....nachdem ich seit ca 1 Jahr schon in diesem Forum „Trost“ suche !
Zuerst einmal: mir hat es unheimlich gut getan zu lesen, dass andere auch gleiche/ähnliche Symptome haben wie ich, aber (leider) oft auch ähnlich niederschmetternde Erfahrungen mit Ärzten gesammelt haben! So hat mir das Lesen der vielen Schicksalsberichte dann langsam aber sicher den Glauben wiedergegeben, dass ich doch nicht „spinne“. Denn leider
bin ich seit meiner Jugend in der „Psycho-Ecke“ gelandet……der ein oder andere wird sicher auch wissen wovon ich rede. Man wird einfach nicht ERNST genommen……und das Schlimme ist (jedenfalls ging es mir so ), dass ich am Ende selber nicht mehr wusste was ich glauben soll…
Doch bevor ich mich verzettel - das geht nämlich ganz schnell - ein paar Fakten schön der Reihe nach:
Geboren bin ich 1954 (Gott sei Dank im Sternzeichen LÖWE – das gibt mir immerhin die Illusion von STÄRKE und KAMPFGEIST!)……….hat doch meine Mutter mir dummerweise den Namen DOLORES (lat.- Schmerzen) gegeben, wo ich mittlerweile grübel, ob das nicht ein Fehler war!!
Ich habe 3 Kinder, von denen der Jüngste im nächsten Monat 17 Jahre alt wird.
Ich bin heute der Meinung, dass die „Knochenprobleme“ schon sehr früh in meinem Leben eine Rolle gespielt haben und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch verantwortlich waren für diverse Herz- und Atembeschwerden (für die nämlich nie eine organische Ursache gefunden wurde)
Fakt ist, dass ich im Alter von 16 Jahren plötzlich mit Angst- und Panikattacken konfrontiert war, für die es damals (1970) noch keine wirklich guten Behandlungsmethoden gab….ich erhielt über Jahre hinweg Beruhigungsmittel und Calciumspritzen und kannte von Valium über Haldol bis Adumbran (…und wie sie alle heißen…) alles was die Palette so zu bieten hat.
Ich habe im Laufe meines Lebens verschiedene Therapien für die Psyche gemacht (stationär und ambulant – auf eigene Kosten und auf Krankenkassenkosten)………….doch genauso wenig wie man nur die körperliche Seite sehen und behandeln sollte ist es auch verkehrt nur die seelischen Probleme zum Hauptthema zu machen und alle Beschwerden/Schmerzen auf die Psyche zu schieben…….
Nun wie man es auch dreht und wendet….das Ganze ist einfach untrennbar miteinander verwoben….
So, nun geht’s aber weiter mit den „handfesten“ Fakten: ich bin schon öfters operiert worden, wobei die Hauptbaustellen der Kopf (2x =Nebenhöhlen/ Nasenscheidewand/ Mandeln) und der Unterleib (5x = Eierstockzyste, 2 Kaiserschnitte und Gebärmutterentfernung mit anschließend. Notoperation) waren. Jede dieser Operationen hat bei mir ausgedehnte innere Verwachsungen hinterlassen, was wiederum zu erheblichen Beschwerden geführt hat in Form von Verdauungsbeschwerden und massiven krampfartigen Schmerzen. (Ich bin fast überzeugt davon, dass diese Verwachsungen mit Schuld daran sind, dass ich immer mehr in die Fehlhaltung gerate. Verwachsungen sind ja äußert feste Bindegewebsstränge, deren „Zugkraft“ nicht zu unterschätzen ist…..aber pssssst….diese Theorie verate ich nur euch…..nie mehr würde ich einen Schulmediziner so was fragen….ihr wisst schon, warum )
OK, ich bin ja hier im Skolioseform:
Aktueller Stand der Dinge ist, dass ich eine ausgeprägte BWS-Kyphose und LWS- Lordose habe wobei auch starke Osteochondrose und Spondylose (zumindest weiß ich das für die BWS) vorhanden ist – klar. In der 3D Messung betrug die Kyphose 80° und bei Doc Hoffmann im Röbi 60°
Beim Stehen und Sitzen habe ich IMMER Schmerzen im Rücken – im Bereich der BWS meistens als brennend und weiter unten eher so, als würde man „durchbrechen“….es bessert sich etwas im Liegen und beim Laufen (..je nachdem …), denn leider habe ich an beiden Füßen je 2 Fersensporne, was Laufen ohne Einlagen unmöglich macht und - weil interessanterweise immer nur 1 Fuß schmerzt – das dazu führt, dass man den betreffenden Fuß „schont“ und somit sicher nicht „gerade“ geht…… momentan experimentiere ich mit MBT-Schuhen.
Oje, ich glaube ihr schlaft ein, wenn ich noch weiterschreibe….also fasse ich noch mal zusammen:
Weibl. / 52 Jahre alt / Kyphose/Lordose / HWS Steilstellung /(Skoliose angeblich auch-aber anscheinend zu vernachlässigen) / wohne in Frankfurt am Main.
Ich werde demnächst bei Rahmouni ein Korsett abholen und möchte mich dazu gerne mit euch austauschen! (Evtl. auch über meinen Besuch bei Doc Hoffmann – ich fand die Untersuchung dort entgegen aller Berichte hier im Forum nicht so die „Offenbarung“….aber dazu vielleicht später mehr im entsprechenden Thread)
Jetzt hoffe ich, dass doch einige bis zum Schluß gelesen haben 
Ich bin wieder und noch –wie man es betrachtet- voller Hoffnung auf Besserung!!!
Nun freue ich mich auf viele Zuschriften / Nachrichten – auch PN - und für meine Fragen die ich habe muß ich dann mal die entsprechende Rubrik suchen......für heute
LG an alle
jollydolly
Nun möchte ich (Baujahr54) auch mit euch ins Gespräch kommen
-
jollydolly
- Newbie

- Beiträge: 22
- Registriert: Mi, 18.10.2006 - 00:03
- Wohnort: Frankfurt / Main