Lange Zeit war ich nicht mehr online, aber nun treibt es mich doch wieder hierher.
Ich war vor zwei Jahren in BaSa, was mir sicherlich sehr viel gebracht hat - auch wenn ich zeitweise sehr mit Schmerzen am kämpfen war.
Nun habe ich letztes Jahr Mitte Juli einen Motorradunfall gehabt und mir eine instabile LWK1-Fraktur zugezogen. Diese wurde von der ersten Klinik komplett übersehen und nur durch ein wenig Glück bin ich nicht im Rollstuhl gelandet.
Drei Tage nach dem Unfall konnte ich es vor Schnmerzen nicht mehr aushalten und bin in eine andere Klinik. Ich wurde sofort in den OP gefahren und es wurde eine Kyphoplastie LWK1 sowie eine dorsale Stabillisierung von BWK11 auf LWK3 vorgenommen.
Eigentlich bin ich mit der Stabilisierung sehr gut klar gekommen, aber da es sich hier um eine reine Unfallchirurgie handelte, wurden mir die Stäbe im März 2011 entnommen.
In der Zeit mit den Stangen hatte ich auch schon Schmerzen im Bereich der Beckenkämme und unteren Rippen - hier wurde ich darauf verwiesen, dass alles besser werde sobald mir das Material wieder entfernt würde.
Aber Pustekuchen!
Mein bisheriger Orthopäde rät mir zu einer erneuten Schroth-Reha, aber leider bin ich derzeit noch nicht einmal in der Lage leichtes Gerätetraining zu machen, da sofort Schmerzen ausgelöst werden. Alles was ansatzweise in eine Rotation geht löst den Schmerz aus. Ich gehe mittlerweile nurnoch einmal die Woche eine Stunde aufs Laufband (zügiges Gehen) und zur Wassergym, welche ich auch nur eingeschränkt mit machen kann.
Nun stelle ich mir natürlich die Frage, ob eine Schroth-Reha in meinem Fall (durch die Einschränkungen) wirklich ratsam wäre!?
Hat jemand von Euch ähnliche Erfahrungen?
Ich habe heute einen Termin bei einem anderen Orthopäden, um mich nun nach der Material-Entfernung nochmal neu durchchecken zu lassen und zu schauen, ob sich durch die zwischenzeitliche Stabilisierung etwas vershclechtert hat (früher BWS 43 Grad, LWS 31 Grad).
Vlg, Claudia


