Scheuermann seit der Jugend
Verfasst: Fr, 11.07.2003 - 08:22
Hallo,
ich bin zufällig auf dieses Forum gestoßen und froh, dass man sich hier mit anderen Betroffenen austauschen kann. Ich weiß seit ca. 15 Jahren, dass ich Scheuermann habe, damals war ich wegen ständiger BWS-Schmerzen bei einem Orthopäden. Er sagte, meine Wirbelsäule wäre vertikal und horizontal verdreht. Naja, er verschrieb mir 10 Mal Krankengymnastik und das war's. Meine Beschwerden sind mit den Jahren schlimmer geworden. Egal, um welche körperliche Tätigkeit es sich handelt, und sei es nur das banale Bügeln der Wäsche oder der tägliche Abwasch, sofort bekomme ich Rückenschmerzen im Bereich der BWS. Ich habe einen ziemlichen Buckel, manchmal bemühe ich mich, ganz aufrecht zu sitzen, aber das ist anstrengend und schon nach einigen Minuten verfalle ich wieder in meine gekrümmte Haltung. Auch längeres Spazierengehen kann ich nicht ohne Schmerzen. Oft lege ich mich abends auf den Fußboden auf den Bauch und mein Mann muß neben meiner Wirbelsäule beidseits mit seinen Händen sein ganzes Gewicht auf meine BWS verlagern. Dann knackt es einige Male ganz laut und dann geht es wieder besser. Natürlich hält die Linderung nur in dem Moment an, aber es verschafft mir wenigstens für diese Minute Erleichterung. Manchmal lege ich mich auch auf die Lehne des Sofas und biege so mit meinem eigenen Gewicht meine BWS kräftig durch, das deutlich hörbare Knacken empfinde ich als Erleichterung. Dazu kommt, dass ich ständig Schmerzen an der Halswirbelsäule habe. Ich weiß nicht, ob das mit Scheuermann zusammenhängt. Jedenfalls habe ich deshalb fast täglich Kopfschmerzen. Wenn ich meinen Kopf von links nach recht bewege, dann knackt es auch dort ziemlich laut, mehrere Male hintereinander. Ich fürchte, mein ganzer Rücken ist ziemlich marode. Krankengymnastik hilft mir auf Dauer nicht und ich habe weder die Zeit noch das nötige Geld dafür. Was soll ich tun? Orthopäden gibt es hier nur zwei in meiner Nähe, und die sind erstens total überlastet und zweitens fühle ich mich dort auch nicht in guter ärztlicher Behandlung. Was bleibt da noch? Ich bin ganztags im Büro berufstätig und habe auch noch Haus und Garten zu versorgen. Aber gerade die körperliche Arbeit ist schlimm, weil ich sofort Schmerzen bekomme. Ob eine OP helfen würde? Was sind die Nachteile?
Vielen Dank für Eure Antworten.
Ronja
ich bin zufällig auf dieses Forum gestoßen und froh, dass man sich hier mit anderen Betroffenen austauschen kann. Ich weiß seit ca. 15 Jahren, dass ich Scheuermann habe, damals war ich wegen ständiger BWS-Schmerzen bei einem Orthopäden. Er sagte, meine Wirbelsäule wäre vertikal und horizontal verdreht. Naja, er verschrieb mir 10 Mal Krankengymnastik und das war's. Meine Beschwerden sind mit den Jahren schlimmer geworden. Egal, um welche körperliche Tätigkeit es sich handelt, und sei es nur das banale Bügeln der Wäsche oder der tägliche Abwasch, sofort bekomme ich Rückenschmerzen im Bereich der BWS. Ich habe einen ziemlichen Buckel, manchmal bemühe ich mich, ganz aufrecht zu sitzen, aber das ist anstrengend und schon nach einigen Minuten verfalle ich wieder in meine gekrümmte Haltung. Auch längeres Spazierengehen kann ich nicht ohne Schmerzen. Oft lege ich mich abends auf den Fußboden auf den Bauch und mein Mann muß neben meiner Wirbelsäule beidseits mit seinen Händen sein ganzes Gewicht auf meine BWS verlagern. Dann knackt es einige Male ganz laut und dann geht es wieder besser. Natürlich hält die Linderung nur in dem Moment an, aber es verschafft mir wenigstens für diese Minute Erleichterung. Manchmal lege ich mich auch auf die Lehne des Sofas und biege so mit meinem eigenen Gewicht meine BWS kräftig durch, das deutlich hörbare Knacken empfinde ich als Erleichterung. Dazu kommt, dass ich ständig Schmerzen an der Halswirbelsäule habe. Ich weiß nicht, ob das mit Scheuermann zusammenhängt. Jedenfalls habe ich deshalb fast täglich Kopfschmerzen. Wenn ich meinen Kopf von links nach recht bewege, dann knackt es auch dort ziemlich laut, mehrere Male hintereinander. Ich fürchte, mein ganzer Rücken ist ziemlich marode. Krankengymnastik hilft mir auf Dauer nicht und ich habe weder die Zeit noch das nötige Geld dafür. Was soll ich tun? Orthopäden gibt es hier nur zwei in meiner Nähe, und die sind erstens total überlastet und zweitens fühle ich mich dort auch nicht in guter ärztlicher Behandlung. Was bleibt da noch? Ich bin ganztags im Büro berufstätig und habe auch noch Haus und Garten zu versorgen. Aber gerade die körperliche Arbeit ist schlimm, weil ich sofort Schmerzen bekomme. Ob eine OP helfen würde? Was sind die Nachteile?
Vielen Dank für Eure Antworten.
Ronja