Hyperkyphose
Verfasst: So, 01.09.2019 - 11:53
Hallo liebe Mitglieder,
erst mal ein großes Lob und Dankeschön für dieses sehr informative Forum ohne dieses wäre ich wahrscheinlich komplett verzweifelt.
Ich dachte mir ich mache einen eigenen Beitrag auf, da ich eure Hilfe bezüglich meines noch ziemlich unaufgeklärten Rundrückens bzw. meiner Hyperkyphose benötige. In meiner Jugend fing ich mit 13 Jahren an recht „krumm“ zu stehen. War daraufhin mit meinen Eltern beim Orthopäden. Dieser hat dann ein Röntgenbild angefertigt und meinte der Junge muss nur mehr Rückenmuskeln aufbauen. 4 Monate später kam der nächste Kontrolltermin und damit war es dann auch erledigt. Nach allem was ich heute weiß ein ganz schlimmer Fehler aber damit bin ich ja leider nicht allein.
Ich bin 28 Jahre alt und wohne in der Nähe von Hannover. Ich hatte die letzten Jahre immer mal wieder Rückenschmerzen die sich aber meist nach kurzer Erholung wieder eingestellt hatten. Seit mehreren Wochen habe ich nun verstärkt Rückenschmerzen. Ende Mai hatte ich einen Sportunfall woraus mittlerweile eine linksseitige Schonhaltung resultiert aus der ich nun gar nicht mehr herauskomme. Anfangs Hauptsächlich schmerzen im Bereich Brustwirbelsäule und im Bereich des Schulterblattes. Mittlerweile auch neurologische Ausfälle im linken Bein und Atemprobleme. Wurde bereits über ein MRT der BWS und LWS abgeklärt. Ergebnis war ein minimaler Bandscheibenvorfall in der LWS ohne Bedrängung der Nerven. Sonst keine weiteren Auffälligkeiten laut Bericht. Ständige Muskelverspannungen und Schmerzen gehören nun zu meinem Alltag. Als hätte meine gesamte linke Körperhälfte einen mitbekommen.
Nun war ich letzte Woche zur 4 D Wirbelsäulenvermessung mit dem erschreckenden Ergebnis eines Kyphosewinkels von 70,4 Grad. Habe ja nun selber viel im Forum gelesen und auch verstanden dass die Winkel nur mit Röntgenaufnahmen der gesamten Wirbelsäule seitlich sowie von vorne bestimmt werden können. Ich kann mich auch noch recht gut aufrichten und nach 70 Grad sieht das meiner Meinung nach überhaupt nicht aus. Wird sich wohl in naher Zukunft zeigen wie es wirklich um mich steht. Habe immer viel Sport gemacht was mir vielleicht einen kleinen Vorteil bringt. Meine Probleme werden wohl alle auf meine Hyperkyphose zurückzuführen sein welche mich nun eingeholt hat und durch meine Schonhaltung nun noch verschlimmert wird.
Habe nächste Woche erneut einen Termin bei einem Orthopäden und will das Thema und das weitere Vorgehen besprechen. Besser spät als nie. Werde nach meiner jetzigen Erfahrung mit den Orthopäden wohl viel Überzeugungsarbeit leisten müssen. Mein Ziel soll Herr Dr. Wilke in Berlin sein, da dies für mich wohl der kürzeste sowie beste Weg ist. Ich benötige daher ein paar Tipps zum weiteren Vorgehen.
Ist es möglich bei Dr. Wilke in Berlin Aufnahmen der gesamten Wirbelsäule anfertigen zu lassen oder benötige ich diese schon vorher um einen Termin zu vereinbaren? Dann bliebe mir ja in Hannover nur der Weg in den Annastift, wozu ich mir dann in der nächsten Woche eine Überweisung beim Orthopäden holen müsste. Wenn dieser Orthopäde nächste Woche ein Bild der BWS machen möchte sollte ich dieses annehmen um eine erste Diagnose bezüglich der Ursache zu bekommen oder sollte alles in einem „Abwasch“ im Annastift bzw. bei Dr. Wilke machen. Mich würde sehr interessieren wie flexibel ich noch bin und was in meinem Fall noch zu schaffen ist. Ich wäre auch bereit weiter zu fahren wenn dieses hoffentlich bald wieder möglich wird und ich damit vielleicht mehr Zeit einsparen kann. Bin mit den benötigten Überweisungen oder der richtigen Wahl des Arztes etwas überfordert.
Liebe Grüße
erst mal ein großes Lob und Dankeschön für dieses sehr informative Forum ohne dieses wäre ich wahrscheinlich komplett verzweifelt.
Ich dachte mir ich mache einen eigenen Beitrag auf, da ich eure Hilfe bezüglich meines noch ziemlich unaufgeklärten Rundrückens bzw. meiner Hyperkyphose benötige. In meiner Jugend fing ich mit 13 Jahren an recht „krumm“ zu stehen. War daraufhin mit meinen Eltern beim Orthopäden. Dieser hat dann ein Röntgenbild angefertigt und meinte der Junge muss nur mehr Rückenmuskeln aufbauen. 4 Monate später kam der nächste Kontrolltermin und damit war es dann auch erledigt. Nach allem was ich heute weiß ein ganz schlimmer Fehler aber damit bin ich ja leider nicht allein.
Ich bin 28 Jahre alt und wohne in der Nähe von Hannover. Ich hatte die letzten Jahre immer mal wieder Rückenschmerzen die sich aber meist nach kurzer Erholung wieder eingestellt hatten. Seit mehreren Wochen habe ich nun verstärkt Rückenschmerzen. Ende Mai hatte ich einen Sportunfall woraus mittlerweile eine linksseitige Schonhaltung resultiert aus der ich nun gar nicht mehr herauskomme. Anfangs Hauptsächlich schmerzen im Bereich Brustwirbelsäule und im Bereich des Schulterblattes. Mittlerweile auch neurologische Ausfälle im linken Bein und Atemprobleme. Wurde bereits über ein MRT der BWS und LWS abgeklärt. Ergebnis war ein minimaler Bandscheibenvorfall in der LWS ohne Bedrängung der Nerven. Sonst keine weiteren Auffälligkeiten laut Bericht. Ständige Muskelverspannungen und Schmerzen gehören nun zu meinem Alltag. Als hätte meine gesamte linke Körperhälfte einen mitbekommen.
Nun war ich letzte Woche zur 4 D Wirbelsäulenvermessung mit dem erschreckenden Ergebnis eines Kyphosewinkels von 70,4 Grad. Habe ja nun selber viel im Forum gelesen und auch verstanden dass die Winkel nur mit Röntgenaufnahmen der gesamten Wirbelsäule seitlich sowie von vorne bestimmt werden können. Ich kann mich auch noch recht gut aufrichten und nach 70 Grad sieht das meiner Meinung nach überhaupt nicht aus. Wird sich wohl in naher Zukunft zeigen wie es wirklich um mich steht. Habe immer viel Sport gemacht was mir vielleicht einen kleinen Vorteil bringt. Meine Probleme werden wohl alle auf meine Hyperkyphose zurückzuführen sein welche mich nun eingeholt hat und durch meine Schonhaltung nun noch verschlimmert wird.
Habe nächste Woche erneut einen Termin bei einem Orthopäden und will das Thema und das weitere Vorgehen besprechen. Besser spät als nie. Werde nach meiner jetzigen Erfahrung mit den Orthopäden wohl viel Überzeugungsarbeit leisten müssen. Mein Ziel soll Herr Dr. Wilke in Berlin sein, da dies für mich wohl der kürzeste sowie beste Weg ist. Ich benötige daher ein paar Tipps zum weiteren Vorgehen.
Ist es möglich bei Dr. Wilke in Berlin Aufnahmen der gesamten Wirbelsäule anfertigen zu lassen oder benötige ich diese schon vorher um einen Termin zu vereinbaren? Dann bliebe mir ja in Hannover nur der Weg in den Annastift, wozu ich mir dann in der nächsten Woche eine Überweisung beim Orthopäden holen müsste. Wenn dieser Orthopäde nächste Woche ein Bild der BWS machen möchte sollte ich dieses annehmen um eine erste Diagnose bezüglich der Ursache zu bekommen oder sollte alles in einem „Abwasch“ im Annastift bzw. bei Dr. Wilke machen. Mich würde sehr interessieren wie flexibel ich noch bin und was in meinem Fall noch zu schaffen ist. Ich wäre auch bereit weiter zu fahren wenn dieses hoffentlich bald wieder möglich wird und ich damit vielleicht mehr Zeit einsparen kann. Bin mit den benötigten Überweisungen oder der richtigen Wahl des Arztes etwas überfordert.
Liebe Grüße