Morbus Scheuermann - Arbeit als Bäcker?

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
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Golem1979

Morbus Scheuermann - Arbeit als Bäcker?

Beitrag von Golem1979 »

Hallo,vielleicht kann mir hier einer helfen.Bei mir hat man die Krankheit festgestellt.Von Beruf bin ich Bäcker.Dort muß man immer wieder mal,schwere Lasten heben oder tragen.Kann es sein,daß durch diese Krankheit ich meinen Beruf aufgeben kann oder sollte oder langt es auch,weniger Stunden zu arbeiten,zum Beispiel in Teilzeit?Habe meine Hausärztin noch nicht wieder fragen können,da ich erst nächste Woche wieder einen Termin habe und ich desegen schon mal ein paar Infos haben möchte,vielen dank!
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Schnecke007
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Re: Morbus Scheuermann - Arbeit als Bäcker?

Beitrag von Schnecke007 »

Hallo Golem,

ich habe aus Deiner Frage einen eigenen Thread gemacht, da er nicht zum anderen Thema passte. Du kannst selbst einen eigenen Thread eröffnen, indem Du unten auf "neues Thema" statt auf "antworten" klickst.

Gruß, Schnecke
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sloopy
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Re: Morbus Scheuermann - Arbeit als Bäcker?

Beitrag von sloopy »

Hallo Golem!

:welcome:

Morbus Scheuermann an sich ist keine ausreichende Diagnose. Morbus Scheuermann ist nur der Auslöser für eine daraus resultierende (Hyper)kyphose oder/und Veränderungen deiner Wirbelkörper. Gibt es Wirbelsäulen-Ganzaufnahmen? Seitlich und von vorne (um eine begleitende Skoliose auszuschliessen)? Wurden diese vermessen?

Bevor du dir Gedanken um dein weiteres Berufsleben machst, brauchst du erst mal eine vollständige Diagnose. Wenn du uns sagst, wo du herkommst, können wir dir vielleicht einen Arzt empfehlen.

Weitere Infos sind unverzichtbar, um deine Situation einschätzen und vielleicht beurteilen zu können.

Gruß,
sloopy
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich

"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
Bodo
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Restkrümmung Kyphose 70 cobb
Restkrümmung Skoliose 25 cobb
Therapie: Krankengymnastik, Ultraschall, Reizstrom , Kur im Mai bis Juni 1986 in Bad Schmiedeberg und Rehasport ohne Erfolg.
OP am 9.November 2010 in Neustadt i. Holstein
Wohnort: Baden / Württemberg

Re: Morbus Scheuermann - Arbeit als Bäcker?

Beitrag von Bodo »

Hallo Golem,
zu Deiner Frage
Golem1979 hat geschrieben:Von Beruf bin ich Bäcker.Dort muß man immer wieder mal,schwere Lasten heben oder tragen.Kann es sein,daß durch diese Krankheit ich meinen Beruf aufgeben kann oder sollte oder langt es auch,weniger Stunden zu arbeiten,zum Beispiel in Teilzeit?
Ich kann Dir aus persönlicher Erfahrung sagen das der Beruf, besser geschrieben die Arbeit als Bäcker mit der Diagnose Morbus Scheuermann wirklich nicht gut ist. Ich bin selber gelernter Bäcker . Ich begann meine Lehre 1978 mit 14 Jahren, unter der Bedingung des Betriebsarztes das ich nicht mehr als 15 Kg tragen, heben darf . Nur das hat mein heutiger Gesundheitszustand nicht daran gehindert das es sich im laufe der Jahre verschlimmerte.Heute ist aus dem damaligen Morbus Scheuermann eine 92% nach Stagnara gekrümmte Hyperkyphose mit leichter Skoliose geworden. Ich muss auch dazu sagen, das ich als Kind , Jugendlicher einen weichen Knochenbau hatte. Diesen Beruf Bäcker verrichtete ich bis zum Jahre 2005 aus. Die schlimmsten Schmerzen waren und sind es auch noch heute wenn ich einseitige arbeiten verrichten muss . Damals zum Beispiel war es ein Graus , wenn es hieß ich muss 20 Liter Eier aufschlagen für irgendwelche Kuchen. Das lange stehen in einer und der selben Körperhaltung verursachte heftige Schmerzen. Das heben und tragen an sich schmerzte nicht. Nur auf Dauer ist es für die Wirbelsäule nicht gut so schwer zu tragen. Am besten sind Arbeiten wo alles ( stehen, laufen , sitzen bücken usw . ) kombiniert sind .
Die persönlich würde an Deiner Stelle empfehlen Dir einen Orthopäden zu suchen der sich auf dem Gebiet von Wirbelsäulen Deformationen spezialisiert hat. Informationen findest Du dazu sicher auch in dem Forum hier.
Ich persönlich hätte meine bedenken mich allein auf die Aussage eines und oder einer Hausärztin zu verlassen.

Ich hoffe Dir ein wenig geholfen zu haben.

Viele Grüße
Bodo
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