Meine Rückengeschichte

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
Phillie84
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Diagnose: 2009 - Dr. Hoffmann: Hyperkyphose nach Morbus Scheuermann, 41°,
Keilwirbel, TH5-TH10 erosive Osteochondrosen;
2019: HWS-Prellung, Schmerzen an re. Schulter, re. Hüfte und re. Leiste
Therapie: 2009 - 3 Wochen Reha in Bad Salzungen
Korsettempfehlung 2009 (Rahmouni) nicht durchgeführt.
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Meine Rückengeschichte

Beitrag von Phillie84 »

Hallo Forumsleser- und schreiber,

nach mehreren Tagen Recherche in diesem wirklich sehr interessanten und bewegenden Forum möchte ich nun pünktlich zum neuen Jahr meine Rückengeschichte aufschreiben und hoffe in der ein oder anderen Hinsicht Tipps oder Hilfestellungen von euch zu bekommen.

Ich habe versucht diesen Bericht möglichst knapp zu schreiben, allerdings ist mir dies im Nachhinein betrachtet nicht gelungen. Hoffe, dass ich damit keinen vom Lesen abhalte, aber ich wusste nicht welche Details wegzulassen sind.

Ein paar Grunddaten zu meiner Person:
Alter: 24
Größe: 1,94m
Gewicht: 80kg

Ich spiele seit ich 9 Jahre alt bin mehrmals die Woche Tischtennis und gehe seit sieben Jahren regelmäßig ins Fitnessstudio (eigentlich immer die bedachte und körperbewusste Schiene) und habe rundherum auch sonst immer viel Sport gemacht.

Mein Rücken fing an mir zu Probleme zu machen als ich etwa 17/18 Jahre alt war. Dies äußerte sich damals vor allem mit gelegentlichen Schmerzen in der LWS, speziell beim Schlafen. Da es aber immer nur vorübergehend war bin ich das nie näher angegangen.
In meiner Abizeit wurde das dann stärker und ich probierte verschiedene Matrazen aus, was allerdings alles nicht viel half.
Während meines Zivildienstes als Essen-Auf-Rädern Fahrer verschlimmerten sich der Zustand speziell beim Autofahren und die Schmerzen wanderten mehr Richtung BWS.
Da ging ich auch zum ersten Mal zu einem Orthopäden, welcher nach dem Röntgen eine unproblematische leichte Skoliose und "Verknöcherungen" der Wirbelkörper diagnostizierte, welche mir wohl in höherem Alter Probleme bereiten sollten. Mit der Empfehlung regelmäßig zu schwimmen (Kraul) war seine Arbeit getan. Das tue ich seitdem mal mehr mal weniger regelmäßig. Nach dem Zivi bin ich ein Jahr durch Australien gebackpacked und habe teilweise heftig gespürt, dass mein schwerer Rucksack meinen Rücken mächtig stauchte und oft zu schmerzhaften Knacks in der LWS führte.
Zurück in Deutschland, Wuppertal um genau zu sein, begann ich 2005 ein Duales-Studium: Bauingenieurwesen kombiniert mit einer Zimmerer-Ausbildung.
Dieses Programm hat mich auf jeden Fall das ein oder andere Mal an meine körperlichen Grenzen geführt (speziell auf der Baustelle) aber da ich meinen Körper muskelmäßig eigentlich immer auf einem guten Niveau hielt, denke ich nicht, dass ich vom vielen Schleppen und hartem Arbeiten nun Spätfolgen habe.

Meine derzeitigen und langanhaltenden Probleme in der BWS fingen erst Anfang 2007 an.
Zu der Zeit hatte ich zum ersten Mal wiederholt Blockaden in der BWS mit weitreichenden Verspannungen. Durch mein regelmäßiges Fitnesstraining wurde das im Nachhinein betrachtet wohl eher schlimmer als besser.
Als mir Mitte 2007 der nächste Orthopäde nur KG ohne Diagnose verreichte und ich daraufhin lernte wie ich mich selbst einrenken solle, fing das Problem erst richtig an.
Dies tat ich dann zunehmend öfter, erst nur zu Hause, dann auch im Fitnessstudio, beim Tischtennis, in den UNI-Hörsälen. Bis ich das bis Anfang 2008 unzählbar oft während eines Tages machte und auch schon lange kein wirklicher Widerstand mehr von den Bändern und der Muskulatur ausging und das ganze mehr eine Art Wirbel-rutschen anstatt knacken wurde.

Es fiel mir zunehmend schwerer aufrecht zu sitzen da die Instabilität im BWS-Bereich und die resultierenden Schmerzen immer gravierender wurden. Ich ging zu einem weiteren Orthopäden und dieser stellte dann heraus, dass mir ja nicht mehr zu helfen sei und alles verschlissen sei. Ich sollte mal jeden Tag mittags laufen gehen und nicht mehr so viel sitzen, ansonsten könnte man da nichts mehr machen.
Zum festhalten: Keiner der beiden letzten Ärzte hielt es für nötig eine mehr als fünf-minütige Aufnahme zu machen oder zu röntgen, aber das ist für die meisten von euch wahrscheinlich kein neues Phänomen.

Immer niedergeschlagener und perspektivlos hab ich mich dann mal zu einem Heilpraktiker überreden lassen und wurde dort monatelang auf einen wohl vorhandenen Beinlängenunterschied und Hüftschiefstand hin behandelt. Im Nachhinein scheint mir das die "sogenannte Dorn-Methode" gewesen zu sein.
Über einen weiteren Homöopathen kam ich dann zu der Erkenntnis, dass ein toter und massiv entzündeter Schneidezahn (als Spätfolge von einem Fahrradunfall) gezogen werde müsse und ggf. an meinen Rückenproblemen schuld sein könnte.
Dieser wurde dann im Sommer 2008 gezogen und im November nun mit einem Implantat versorgt, was aber wieder eine eigene Geschichte darstellen würde.. Die Probleme hörten dadurch aber leider nicht auf.
Über den Zahnarzt kam ich dann in eine osteopathische KG (Vanderborcht-Sprockhövel), welche gute Arbeit leistete und mehrere Störungen meines Körpersystems festhielt:
Funktionsstörung in den Füßen
Hüftversteifung rechts
unflexible LWS
eingeschränkte Rumpftorsion
und die massiven Verhärtungen, Verspannungen rund um die BWS und entlang der Rippen

Über diese Praxis bin ich dann an einen neuen Orthopäden weiterempfohlen wurden. Dieser machte zum ersten Mal seit 4 Jahren wieder ein Röbi (wie sie hier ja liebevoll genannt werden ;) ) - Die Bilder habe ich hierhin geladen:

http://www.gmx.de/mc/CKMJJQ1Dz5WyatSNFZ0fzJTZsDwVoJ
Man muss auf GMX Mediacenter starten klicken und dann kann man sie einfach öffnen (ohne software download..)
hoffe das klappt mit dem angucken

Er hat daraufhin diverse "halb-Diagnosen" gestellt:
1. Keilwirbel im BWS-Bereich
2. Deckplattenverformungen und geringe Abstände zwischen den Wirbeln an den Innenseiten in der BWS
3. Dysbalancen in der Körperstatik und Skoliose..

Als mögliche Lösung pries er mir dann die 3D-Rasterstereographie mit anschließender sensomotorische Einlagenversorgung an. Das sollte dann meine ver-rückte Körperstatik wieder zentralisieren und mich stabilisieren.
Ok kostete im Endeffekt knapp 800€ ( wobei ich mich mit 250€ überzeugen ließ) und hat nach knapp 4 Monaten Tragezeit absolut nix an meinen Symptomen geändert. Ich habe nun diese 3D-Aufnahmen auf denen auch viele Neigungen, Krümmungen,Abweichungen festgehalten sind aber ich weiß nicht ob Details hier weiterhelfen würden, vielleicht: Kyphosewinkel 55,3° oder Lordosewinkel 35°

Da ich schon merkte, dass ich immer noch nicht weiterkomme mit meiner Problematik habe ich mich seit September nun verstärkt mit zufällig aufgeschnappten Begriffen wie Morbus Scheuermann, Bechterew und co via Internet auseinandergesetzt und sehr viel recherchiert. Dabei bin ich ziemlich schnell auf den Trichter gekommen, dass die Morbus Scheuermann Symptome ziemlich gut zu meinen passen und bin mit meinen Vermutungen wiederum zum Orthopäden, der dann nur meinte: Jo sieht ziemlich danach aus, könnte gut sein. Da ich schon von meiner Cousine von der Klinik in Bad Sobbernheim gehört hatte und ja durchgängig alle dazu raten, hab ich dann einen reha-antag von ihm ausfüllen lassen, den ich jetzt vor paar tagen ausgefüllt wiederbekommen habe.
Ich würde nur sehr gerne wissen, wie es schlimm es wirklich um meinen Rücken steht. Vom Gefühl her ist es wirklich nicht gut, aber unter den Winkeln kann ich mir noch nicht sooo viel vorstellen.

Ich war auch letztens bei einem Skoliose-Selbsthilfengruppen-Treffen wo mir Dr. Liljenqvist in Münster ans Herz gelegt wurde. Bei ihm hab ich für den 9.1.2009 einen Termin (vor drei monaten bekommen).
Nachdem was ich hier alles gelesen habe bin ich überzeugt, dass ich die konservative Therapie nach Schroth machen sollte und mit Vorsicht die Empfehlungen von einem Chirurgen wie Dr. Liljeqvist genießen sollte, aber ich hoffe dass er mich wenigstens in meinen Vermutungen stützen kann oder weitere Möglichkeiten aufzeigt.

Meine BWS Probleme nehmen auf jeden fall immer weiter zu und ich fühle mich zunehmends unsymmetrischer und schwächer.

Nach den diversen Gesprächen mit Orthopäden, Physiotherapeuten und sonstigen Ärzten bin ich mir mittlerweile kaum noch darüber im klaren welche Maßnahmen die richtigen sind und welche Sportart bei mir sinnvoll ist. Ich mache für meine Leben gerne Sport und brauche diesen Ausgleich auch ganz dringend.
Von Tischtennis wurde mir wegen der Torsionsbelastung nun mehrfach abgeraten, wobei es schon sehr weh tuen würde nach 15 Jahren damit aufzuhören, aber wenn es denn so sein soll.. - Da würde mir eure Meinung sicherlich helfen!

Schwimmen gehe ich weiterhin und mittlerweile mach ich auch Pilates und etwas yoga - allerdings fehlt mir im Moment wirklich die sportliche Orientierung..
Fitnessstudio sollte ich vermutlich weitermachen oder ? Meins ist gerade pleite gegangen und ich such gerade ein neues, auch mit Kursen..
2007 hatte ich auch mit Triathlon angefangen aber das ließ sich mit den Beschwerden 2008 nicht fortführen.

Alles in allem belastet mich beine Beeinträchtigung zunehmends und außer der hoffentlich erfolgreichen Reha-Anfrage hab ich auch keine Perspektive im Moment.
Sollte ich mir auch einen Termin bei Dr. Hoffmann geben lassen um eine genaue Vermessung und klare Diagnose zu bekommen? Bisher lief das alles so oberflächlich ab, obwohl ich mir sicher bin, dass das Morbus-Scheuermann und Skoliose Bild zutrifft.

Ich hoffe ich habe euch mit diesem langen Text nun nicht gelangweilt und würde mich sehr über etwas Resonanz freuen. Bisher hat es mir allerdings auch schon sehr geholfen die Geschichten und Ratschläge hier im Forum zu lesen, also DANKE schonmal !
Die Röntgenbilder sind aus dem digital-röntgen ausgeschnitten und von daher sind die nicht mehr in Top-Qualität aber ich hoffe man kann noch was erkennen.

Schöne Grüße aus Wuppertal und ein gesundes Jahr 2009 für euch alle.
Philip
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SchwarzeSchnecke
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Re: Meine Rückengeschichte

Beitrag von SchwarzeSchnecke »

Hallo,

Willkommen hier im Forum! :-)

Da Dir bisher noch niemand geantwortet hat, versuche ich es mal:
Phillie84 hat geschrieben:Über diese Praxis bin ich dann an einen neuen Orthopäden weiterempfohlen wurden. Dieser machte zum ersten Mal seit 4 Jahren wieder ein Röbi (wie sie hier ja liebevoll genannt werden ;) ) - Die Bilder habe ich hierhin geladen:

http://www.gmx.de/mc/CKMJJQ1Dz5WyatSNFZ0fzJTZsDwVoJ
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hoffe das klappt mit dem angucken

Er hat daraufhin diverse "halb-Diagnosen" gestellt:
1. Keilwirbel im BWS-Bereich
2. Deckplattenverformungen und geringe Abstände zwischen den Wirbeln an den Innenseiten in der BWS
3. Dysbalancen in der Körperstatik und Skoliose..
Ich habe versucht, die Bilder anzuschauen, aber es hat nicht funktioniert.

Wichtig wären eben Wirbelsäulen-Ganzaufnahmen (d.h. auf jedem Röntgenbild ist die gesamte WS drauf, nicht nur ein Teil davon) im Stehen in entspannter Haltung von vorne und von der Seite. Das machen nur sehr wenige Orthopäden, und die Röntgenbilder richtig interpretieren können auch nur wenige.
Als mögliche Lösung pries er mir dann die 3D-Rasterstereographie mit anschließender sensomotorische Einlagenversorgung an. Das sollte dann meine ver-rückte Körperstatik wieder zentralisieren und mich stabilisieren.
Ok kostete im Endeffekt knapp 800€ ( wobei ich mich mit 250€ überzeugen ließ) und hat nach knapp 4 Monaten Tragezeit absolut nix an meinen Symptomen geändert. Ich habe nun diese 3D-Aufnahmen auf denen auch viele Neigungen, Krümmungen,Abweichungen festgehalten sind aber ich weiß nicht ob Details hier weiterhelfen würden, vielleicht: Kyphosewinkel 55,3° oder Lordosewinkel 35°
Die Winkel deuten auf eine Hyperkyphose (Rundrücken) und auf eine Hyperlordose (Hohlkreuz) hin, Keilwirbel weisen auf einen M. Scheuermann hin.

Was diese Einlagen und vermutlich auch einen Teil Deiner anderen bisherigen Behandlungen angeht, bist Du abgezockt worden.

Solche 3D-Aufnahmen kosten den Patienten nichts, wenn sie im Rahmen einer Reha in Bad Salzungen gemacht werden.
Da ich schon von meiner Cousine von der Klinik in Bad Sobbernheim gehört hatte und ja durchgängig alle dazu raten, hab ich dann einen reha-antag von ihm ausfüllen lassen, den ich jetzt vor paar tagen ausgefüllt wiederbekommen habe.
:zustimm:
Ich würde nur sehr gerne wissen, wie es schlimm es wirklich um meinen Rücken steht. Vom Gefühl her ist es wirklich nicht gut, aber unter den Winkeln kann ich mir noch nicht sooo viel vorstellen.
Die Winkel sagen auch nicht alles, denn sie allein geben z.B. keine Auskunft darüber, ob der Zustand fixiert ist oder instabil und ob bereits Komplikationen wie Wirbelgleiten vorhanden sind.

Frag am besten während Deiner Reha die Ärzte und Schroth-Therapeuten.
Sollte ich mir auch einen Termin bei Dr. Hoffmann geben lassen um eine genaue Vermessung und klare Diagnose zu bekommen? Bisher lief das alles so oberflächlich ab, obwohl ich mir sicher bin, dass das Morbus-Scheuermann und Skoliose Bild zutrifft.
Wenn Du die Reha machst, brauchst Du das eigentlich nicht; die werden Dich zu Beginn der Reha vermessen und Dir eine Diagnose/ Diagnosen verpassen.

VG, Anne
gauklerdavid
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Beitrag von gauklerdavid »

Hallo
Als mir Mitte 2007 der nächste Orthopäde nur KG ohne Diagnose verreichte und ich daraufhin lernte wie ich mich selbst einrenken solle, fing das Problem erst richtig an.
Dies tat ich dann zunehmend öfter, erst nur zu Hause, dann auch im Fitnessstudio, beim Tischtennis, in den UNI-Hörsälen. Bis ich das bis Anfang 2008 unzählbar oft während eines Tages machte und auch schon lange kein wirklicher Widerstand mehr von den Bändern und der Muskulatur ausging und das ganze mehr eine Art Wirbel-rutschen anstatt knacken wurde.
Oh mann wenn ich das hoere wird es mir uebel!! Kommt mir viel zu bekannt vor!
Ich habe mich selbst auch sehr oft "deblockiert" und wurde in Verbindung mit dem Rahmouni Korsett Instabil. Meiner Meinung nach macht das massiv Probleme.
Mir wurde auch gezielte Mobilisation des Kyphosenscheitels verordnet und gezeigt und ich glaube auch dass dies mir mehr geschadet als genuetzt hat.

Ich kann nur ausdruecklich vor exzessiver Einrenkerei (Egal ob selbst oder vom Ortho) warnen. Ich lasse hoechstens noch den Osteopathen ran.

Es ist sehr wahrscheinlich, dass durch zu haeufiges einrenken die stabiliserende WS nahe Muskulatur in Koordination und Kraft gestoert wird und eventuell wird der Kapselbandapparat geschaedigt.

Was kann man tun? Ich weis es nicht. Bewegen ohnen zu ueberlasten. Um jeen Einrenkfreudigen Artzt einen GROSSEN Bogen machen. Probieren die WS nahe Muskulatur wieder richtig zu koordinieren. (das geht eher durch koerperwahrnehmung nicht durch Krafttraining)
Schroth ist ein Versuch wert.

Zum Thema Hypermobilitaet
http://www.chiropraktik.ch/Deutsch/Serv ... =y&start=1
http://www.hypermobilitaets-syndrom.de/

Zum Thema Stabilitaet
http://www.dr-gumpert.de/html/stbilisie ... aeule.html

David
Phillie84
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bad news

Beitrag von Phillie84 »

Hey,
Vielen Dank für eure Antworten - hatte kaum noch damit gerechnet ;)

Hatte ja in meinem ersten Beitrag schon geschrieben, dass ich eine Reha in Bad Sobbernheim beantragt habe, allerdings kam diese Woche schon die Ablehnung durch die TKK. Hatte es fast erwartet, aber hatte so inständig gehofft, dass es klappt.. Jetzt steh ich wieder genauso da wie vorher, mist...
Begründung: Es seien noch nicht alle Maßnahmen vor Ort ergriffen: Physikalische Therapie, Rückenschule etc..

Habe mir vorletzte Woche auch einen Termin bei Dr. Hoffmann geben lassen - dieser ist am Freitag diese Woche den 16.1.2009.
Ist auf jeden Fall eine sehr aufwändige Aktion dorthin zu kommen, aber nach den Empfehlungen hier im Forum hoffe ich, dass es sich lohnt..

Kann Dr. Hoffmann mir ggf. auch helfen einen Widerspruch gegenüber dem Ablehnungsbescheid zu formulieren? Oder wie sinnvoll ist ein Widerspruch überhaupt ?
Die andere Frage wäre, ob ich den Antrag nicht auch an die Rentenversicherung stellen sollte. Ich bin dort auch über meinen Vater wohl als "Kinder-Reha" übernahmefähig.. Hab ich dort mehr Chancen - ggf. mit einem klarer formulierten Reha-Antrag ?
Eine Schroth-Reha ist in meinen Augen im Moment meine einzige Perspektive.. komme so einfach nicht mehr weiter..

Ich war die Woche auch bei Dr. Liljenqvist - ein Wirbelsäulenchirurg aus Münster, einige von euch mögen ihn kennen. Er hat meine Vermutungen bzgl. Scheuermann und Skoliose bestätigt und sagte mir nur, dass ich mit gezielter KG ja bestens beraten sei... immer das selbe, aber wie finde ich diese gezielte KG, wenn es keine Reha sein kann ? Das ist mein Ziel für diese Woche, Schroth-Therapeuten gibt es wohl ein paar hier in Wuppertal, wobei wohl nicht alle immer gleiche Erfahrung und Wissen mitbringen, mal sehen..

Wenn jemand Erfahrung mit Absagen der Reha und vielleicht einem positiven Widerspruch hat, würde ich mich sehr sehr über eine Hilfestellung freuen !!

Gute Nacht und eine angenehme Woche,
Philip
minimine
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Beitrag von minimine »

Hallo Phillip,
bei mir läuft derzeit auch ein Widerspruchsverfahren gegen die Ablehnung einer Reha.
Mir hat damals Dr. Hoffmann ein Attest ausgestellt, ausdem eben die Notwendigkeit nochmals hervorgeht. Aber wie gesagt, mein Widerspruch läuft auf jeden Fall noch.
Begründung: Es seien noch nicht alle Maßnahmen vor Ort ergriffen: Physikalische Therapie, Rückenschule etc..
Hattest du noch keine ambulante Physiotherapie? Es kann helfen, wenn zunächst einige Einheiten KG ambulant erfolgten. Ich würde dann im Anschluss einen neuen Antrag stellen. Welcher Kostenträger bei dir zuständig ist, hängt davon ab, ob du berufstätig bist/warst oder nicht. Bei berufstätigen und manchmal auch Schülern ist die Rentenversicherung zuständig, bei Studenten idR die Krankenversicherung.

Solltest du schon ambulante Maßnahmen gehabt haben, dann leg auf jeden Fall Widerspruch ein.

LG
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Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
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Widerspruch ?!

Beitrag von Phillie84 »

Hallo,

ja ich hatte letztes Jahr 2x jeweils 6 Termine Physiotherapie, aber dabei ist nicht soo viel passiert.. hatte ich auch angegeben auf dem Antrag. Werde mich jetzt parallel zum Widerspruch auch nach einem besseren Therapeuten umgucken, weil irgendwas muss hier einfach passieren, ist kein schöner zustand im moment.

Ich hatte bevor ich den Antrag abgeschickt habe, mit der TKK gesprochen um zu vermeiden, dass diese den Antrag an die Rentenversicherung weiterleiten, wenn sie nicht zuständig sind und ich Zeit verliere. Man sagte mir, dass sowohl Krankenkasse als auch Rentenversicherung in meinem Fall in Frage kämen. Da ich den Antrag der KK ausgefüllt hatte, solle ich diesen einfach dann auch an diese losschicken.
Ist jetzt die Frage, ob es einerseits erlaubt ist nach der Absage nun bei der Rentenversicherung anzufragen oder ob der Widerspruch sinnvoller ist. Will ja nicht gegen irgendwelche Rechte verstoßen dabei - möchte einfach nur sehr gerne nach Bad Sobernheim oder Bad Salzungen..

Lg
Philip
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Phillie84 hat geschrieben:ja ich hatte letztes Jahr 2x jeweils 6 Termine Physiotherapie, aber dabei ist nicht soo viel passiert
Das Dilemma ist, dass die Heilmittelverordnung bei Erwachsenen mit Kyphose/Skoliose nicht eindeutg ist.
Es gibt die Diagnosegruppe WS 1 und WS 2 und man muss schon WS 2 anstreben, weil es sich um eine
Wirbelsäulenerkrankung mit prognostisch länger dauernden Behandlungsbedarf
handelt.
Das bedeutet 3x 6 Behandlungen hintereinander
und möglichst anschliessend noch "Behandlungen ausserhalb des Regelfalles", natürlich ohne Erfolg!
Dann kann man tatsächlich von Ausschöpfen sprechen.

So wird es mit dem Widerspruch schon schwierig, obwohl die TKK, wenn sie denn zuständig sein sollte, schon eine gute KK ist!
Fitnessstudio sollte ich vermutlich weitermachen oder ? Meins ist gerade pleite gegangen und ich such gerade ein neues, auch mit Kursen..
Würde ich erst einmal hinten anstellen, weil man nur mit Schroth Kenntnisse wirklich damit besser umgehen kann. Da spreche ich aus eigener Erfahrung.

Gruss
Klaus
Phillie84
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neue Erkenntnisse durch Dr. Hoffmann und Herr Rahmouni

Beitrag von Phillie84 »

Am Freitag den 16.1. hatte ich meinen Termin bei Dr. Hoffmann in Leonberg:

Nach einem ersten Angucken meiner vorhandenen Röntgenbilder und dem Anhören meiner zusammengefassten Krankengeschichte hat er zuerst die Einschätzung einer Hyperkyphose nach Morbus Scheuermann bestätigt und anschließend neue Röntgenbilder vom ganzen Rücken angefertigt, welche hier ja auch immer empfohlen werden.
Auf diesen hat er anschließend den Winkel meiner Kyphose mit 41° Cobb bemessen.
Die Skoliose ist mit 8° in der LWS und 4° in der BWS seiner Meinung nach allerdings nicht der Rede wert.

Seine Empfehlung ist ein Rahmouni Korsett und eine begleitende Schroth-Therapie.
Den erneuten Antrag ( diesmal an die Rentenversicherung und nicht an die TKK) füllt er mir aus und wird es zusammen mit den von mir auszufüllenden wegschicken.
Bezüglich meiner sportlichen Fragen sagte er mir, dass ich mich nicht einschränken sollte und auch ruhig weiter Tischtennis spielen sollte.

Meine Instabilität und Wirbelverschiebungen in der BWS können seiner Meinung nach mit einem Korsett gelöst werden.
Ich fuhr anschließend dann direkt nach Stuttgart rein um Herr Rahmouni zu sehen.
Er nahm sich ebenfalls viel Zeit und sprach ausführlich mit mir über meine Probleme.
Er hat mir allerdings als Orthopädietechniker nicht ausnahmslos zu einem Korsett geraten, was mich etwas überrascht hat.
Seiner Meinung nach ist die vorhandende Instabilität in der BWS nicht unbedingt damit in Griff zu bekommen. Die °-Zahlen der Kyphose sollten sich wohl verbessern lassen durch ein Korsett, ob aber die Stabilität zurückkommt konnte er mir nicht sagen.
Wenn er mir ebenfalls zu einem Korsett geraten hätte, hätte ich vermutlich sofort alles in die Wege geleitet - nun bin ich aber weiterhin nicht sicher, welcher der vielversprechendste Therapieweg ist.
Schroth hat er mir auch bedingungslos empfohlen.
Ein Kostenvoranschlag für ein Korsett wird nun vorbereitet und an die Krankenkasse geschickt. Ich hab allerdings nun Zeit mir diesbezüglich weiter Gedanken zu machen.
Falls die Krankenkasse die immerhin 2500€ nicht übernimmt, weiß ich sowieso nicht, wie ich das machen sollte...Ich war, warum auch immer, von 800€ ausgegangen ( habe ich glaub ich hier irgendwo gelesen).

Nun hoffe ich ganz inständig darauf, dass die Rentenversicherung meinen Antrag akzeptiert und ich bald nach Bad Sobernheim oder Bad
Salzungen fahren kann und eine intensive Anleitung bekomme, wie ich damit umgehen kann.

Die Frage ist, ob ich irgendwo jemanden finden kann, der ähnliche Instabilitäten (Hypermobilität ? Wirbelgleiten ?) am Scheitel der Kyphose hat und eine Korsett-Therapie eingeschlagen hat ?

Ich glaube immer mehr, dass ich mir durch die etwa 1-1/2 jährige "Einrenkerei", bzw. Mobilisation verdammt geschadet habe und nun ist die Aufgabe herauszufinden, wie ich meinen Bandapparat und die WS-nahe Muskulatur wieder dazu befähige Stabilität zu gewähren.. Was habe ich ausser Schroth für Optionen, bzw. wie stehen meine Chancen mit einem Korsett eurer Meinung nach ?

Habe das neue Röntgenbild hochgeladen auf :

http://www.kisseler.de/P1060252-kleiner.jpg


Philip[/b]
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Beitrag von Klaus »

Phillie84 hat geschrieben:Auf diesen hat er anschließend den Winkel meiner Kyphose mit 41° Cobb bemessen.
Bei 41 Grad wundert mich auch, dass Dr. Hoffmann ein Korsett empfiehlt!

An Deiner Stelle würde ich alles daran setzen, in die Schroth REHA zu kommen, wenn gleich ich meine formalen Bedenken aufrecht erhalte.

Da kannst Du immer noch abklären, ob ein Korsett irgendwie einen Sinn machen würde !!
Ich glaube immer mehr, dass ich mir durch die etwa 1-1/2 jährige "Einrenkerei", bzw. Mobilisation verdammt geschadet habe und nun ist die Aufgabe herauszufinden, wie ich meinen Bandapparat und die WS-nahe Muskulatur wieder dazu befähige Stabilität zu gewähren..
Du hast das richtig erkannt, es geht bei Kyphose/Skoliose nicht um Mobilisation, sondern um Stabilisation! Und das wird ja in einer REHA gemacht.

Und mit Fitness Traing wär ich sehr sehr vorsichtig. Man kann da durch falsche Bewegungen und zu hohe Belastungen sehr viel falsch machen!!

Gruss
Klaus
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Thomas
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Re: neue Erkenntnisse durch Dr. Hoffmann und Herr Rahmouni

Beitrag von Thomas »

Phillie84 hat geschrieben:Meine Instabilität und Wirbelverschiebungen in der BWS können seiner Meinung nach mit einem Korsett gelöst werden.
Hallo Klaus,

Du hast sicher damit recht, dass eine Kyphose von 41° von sich aus keine Korsett-Indikation darstellt. Allerdings scheint sich Dr. Hoffmann bei der Korsett-Verschreibung ja auf die Instabilität und die Wirbelverschiebung bezogen zu haben, außerdem soll das Korsett der Schmerzminderung dienen. Das heisst, das Korsett würde hier wahrscheinlich - wenn überhaupt - nur wenig korrigieren sondern eher eine stützende und entlastende Wirkung haben.

Ich könnte mir daher schon vorstellen, dass ein Korsett hier hilfreich sein kann.

Gruß Thomas

PS: Die 41° kommen mir übrigens, wenn ich das Röntgenbild betrachte, etwas wenig vor. Hab's aber jetzt nicht ausgemessen. Aber vielleicht täuscht es, da die WS ja nicht gleichmäßig gebogen ist, sondern eher einen Knick aufweist.
Zuletzt geändert von Thomas am Do, 19.02.2009 - 15:40, insgesamt 1-mal geändert.
peter20

Beitrag von peter20 »

ya hey das is genau die selbe geschichte wie bei mir, exakt die selbe leier mit der einrenkerei, habe auch schon in 2 wochen nen termin bei dr hoffmann. bin schon gespannt.
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Beitrag von Thomas »

Mich würde interessieren, ob sich Philip jetzt für oder gegen ein Korsett entschieden hat und wie die ganze Sache weiterging.....

Thomas
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aktuelle Entwicklungen

Beitrag von Phillie84 »

Hallo zusammen,

da ich tatsächlich lange nichts mehr über den Verlauf erzählt habe, möchte ich euch nun wieder teilhaben lassen:

Die letzten Wochen waren dabei von verdammt viel Papierkrieg dominiert.
Habe direkt nachdem ich von Dr. Hoffmann gekommen bin die Rentenversicherungsanträge ausgefüllt und nach einer ganzen menge hin-und-her telefoniererei die richtigen formulare ausgefüllt und nach Stuttgart geschickt (damit Dr. Hoffmann sie vervollständigt und weiterschickt) - diese sind dort scheinbar allerdings nie angekommen.
Das kam allerdings erst vorletzte Woche rauss, als man mich anrief bezüglich des Korsetts, welches tatsächlich von der Krankenkasse bewilligt wurde. Danach habe ich alles noch einmal weggeschickt und warte jetzt auf eine Meldung der Rentenversicherung, wobei ich schon im Urin habe, dass die sich trotz aller Telefonate bzgl. der Zuständigkeit wahrscheinlich ablehnend verhalten werden. (Die Krankenkasse hatte vorher ja bereits abgelehnt)

Naja, dooferweise verzögert dieser Papierkrieg nun meine erhoffte Reha auf unbestimmte Zeit.

Die Korsettfrage wirrt bei mir ununterbrochen im Kopf herum, ich komme aber eigentlich nicht weiter. Die Kombination Schroth-Reha und Korsett kommt mir deutlich plausibler vor als nur ein Korsett zu bekommen - deswegen hätte ich deutlich lieber schon eine reha-zusage.

Inzwischen war ich auch für 6 Sitzungen bei einer Schroth-Therapeutin hier in Wuppertal und habe mit ihr einige sachen diesbezüglich besprochen und auch ansatzweise schroth-übungen gemacht.
Ihrer Meinung nach, wäre Schroth nicht das richtige für mich, da sie denkt ich wäre schon maximal aufgerichtet und hätte da kein verbesserungspotential. Sie denkt ich sollte stattdessen osteopathisch weiter machen und vor allem auch mal meinem rundrücken nachgeben beim sitzen.. das mache ich halt schon lange nicht mehr, sondern arbeite eigentlich ständig dagegen an.
Das interessante ist halt auch, dass man es mir überhaupt nicht ansieht.
nur wenn ich mich im sitzen vorne überbeuge sieht man ganz deutlich den Knick.

Naja alles in allem, bin ich hin und her gerissen was das richtige ist und statt antworten kriege ich eigentlich nur mehr fragen..
Parallel hat sich ein weiteres Problem eingeschlichen, was vermutlich nicht in Verbindung steht aber mir mächtig probleme macht. Als ich in Stuttgart war Mitte Januar, war ich mit einem Freund durch den Schlosspark joggen. Allerdings knapp 1,5 stunden und dabei das erste mal seit monaten wieder. Ab dem nächsten Tag hatte ich maximale Schmerzen am Wadenbeinköpfchen des rechten Knies. Diese habe ich seitdem fast permanent und behindern mich absolut bei jedem Versuch sport durchzuführen. selbst beim schwimmen oder rücken-fit-kurs.
mein orthopäde hier in wuppertal meint es könnte entweder eine ermüdungsbruch oder eine entzündung sein. auf jeden fall geht es einfach gar nicht weg und rührt anscheinend von meinen fussfehlstellungen her.
Dafür habe ich nun einlagen bekommen, die mein einknicken des sprunggelenks und der verdrehung meines unterschenkels etwas entgegenwirken sollen. Hat sich allerdings noch nichts getan seitdem. ich glaube auch nicht, dass es mit meinem Rücken zusammenhängt, aber ist auch echt nicht das was ich im moment noch brauche.. der rücken reicht eigentlich als permanente schmerzquelle..

Naja, ab nächster woche werde ich bei der selben Schroth-Therapeutin mit einer schroth-testphase beginnen. in den ersten sechs sitzungen war das nur das am rande passiert - sie hatte sich auch viel um mein knie/wadenbeinköpfchen gekümmert. Ich möchte einfach wissen ob die aufrichtungsarbeit noch potential bei mir hat, oder ob es wirklich nichts bringt.
Sie sagt ich hätte eine paradoxe kyphose und das vor allem meine facettengelenke am kyphose scheitel meine permanenten schmerzen und verschiebungen/blockaden der gelenke hervor rufen. Vom Korsett hält sie auch nicht viel in meinem Fall.

Alles in allem, bin ich zwar mittlerweile etwas schlauer und näher an meinen problemdiagnosen, aber da alles irgendwie nicht klar in eine richtung von therapieform läuft bin ich irgendwie ratlos, was ich nun machen sollte.

So, das war nun ein wieder ein gewaltiger aufsatz - bin mal gespannt wer sich noch die zeit nimmt hier mitzulesen.

Vielen Dank auf jeden fall schonmal an alle beitragsschreiber bisher!

Au revoir,
Philip
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Re: aktuelle Entwicklungen

Beitrag von Thomas »

Phillie84 hat geschrieben:Die Korsettfrage wirrt bei mir ununterbrochen im Kopf herum, ich komme aber eigentlich nicht weiter.
Hallo Philip und alle anderen, die sich gerade mit der Frage 'Erwachsenenkorsett ja oder nein' beschäftigen, ein klarer Ratschlag von mir:

Lasst es sein, wenn Ihr nicht selbst hundertprozentig davon überzeugt seid!

Die Eingewöhnungszeit ist hart, und ein Korsett - speziell ein Rahmouni-Korsett - im Alltag zu tragen ist beschwerlich, da beisst die Maus keinen Faden ab. Ihr müsst von der positiven Wirkung des Korsetts überzeugt sein, und Ihr braucht einen eisernen Willen, um täglich auf's neue ins Korsett zu steigen. Wenn diese Voraussetzungen nicht gegeben sind, werdet Ihr das Korsett nach kurzer Zeit in die Ecke werfen und nicht mehr anschauen, geschweige denn regelmäßig tragen. Und das ist dann schad um's Geld, das das Teil kostet.

Wenn Ihr hundertprozentig hinter dem Korsett steht und einen starken Willen habt, dann kann ein Korsett viel Gutes tun. Aber nur dann.

Viele gutgemeinte Grüße

Thomas
gauklerdavid
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Beitrag von gauklerdavid »

Hallo Phillie,

Schoen mal wieder von dir zu hoeren. Wie geht es dir denn immoment?

Als ich wuerde dir gerne einen eindeutigen Rat geben zum Thema Korsett, aber das kann ich leider nicht. Ich kann nur auf folgende Personen hinweisen:

Galadriel: sie hatte als sie hier schrieb starke Schmerzen, eine maessige Kyphose und lies sich sehr oft einrenken. (also unter Umstaenden eine aehnliche Situation wie bei dir) Ein Rahmouni wurde anpasst. In der Anfangsphase gingen ihre stark Schmerzen zurueck. Allerdings kam ein Rueckfall (Knacken im Nacken mit folgenden starken Schmerzen) und sie konnte das Korsett aus mehren Gruenden nicht regelmaessig tragen. (Das geht vielen so mit dem regelmaessig tragen)
Nach einigen Monaten berichtet sie dann dass sie noch mehr Blockaden habe, auch in Bereichen wo vorher keine waren.

Hier hat das Rahmouni wohl nicht zur Stabiliserung beigetragen.

Es gibt auch Faelle wo das anders gelaufen ist (Schwarze Schnecke zum Beispiel oder Minimine) Diese haben aber noch nicht abgeschult.

Wie du siehst kann man da wohl keine glasklare Aussage treffen.

Da bei dir die Kyphose nur wenig verstaerkt istund selbst Rahmouni kritisch ist wuerde ich eher erstmal nicht zu einem stark korrigerendem Korsett raten. (Meine Bauchmeinug) vor allem auch da grundsatzlich die Moeglichkeit besteht dass ein Rahmouni Korsett erstmal noch mehr mobilisiert. Dr. Hoffmann hat finde ich die Neigung die Sache oft etwas zu pro Korsett zu sehen.

Das Problem bei dir ist dass nicht klar ist was eigentlich das Problem ist:

Ich wiederhole mal was mir aufgefallen ist.

Du hast eine leicht verstaerkte Kyphose. Das allein ist warscheinlich nicht ausreichend um deine Schmerzen zu erklaeren, gibt viele Menschen mit solchen Kruemmungen die keine Schmerzen haben und belastbar sind.

Du hast schon vor der Einrenkphase immer mal wieder leichte Rueckenprobleme gehabt, trotz intensivem Sport. Dies kann ein Hinweis darauf sein dass du dazu eine Veranlagung hast. Vielleicht eine Bindegewebsschwaeche oder was auch immer. Das ist an sich nicht weiter schlimm, heisst aber dass Belastungen daran angepasst werden muessen.
Bist du denn grundsaetzlich eher so der lange mobile Typ?

Nach vielem Einrenken haben sich deine Probleme verstaerkt.
Ich denke nicht dass sich dadurch Wirbel stark verschoben haben (auf dem Roebi sieht man davon nichts) Wohl kann es sein dass die Gelenke nun anfaelliger sind fuer Funktionsstoerungen. Was genau dabei passiert weis ich nicht, ich persoenlich denke es ist eine Wechselwirkung zwischen Muskelfehlaktivierung und eventuell einer leichten Lockerung der Kapselbandstruktur.

Du hast viel ausprobiert und kaum was hat geholfen.

Was meint deine Physio mit paradoxer Kyphose? Das waehre eine Lordose. Kannst du soweit ueberkorrigieren?

ich wuerde (aus meiner Erfahruung raus) das machen was sich gut anfuehlt und was auch hinerher nicht schmerzverstaerkend ist. Auf teufel kom raus mit Schmerzen ueben ist in deinem Fall wohl nicht so angebracht. Ein Grundlevel an Bewegung und isometrischen Uebungen ist sicher nicht verkehrt. Und so propriozeptive Dinge sind vielleicht auch nicht schlecht.
Ganz gewiss kann sich dein Ruecken wieder beruhigen und ein Stueck weit regenerieren, insbesondere wenn er nicht akut gereizt ist und die innere Muskulatur funktioniert. Eine Schwachstelle wird er wohl bleiben und es kann sein dass du manche Sachen halt nicht mehr machen kannst. (Triathlon...) Habe viel Geduld, versuche nichts zu erzwingen. Gegen Verspannungen hilft manchmal Waerme.

David
Zuletzt geändert von gauklerdavid am Fr, 27.02.2009 - 13:44, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Thomas »

Hallo David,

Du hast ja recht, dass man mit Erwachsenenkorsetts vorsichtig sein sollte, habe ich ja oben auch schon geschrieben.

Allerdings glaube ich, dass wenn z.B. Dr. Hoffmann, Toni und ich Erwachsenenkorsetts etwas zu positiv sehen, was ja sein kann, dann siehst Du sie etwas zu negativ.

Natürlich gibt es auch Negativ-Beispiele, aber es gibt auch Positiv-Beispiele, siehe Toni, Kypho60, Ramses und mich.

Und nicht jeder, der Rückenprobleme hat hat auch automatisch eine Bindegewebsschwäche und einen überdehnten Bandapparat. Und wenn jemand mit relativ geringer Kyphose z.B. ein Korsett trägt, dann ist auch nicht automatisch davon auszugehen, dass es sich bei dem Korsett um ein hochkorrigierende Korsett handelt, das den Bandapparat weiter 'ausleiert', wobei das Ausleiern ja laut Dr. Steffn eher dann begünstigt wird, wenn das Korsett nur stundenweise getragen wird und mehrmals am Tag aus und wieder angezogen wird, während bei einer durchgehend hohen täglichen Tragezeit diese Gefahr eher geringer ist.

Versteh mich nicht falsch, ich will hier um Gottes Willen niemand zu einem Erwachsenenkorsett überreden. Aber man muss einfach zugeben, dass ein Erwachsenenkorsett in bestimmten Fällen einfach gut tut, insbesondere dann, wenn es darum geht, akute Schmerzzustände zu verringern. Die Einschränkungen im Alltag, die dem gegenüberstehen, müssen dabei in Ruhe gegeneinander abgewogen werden.

Gruß Thomas
Gast

Beitrag von Gast »

Hallo David,
Galadriel schreibt hier ja anscheinend nicht mehr mit, mich würde da aber schonmal interessieren, wie lange da die Tragezeiten waren. Du schreibst selbst, sie hat das Korsett nicht regelmäßig getragen (ich kenne jetzt auch keine Hintergrundinformationen), aber wie sollte es denn dann zur Stabilisierung beitragen.

Meine Meinung dazu ist, dass man sich selbst im Klaren sein sollte, was es bedeutet ein Korsett zu tragen. I.d.R. wird einem ja eine Tragezeit genannt, die man möglichst erreichen soll und die sollte man dann auch tatsächlich anstreben. Dr. Hoffmann gibt den Patienten die Möglichkeit dazu, es mit einem Korsett zu versuchen, was man dann daraus macht, ist individuell zu lösen.

Klar gibt es bestimmt auch Fälle, bei denen ein Korsett einfach nicht hilft.

Ich selbst bin auch sehr beweglich, wahrscheinlich auch hypermobil, aber das Korsett ist mir trotzdem (oder wohl eher gerade deshalb) verordnet worden. Klar gäbe es eine Alternative --> OP!, aber für mich ist hier das Korsett das geringere Übel, auch wenn ich es jetzt wieder 23 h tragen soll.

@ Phillie:
Ich kann mich Thomas nur anschließen. Wenn du dir nicht sicher bist mit dem Korsett dann versuche erst was anderes. Mach zuerst die Reha oder informiere dich erst nochmal. Wenn das nicht hilft, dann kannst du immer noch ein Korsett nehmen. Aber ein Korsett hilft definitiv nicht, wenn es nur in der Ecke sollte, weil man sich das evtl. ja ganz anders vorgestellt hat od. ähnliches.

LG
Minimine
gauklerdavid
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Beitrag von gauklerdavid »

Hallo Schildkroeterich,
Allerdings glaube ich, dass wenn z.B. Dr. Hoffmann, Toni und ich Erwachsenenkorsetts etwas zu positiv sehen, was ja sein kann, dann siehst Du sie etwas zu negativ.
Du siehst deine Geschichte sicher nicht zu positiv, genauso wenig wie Toni seine Geschichte zu positiv oder Dr. Hofmann eure Geschichte zu positiv sieht. Eure Geschichten sind sehr positive Verlaeufe.

Die Frage bleibt wieviele positive und negative Verlaeufe gibt es, was sagt einen positiven oder negativen Verlauf vorraus und welche allgemeingueltigen Empfehlungen kann man machen.

So schreibt halt jeder auf seinem persoenlichen Erfahrungshintergrund. Das ist ja Sinn eines Forums, man muss sich dessen halt immer wieder bewust werden.
Und nicht jeder, der Rückenprobleme hat hat auch automatisch eine Bindegewebsschwäche und einen überdehnten Bandapparat.
Natuerlich nicht. Ich bringe das so dann und wann als Vorschlag wenn ich denke dass es eine Rolle spielen kann. (und natuerlich bin ich hier von meiner Eigenen Erfahrung beeinflusst). Wenn sich aber jemand taeglich einrenkt, die Sache dadurch schlimmer wird, Krafttraining nicht hilft, die Kruemmung nicht stark ist so ist es eine Option das Konzept Instabilitaet in Betracht zu ziehen. (das ist ja auch aus aktiven und passiven Teilen besteht)
Und wenn jemand mit relativ geringer Kyphose z.B. ein Korsett trägt, dann ist auch nicht automatisch davon auszugehen, dass es sich bei dem Korsett um ein hochkorrigierende Korsett handelt, das den Bandapparat weiter 'ausleiert'
Ja also bei Phillie ist da halt doch viel Spekulation. Also wenn das Korsett nicht "falsch mobilisert", dann kann es sicher gut gegen die Schmerzen helfen und dafuer sorgen dass die Sache weniger gereizt ist und das kann ja auch der Stabiliserung zu gute kommen,

David
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

gauklerdavid hat geschrieben:So schreibt halt jeder auf seinem persoenlichen Erfahrungshintergrund
Ich denke, das ist das Entscheidende und man kann das beim Erwachsenen-Korsett überhaupt nicht allgemeingültig übertragen!
Thomas hat geschrieben:Lasst es sein, wenn Ihr nicht selbst hundertprozentig davon überzeugt seid!
Deswegen kann ich das nur unterstreichen!
So ein Korsett ist und bleibt ein persönliches Experiment, bei dem man allerdings durch die vielseitgen durchaus kontroversen Erfahrungsberichte hier im Forum ganz gute Entscheidungshilfen bekommt.

Gruss
Klaus
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Beitrag von Phillie84 »

Hallo Mitleser,

ich weiß nicht ob es angebracht ist, sich zuerst zu entschuldigen, aber ich tue das jetzt einmal, da ich wirklich lange nichts von mir hab hören lassen.

Vielen Dank für die letzten Antworten, einererseits stärken sie meine Meinung in manchen Hinsichten, andererseits spiegeln sie aber auch genau die Unsicherheit bzw. gegensätzlichen Meinungen wieder, die teilweise noch im Raum stehen.

Der Stand der Dinge ist folgender:
Nach vielem Hängen und Würgen hat nun die RV doch meinen Antrag bewilligt und ich bin ab morgen den 29.4. in Bad Salzungen für eine 3-wöchige Reha in der Seeklinik.
Die Korsettfrage ist weiterhin nicht beantwortet. Ich hoffe allerdings nach diesen 3 Wochen zu wissen, ob ich ohne Korsett eine Linderung erreichen kann, oder der Versuch unumgänglich ist. Vielleicht kann ich da ja mit dem ein oder anderen Arzt drüber sprechen. Dr. Steffen scheint ja prädestiniert zu sein.

Ansonsten freu ich mich jetzt erstmal die Sache intensiv anpacken zu können, ohne von den Fesseln des Alltags eines Dualen Studenten gehandicapt zu sein.

Ich lass euch danach wissen, wie die Reha war - vielleicht auch zwischendurch, bin noch nicht über die Internetmöglichkeiten dort informiert.

Also bis bald und Danke nochmal,
Philip
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