Scheuermann-Bandscheibenvorfälle-Skoliose-Osteoporose...
Verfasst: Mi, 05.05.2010 - 08:24
Ich schreibe hier stellvertretend für meine Frau. Sie kann wg. starker Schmerzen - und die sind auch das drängendste Problem - nicht längere Zeit am Rechner sitzen (bzw. überhaupt in irgendeiner Position verharren).
Ihre Krankengeschichte (sie ist heute 38 J. alt) begann mit einer nicht-wirbelsäulenbezogenen Krankheit vor ca. zweieinhalb Jahren, in deren Verlauf sie sehr stark abgenommen hat (BMI unter 14) und sich entsprechend auch ihre Muskeln zurückbildeten (sie hat, als leidenschaftliche Schwimmerin, immer viel Sport getrieben und war von schlankem, aber kräftigem Körperbau). Ausgelöst durch die starke Abmagerung wurde ein erster Bandscheibenvorfall im letzten Frühjahr festgestellt. Hier der damalige Befund:
"Steckfehlhaltung der HWS, Osteochondrose C5/C6. Bilaterale geringgradige Retrospondylose. Kräftiger li. mediolateraler und präforaminaler Bandscheibenvorfall C6/C7. V.a. Kompression der C7-Wurzel links. Flacher li. mediolateraler subligamentärer Bandscheibenvorfali C7/TH1" (MRT-Bericht).
Nach einem weiteren halben Jahr kam dann folgender Befund hinzu:
"Breitbasiger Bandscheibenprolaps im Segment L4/L5 mit deutlicher Pelottierung des Duralsackes aber ohne intraforaminale Nervenwurzelkompression. Zugrundeliegende Osteochondrosis intervertebralis. Ausgeprägte Grund- und Deckplattenimpressionen wie bei altem Morbus Scheuermann im thorakolumbalen Übergang bis einschließlich LWK 3" (MRT-Bericht).
Das Ganze wurde schließlich ergänzt durch eine Osteoporose (T-Score: 2,9) und "HWS: degenerative Bandscheibenveränderung C5/C6 mit kräftigem Spondylophyt oder Fehlanlage der Bandscheibe; BWS: Rechtskonvexe Skoliose. Unregelmäßig begrenzte Wirbelkörper mit gewellten Grund- und Deckplatten zwischen TH 5 und TH 10 mit angedeuteten Keilwirbeln. Fragliche Schmorl'sche Knötchen in allen Wirbelkörpern zwischen TH 5 und TH 10. LWS: Reduzierte Lordose. Geringe, linkskonvexe Skoliose. Unregelmäßige Deckplatten LWK 2 und 3 mit Sklerose und Einsenkungen. Ausgeprägte Ossifikationsstörung. LWK 1 mit Reduktion der Vorderkantenhöhe. Reduzierte Höhe des Zwischenwirbelraums (Röntgen der Wirbelsäule im Stehen).
Als herausragend wurde von allen bisher konsultierten Ärzten der Befund L4/L5 und der ausgeprägte Scheuermann bewertet. Darüber hinaus hat der Befund aber zu einer ganzen Reihe von ärztlichen Ratschlägen geführt, die sich z.T. widersprechen bzw. ausschließen. Lt. Charité (Wirbelsäulensprechstunde) soll sie sich umgehend operieren lassen (Bandscheibenprothese L4/L5). Andere raten wieder von einer OP ab (schon wg. der Osteoporose) und empfehlen Sport bzw. KG (bekommt sie seit längerem, bleibt aber wirkungslos; Sport ist wg. der anhaltenden Schmerzproblematik illusorisch). Wieder andere empfehlen eine Reha (von der KK bereits abgelehnt).
Mittlerweile sind wir, trotz (oder wegen?) der Vielzahl an Ratschlägen, nun bald völlig rat- und orientierungslos. Vertrauenserweckend erschienen uns aber die hier im Forum geschilderten Erfahrungen mit der Schroth KG. Könnte diese vielleicht auch bei ihrem komplexen Beschwerdebild helfen? Wir wären auch bereit, die letzten Cents zusammenzukratzen und als Selbstzahler nach Bad Salzungen zu gehen, wenn es zumindest Hoffnung gibt, daß es was bringt.
Sind für alle Hinweise dankbar (wir wohnen übrigens in Berlin).
Ihre Krankengeschichte (sie ist heute 38 J. alt) begann mit einer nicht-wirbelsäulenbezogenen Krankheit vor ca. zweieinhalb Jahren, in deren Verlauf sie sehr stark abgenommen hat (BMI unter 14) und sich entsprechend auch ihre Muskeln zurückbildeten (sie hat, als leidenschaftliche Schwimmerin, immer viel Sport getrieben und war von schlankem, aber kräftigem Körperbau). Ausgelöst durch die starke Abmagerung wurde ein erster Bandscheibenvorfall im letzten Frühjahr festgestellt. Hier der damalige Befund:
"Steckfehlhaltung der HWS, Osteochondrose C5/C6. Bilaterale geringgradige Retrospondylose. Kräftiger li. mediolateraler und präforaminaler Bandscheibenvorfall C6/C7. V.a. Kompression der C7-Wurzel links. Flacher li. mediolateraler subligamentärer Bandscheibenvorfali C7/TH1" (MRT-Bericht).
Nach einem weiteren halben Jahr kam dann folgender Befund hinzu:
"Breitbasiger Bandscheibenprolaps im Segment L4/L5 mit deutlicher Pelottierung des Duralsackes aber ohne intraforaminale Nervenwurzelkompression. Zugrundeliegende Osteochondrosis intervertebralis. Ausgeprägte Grund- und Deckplattenimpressionen wie bei altem Morbus Scheuermann im thorakolumbalen Übergang bis einschließlich LWK 3" (MRT-Bericht).
Das Ganze wurde schließlich ergänzt durch eine Osteoporose (T-Score: 2,9) und "HWS: degenerative Bandscheibenveränderung C5/C6 mit kräftigem Spondylophyt oder Fehlanlage der Bandscheibe; BWS: Rechtskonvexe Skoliose. Unregelmäßig begrenzte Wirbelkörper mit gewellten Grund- und Deckplatten zwischen TH 5 und TH 10 mit angedeuteten Keilwirbeln. Fragliche Schmorl'sche Knötchen in allen Wirbelkörpern zwischen TH 5 und TH 10. LWS: Reduzierte Lordose. Geringe, linkskonvexe Skoliose. Unregelmäßige Deckplatten LWK 2 und 3 mit Sklerose und Einsenkungen. Ausgeprägte Ossifikationsstörung. LWK 1 mit Reduktion der Vorderkantenhöhe. Reduzierte Höhe des Zwischenwirbelraums (Röntgen der Wirbelsäule im Stehen).
Als herausragend wurde von allen bisher konsultierten Ärzten der Befund L4/L5 und der ausgeprägte Scheuermann bewertet. Darüber hinaus hat der Befund aber zu einer ganzen Reihe von ärztlichen Ratschlägen geführt, die sich z.T. widersprechen bzw. ausschließen. Lt. Charité (Wirbelsäulensprechstunde) soll sie sich umgehend operieren lassen (Bandscheibenprothese L4/L5). Andere raten wieder von einer OP ab (schon wg. der Osteoporose) und empfehlen Sport bzw. KG (bekommt sie seit längerem, bleibt aber wirkungslos; Sport ist wg. der anhaltenden Schmerzproblematik illusorisch). Wieder andere empfehlen eine Reha (von der KK bereits abgelehnt).
Mittlerweile sind wir, trotz (oder wegen?) der Vielzahl an Ratschlägen, nun bald völlig rat- und orientierungslos. Vertrauenserweckend erschienen uns aber die hier im Forum geschilderten Erfahrungen mit der Schroth KG. Könnte diese vielleicht auch bei ihrem komplexen Beschwerdebild helfen? Wir wären auch bereit, die letzten Cents zusammenzukratzen und als Selbstzahler nach Bad Salzungen zu gehen, wenn es zumindest Hoffnung gibt, daß es was bringt.
Sind für alle Hinweise dankbar (wir wohnen übrigens in Berlin).
