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Hallo :)

Verfasst: Mi, 07.03.2012 - 10:35
von Sparvar
Hallo :)

ich möchte mich kurz vorstellen,ich habe eine angeborene skoliose und habe die (leider) mehr oder weniger erfolgreich 36 jahre lang "ignoriert"! im alter von 0-ca 6 jahren hat meine mutter mich in bad wildungen und im annstift vorgestellt.diagnosen oder behandlungsvoschläge sind mir leider nicht bekannt! in den letzten 6 monaten hat sich meine skoliose sehr verschlechtert,ich habe eigtl. immer schmerzen und atemnot :( jetzt habe ich die behandlung aber wieder aufgenommen und habe nächste woche einen termin für ein mrt ,einen besuch beim neurologen und beim pneumologen :) mal sehen wie es dann weiter geht!!! ?
es gibt mir kraft eure beiträge zu lesen und hoffe auf einen netten erfahrungsaustausch!!!

:)

Re: Hallo :)

Verfasst: Mi, 07.03.2012 - 17:28
von Mirco
Hallo Sparvar,

herzlich willkommen.

Meintest du Ann oder Annastift, dieses wäre ja in Hannover. Wärest du aus dem Raum Hannover, gibt es wohl (leider) nicht so viele kompetente Orthopäden hier. Wurde ein Bild von der ganzen Wirbelsäule gemacht im Stehen von vorne und von der Seite?

Wenn du weiterkommen willst, wäre wohl ein weiterer einmaliger Weg in Kauf zu nehmen zum Beispiel nach DR. Hoffmann nach Leonberg bei Stuttgart, der Weg lohnt sich. Er ist sehr zu empfehlen.

Du bräuchtest wohl zur Verbesserung deines Gesundheitszustandes eine Intensivreha in der Katharina Schroth Klinik in Bad Salzungen, dort gibt es eine Therapie nach Schroth, die die Skoliose, Rundrücken oder Lordose verbessern kann, und eine erhebliche LInderung bewirken kann. Diese Art der Krankengymnasik incl. Atemtechniken, sowie die Wirkungsweise der Skoliose usw. wird einem dort intensiv beigebracht. Danach kann man die Schroth-Therapie zu Hause täglich umsetzen am Besten begleitend mit einer Krankengymnastikeinrichtung, die auch Schroth anbietet, was aber leider auch nicht überall möglich ist.

Im Raum Hannover würde ich jetzt nur eine Praxis kennen. Man sollte es aber wohl primär als Nachsorge sehen, nachdem man in der Intensiv Reha war, weil man in einer halben Stunde inzwischen ja nur noch 20 min nicht die Atemtechnik, das Räkeln, Paket und schwache Seite 3B 4B usw. beigebracht bekommen kann.

Also erst einmal einen kompetenten Fachmann (Orthopäden) aufsuchen, für den Cobb nicht der oberste Teil des Kopfes ist, sondern die Gradzahl Bestimmung einer Skoliose, es gibt da jemanden in Leonberg, wohl auch in Berlin oder den Chefarzt Dr. Steffan in Bad Sobernheim der anderen Intensivreha und eventuell Prof. Dr. Niemeyer in Hamburg, aber da liegen noch wenige Erfahrungsberichte vor. Ende März werde ich dort wohl auch mal sein mit Frau und Tochter die eine Hyperkyphose und Skoliose haben samt Korsett, dort wird eine Anpassung vorgenommen und eine Kontrollröntgen Untersuchung vorgenommen. Da werden wir ihn wohl auch sehen dabei.

Also erstmal einen der Orthopäden aufsuchen, eine vernünftige Diagnose herausbekommen, und danach mit dem Arzt eine Reha durchboxen, zur Atemverbessung, und Schmerzlinderung, wenn möglich.

Viel Glück, ich befinde mich auch noch zur Zeit in Bad Salzungen, und konnte einige neue Dinge erfahren und lerne nun, diese auch umzusetzen. Ich werde es wohl nicht so weit treiben, das ich mir die Stellen für die Reissäckchen auf den Rücken tätowiere wie es angeblich schon geschehen ist, aber täglich üben und hier natürlich solange bis die Sprossenwand qualmt uns sich die Spiegel krümmen.

Das wäre wohl auch für Dich zu empfehlen, eine Intensivreha, damit sich dein Zustand nicht verschlimmert, währrend du von Arzt zu Arzt geschickt wist, das Spiel kenne ich schon. Es ist kein Gutes. Erspare es dir Lieber. Ich wünsche es keinem.

Gute Besserung.