kurze Vorstellung
Verfasst: Do, 10.06.2010 - 14:00
Hallo Zusammen,
der Vollständigkeit halber mochte ich mich kurz vorstellen. Ich bin 33 Jahre alt und seit meinem 19. Lebensjahr Rückenschmerz geplagt. Von meinem 6-19. Lebensjahr habe ich intensiv Leistungssport getrieben (Geräteturnen, Leichtathletik).
Mit 20 wurde nach einem Reitunfall zufällig Morbus Scheuermann (Hyperlordose, Kyphose), Skoliose und eine generelle Hypermobilität diagnostiziert und bis zu meinem 23. Lebensjahr auch sehr gut krankengymnastisch versorgt.
Leider ist mein Orthopäde 2001 weggezogen (vom Saarland nach Hannover) und seitdem bin ich mehr oder minder auf der Durchreise in verschiedenen Orthopädiepraxen und (in den letzten drei Jahren eigentlich ausschließlich, da ich mich von Ärzten teilweise nicht ernstgenommen fühle) bei Heilpraktikern.
Seit 5 Jahren versuche ich einen guten Orthopäden zu finden und jeder Arzt den ich aufsuche versucht sich an einer "neuen", besseren Diagnose:
- Beinlängendifferenz mit Therapie Beinlängenausgleich verschiedenster Höhen (führte zu noch größeren Schmerzen)
- Hüftdysplasie linksseitig (- ist mir bekannt, deswegen konnte ich ja so gut turnen
)
- Rundrücken "sie müssen mehr Sport treiben, dann geht das schon wieder weg!" (- super, würde ich gerne wieder, aber ich habe Schmerzen
)
- "Sie wissen, dass Rückenschmerzen in Ihrem Alter ungewöhnlich und wahrscheinlich psychischer Natur sind - suchen Sie sich einen guten Psychologen"
- Einfach den Bauch und die Rückenmuskulatur im Kraftstudio stärken und abends mal ein Glas Wein. Wissen sie, das entspannt und ist auch nicht schädlicher als Ibuprofen - HALLO ?!?
In den letzten 3 Jahren bin im Monat an höchstens 5 Tagen schmerzfrei, werden 5-6 mal monatlich chiropraktisch mobilisiert (was auch nicht die Lösung sein kann) und habe mittlerweile so die Schnauze voll, dass ich ernsthaft über einen Psychologen nachdenken.
Meine BWS ist ständig blockiert (mit den klassischen Symptomen Atemnot, Taubheitsgefühl im linken Arm, kleiner Finger und Ringfinger der rechten Hand sind seit einem halben Jahr gefühllos). Lasse ich diese Blockaden nicht manipulieren so folgen Blockaden der HWS die neben Schmerzen zu Schwindelattacken, Sehstörungen und zweimal auch zum Kreislaufkollaps geführt haben.
Ich hoffe in diesem Forum Gleichgesinnte zu finden, denen es vielleicht ähnlich geht und die auch eventuell schon an sich selbst zweifeln, denn meine Schmerzen und Blockaden bilde ich mir ja nicht ein und mir ist es unverständlich wieso ich trotz bekannter Diagnose von den meisten Orthopäden belächelt werde oder man mich einem 6xKG Rezept nach Hause schickt.
-------------
Vielleicht noch etwas persönliches zu mir (und nicht nur zur Krankengeschichte
). Ich bin Biologin und habe in der klinischen Forschung (Schwerpunkt Dickdarmkarzinom) promoviert. Seit vier Jahren habe ich der Uni den Rücken gekehrt und arbeite nun im schulischen Bereich.
Bin verheiratet und treibe (sofern ich mich dazu in der Lage fühle) auch heute noch gerne Sport - allerdings sehr viel gemäßigter wie früher. Turnen und Reiten kann ich mit meinem Rücken nicht mehr, aber ich laufe noch sehr gerne.
so, das wars mal zu mir
Grüße
der Vollständigkeit halber mochte ich mich kurz vorstellen. Ich bin 33 Jahre alt und seit meinem 19. Lebensjahr Rückenschmerz geplagt. Von meinem 6-19. Lebensjahr habe ich intensiv Leistungssport getrieben (Geräteturnen, Leichtathletik).
Mit 20 wurde nach einem Reitunfall zufällig Morbus Scheuermann (Hyperlordose, Kyphose), Skoliose und eine generelle Hypermobilität diagnostiziert und bis zu meinem 23. Lebensjahr auch sehr gut krankengymnastisch versorgt.
Leider ist mein Orthopäde 2001 weggezogen (vom Saarland nach Hannover) und seitdem bin ich mehr oder minder auf der Durchreise in verschiedenen Orthopädiepraxen und (in den letzten drei Jahren eigentlich ausschließlich, da ich mich von Ärzten teilweise nicht ernstgenommen fühle) bei Heilpraktikern.
Seit 5 Jahren versuche ich einen guten Orthopäden zu finden und jeder Arzt den ich aufsuche versucht sich an einer "neuen", besseren Diagnose:
- Beinlängendifferenz mit Therapie Beinlängenausgleich verschiedenster Höhen (führte zu noch größeren Schmerzen)
- Hüftdysplasie linksseitig (- ist mir bekannt, deswegen konnte ich ja so gut turnen
- Rundrücken "sie müssen mehr Sport treiben, dann geht das schon wieder weg!" (- super, würde ich gerne wieder, aber ich habe Schmerzen
- "Sie wissen, dass Rückenschmerzen in Ihrem Alter ungewöhnlich und wahrscheinlich psychischer Natur sind - suchen Sie sich einen guten Psychologen"
- Einfach den Bauch und die Rückenmuskulatur im Kraftstudio stärken und abends mal ein Glas Wein. Wissen sie, das entspannt und ist auch nicht schädlicher als Ibuprofen - HALLO ?!?
In den letzten 3 Jahren bin im Monat an höchstens 5 Tagen schmerzfrei, werden 5-6 mal monatlich chiropraktisch mobilisiert (was auch nicht die Lösung sein kann) und habe mittlerweile so die Schnauze voll, dass ich ernsthaft über einen Psychologen nachdenken.
Meine BWS ist ständig blockiert (mit den klassischen Symptomen Atemnot, Taubheitsgefühl im linken Arm, kleiner Finger und Ringfinger der rechten Hand sind seit einem halben Jahr gefühllos). Lasse ich diese Blockaden nicht manipulieren so folgen Blockaden der HWS die neben Schmerzen zu Schwindelattacken, Sehstörungen und zweimal auch zum Kreislaufkollaps geführt haben.
Ich hoffe in diesem Forum Gleichgesinnte zu finden, denen es vielleicht ähnlich geht und die auch eventuell schon an sich selbst zweifeln, denn meine Schmerzen und Blockaden bilde ich mir ja nicht ein und mir ist es unverständlich wieso ich trotz bekannter Diagnose von den meisten Orthopäden belächelt werde oder man mich einem 6xKG Rezept nach Hause schickt.
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Vielleicht noch etwas persönliches zu mir (und nicht nur zur Krankengeschichte
Bin verheiratet und treibe (sofern ich mich dazu in der Lage fühle) auch heute noch gerne Sport - allerdings sehr viel gemäßigter wie früher. Turnen und Reiten kann ich mit meinem Rücken nicht mehr, aber ich laufe noch sehr gerne.
so, das wars mal zu mir
Grüße
