Prognose

Fragen zum Thema Wirbelsäulen OP's
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Operierte

Prognose

Beitrag von Operierte »

Hallo!

Ich habe da einmal eine Frage...
Im letzten Jahr wurde meine Skoliose operiert, seit dem bin ich von Th5-Th12 versteift. Restkrümmung: 28°. Meine LWS hatte vorher schon eine minimale Nebenkrümmung, von 24°.
Jetzt hab ich mir überlegt, dass es wohl recht wahrscheinlich ist, dass sich meine LWS-Krümmung in den nächsten (sagen wir mal) 10-20 Jahren recht verschlechtern wird, oder? Ich mein - immerhin ist da ja jetzt der gesamte Druck von der BWS auch mit drauf, die LWS muss jetzt alles allein abfeder usw. dadurch große Überbelastung. Und eine kleine Krümmung ist ja schon da... Ich glaub halt, dass mir in einigen Jahren noch eine OP blühen wird...
Jetzt die Frage: Für wie wahrscheinlich haltet ihr das???
(ich bin übrigends 20 Jahre alt)
Vielen Dank fürs antworten!!! Ein schönes Wochenende!
LG
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BlümchenRose
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OP '08: dorsale Korrekturspondylodese TH5-TH12, Restkrümmung: 26°
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Beitrag von BlümchenRose »

Hallo!

Also ich finds sehr interessant, diese Frage, weil sie mir auch im Kopf rumspuckt. Ich bin ebenfalls im letzten Jahr operiert worden, auch meine BWS ist versteift und meine LWS meint jetzt langsam, sie müsste ein bissal nachgeben (schon vorher war ein leicht lumbalder Gegenschwung da).
Allerdings hat mir heut meine Physiotherapeutin gesagt, dass die kritische Phase bei mir bald überwunden sein müsste, wenn sies nicht schon ist, weil ich bald ausgewachsen sein werde. Und so wie ich das verstanden hab, ist danach anscheinend die Wahrscheinlichkeit, dass die LWS noch so stark "nachgibt", dass eine OP folgen muss, eher sehr gering.
Bitte verbessert mich, falls ich hier falsch liegen sollte!

Lg
Bettina
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Beitrag von Mel-LeaJane »

Hallo,

ich kann nur von mir erzählen.

Meine OP ist mittlerweile über 10 Jahre her (12-13 Jahre) und mir geht es nicht mehr so gut, wie die letzten 10 Jahre.

Vor 5 Jahren hatte ich eine Schwangerschaft mit einem riiiiiesen Bauch. Danach - logischerweise - ein Kind, was getragen werden wollte und was ich tragen wollte.

Nun ist es mittlerweile so (vor der OP war nur meine BWS "verbogen"), dass meine LWS erst Schmerzen verursachte und sich nun ein wahnsinniges Hohlkreuz ausgebildet hat.

Außerdem verändern sich irgendwie meine vorderen unteren Rippenansätze, sie wölben sich irgendwie nach oben.

Naja, kurzum: Ich hatte 10 schmerzfreie Jahre. Das scheint nun vorbei.
(eine Orthopädin sagte mir: "Sein sie froh, dass sie 10 Jahre schmerzfrei waren. Das ist jetzt der Preis dafür")

Ich würde mir selbst die Prognose geben, dass in spätestens 10 weiteren Jahren meine LWS auch noch versteift werden muss.

LG Mel
minimine
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Re: Prognose

Beitrag von minimine »

Operierte hat geschrieben:Hallo!

Ich habe da einmal eine Frage...
Im letzten Jahr wurde meine Skoliose operiert, seit dem bin ich von Th5-Th12 versteift. Restkrümmung: 28°. Meine LWS hatte vorher schon eine minimale Nebenkrümmung, von 24°.
Jetzt hab ich mir überlegt, dass es wohl recht wahrscheinlich ist, dass sich meine LWS-Krümmung in den nächsten (sagen wir mal) 10-20 Jahren recht verschlechtern wird, oder? Ich mein - immerhin ist da ja jetzt der gesamte Druck von der BWS auch mit drauf, die LWS muss jetzt alles allein abfeder usw. dadurch große Überbelastung. Und eine kleine Krümmung ist ja schon da... Ich glaub halt, dass mir in einigen Jahren noch eine OP blühen wird...
Jetzt die Frage: Für wie wahrscheinlich haltet ihr das???
(ich bin übrigends 20 Jahre alt)
Vielen Dank fürs antworten!!! Ein schönes Wochenende!
LG
Ich kenn mich zwar mit operierten Skoliosen nicht so gut aus, kann mir aber vorstellen, dass das genau der Grund ist, weshalb man trotz OP noch Schroth machen sollte, damit die Nebenkrümmung sich eben nicht mehr weiter verschlechtert. Auf jeden Fall sind auch genug Operierte in Bad Salzungen u. Bad Sobernheim zur Reha.

LG
Minimine
LG
Minimine

Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
Albert Einstein
Operierte

:D

Beitrag von Operierte »

Hallo!

Erstmal DANKE für die Antworten! Sie haben mir sehr weitergeholfen :D

Also dann ist zusammenfassend zu sagen, dass man es eigentlich nicht genau sagen kann :zwinker: Wenn alles gut läuft, man fleißig weiter trainiert usw. dann kann man der Gegenkrümmung sicher gut entgegen wirken, wenn man nichts macht, kanns sein, dass es zu einer weiteren OP kommt, zu der es aber auch kommen könnte, wenn man fleißig trainiert hat. Also im Endeffekt kann einem niemand eine genaue Prognose geben, weils einfach drauf ankommt, was die WS im endeffekt macht.

Aber selbst wenn - wer weiß was in 10 Jahren ist. Die Medizin ist entwickelt sich ja immer weiter, vielleicht kann man bis dahin solch eine OP schon ganz anders machen, wie heute...

Auf eine gesunde Zukunft ohne weitere OP!

Liebe Grüße - und Danke nochmal für die Hilfe!
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