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Verfasst: Mo, 29.01.2007 - 12:41
Hallo zusammen,
komme vorhin vom Orthopäden und bin, nachdem ich jetzt erstmal meine Diagnose gegoogelt hab, noch etwas deprimiert von dem Gehörten und Gelesenen.
Erst mal zu mir: bin 36 Jahre alt (bisher eigentlich 36 Jahre "jung") und hatte eigentlich schon immer mal Rückenprobleme, insbesondere während meiner Schwangerschaften, die ich auf mein relativ starkes Hohlkreuz zurückgeführt hab (womit ich ja eigentlich gar nicht so falsch lag).
Vor drei Wochen hatte ich dann einen Hexenschuss, der aber leider einfach nicht wieder wegwollte. Besuch beim Arzt ("ist nix schlimmes, Schmerzmittel, müsste nach ein paar Tagen wieder weg sein, wenn nicht, zum Orthopäden"). Na ja, wie mein heutiger Besuch zeigt, wurde es nicht besser. Also ab zum Ortho, der folgende Diagnosen stellt:
- Lumbalgie, gesichert
- Beckentiefstand links, gesichert
- Kyphose, gesichert
- Facettensyndrom, gesichert
Ergänzende mündliche Erklärungen:
Über die gesamte LWS sind die Wirbel verdreht, aufgrund des Beckentiefstandes eine leichte Skoliose nach links vorhanden. Die Wirbelgelenksarthrose befindet sich oberhalb des Kreuzbeines, das nicht wie bei "normalen Menschen" senkrecht steht, sondern waagerecht. Daraus ergibt sich die Überbelastung der Wirbelgelenke und damit der Bandscheiben, die sich hier über kurz oder lang rausdrücken werden.
Was kann man tun? - Stärkung der Rücken- und Bauchmuskulatur zur Unterstützung (was mir durchaus einleuchtet) und Schmerzmittel. Sonst nix. Ist auch irreversibel, ein Fortschreiten kann nur verlangsamt werden. Toll.
Also hab ich jetzt 6mal KG, wenn´s damit nicht besser wird, will er mit Spritzen anfangen.
Soviel erst mal zu mir, jetzt geh´ ich mal im Forum schnüffeln solange ich noch sitzen kann.
lg
Sabeg