Chronische Schmerzen
Verfasst: Fr, 22.05.2009 - 21:37
Hi zusammen, ich bin 31 und leide seit ca. 2 Jahren an chronischen Schmerzen im LWS Bereich mit Austrahlung ins linke Bein. Eine Skoliose jedoch im unterschwelligen Bereich wurde bei mir erst im Alter von 18 Jahren festgestellt und auch nur weil eine Verwandte, ihres Zeichen Schroth-Physiotherapeutin, meinen Rücken betrachtete, als ich mich gerade bückte. Da ich schon ausgewachsen war kam eine Korsetttherapie nicht mehr in Frage. Da ich keine Beschwerden hatte, hab ich mich damals leider nicht um eine entsprechende Behandlung gekümmert. Mit 21 zog ich mir dann einen BSV zwischen LWS 5 und S1 zu. Der Schmerz ließ jedoch unter der Gabe von Ibuprofen nach und ich war bis vor zwei Jahren komplett beschwerdefrei. Umzugsbedingt musste ich für ein halbes Jahr mit dem Reiten aufhören, da ich erst einen neuen Stall suchen musste. Ich fand ihn und es kamen auch die Schmerzen. Zu Beginn dachte ich, es wären normale Muskelkaterschmerzen durch das Pausieren und Abbau der Muskulatur. Aber die Schmerzen gingen nicht weg sondern wurden schlimmer. Dazu kam morgentliche Steifheit und vor ein paar Monaten erkannte ich schließlich, dass ich morgens nicht mal mehr in der Lage bin Socken ohne große Schmerzen anzuziehen. Ich suchte also einen Orthopäden auf. Befund nach MRT Arthrose zwischen LWS 5 und S1 und Verlagerung eines Rückenbandes. Meine Schmerzen waren zwischenzeitlich noch schlimmer geworden. Mein Orthopäde verordnete mir 6 Behandlungseinheiten Krankengymnastik und ich solle bei Bedarf Ibuprofen nehmen, ich könne ruhig 1200mg am Tag nehmen. Die Krankengymnastin meint nun im Gegensatz zu meinem Orthopäden, dass die Schmerzen von Verspannungen und mangelnder Muskulatur herrühren und dass ich eher Probleme mit dem Iliosakralgelenk als mit dem BSV hätte. Die Übungen halfen mir immerhin so weit, dass ich relativ gut Schmerzfreiheit erreichen kann, wenn ich die Übungen mache bevor das ISG komplett blockiert. Die Krankengymnastin empfahl mir jetzt noch KG nach Schroth zu machen. Tja und was meint mein genialer Orthopäde? Er lehnte eine weitere KG kategorisch ab. Er meinte, es gäbe da so viele Therapiemethoden, ich könne Schroth machen, aber bitte schön auf eigene Kosten, das würde keine Krankenkasse bezahlen. Er empfahl mir stattdessen Rückenschwimmen und Krafttraining im Fitnessstudio. Ach ja und 3 Ibuprofen am Tag seien weniger schlimm als eine Dicloflenac am Tag.Ein Schwimmbad in der Nähe, wo die möglichkeit besteht Rückenschwimmen zu machen, ohne durch einen Mitschwimmer ertränkt zu werden konnte er mir nicht sagen, fand er nur lustig. Empfehlung Fitnesstudio gabs auch nicht. - Nun denn ich persönlich finde Langzeitschäden von Ibuprofen nicht sehr prickelnd, aber ich habe mir nach dieser Empfehlungen meinen Teil über die Qualitäten des Arztes gedacht
Jetzt habe ich mehrere Fragen.
1. Gibt es nach wie vor keinen Orthopäden für Skoliosepatienten innerhalb Frankfurts?
2. ist das wirklich wahr, dass die Schroth -Therapie von den Kassen nicht mehr bezahlt wird?
3. Wenn dem nicht so ist, muss man das wirklich so hinnehmen, wenn einem ein Arzt aus Budgetschongründen so ins Gesicht lügt?
4. Es kann doch nicht sein, dass ich bis an mein Lebensende Unmengen an Schmerzmittel schlucke und dies besser als KG sein soll.
5. Gibts Erfahrungen inwieweit man bei Kieser in guten Händen wäre?
Grüße Spice
P.S. Ich reite trotz Schmerzen weiterhin. Ich habe eine zeitlang erneut aufgehört, dann Pferde gewechselt. Es hat keinen Einfluss auf die Schmerzstärke.
Jetzt habe ich mehrere Fragen.
1. Gibt es nach wie vor keinen Orthopäden für Skoliosepatienten innerhalb Frankfurts?
2. ist das wirklich wahr, dass die Schroth -Therapie von den Kassen nicht mehr bezahlt wird?
3. Wenn dem nicht so ist, muss man das wirklich so hinnehmen, wenn einem ein Arzt aus Budgetschongründen so ins Gesicht lügt?
4. Es kann doch nicht sein, dass ich bis an mein Lebensende Unmengen an Schmerzmittel schlucke und dies besser als KG sein soll.
5. Gibts Erfahrungen inwieweit man bei Kieser in guten Händen wäre?
Grüße Spice
P.S. Ich reite trotz Schmerzen weiterhin. Ich habe eine zeitlang erneut aufgehört, dann Pferde gewechselt. Es hat keinen Einfluss auf die Schmerzstärke.