Hallo, ich bin die Neue ...

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die_olle_Ente
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Hallo, ich bin die Neue ...

Beitrag von die_olle_Ente »

Hallo Ihrs,

zuerst einmal möchte ich mich für dieses frei zugängliche, sehr informative Forum bedanken, in dem ich schon so einiges in der letzten Zeit gelesen habe. :-)

Denke, nun ist es an der Zeit, dass ich mich mal vorstelle. Ich bin weiblich, 33 Jahre alt und leide mit jedem Tag mehr unter den Folgen des M. Scheuermann.

Das ganze Spiel fing an, als ich ca. 13 Jahre alt war. Da bekam ich ständig zu hören bekam: Kind, halt dich gerade - aber Kind konnte einfach nicht gerade ...

Wurde dann eine Zeit lang in ein unförmiges Plastik-Korsett gesteckt (sind die heute noch so klobig wie vor 20 Jahren?), das vorne wie hinten nicht wirklich passte. Nebenher bekam ich KG. Ich fand das alles nicht wirklich schlimm - mir tat ja nix weh.

Das hat aber alles nix gebracht - die Fehlhaltung ist im Laufe der Jahre nur schlimmer geworden.

Damals hatte ich wie gesagt keine Schmerzen - heute kann ich mich nicht mehr erinnern, wann ich den letzten schmerzfreien Tag hatte.

Bin im Laufe der Jahre bei endlos vielen Orthopäden gewesen - aber ausser den Rat Sport zu treiben und mit viel Glück eine neue KG-Verordnung ist da nicht bei rausgekommen.

Die Physio lindert bei mir für kurze Zeit (2-3 Tage) die Schmerzen, beseitigt aber nicht die Ursache.

Meine Frage nach einem Korsett um damit aus dem Schmerzkreislauf rauszukommen wird von den Ärzten immer mit dem gleichen Satz: bei Erwachsenen bringt das nix mehr und macht alles nur schlimmer, abgeschmettert.

Durch die Fehlhaltung hat sich an meiner rechten Schulter ein Impingement-Syndrom und ein chronisch entzündeter Schleimbeutel gebildet, an dem ich letztes Jahr operiert wurde. Doch durch die "gestörte" Gelenkführung hat sich schon wieder neues schleimbeutelartiges Gewebe gebildet. Bedeutet, dass die Schulter auch ohne Ende rumstresst.

Leider reagiere ich auf Voltaren und Ibuprofen total allergisch. Bislang war meine Alternative wenn es ganz schlimm war immer Tramal - aber mit jeder Einnahme sind die Nebenwirkungen stärker geworden. Jetzt kann ich mir aussuchen, ob ich lieber Brechreiz und Kreislaufzusammenbrüche oder Rücken- und Schulterschmerzen haben möchte ...

Habe hier im Forum jetzt schon so oft von Dr. Hoffmann gelesen, dass ich mit dem Gedanken spiele mir dort einen Termin geben zu lassen. Allerdings würde das für mich pro Strecke über 460 km bedeuten ... Wisst Ihr, wie lange man dort auf einen Termin warten muss? Und wie oft muss man in der Regel dann wieder hinfahren?

Habe morgen einen Termin im Gelenkzentrum Brühl bei einer Ärztin Namens Ilona Belz. Kennt jemand von Euch diese Praxis?

Habe nicht allzuviel Hoffnung um ehrlich zu sein. Auf diesen Termin habe ich 4 Monate warten müssen ... Hoffe, dass zumindest eine neue KG-Verordnung dabei heraus kommt. Habt Ihr auch so Probleme diese zu bekommen?

So - ich glaube, das ist nicht nur ein Vorstellungs-Posting, sondern schon ein halber Lebenslauf geworden ;-)

Auf jeden Fall danke schön für's Lesen.

LG,

Dolphins
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo Dolphins,

willkommen im Forum.

Deine Geschichte kommt hier fast täglich immer wieder neu vor.
Deshalb gibt es nur eine Möglichkeit, dies endlich erfolgreich anzugehen:
Wirklich kompetente Diagnose und richtiger Behandlungsweg.
Da sollte nach so langer Leidenszeit kein Weg zu weit sein!

Hier ist die Vorstellungsrubrik und dementsprechend sollten möglichst keine Fragen gestellt werden.
Aber kurz:
Ich kann Dir nur raten einmal (!) die Reise nach Stuttgart anzutreten, die Wartezeiten liegen ganz grob bei ca. 3 Wochen!!

Ansonsten kannst Du in der Rubrik Kyphose einen Post aufmachen oder Dich dort anhängen, wo es passt.

Gruss
Klaus
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