Die größte deutschsprachige Online-Selbsthilfegruppe von und für Patienten mit Wirbelsäulendeformitäten wie Skoliose, Morbus Scheuermann und Kyphose (Hyperkyphose). Hier können sich Patienten informieren und Erfahrungen austauschen.
ich bin 41 Jahre und habe Skoliose. Seit März habe ich massive Schmerzen in den Lendenwirbeln über das gesamte Becken bis ins linke Bein.
Ende Mai hatte ich dann nun endlich einen Termin beim Orthopäden der stellte die Krümmung mit 25° oben und 30° unten fest. Da ich schon seit Jahren Rückenschule, Pilates, jeden Morgen 20 min Dehnungsübungen und ständige manuelle Massagen mache hat er mir eine Überweisung nach Bad Wildungen (Hessen) in die WS-klink für eine Mitbehandlung gegeben.
In dieser Klink war die erste Frage, ob ich mich operieren lassen will - ich war schokiert. Naja, nach 20 min Untersuchung wurde mir gesagt ,das die Schmerzen nicht von der Skoliose kommen. Als ich wieder total gefrustet nach Hause gekommen war ,habe ich auch noch Magenkrämpfe durch die ständige einnahme von starken Schmerzmitteln bekommen. So häftig, dass ich in ein Krankenhaus musste. Die haben nur die Magenschmerzen behandelt und für die Rückenschmerzen habe ich wieder Schmerzmittel bekommen.
Mein Orthopäde will nun auf die Auswertung von Bad Wildungen warten.
In dieser Rubrik sollen möglichst keine Fragen gestellt werden und weil die Antworten mit Sicherheit zu einer langen Diskussion führen werden, bitte ich Dich, Dein Anliegen in der Rubrik Skoliose Allgemein in einem neuen Thread einzustellen.
Silke Jost hat geschrieben:
In dieser Klink war die erste Frage, ob ich mich operieren lassen will - ich war schokiert. Na ja, nach 20 min Untersuchung wurde mir gesagt ,dass die Schmerzen nicht von der Skoliose kommen.
Woher dann?
Zunächst würde ich ja wirklich mal nachforschen, woher die Schmerzen kommen. Erst wenn man dies weiss, kann man gegen diese vorgehen. Also finde zuerst raus, woher die Schmerzen kommen! Danach kannst Dich um alles weitere kümmern.