Skoliose Diagnosefindung

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Optimistin

Skoliose Diagnosefindung

Beitrag von Optimistin »

Hilferuf: Ich 48 jahre weiblich, schlank 54 kg benötige dringend Hilfe bei der Diagnosefindung. Ich leide seit 15 jahren unter Schmerzen im unteren Rücken-ISG-Bereich und in den Gesäßhälften. Mal links , mal rechts mal beidseitig. Anfangs kamen diese Schmerzschübe nur alle 3-4 Monate für wenige Tage, im Laufe der Jahre wurden die Abstände immer kürzer und die Schmerzen immer heftiger. Heute sieht es so aus ,dass die Schmerzen alle 2-3 Wochen für 5-10 Tage kommen mit sehr starkem Verlauf, d.h. dass ich keinen Schritt ohne Schmerzen machen kann. Ich habe in den letzten Jahren das volle Programm mit Krankengymnastik, Physiotherapie, Orthopäde, Internist, Rheumatologe und Rheumaklinik teilstationär hinter mir. Ich weiß, dass mein Schmerzlimit sehr hoch ist, aber inzwischen habe ich das Gefühl bald keine Kraft mehr zu haben das alles noch länger aushalten zu können. Bei vschd. Untersuchungen( MRT,röntgen,Szintigraphie) kann ich in den Befunden immer wieder die Begriffe Sakroiliitis (Entzündung des ISG) und Skoliose lesen. Zuletzt wurde ich von meinem Hausarzt in die orthopädische Abtlg. der Uni-Klinik frankfurt überwiesen wo ich mit nichtsteroidalen Antirheumatika behandelt wurde. Da diese Medikamente ja entzündungshemmend wirken ging es mir während dieser Einnahme gut. Allerdings bekam ich nach 4 Monaten starke Magenprobleme, so dass mir der Rheumatologe ein absetzen der Medikamente empfahl. (Juli 2006) Danach ging es mir einige Monate noch ganz gut, aber seit ca. 3 Monaten treten die Schmerzen in kurzen Abständen immer wieder auf. Die letzten 3 Wochen waren grauenhaft! In den vorhin erwähnten Berichten ist die Rede von "degenerativen Veränderungen BWK 9-10, osteophytäre Anbauten BWK 10, linkskonvexe Skoliose, verschmälerte Zwischenwirbelräume LWK 4/5 und 1/2, Sakroiliitis mit flokaler inflammatorischer Reaktion im kaudalen Abschnitt ISG beidseits,Signalanhebung beider ISG, deutliche rechtskonvexe Torsionsskolise der LWS, leichte skoliotische Fehlhaltung u.s.w. Beim Suchen nach erläuterungen zu diesen ganzen Begriffen bin ich auf dieses Forum gestoßen und habe ich inzwischen gefragt, ob ein Rheumatologe überhaupt der richtige Arzt für mich ist und ob ich nicht doch eher an Skoliose als an Rheuma leide?oder hängt die diagnostizierte Wirbelsäulenentzündung mit der Skoliose zusammen? Wie finde ich heraus was die Ursache meiner Schmerzen ist? In 2 Monaten habe ich den nä. Termin beim Rheumatologen. Oder ist es besser zu einem Orthopäden zu gehen mit allen Befunden? Aber wo? im Rhein-main-Gebiet wird ja keiner empfohlen. Wer kann mir einen Tipp geben, ob sich bei dieser bisher für mich sehr unklaren , oder gar nicht vorhandenen Diagnose ein Termin bei dem von Euch immer sehr lobend erwähnten Orthopäden in Stuttgart lohnt? Wie ist der Ablauf dort? 1 Tag, mehrere Tage wg. Untersuchungen, Diagnose und Befundbesprechungen. Wie lange wartet man dort auf einen Termin? Bitte gebt mir Tipps u. Infos, bin ziemlich verzweifelt aber gebe die Hoffnung nicht auf! :)
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