Ablehnung der Reha durch private Krankenversicherung

Schreibe deinen Erfahrungsbericht zur Skoliose, Schmerzbekämpfung etc. oder tausche Erfahrungen mit Leidensgenossen aus
Antworten
a.neemann
Newbie
Newbie
Beiträge: 2
Registriert: Mi, 12.09.2007 - 22:13
Wohnort: Bochum

Ablehnung der Reha durch private Krankenversicherung

Beitrag von a.neemann »

Hallo,
vielleicht hat ja jemand Erfahrung mit der Ablehnung einer Rehamaßnahme.
Seit letztem Jahr bin ich durch die Beihilfe versichert, die eine geplante Reha in Isny genehmigt hat. Aber meine private Krankenversicherung hat die Kostenübernahme abgelehnt. Ich habe Berichte der behandelden Ärzte eingesschickt, aber nach Aussage der PV handelt es sich nicht um eine medizinisch notwendige Krankenhausbehandlung.

Ich bin seit meinem 13. Lebensjahr 50 % schwerbehindert auf Grund einer starken Skoliose (ca 49 Grad) und habe ein Milwaukee Korsett getragen. Ich war schon mit der gesetzlichen Krnakenversicherung in Bad Salzungen und Sobernheim.

Vielleicht hat jemand Ähnliches erlebt und kann mir zu einer Vorgehensweise raten.

Vielen Dank im VOraus

a. neemann
Benutzeravatar
Thomas
Tech-Admin
Tech-Admin
Beiträge: 3587
Registriert: So, 19.02.2006 - 10:23
Geschlecht: männlich
Diagnose: Kyphose anfangs 59 Grad, inzwischen nur noch 49 Grad, Neuroforamen-Stenose (Einengung der Nervenwurzeln) in der HWS.
Therapie: Rahmouni-Korsett seit Februar 2006, zeitweise mit Halsteil, Schroth-Reha Juni / Juli 2010
Wohnort: Nähe Stuttgart

Beitrag von Thomas »

Hallo,

da Dir bisher noch niemand geantwortet hat versuche ich es mal mit einer Antwort, obwohl das nicht mein Spezialgebiet ist:

Bei gesetzlichen Krankenkassen gehören Rehas zum Leistungsumfang. Bei den Privaten ist das nicht so. Private Krankenkassen zahlen eine Reha nur, wenn die Reha im Vertrag explizit mit eingeschjlossen wurde, was aber in der Regel nicht der Fall ist.

In diesem Fall ist es auch unerheblich, ob eine besondere Schwere des Falles oder eine Schwerbehinderung vorliegt oder nicht.

Bist Du berufstätig? Falls ja, wäre in Deinem Fall meines Wissens nach aber eh nicht die Krankenkasse, sondern die Rentenversicherung für die Reha zuständig. Hast Du da schon einen Antrag gestellt? Wobei, wenn Du verbeamtet bist, was ich daraus schließe, dass Du Beihilfe beziehst, dann zahlst Du ja keine Rentenversicherunge-Beiträge, dann weiss ich nicht, wie das bei Euch geregelt ist.

Vielleicht antwortet Dir ja noch jemand, der sich mit dem Thema besser auskennt.

Gruß Thomas
Benutzeravatar
nonametoo
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 117
Registriert: Fr, 12.12.2008 - 16:56
Wohnort: Dresden

Beitrag von nonametoo »

Ich habe mich zu Thema mal bei einer Sozialarbeiterin in BaSa informiert. Wenn deine PKV nichts zahlt, kannst du dir nur von der Beihilfe 25-50% der Kosten zahlen lassen, den Rest musst du dann selber tragen.
Wer keine Zeit für seine Gesundheit aufwendet,
wird eines Tages viel Zeit für seine Krankheiten aufwenden müssen.
a.neemann
Newbie
Newbie
Beiträge: 2
Registriert: Mi, 12.09.2007 - 22:13
Wohnort: Bochum

Beitrag von a.neemann »

Ja, vielen Dank für die Antworten. Das hört sich ja nicht sehr positiv an.
Mal schauen was es gibt, wenn ich Einspruch einlege. Aber das sieht ja nicht sehr vielversprechend aus. War bis vor einem Jahr auch noch bei der gesetzlichen und die wollten auch erst nicht zahlen. Bis ich mich dagegen gewehrt habe.

Vielen Dank noch mal
Antworten