bei dir evtl. noch möglich wäre. Dass man in einer chirurgisch orientierten Klinik (alle Uni-Kliniken sind das mehr oder weniger) keinen Sinn mehr in konservativen Möglichkeiten sieht, ist kein Wunder. Ebenfalls kein Wunder ist deine Verschlechterung, da du ja keine bzw. keine spezifische Behandlung hattest.

Es ist wirklich eine sehr große OP und wenn du auch nur den Hauch von Unsicherheit hast, dann versuche doch zumindest nochmal den konservativen Weg. Mach eine Reha in Sobernheim, lass dich über ein Korsett beraten und entscheide dann einfach nochmal neu. Dir läuft das doch nicht weg, aber eine OP kannst du nicht mehr rückgängig machen.
Wenn du dennoch die OP möchtest, dann hol dir Termine in zwei Spezialkliniken und lass dich dort beraten.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man in Bonn diesen Eingriff so oft durchführt. Man hätte mit Sicherheit schonmal was davon gehört! Zudem ist zwar ein Rundrücken noch häufiger als eine Skoliose, aber er wird seltener operiert, so dass da noch weniger Erfahrungen vorliegen können. Frag doch mal konkret nach, wieviele Versteifungen bei Hyperkyphose-Betroffenen sie in den letzten 2-3 Jahren durchgeführt haben (nicht Versteifungen generell, denn darunter fallen auch Versteifungen aufgrund von Bandscheibenvorfällen, was nicht zu vergleichen ist). Frag, welche OP-Methode bei dir angewendet werden soll und welche Versteifungsstrecke. Das sind Sachen, die du dann mit anderen Kliniken vergleichen solltest.
Natürlich kann man die ganzen rehas und korsett behandlungen über sich ergehen lassen aber warum wenn einer sagt es hilft nicht und andere wiederum doch.
Das ist doch bei OP´s genauso. Es werden nicht alle schmerzfrei durch eine versteifte Wirbelsäule, und wenn dann ist erstmal die Frage, wie lange die Schmerzfreiheit bleibt. Wie Lurchi schon sagte, die Abnutzungen in den nicht-versteiften Bereichen wird gerne vergessen zu erwähnen.
Versuche es doch zumindest, du hast doch nichts zu verlieren, nur zu gewinnen. Die OP kannst du danach immer noch machen lassen.
So würde ich es an deiner Stelle machen bzw. so mache ich es ja auch. ;) Auch über meinem Kopf schwebt seit ca. 4 Jahren das Damoklesschwert OP. Ich beneide diejenigen, die sich schnell für die OP entschließen können, ich kann es nicht. Bis jetzt bin ich damit gut gefahren und was die Zukunft bringt werde ich sehen.

Ich wünsche dir auf jeden Fall viel Kraft für diese Entscheidung.

LG
Minimine

Verfasst: Mi, 30.06.2010 - 12:54
von Bassics
Du hast auf jedenfall recht das ich noch eine andere klinik besuchen sollte.Jedoch wird all das etwas schwierig mit meiner ausbildung es fehlt halt die zeit für zb eine korsett behandlung oder um eine Spezialklinik zu besuche aber ich werde es auf jedenfall versuchen in der nächsten zeit.
Ich werde auch in der uniklinik bei der nächsten untersuchung fragen wie oft die ops dort durchgeführt werden.Bestimmt wird mir dann auch genau die op beschrieben und ich kann mir erstmal ein genaus bild davon machen und damit vergleiche zu anderen kliniken schaffen.
Von Bonn aus ist aber auch viel nicht leicht zu erreichen =(.
In Kenntnis darüber was für möglichkeiten es gibt wurde ich schon ,aber andere ärzte verneinten diese und rieten mir zu einer op.Mir wurde ja gesagt mein wirbel beweget sich so gut wie garnicht mich das sagte man mir in der klinik und in kg+druckmassage.
@ Lurchi ich glaube jeder der Kyphose hat wünscht sich diese schmerzen loszuwerden und wieder ein aufrechtes leben führen zu dürfen aber es wird immer etwas geben was uns das leben ein bisschen schwieriger macht wer nicht kämpft erreicht auch nix =) . Die klinik an der ruhr hört sich für mich schonmal besser an ist vielleicht etwas besser zu erreichen von bonn aus.

Mfg Bassics

Verfasst: Mi, 30.06.2010 - 13:16
von Lady S
Bassics hat geschrieben:Du hast auf jedenfall recht das ich noch eine andere klinik besuchen sollte.Jedoch wird all das etwas schwierig mit meiner ausbildung es fehlt halt die zeit für zb eine korsett behandlung oder um eine Spezialklinik zu besuche aber ich werde es auf jedenfall versuchen in der nächsten zeit.
Du musst Dir darüber im Klaren sein, dass diese OP eine Entscheidung für Dein ganzes weiteres Leben ist. Was da gemacht wird, ist nie mehr rückgängig zu machen (egal, ob die OP gut oder weniger gut gelingt).
Da ist Zeitmangel wegen der Ausbildung oder die Erreichbarkeit einer Klinik kein Argument!!
Bei einer OP versäumst Du auch Monate... kannst Du nicht sowieso bis nach der Ausbildung mit der OP warten - warum eilt es denn so?
Versteifungs-OPs an Hyperkyphosen werden nicht so oft durchgeführt - da würde ich auf jeden Fall in eine Klinik gehen, die darauf spezialisiert ist und nicht in irgendeine WS-Chirurgieabteilung. Und vor der Entscheidung mindestens 2 qualifizierte Meinungen einholen; am besten nicht nur von Chirurgen!
Kommt der Versuch einer konservativen Behandlung denn für Dich überhaupt nicht in Frage?
Bassics hat geschrieben:In Kenntnis darüber was für möglichkeiten es gibt wurde ich schon ,aber andere ärzte verneinten diese und rieten mir zu einer op.Mir wurde ja gesagt mein wirbel beweget sich so gut wie garnicht mich das sagte man mir in der klinik und in kg+druckmassage.
Warum ist es denn so wichtig dass "der Wirbel sich nicht mitbewegt"?
Darunter kann ich mir nicht allzuviel vorstellen.
Nach der OP würde sich auf der versteiften Strecke übrigens überhaupt kein Wirbel mehr bewegen...

Grüsse, Lady S

Verfasst: Mi, 30.06.2010 - 13:30
von Bassics
Es eilt weil mir meine gesundheit wichtig ist durch das ganze heben bücken usw hat sich meine kyphose inerhalb eines jahres schon von 50°auf70° verschlimmert und das es nochmal schlechter geworden ist glaube ich auch da die schmerzen nach meinem gefühl schlimmer geworden sind.Natürlich kann ich meine ausbildung vorerst zu ende bringen aber mich dabei immer mehr in die krümmung schuften mag ich auch nicht irgendwas muss gemacht werden.Ich werde mir weiter Meinungen aus anderen Kliniken holen und dann weiter schauen.

Verfasst: Mi, 30.06.2010 - 14:00
von minimine
Hallo Bassics,
Es eilt weil mir meine gesundheit wichtig
Was ist dir denn wichtiger, deine Ausbildung oder deine Gesundheit, wobei du dir höchstwahrscheinlich mit diesem Beruf ja eh keinen Gefallen tust. Du hast jetzt schon Probleme, was soll das erst werden, wenn du dann operiert bist.
Ich habe auch erst einen Beruf gelernt, der mir Rückenschmerzen bereitet hat. Ich habe halt die Zähne zusammengebissen und sie zuende gebracht und mir zeitgleich Gedanken darüber gemacht, wie meine weitere Zukunft aussehen soll. Vielleicht solltest du das auch nochmal überdenken mit diesem Beruf. Du bist noch jung und wirst noch viele Jahre mit deiner Wirbelsäule auskommen müssen, egal ob operiert oder nicht!!
Jedoch wird all das etwas schwierig mit meiner ausbildung es fehlt halt die zeit für zb eine korsett behandlung oder um eine Spezialklinik zu besuche aber ich werde es auf jedenfall versuchen in der nächsten zeit.
Na für eine OP wirst du dir die Zeit aber auch nehmen müssen inkl. Erholungszeit. Das ist keine OP, bei der man nach 14 Tagen sagen kann, alles ist wie vorher, bin geheilt und kanns nun vergessen. Diese OP wird dein Leben verändern!! Eine Reha kann man auch während der Ausbildung machen, für Klinik- oder Arztbesuche kannst du dir Urlaubstage nehmen oder sie auf freie Tage legen. Und mit dem Korsett weißt du ja noch gar nicht, wie lange du das tragen müsstest, evtl. reicht ja schon, wenn du es Nachts trägst und stundenweise am Tag o.ä. Aber das wirst du nie rausfinden, wenn du dich nicht darüber beraten lässt.

Mit dem konservativen Weg würde ich an deiner Stelle aber nicht allzu lange warten, mit 17 dürftest du noch im Wachstum sein, so dass man da noch leichter korrigieren kann, aber auch die Gefahr einer weiteren Zunahme höher ist. Auch bis zur OP solltest du dich in Behandlung begeben, denn wenn es weiter zunimmt, dann kann das u.U. eine längere Versteifungsstrecke bedeuten.
Lady S hat geschrieben:Warum ist es denn so wichtig dass "der Wirbel sich nicht mitbewegt"?
Darunter kann ich mir nicht allzuviel vorstellen.
Nach der OP würde sich auf der versteiften Strecke übrigens überhaupt kein Wirbel mehr bewegen...
Bassics wird meinen, dass er als fixiert gilt. Das galten auch andere schon im Forum und die konnten mit Korsett und KG dennoch viel erreichen. Spontan fällt mir hierzu Toni ein! Wobei die Ausgangslage bei Bassics noch eine ganz andere ist, weil er jünger ist und wahrscheinlich noch wächst.

LG
Minimine