Muskelentspannung HWS trotz Spinalkanalstenose?
Verfasst: Mo, 09.09.2024 - 00:27
Hallo liebe Gemeinde,
Ich bin neu hier,lese aber seit einiger Zeit in diesem Forum und bin beeindruckt von dem vielfachem Wissen und der gegenseitigen Hilfe.
Leider habe ich viele Probleme mit meiner Wirbelsäule und bin auch nicht immer,bzw.tgl in der Lage am Smartphone zu schreiben wegen Schmerzen und komischen Zuständen aufgrund meiner Gesundheit. Deswegen bitte nicht wundern, wenn ich nicht immer zeitnah antworten kann.Ich bin weiblich und 54 Jahre alt,seit ca.10 Jahren leicht übergewichtig.
Vor 2 Wochen war ich 1 Woche im Krankenhaus und bekam auch ein MRT von meiner HWS mit für mich niederschmetternder Diagnose.
Nun soll ich eine konservative Therapie machen und bin total verunsichert, ob mir die Muskelentspannung hilft oder halt massiv schadet.
Soweit ich mich erinnere sagte der Chefarzt beim einzigen kurzem Gespräch, mir würde ein Knochensporn ins Rückenmark wachsen.
Dazu muss ich leider sagen,dass diese Woche Krankenhaus für mich ziemlich schrecklich war und ich fortwährend in die Pyschoschiene in Form von phobischem Schwindel und Somatisierungsstörung ( Pyschoschiene nicht negativ gemeint, bitte nicht falsch verstehen, pyschiche Krankheiten sind sehr belastend ) einsortiert und überwiegend eben auch so behandelt wurde. Am letzten Tag bekam ich das Ergebnis des MRT mitgeteilt und wurde gleich darauf am selben Tag entlassen.
Dazu mal die betreffende Passage vom Arztbrief Befund und Beurteilung MRT:
Konsektutiv knöchern-diskogen bedingte geringe Einengung des linken Recessus lateralis und Neuroforamens auf Höhe C4/5
und C5/6 ohne hochgradige Stenosen.
Zum Befund gehört leider noch mehr,ich versuche jetzt mal zumindest den Anfang zu schreiben ,weil ich heute,im Gegensatz zu den letzten Wochen, die ich überwiegend im Bett verbracht habe,zum Glück dazu in der Lage bin.
Ich bin übrigens seit kurzem wieder voll erwerbsgemindert eingestuft worden wegen einer Gehirnblutung und einem Schlaganfall in 2021 und leider sehr empfindlich in Sachen Angst und Panik,wenn ich Schwindel bekomme.
Allerdings glaube ich nicht,daß meine Wirbelsäulen-Problematik mit diesen Krankheiten zu tun haben,da die diesbezüglichen Symptome erst 1 Jahr später anfingen.
Abgeflachte HWS-Lordose mit kyphotischer Fehlstellung auf Höhe HWK 4 - HWK 6.
Rechts konvexe Skoliose des zervikothoraktalen Überganges mit flachbogiger linkskonvexer Gegenkrümmung der oberen partiell miterfassten BWS.
Jetzt leider weiter in Stichworten,sorry:
Osteochondrose, Retrospondylose,Spondylarthrose,langstreckig verschmäleter ventraler Subarachnoidalraum ohne hochgradige spinale Enge,keine Myelophatie
Kleine Wurzeltaschenzysten betont auf Höhe Th1/2.
Dann habe ich seit der massiven Verschlechterung öfters ein leichtes,leises Stromgefühl durch den Hals laufen und beim links drehen des Kopfes ist dieses Stromgefühl punktuell massiver,fühlt sich wie ein Kontakt an und alles wird komisch.
Auf dem Rücken kann ich fast garnicht liegen,da bekomme ich ein Gefühl als wäre mein Nacken aus Watte und gleich würde was passieren.Das alles mit leichten Schmerzen im Nacken,aber halt Schmerzen, die ich schlecht beschreiben kann,sorry.
Ausserdem seit der Verschlechterung vor ein paar Wochen öfters Kribbeln in beiden Fußsohlen, am Hinterkopf und beidseitig taube Hände oder Kribbeln.
Oft eklige Zangengriff Schmerzen im Nacken, Gefühl als falle mir der Kopf gleich ab,im Stand als ziehe mich jemand nach vorne und seit über 3 Wochen immer Wackeln des ganzen Körpers im Stehen. Wegen letzterem flüchte ich auch sofort in die Waagerechte.In den letzten beiden Wochen konnte ich aber immer mal wieder ein paar Meter mit und ohne Rollator gehen.
Ich denke,dass viele dieser Probleme durch Verspannungen/Verhärtungen der Trapezmuskeln,also oben an der Schulter und den Muskeln hinten im Nacken entstanden sind.Ich habe aber Angst,dass vieles ,vor allem der Druck des Knochensporns ins Rückenmark schlimmer werden,wenn ich die Muskeln lockere,sei es durch Wärme,Salben,Muskelrelaxantien Massagen.
Hat jemand von euch da Erfahrung und kann mir bitte bitte eine Einschätzung oder Tip geben?
Ich wäre wirklich super froh,denn ich will ja diesen Zustand dringend verändern. Leider hab ich auch so einiges über eine instabile HWS gelesen und habe sehr viel Angst,mir mit Entspannung zu schaden,weil ja die verspannten Muskeln die Knochen in Position halten, um dem Körper im Zuge der Selbstheilungskräfte nicht zu schaden.
Sorry für den langen Text und Danke fürs Lesen.Vielleicht reicht ja auch ein Themenverweis eurerseits,wo ähnliche oder gleiche Fragen besprochen werden?
Ich wäre wirklich super froh,weil mein Vertrauen zu Ärzten aufgrund mehrerer negativer,leider auch teilweiser inkompetenter,Erfahrungen leider nicht mehr allzu groß ist.
Allerdings möchte ich schon betonen, dass ich ohne die hervorragende Medizin meine Gehirnblutung nicht überlebt hätte und unendlich dankbar dafür bin.Die Medizin und das Können der Ärzte *innen und die Forschung ist wahrlich beeindruckend.
Liebe Grüße
Unsichere
Ich bin neu hier,lese aber seit einiger Zeit in diesem Forum und bin beeindruckt von dem vielfachem Wissen und der gegenseitigen Hilfe.
Leider habe ich viele Probleme mit meiner Wirbelsäule und bin auch nicht immer,bzw.tgl in der Lage am Smartphone zu schreiben wegen Schmerzen und komischen Zuständen aufgrund meiner Gesundheit. Deswegen bitte nicht wundern, wenn ich nicht immer zeitnah antworten kann.Ich bin weiblich und 54 Jahre alt,seit ca.10 Jahren leicht übergewichtig.
Vor 2 Wochen war ich 1 Woche im Krankenhaus und bekam auch ein MRT von meiner HWS mit für mich niederschmetternder Diagnose.
Nun soll ich eine konservative Therapie machen und bin total verunsichert, ob mir die Muskelentspannung hilft oder halt massiv schadet.
Soweit ich mich erinnere sagte der Chefarzt beim einzigen kurzem Gespräch, mir würde ein Knochensporn ins Rückenmark wachsen.
Dazu muss ich leider sagen,dass diese Woche Krankenhaus für mich ziemlich schrecklich war und ich fortwährend in die Pyschoschiene in Form von phobischem Schwindel und Somatisierungsstörung ( Pyschoschiene nicht negativ gemeint, bitte nicht falsch verstehen, pyschiche Krankheiten sind sehr belastend ) einsortiert und überwiegend eben auch so behandelt wurde. Am letzten Tag bekam ich das Ergebnis des MRT mitgeteilt und wurde gleich darauf am selben Tag entlassen.
Dazu mal die betreffende Passage vom Arztbrief Befund und Beurteilung MRT:
Konsektutiv knöchern-diskogen bedingte geringe Einengung des linken Recessus lateralis und Neuroforamens auf Höhe C4/5
und C5/6 ohne hochgradige Stenosen.
Zum Befund gehört leider noch mehr,ich versuche jetzt mal zumindest den Anfang zu schreiben ,weil ich heute,im Gegensatz zu den letzten Wochen, die ich überwiegend im Bett verbracht habe,zum Glück dazu in der Lage bin.
Ich bin übrigens seit kurzem wieder voll erwerbsgemindert eingestuft worden wegen einer Gehirnblutung und einem Schlaganfall in 2021 und leider sehr empfindlich in Sachen Angst und Panik,wenn ich Schwindel bekomme.
Allerdings glaube ich nicht,daß meine Wirbelsäulen-Problematik mit diesen Krankheiten zu tun haben,da die diesbezüglichen Symptome erst 1 Jahr später anfingen.
Abgeflachte HWS-Lordose mit kyphotischer Fehlstellung auf Höhe HWK 4 - HWK 6.
Rechts konvexe Skoliose des zervikothoraktalen Überganges mit flachbogiger linkskonvexer Gegenkrümmung der oberen partiell miterfassten BWS.
Jetzt leider weiter in Stichworten,sorry:
Osteochondrose, Retrospondylose,Spondylarthrose,langstreckig verschmäleter ventraler Subarachnoidalraum ohne hochgradige spinale Enge,keine Myelophatie
Kleine Wurzeltaschenzysten betont auf Höhe Th1/2.
Dann habe ich seit der massiven Verschlechterung öfters ein leichtes,leises Stromgefühl durch den Hals laufen und beim links drehen des Kopfes ist dieses Stromgefühl punktuell massiver,fühlt sich wie ein Kontakt an und alles wird komisch.
Auf dem Rücken kann ich fast garnicht liegen,da bekomme ich ein Gefühl als wäre mein Nacken aus Watte und gleich würde was passieren.Das alles mit leichten Schmerzen im Nacken,aber halt Schmerzen, die ich schlecht beschreiben kann,sorry.
Ausserdem seit der Verschlechterung vor ein paar Wochen öfters Kribbeln in beiden Fußsohlen, am Hinterkopf und beidseitig taube Hände oder Kribbeln.
Oft eklige Zangengriff Schmerzen im Nacken, Gefühl als falle mir der Kopf gleich ab,im Stand als ziehe mich jemand nach vorne und seit über 3 Wochen immer Wackeln des ganzen Körpers im Stehen. Wegen letzterem flüchte ich auch sofort in die Waagerechte.In den letzten beiden Wochen konnte ich aber immer mal wieder ein paar Meter mit und ohne Rollator gehen.
Ich denke,dass viele dieser Probleme durch Verspannungen/Verhärtungen der Trapezmuskeln,also oben an der Schulter und den Muskeln hinten im Nacken entstanden sind.Ich habe aber Angst,dass vieles ,vor allem der Druck des Knochensporns ins Rückenmark schlimmer werden,wenn ich die Muskeln lockere,sei es durch Wärme,Salben,Muskelrelaxantien Massagen.
Hat jemand von euch da Erfahrung und kann mir bitte bitte eine Einschätzung oder Tip geben?
Ich wäre wirklich super froh,denn ich will ja diesen Zustand dringend verändern. Leider hab ich auch so einiges über eine instabile HWS gelesen und habe sehr viel Angst,mir mit Entspannung zu schaden,weil ja die verspannten Muskeln die Knochen in Position halten, um dem Körper im Zuge der Selbstheilungskräfte nicht zu schaden.
Sorry für den langen Text und Danke fürs Lesen.Vielleicht reicht ja auch ein Themenverweis eurerseits,wo ähnliche oder gleiche Fragen besprochen werden?
Ich wäre wirklich super froh,weil mein Vertrauen zu Ärzten aufgrund mehrerer negativer,leider auch teilweiser inkompetenter,Erfahrungen leider nicht mehr allzu groß ist.
Allerdings möchte ich schon betonen, dass ich ohne die hervorragende Medizin meine Gehirnblutung nicht überlebt hätte und unendlich dankbar dafür bin.Die Medizin und das Können der Ärzte *innen und die Forschung ist wahrlich beeindruckend.
Liebe Grüße
Unsichere