Schwanger und Schmerztherapie?

Alles zu Schwangerschaft und Geburt mit Skoliose oder einer anderen Wirbelsäulenverkrümmung
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Stehaufmännchen
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Registriert: Fr, 06.06.2008 - 00:26

Schwanger und Schmerztherapie?

Beitrag von Stehaufmännchen »

Hallo,

suche andere Frauen, die wie ich trotz Schmerztherapie schwanger geworden sind oder planen schwanger zu werden. Ich selbst bekomme Medis der Stufe III (BTMs) und habe letztes Jahr mein erstes Kind bekommen, das nächste soll nach Möglichkeit nicht lange auf sich warten lassen.

Musstet ihr auch mir so vielen Vorurteilen und Unverständnis der Ärzte kämpfen? Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

Viele Grüße Sanne
gnu

Schwanger mit Schmerzmitteln

Beitrag von gnu »

Hallo,
ich nehme (zwar wegen eines Morbus Crohn, aber das ist hier wohl nebensaechlich) seit rund 10 Jahren Schmerzmittel, seit etwa 5 Jahren auch Fentanylpflaster und Tramadolor. Ich habe einen Kinderwunsch, aber kein Arzt moechte sich wirklich festlegen und einen Rat geben ob man das Wagnis eingehen kann, weil es noch keine Erfahrungswerte gaebe.

Wie war es denn bei Dir, welche Probleme hattest Du? Und waren die Aerzte kooperativ?

Ich wuerde mich ueber einen Austausch freuen, liebe Gruesse

Gnu
Stehaufmännchen
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Beitrag von Stehaufmännchen »

Hallo Gnu,

die deutschen Ärzte waren nicht sehr kooperativ und größtenteils sehr, sehr schlecht informiert. Habe mich vor der Schwangerschaft über 2,5 Jahre weltweit informiert, die Entscheidung schwanger zu werden hab ich letzlich anhand der Fülle der informationen gemacht und ich habe sie keine Sekunde bereut.

Die Schwangerschaft war nicht beosnders schön da ich von unfähigen Ärzten betreut wurde die mir immer einreden wollten, dass es nach der Geburt zu Atemkompression, Epileptischen Anfällen, Entzug etc kommen würden und was war? NICHTS; mein Kind hatte keinerlei Entzugserscheinungen, trotz hoher Fentadosen, man konnte weder im Nabelschnurblut, noch im Haar und Urin meines Kindes Fenta nachweisen, genauso war kein Wirkstoff in der Muttermilch und Plazenta nachweisbar, ging so weit, dass ich Urin abgegeben musste da die Ärzte anzweifelten, dass ich das Fentqa wirklich nehme. Als mein Befund dann kam, natürlich positiv, meinte der Doc nur "Menschen sind halt doch keine Mäuse"... Die Fentabestimmung im Nabelschnurblut, Muttermilch und Co ist nicht Standart, war mein privatvergnügen, aber ich wollte es halt ganz genau wissen.

Kann dir gerne mehr Infos geben, meld dich doch einfach per PM oder Messi

Ich kann nur jeder Frau raten den Kinderwunsch nicht wegen Medis zu begraben, ein Kind bereichert das Leben ungemein und ich sehe seither auch einen Grund warum ich die Schmerzen ertrage

Viele Grüße Sanne
Gnu

schwanger trotz fentanyl

Beitrag von Gnu »

Hallo Sanne,

sehr interessante, wenn auch unschoene Erfahrungen, die Du da machen musstest! Meine Aerzte kommen mir zwar nicht direkt unfaehig, aber sehr ratlos vor, der Tenor ist: Unmoeglich ist eine Schwangerschaft nicht (Junkies kriegen ja auch Kinder, O-Ton!), aber nicht gerade ideal.

Eine Alternative zum Fentanyl habe ich nicht, ich nehme 50 oder 75 mikrogramm, je nachdem, zusaetzlich noch ein orales Analgetikum.

Es beruhigt mich natuerlich ungemein, das es Deinem Kind gutgeht, nur eine Garantie gibt es dafuer wohl nicht...aber die gibt es ja nie, es kann ja auch sonst was passieren, das gar nichts mit der Krankheit zu tun hat.

Ich wuerde meiner Aerztin gern mal Deinen kurzen Erfahrungsbericht vorlesen, mal sehen, was sie sagt.

Ich wuerde mich freuen, wenn wir Kontakt aufnehmen koennten, vielleicht ueber diese Adresse prussianivory74@yahoo.com (nach dem ersten Briefwechsel gebe ich eine "richtige" mailadresse an ;)

Danke erst einmal und bis bald

Gnu
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