Ich stell mich erst mal vor...
Verfasst: Mo, 08.03.2010 - 01:12
Hallo!
Ich bin über einige Umwege hier im Forum gelandet und hoffe, dass ich hier jetzt endlich richtig bin.
Ich bin 42 Jahre alt und weiss schon seit ca. 20 Jahren, dass ich einen angeborenen Schiefhals, daraus resultierend eine Skoliose und zusätzlich einen M. Scheuermann habe. Kurz, ich bin seit Geburt schief und habe Rückenschmerzen, solange ich denken kann. Allerdings wurde mir auch immer wieder von diversen Orthopäden versichert, dass man da nichts dran ändern kann und ich damit leben müsste. Es wurde jedenfalls niemals irgendein Winkel gemessen!
In jungen Jahren (Pubertät) habe ich sehr viel geschwommen und auch später war ich immer sehr sportlich. Bis vor 4 Jahren habe ich sogar Kampfsport betrieben, musste das aber leider aufgeben, da ich zunehmende Hüftprobleme bekam. Es wurde eine Hüftdysplasie diagnostiziert und mit Schmerzmitteln behandelt.
Vor ca. einem Jahr wurde es mir zu viel mit den Schmerzen in der rechten Hüfte und den Pillen, so dass ich mich in einer Orthopädischen Klinik vorstellte. Die Ärzte dort rieten mir zu einer Schenkelhalsumstellung, der ich nach 3 Monaten Bedenkzeit dann zustimmte. Im November wurde ich in der Klinik aufgenommen und sollte am nächsten Tag operiert werden. Noch am selben Abend wurde ich aber wieder entlassen. Den Ärzten war beim Röntgen ein Fehler unterlaufen und bei der OP-Besprechung fiel ihnen dann auf, dass mir mit einer Schenkelhalsumstellung nicht geholfen werden konnte - Ich brauchte eine 3-fach-Beckenosteotomie (dabei wird die Hüftpfanne an 3 Stellen aus dem Becken gesägt und im anderen Winkel wieder eingesetzt), die sie in dieser Klinik nicht machen konnten.
Ich wurde also in eine weitere Klinik überwiesen, die mich (für meine Begriffe zu oberflächlich und schnell) untersuchte und auch sofort dieser schweren OP unterziehen wollte. Ich hingegen wollte jetzt eine weitere Meinung einholen, weil ich bei dieser Klinik ein komisches Bauchgefühl hatte.
Über das Internet fand ich eine Klinik, die sich auf diese 3-fach Osteotomie spezialisiert hat und bekan einen Vorstellungstermin für Februar. 3 Monate Wartezeit, die mir immer mehr Schmerzen in der Hüfte, aber auch inzwischen im Rücken beschehrte. Mein Haus-Orthopäde vermutete, dass die Rückenschmerzen einmal durch meine Fehlhaltung der WS, aber hauptsächlich durch meine "Humpelei" durch die Hüfte ausgelöst wurde und verordnete mir vorerst Fango und Massage, welche mir zwar gut taten, die Schmerzen aber nicht weniger machten.
Dann kam endlich der Termin in der 3. Klinik! Ich wurde dort fast 3 Stunden lang untersucht, befragt, durchbewegt, Röntgenbilder betrachtet, wieder untersucht und nochmal befragt. Sehr sehr gründlich!!! Ergebnis: Ein CT muss her, denn die Hüftdysplasie ist nicht extrem stark und die Schmerzen sind nicht so Typisch!
Also CT machen lassen, hinschicken und warten! Dann der ersehnte Anruf: Ich habe zwar eine HD, aber die inzwischen extremen Schmerzen kommen definitiv vom Rücken und mit einer Hüft-OP könnte man mir nicht helfen! Einerseits eine grenzenlose Erleichterung, dass ich diese schwere OP gar nicht brauche, andererseits habe ich jetzt diese wahnsinnige Wut in mir, dass ich nun wieder von vorne anfangen kann. Der Arzt erklärte mir, dass ich eine ziemlich starke Arthrose in beiden ISGs habe und dass beide Gelenke auch "herausgerutscht" sind. Ausserdem waren auf dem CT vom Becken auch die ersten 2 Wirbel drauf und die sähen wohl überhaupt nicht gut aus. Sie ständen ziemlich schief und wären auch kaputt. Wie die anderen Wirbel und die Bandscheiben aussehen, könnte man so nicht sehen.
Ich warte nun auf den Bericht dieses Arztes, um mich dann wieder bei meinem Haus-Orthopäden vorzustellen und zu sehen, wie es weitergeht. Ich habe inzwischen so starke Rücken und Hüftschmerzen, dass ich es kaum noch zur Arbeit schaffe. Ausserdem liegen meine Nerven absolut blank (wegen diesem ganzen Hin und Her!)
Ich hoffe, dass ich hier wichtige Informationen zu meinen Problemen finde.
Ich werde mich vorraussichtlich wieder melden, sobald ich (wahrscheinlich nächste Woche) bei meinem Arzt war und mehr weiss.
Henco
Ich bin über einige Umwege hier im Forum gelandet und hoffe, dass ich hier jetzt endlich richtig bin.
Ich bin 42 Jahre alt und weiss schon seit ca. 20 Jahren, dass ich einen angeborenen Schiefhals, daraus resultierend eine Skoliose und zusätzlich einen M. Scheuermann habe. Kurz, ich bin seit Geburt schief und habe Rückenschmerzen, solange ich denken kann. Allerdings wurde mir auch immer wieder von diversen Orthopäden versichert, dass man da nichts dran ändern kann und ich damit leben müsste. Es wurde jedenfalls niemals irgendein Winkel gemessen!
In jungen Jahren (Pubertät) habe ich sehr viel geschwommen und auch später war ich immer sehr sportlich. Bis vor 4 Jahren habe ich sogar Kampfsport betrieben, musste das aber leider aufgeben, da ich zunehmende Hüftprobleme bekam. Es wurde eine Hüftdysplasie diagnostiziert und mit Schmerzmitteln behandelt.
Vor ca. einem Jahr wurde es mir zu viel mit den Schmerzen in der rechten Hüfte und den Pillen, so dass ich mich in einer Orthopädischen Klinik vorstellte. Die Ärzte dort rieten mir zu einer Schenkelhalsumstellung, der ich nach 3 Monaten Bedenkzeit dann zustimmte. Im November wurde ich in der Klinik aufgenommen und sollte am nächsten Tag operiert werden. Noch am selben Abend wurde ich aber wieder entlassen. Den Ärzten war beim Röntgen ein Fehler unterlaufen und bei der OP-Besprechung fiel ihnen dann auf, dass mir mit einer Schenkelhalsumstellung nicht geholfen werden konnte - Ich brauchte eine 3-fach-Beckenosteotomie (dabei wird die Hüftpfanne an 3 Stellen aus dem Becken gesägt und im anderen Winkel wieder eingesetzt), die sie in dieser Klinik nicht machen konnten.
Ich wurde also in eine weitere Klinik überwiesen, die mich (für meine Begriffe zu oberflächlich und schnell) untersuchte und auch sofort dieser schweren OP unterziehen wollte. Ich hingegen wollte jetzt eine weitere Meinung einholen, weil ich bei dieser Klinik ein komisches Bauchgefühl hatte.
Über das Internet fand ich eine Klinik, die sich auf diese 3-fach Osteotomie spezialisiert hat und bekan einen Vorstellungstermin für Februar. 3 Monate Wartezeit, die mir immer mehr Schmerzen in der Hüfte, aber auch inzwischen im Rücken beschehrte. Mein Haus-Orthopäde vermutete, dass die Rückenschmerzen einmal durch meine Fehlhaltung der WS, aber hauptsächlich durch meine "Humpelei" durch die Hüfte ausgelöst wurde und verordnete mir vorerst Fango und Massage, welche mir zwar gut taten, die Schmerzen aber nicht weniger machten.
Dann kam endlich der Termin in der 3. Klinik! Ich wurde dort fast 3 Stunden lang untersucht, befragt, durchbewegt, Röntgenbilder betrachtet, wieder untersucht und nochmal befragt. Sehr sehr gründlich!!! Ergebnis: Ein CT muss her, denn die Hüftdysplasie ist nicht extrem stark und die Schmerzen sind nicht so Typisch!
Also CT machen lassen, hinschicken und warten! Dann der ersehnte Anruf: Ich habe zwar eine HD, aber die inzwischen extremen Schmerzen kommen definitiv vom Rücken und mit einer Hüft-OP könnte man mir nicht helfen! Einerseits eine grenzenlose Erleichterung, dass ich diese schwere OP gar nicht brauche, andererseits habe ich jetzt diese wahnsinnige Wut in mir, dass ich nun wieder von vorne anfangen kann. Der Arzt erklärte mir, dass ich eine ziemlich starke Arthrose in beiden ISGs habe und dass beide Gelenke auch "herausgerutscht" sind. Ausserdem waren auf dem CT vom Becken auch die ersten 2 Wirbel drauf und die sähen wohl überhaupt nicht gut aus. Sie ständen ziemlich schief und wären auch kaputt. Wie die anderen Wirbel und die Bandscheiben aussehen, könnte man so nicht sehen.
Ich warte nun auf den Bericht dieses Arztes, um mich dann wieder bei meinem Haus-Orthopäden vorzustellen und zu sehen, wie es weitergeht. Ich habe inzwischen so starke Rücken und Hüftschmerzen, dass ich es kaum noch zur Arbeit schaffe. Ausserdem liegen meine Nerven absolut blank (wegen diesem ganzen Hin und Her!)
Ich hoffe, dass ich hier wichtige Informationen zu meinen Problemen finde.
Ich werde mich vorraussichtlich wieder melden, sobald ich (wahrscheinlich nächste Woche) bei meinem Arzt war und mehr weiss.
Henco
