Wie geht es weiter ?
Verfasst: Mi, 18.07.2012 - 20:04
Unser Sohn würde schreiben:
Bin mit 22 Jahren bereits an Kniearthrose erkrankt und bis heute 8 mal operiert. Umschulung, da ich den Beruf als Dachdecker nicht mehr ausüben durfte. Die Arthrose ist weiter fortgeschritten und hat den Lendenwirbelbereich erreicht. Eine MRT- Untersuchung bestätigte die Rückenschmerzen als beiseitigem Bandscheibenvorfall. Nach Reha in Bad Pymont bin ich erwerbsfähig geschrieben und habe über ein halbes Jahr Muskeln aufgebaut. Nach immer stärker werdenen Beschwerden im Rückenbereich ( Brust) nun noch die Diagnose Morbus Scheuermann Ostep. Die Schmerzen werden trotz Tabletten nicht weniger und ich wurde nun für 4 Wochen weiter krank geschrieben. Damit hat sich auch die zwischenzeitliche Umschulung im Pflegebereich und als Alltagsbegleiter erledigt. Tragkraft nur noch 10 kg. Meine Psyche lässt grüßen und ich bin seit März in Gesprächsbehandlung. So weit die Schnellversion meiner Krankheitsprobleme.
Um festzustellen, welche Arbeit ich ausführen kann, habe ich um einen Termin beim Gesundheitsamt gebeten. Dieser war am Mittwoch letzter Woche. Durch die Untersuchung und Berwegung habe ich seither noch stärkere Schmerzen und kann kaum die normale Hausarbeit verrichten. Aber: Ich kann arbeiten - mit Einschränkung.
Ich habe sehr viel unternommen, um wieder in Arbeit zu kommen. Büroarbeit bleibt leider einem Scherstlegastheniker verwehrt. Also habe ich sehr viel gelernt, damit ich endlich mit 32 Jahren wieder auf eigene Beine stehen kann.
Nur was? Nach der Krankschreibung denkt meine Ärztin über eine Maßnahme in Bad Gandersheim nach. Damit wäre ich über 4 Wochen wieder in eine Reha-Maßnahme. Nur was kommt dabei heraus? Arbeit? Bereits jetzt sind die Schmerzen zum Verzweifeln und noch mehr verzweifeln könnte ich, wenn ich mal wieder dem Jobcenter, GEsundheitsamt, Hausarzt usw. erklären muss, warum ich nicht weiß als was ich mich bewerben soll. ÜBerall heißt es: Ein junger Mensch muss doch arbeiten.
Will ich - nur was - nur wie lange, wenn jetzt eine Stunde schon viel ist? Es ist zum Verzweifeln.
So weit die Gedanken unseres Sohnes, der niemanls zugeben würde, dass er verzweifelt ist.
Weitere Termine bei entfernten Ärzten sind aus finanziellen Gründen nicht möglich. Die Therapiefahrten von ca. 60 Euro pro Monat bekommt er nicht wieder und kann nun nicht mehr ausgeben. War bereits geliehen. Anträge werden abgelehnt.
Wir wissen alle nicht weiter, insbesondere da auch mein Mann schwerkrank ist und ständige Betreuung benötigt. Seine Rente wird aufgestockt.
Weiß jemand die nächsten Schritte?
Bin mit 22 Jahren bereits an Kniearthrose erkrankt und bis heute 8 mal operiert. Umschulung, da ich den Beruf als Dachdecker nicht mehr ausüben durfte. Die Arthrose ist weiter fortgeschritten und hat den Lendenwirbelbereich erreicht. Eine MRT- Untersuchung bestätigte die Rückenschmerzen als beiseitigem Bandscheibenvorfall. Nach Reha in Bad Pymont bin ich erwerbsfähig geschrieben und habe über ein halbes Jahr Muskeln aufgebaut. Nach immer stärker werdenen Beschwerden im Rückenbereich ( Brust) nun noch die Diagnose Morbus Scheuermann Ostep. Die Schmerzen werden trotz Tabletten nicht weniger und ich wurde nun für 4 Wochen weiter krank geschrieben. Damit hat sich auch die zwischenzeitliche Umschulung im Pflegebereich und als Alltagsbegleiter erledigt. Tragkraft nur noch 10 kg. Meine Psyche lässt grüßen und ich bin seit März in Gesprächsbehandlung. So weit die Schnellversion meiner Krankheitsprobleme.
Um festzustellen, welche Arbeit ich ausführen kann, habe ich um einen Termin beim Gesundheitsamt gebeten. Dieser war am Mittwoch letzter Woche. Durch die Untersuchung und Berwegung habe ich seither noch stärkere Schmerzen und kann kaum die normale Hausarbeit verrichten. Aber: Ich kann arbeiten - mit Einschränkung.
Ich habe sehr viel unternommen, um wieder in Arbeit zu kommen. Büroarbeit bleibt leider einem Scherstlegastheniker verwehrt. Also habe ich sehr viel gelernt, damit ich endlich mit 32 Jahren wieder auf eigene Beine stehen kann.
Nur was? Nach der Krankschreibung denkt meine Ärztin über eine Maßnahme in Bad Gandersheim nach. Damit wäre ich über 4 Wochen wieder in eine Reha-Maßnahme. Nur was kommt dabei heraus? Arbeit? Bereits jetzt sind die Schmerzen zum Verzweifeln und noch mehr verzweifeln könnte ich, wenn ich mal wieder dem Jobcenter, GEsundheitsamt, Hausarzt usw. erklären muss, warum ich nicht weiß als was ich mich bewerben soll. ÜBerall heißt es: Ein junger Mensch muss doch arbeiten.
Will ich - nur was - nur wie lange, wenn jetzt eine Stunde schon viel ist? Es ist zum Verzweifeln.
So weit die Gedanken unseres Sohnes, der niemanls zugeben würde, dass er verzweifelt ist.
Weitere Termine bei entfernten Ärzten sind aus finanziellen Gründen nicht möglich. Die Therapiefahrten von ca. 60 Euro pro Monat bekommt er nicht wieder und kann nun nicht mehr ausgeben. War bereits geliehen. Anträge werden abgelehnt.
Wir wissen alle nicht weiter, insbesondere da auch mein Mann schwerkrank ist und ständige Betreuung benötigt. Seine Rente wird aufgestockt.
Weiß jemand die nächsten Schritte?