Die größte deutschsprachige Online-Selbsthilfegruppe von und für Patienten mit Wirbelsäulendeformitäten wie Skoliose, Morbus Scheuermann und Kyphose (Hyperkyphose). Hier können sich Patienten informieren und Erfahrungen austauschen.
Wie ich bereits in meinem letzten Beitrag über mein kommendes Chêneau-Korsett schrieb, erwähnte ich, dass ich am Dienstag ins Krankenhaus muss.
Jedoch stellt sich mir die Frage, wofür ich 4 Tage(!) staionär(!) behandelt werden muss, und das ganze nicht ambulant von statten gehen kann? Immerhin werde ich an nichts angeschlossen, oder?
Weiß jemand genaueres? Oder sind eventuell welche hier, die diese Tage schon durchlebt haben? Hmm ... ich meine: was genau passiert denn da? Mir wird das Korsett genau angepasst (Druckpunkte etc.) und was noch? Werden sie mir bestimmte Begebenheiten im Alltag zeigen und mir erklären, wie ich richtig damit umzugehen weiß???
Ein Danke im Voraus,
Sweepy
Vertrauen zu sich selbst ist Kraft,
und Kraft ist Freude,
und Freude ist Leben,
und Leben ist Schaffen,
und Schaffen ist Sieg.
Cäsar Otto Hugo Flaischlen, (1864 - 1920)
Diagnose: 107° und 98° (im Jahr 2003 zu Beginn der Korsetttherapie: 98° und 93°), sehr starre Skoliose, kaum Beschwerden
Therapie: 1983-1994 Korsetts verschiedener OTs, zuletzt bei Rahmouni, dann Korsettabschulung im Jahr 1994, seit 05/2005 bis etwa 2018 Nachtkorsett von Rahmouni, Therapieziel: Halten der Skoliose, seit 2018 keine Therapie mehr
Wozu du da hin musst? Für gar nichts!
Das liegt daran dass da irgendwelche Leute am Werk sind, die keinen Plan über den Ablauf einer vernünftigen An- und Abschulung haben oder einfach die Krankenkasse ausnehmen wollen.
Die Anschulung geht nämlich über Wochen und Monate (je nach dem wie stark die Skoliose), da bringen die 4 Tage herzlich wenig, schließlich braucht man nicht 4 Tage um dir zu erklären, wie du dein Korsett an und ausziehst und auf was du zu achten hast. Das geht schneller.
Diagnose: 107° und 98° (im Jahr 2003 zu Beginn der Korsetttherapie: 98° und 93°), sehr starre Skoliose, kaum Beschwerden
Therapie: 1983-1994 Korsetts verschiedener OTs, zuletzt bei Rahmouni, dann Korsettabschulung im Jahr 1994, seit 05/2005 bis etwa 2018 Nachtkorsett von Rahmouni, Therapieziel: Halten der Skoliose, seit 2018 keine Therapie mehr
Sweepy, wenn du die stationäre Anschulung nicht willst, würde ich sie nicht in Anspruch nehmen. Eine Entscheidungshilfe könnte diese (allerdings "etwas" hitzige) Diskussion sein: viewtopic.php?t=5667
Wenn es darum geht, in diesen Tagen das Korsett mehrmals zu bearbeiten, ist es ein Zeichen von Inkompetenz. Bei Rahmouni geht das an einem Tag nach ein- bis zweimal Aus- und Anprobieren vonstatten und er hat die uns bekannten besten Korrekturwerte von allen OTs. Siehe auch seine Tabelle: viewtopic.php?t=957
Ich bin gegen stationäre Anschulung, obwohl ich das selbst erlebt habe.
Danke Dalia!
Ich danke euch, vielmals!
Seit dem ich erfuhr, eingeliefert werden zu müssen, kam mir einiges Spanisch vor. Krankenhaus Rummelsberg dürfte für die wenigsten ein Begriff sein, nehme ich an!? Dort wird es mir angepasst ... bei einer Skoliose von 24° und 37°
Ist ja interessant ... denn ich sehe keine kolossalen Unterschied zwischen Rahmouni und Chêneau ...
Schon grotesk manches ...!
Viele liebe Grüße,
Sweepy
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Cäsar Otto Hugo Flaischlen, (1864 - 1920)
Zu meinem Bedauern ist es auch so, dass ich noch nicht volljährig bin, und nicht ganz zu agieren kann, wie ich es gern möchte. Nehme ich nämlich nicht das vorgegebene Pensum an Tagen im KH in Kauf, übernimmt die Krankenkasse die Zahlung des Korsett´s nicht. (Was stattliche knappe 3000,00 € beträgt )
Ich bin entsetzt über manche Machenschaften verschiedener Dinge ....
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Cäsar Otto Hugo Flaischlen, (1864 - 1920)
Sweepy hat geschrieben:]Nehme ich nämlich nicht das vorgegebene Pensum an Tagen im KH in Kauf, übernimmt die Krankenkasse die Zahlung des Korsett´s nicht. (Was stattliche knappe 3000,00 € beträgt )
Hast du da schon nachgefragt? Naja, dann sind sie selbst dran Schuld.
Es kann sein, dass bei 37 Grad ein Korsett aus Rummelsberg nicht ausreicht (je kleiner die Gradzahl umso eher). Deshalb musst du darauf achten, dass innerhalb von 6 Wochen ein Röntgenbild im Korsett angefertigt wird, um die Korrektur zu kontrollieren, falls sie nicht selbst darauf achten.
Ja, hab ich
Mir scheint, als wären in dem System einige Fehler. Was zwischen Patient und Kassen abläut. Vielleicht sollte ich noch hinzufügen, Privatpatient zu sein!? Was glaub ich wenig zur Sache tut!?
Ich jedenfalls bin genervt, für etwas, was an einem Tag abläuft, ins Krankenhaus zu müssen.
BZebra mach mir keine Angst
Du glaubst, ein Chêneau könnte eventuell nicht ausreichen? Sondern? Was habt ihr denn eigentlich? Bzw.wo besteht genau der Unterschied zu Rahmouni? Und ich dachte, informiert zu sein ....
Grüßle
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Cäsar Otto Hugo Flaischlen, (1864 - 1920)
Sweepy hat geschrieben:Du glaubst, ein Chêneau könnte eventuell nicht ausreichen? Sondern?
Das sind praktisch alles Chêneau-Korsetts von denen wir reden, auch die Orthopädietechnik Rahmouni stellt Chêneau-Korsette her. Es könnte nur sein, dass die Rummelsberger nicht genügend Erfahrung haben um ein ausreichend korrigierendes herzustellen.
Wenn du das Ergebnis hast, dann gehst du einfach her und vergleichst es mit den Primärkorrekturen von Rahmouni in deiner Altergruppe. Dann siehst du ja, wo du im Vergleich liegst. http://skoliose-info-forum.de/viewtopic.php?t=957
Super, BZebra!
Ich danke Dir für die Antworten! Werde bei weiteren Fragen/Komplikationen (was ich nicht hoffe) auf Dich zurück kommen ... Bzw. auf das Forum ...
Einen schönen, restlichen Sonntag wünsche ich!
Im Gruße,
Sweepy
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Cäsar Otto Hugo Flaischlen, (1864 - 1920)