Klaus,
das ist ja kein gerade positiver Beispiel gewesen. Obwohl nicht wirklich, ein Treffen hat nicht stattgefunden. Wenn etwas nicht geklappt hat, kann man es nicht sagen, wie es gewesen wäre, wenn die Sache gut liefe.
Du wolltest ja mit deinen Kenntnissen „glänzen“, hast Du nicht Lust auch selbst für die Zuhörer zu sorgen. Hannover ist ja keine Kleinstadt, eine Selbsthilfegruppe könnte ich mir realistisch vorstellen.
Es gibt aber auch genug positive Beispiele, z. B. Skolinale, die Skoliose-Selbsthilfegruppe Berlin/Brandenburg.
Ein Treffen findet jeden Monat statt, jeden 2. Mittwoch im Monat, so ab 17.00 Uhr. Ganz unkompliziert, man muss sich vorher nicht anmelden, und jeder, der Interesse am Netzwerken zum Thema Skoliose hat, ist erwünsch und kann vorbeikommen; ab und zu finden auch Vorträge statt.
Die Treffen sind jedes Mal wie eine „Wundertüte“ – man weiß nicht vorher was einen erwarten, z. ß z. B. nie wie vorher genau, wie viele Leute kommen, wer kommt etc. Im Schnitt sind es zwischen 4 (in den Ferien/Urlaubszeit ist es meistens ruhiger) und ca. 14 Teilnehmer.
Die Bahnbreite der Erfahrungen ist ziemlich groß. Außer den klassischen Skolioseerfahrungen, sind es auch immer mal Ausnahmefälle dabei, z. B. ein 6-jähriges Mädchen, die schrothet; eine Frau, die sich nach 20 Jahren ihre Stäbe rausoperieren ließ. Und es ist immer wieder auch interessant und lustig, wenn G. über ihre ersten Schroth-Erfahrungen mit Christa Lehnert Schroth erzählt – da war der Dr. Weiß (Bubi) noch als Kleinkind dabei.
Klaus: Genau das ist der Punkt, wenn das Internet nicht greift, aber ein offline-Netzwerk wirken kann.
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Dann ist das ein idealer Hintergrund für das Entstehen einer Selbsthilfegruppe. ...
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Aber ich denke, die Orientierung an konkreten Fakten ist schon mal ein gewaltiger Schritt, eine daraus resultierende Selbsthilfegruppe wäre natürlich noch besser, zumindest für die, die mit der themenbezogenen online Kommunikation nicht viel anfangen können.
Die Unterstützung der Betroffenen durch Selbsthilfegruppen läuft heutzutage viel mehr über E-Mail, woraus sich später auch persönliche Gespräche oder ein Besuch von Treffs ergeben.
Die Treffen stehen generell nicht mehr so im Mittelpunkt wie das wahrscheinlich früher der Fall war.
Die Monatlichen Treffs der Skolinale z. B. sind nur ein Teil der Aktivitäten. Viel Kontakt läuft über E-Mail. So z. B. in den letzten ca. 3 Wochen, waren es ca. 4 Anfragen, 3 von den waren über E-Mail erreichbar, heißt mit Internetzugang. Die 4 sind mit Infos, die sie haben wollten, versorgt, ob sie mal die Treffs im Domicil besuchen, steht offen.
Klaus, seh’ Dir doch mal die Homepages der Selbsthilfegruppen, die welche betreiben (Linkliste hier im Forum) an. Dort gewinnt man auch schnell den Eindruck, dass heutzutage zunehmend mehr Leute via Internet und E-Mail die Selbsthilfegruppen aufsuchen und die Treffs sind dann eher die Ergänzung.
@chilli-pfeffer
Es war ziemlich chaotisch, als Du beim letzten Treffen der Skolinale da warst. Wenn zwei oder mehr Themen in einer größeren Runde gleichzeitig besprochen werden, geht es schon ziemlich hektisch zu. Man hängt gleichzeitig irgendwie mit einem Ohr überall drin. So ist es nicht immer, es gibt auch ruhigere Treffs. Ich glaube aber Du warst bei Siegried und Jennifer (sie fand dich cool) in guten Händen. Du hast ja selbst mitbekommen, der junge Mann im Rollstuhl, war auch zum ersten Mal im Domicil, vorher hatte er nur E-Mail-Kontakt zu Skolinale. Es lag mir sehr viel daran ihm Zeit zu widmen, ihm so viel Infos wie möglich mitzugeben. Er ist mit diesem Thema noch ganz am Anfang, holt gerade mehrere Meinungen ein.
Wenn Du mal wieder da bist, setzen wir uns auf jeden Fall an einem Tischende und können über die Gründung bzw. konkrete Tipps reden. Nur soviel vorab: Anfang über eine Kontaktstelle sollte die Gründung einer dem folgende Skolioseselbsthilfegruppe erleichtern.