Therapie bei starker Verformung der HWS bei Skoliose mit OP
Verfasst: Di, 02.09.2008 - 23:24
Meine Skoliose wurde im Jahr 1981 mit der alten Knochenspan-Methode operiert („Schienen“ der WS mit einem Fremdknochen, so dass das ganze dann verknorpelt und versteift wird, bei mir die ganze BWS). Das war in Leipzig, und eine adäquate Nachsorge und Aufklärung so wie heutzutage fand nicht statt, man hatte wohl damals auch noch keine Erfahrung damit, was dann 20 Jahre später aus den Leuten wird –
Nun bin ich 41 und Mutter von zwei Kindern (16 und 13 J.) und seit einem Jahr nehmen meine Beschwerden in der LWS und der HWS extrem zu. In beiden Bereichen ist je eine Wirbel-Abstützreaktion.
Was für mich am schlimmsten ist, sind die Einschränkungen durch die starke Fehlstellung der Halswirbelsäule, die sich so etwa in den letzten 5-6 Jahren auch noch verbogen hat (20 Grad), und schon seit 20 Jahren Probleme macht Vor fünf Jahren musste ich mich berenten lassen, weil tägliches stundenlanges Sitzen nicht mehr möglich war, mittlerweile wird mir selbst eine Stunde Sitzen ohne starke muskelrelaxierende Medikamente zur Qual. Nehme nun seit Monaten täglich 300-400 mg Katadolon, bei langer Straßenbahnfahrt oder Arzttermin, Elternabend etc., noch zusätzlich Diazepam. Zu Hause gibt es für mich nur Knien oder Sitzen im Schneidersitz. Es macht einem die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ziemlich schwer, nicht normal auf einem Stuhl sitzen zu können –
Ich hatte im Juni eine Reha, seitdem mache ich die Übungen nach K. Schroth, aber muss dabei jegliches Drücken oder Ziehen mit den Armen weglassen, so dass eigentlich nur die Drehwinkel-Atmung übrig bleibt. Mir wurde bei der Reha immer wieder gesagt, dass (leichtes) Krafttraining mit dem rechten Arm unbedingt nötig ist, um die Muskulatur über dem Rippenbuckel rechts zu stärken und eine weitere Krümmung zu verhindern, aber ich kann die Übungen erleichtern oder abwandeln wie ich will, sie sind katastrophal für meine Halswirbelsäule, erzeugen sofort eine weitere scheußliche Verkrampfung der Nackenmuskulatur und noch mehr Beschwerden.
Mir scheint aus den Reaktionen der Therapeuten, dass eine so starke Verformung der HWS bei einer Skoliose wie meiner ungewöhnlich ist, oder kennt jemand von Euch auch sowas ?
Hat denn jemand ähnliche Beschwerden und weiß, welche Krankengymnastik oder sonstige Therapie da überhaupt in Frage kommen kann?
Nun bin ich 41 und Mutter von zwei Kindern (16 und 13 J.) und seit einem Jahr nehmen meine Beschwerden in der LWS und der HWS extrem zu. In beiden Bereichen ist je eine Wirbel-Abstützreaktion.
Was für mich am schlimmsten ist, sind die Einschränkungen durch die starke Fehlstellung der Halswirbelsäule, die sich so etwa in den letzten 5-6 Jahren auch noch verbogen hat (20 Grad), und schon seit 20 Jahren Probleme macht Vor fünf Jahren musste ich mich berenten lassen, weil tägliches stundenlanges Sitzen nicht mehr möglich war, mittlerweile wird mir selbst eine Stunde Sitzen ohne starke muskelrelaxierende Medikamente zur Qual. Nehme nun seit Monaten täglich 300-400 mg Katadolon, bei langer Straßenbahnfahrt oder Arzttermin, Elternabend etc., noch zusätzlich Diazepam. Zu Hause gibt es für mich nur Knien oder Sitzen im Schneidersitz. Es macht einem die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben ziemlich schwer, nicht normal auf einem Stuhl sitzen zu können –
Ich hatte im Juni eine Reha, seitdem mache ich die Übungen nach K. Schroth, aber muss dabei jegliches Drücken oder Ziehen mit den Armen weglassen, so dass eigentlich nur die Drehwinkel-Atmung übrig bleibt. Mir wurde bei der Reha immer wieder gesagt, dass (leichtes) Krafttraining mit dem rechten Arm unbedingt nötig ist, um die Muskulatur über dem Rippenbuckel rechts zu stärken und eine weitere Krümmung zu verhindern, aber ich kann die Übungen erleichtern oder abwandeln wie ich will, sie sind katastrophal für meine Halswirbelsäule, erzeugen sofort eine weitere scheußliche Verkrampfung der Nackenmuskulatur und noch mehr Beschwerden.
Mir scheint aus den Reaktionen der Therapeuten, dass eine so starke Verformung der HWS bei einer Skoliose wie meiner ungewöhnlich ist, oder kennt jemand von Euch auch sowas ?
Hat denn jemand ähnliche Beschwerden und weiß, welche Krankengymnastik oder sonstige Therapie da überhaupt in Frage kommen kann?