Skoliose-OP - ja oder nein???

Fragen zum Thema Wirbelsäulen OP's
Anke Strähle
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Beitrag von Anke Strähle »

Salut,
nun bin ich´s wieder.
Wollte nur mitteilen, daß ich jetzt nicht nach Neustadt fahre, ich habe noch einen Termin am 1. Oktober bei Dr. Hoffmann mit Prof. Halm bekommen.
Ich werde mich dann melden und berichten wie es mir dort dann ergangen ist.
Viele Grüße aus dem wilden Süden
Anke
thunerfee
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Beitrag von thunerfee »

Hallo Anke,

Habe gelesen,dass du kleine Kinder hast.Ist dir klar ,dass du dann so in etwa die ersten vier Monate eine Haushaltshilfe für 24Stunden brauchst,die nächsten 4Monate etwa noch halbtags und die letzten 4 Monate des ersten Jahres zumindest noch stundenweise.
Wenn überhaupt wirst du deine Kinder frühestens nach ca. 10 Monaten wieder heben können.Prof. Halm kann sicher viel,hat aber bestimmt noch keinen Haushalt mit kleinen Kindern geführt.
War denn deine Skoliose in den letzten Jahren noch am fortschreiten?
Hast du schon eine Reha versucht?
Das ist auch viel Aufwand,aber selbst,wenn du dann täglich turnst,ist das gegen eine OP noch eine kleine belastung für dich und deine Familie.

Gruß von Hausfrau zu Hausfrau
Anke Strähle
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Beitrag von Anke Strähle »

Hallo Gast!
Mir ist klar, daß ich den Haushalt im ersten Jahr nicht führen kann, daß ich höchstens 5 Päckchen Milch tragen kann, daß ich nicht den Einkauf tragen kann, daß Wäsche tragen auch tabu ist, usw. Ich habe mich mittlerweile ganz gut informiert. Meine KG hat sich auch schlau gemacht und gibt mir auch einige Tips, was ich Prof. Halm alles fragen muß. Ich habe vielleicht auch Glück, daß meine Mutter nächstes Jahr in Rente geht und hier in der Nähe wohnt mich unterstützen kann.
Da sich aber meine Skoliose von 45 auf jetzt 60° verschlechtert hat, und mich tägliche Schmerzen plagen, denke ich, daß früher oder später eine OP nicht zu vermeiden ist.
Nun werde ich aber erst das Gespräch mit Prof. Halm abwarten und ihn mit meinen vielen Fragen löchern. Bevor ich da keine Klarheit habe lasse ich mich nicht operieren.
Einen Termin für die OP käme für mich eh erst ab August/September 2005 in Frage, denn vorher muß ich noch eine Prüfung bestehen, bei der ich körperlich fit sein muß. Bevor ich das nicht habe, kann ich nicht zur OP.
Melde mich Freitag oder Samstag um zu berichten was Hoffmann und Halm zu sagen haben.
Ciao Anke
thunerfee
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Beitrag von thunerfee »

Hallo Anke,

In welchem Zeitraum sind es denn 15 Grad gewesen?
Will dich ja nicht löchern,aber die Frage mit der Reha hast du nicht beantwortet.

Wo ist denn die Hauptkrümmung?BWS ,LWS oder am Übergang?

Gruß unter Hausfrauen!
Anke Strähle
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Beitrag von Anke Strähle »

Hallo Gast!
Nun habe ich mal wieder ein wenig Zeit in Internet zu surfen und habe gesehen, daß Du Dich wieder gemeldet hast.
Also meine Skoliose hat sich in den letzten 10 - 11 Jahren um 15° verschlechtert. Es wird halt jedes Jahr ein wenig schlechter und die Schmerzen nehmen zu.
Reha ist was wunderbares, Sobernheim usw. habe ich auch schon vor vielen Jahren gemacht (da hatte ich noch keine Schmerzen) aber ich denke, Reha ist halt auch nur eine vorübergehende Maßnahme. Denn sobald dann wieder der ganz normale "Wahnsinn" zu Hause einkehrt, ist die Reha wieder schnell futsch!
Liebe Grüße Anke
thunerfee
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Beitrag von thunerfee »

Hallo Anke,

du hast Recht, wenn du nicht jeden Tag Schroth machst, wird deine Skoliose sich verschlechtern. Aber stell dir das nicht so einfach vor, du bist natürlich retativ jung und mit 60Grad retativ "einfach" zu operieren.

Man wird dir also uneingeschränkt zur OP raten.
Kannst du noch alles im Haushalt machen?
Ich wünsche dir viel Glück für deine Entscheidung.
Gruß von der Hausfrau
Anke Strähle
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Beitrag von Anke Strähle »

Hallo!
Hatta heute den Termin bei Dr. Hoffmann mit Prof. Halm.
Ich fand das Gespräch war sehr gut, mir wurde alles erklärt und auch alle meine Fragen beantwortet.
Beide haben mir zur OP geraten. Prof. Halm hat auch gesagt, daß meine Schmerzen danach weg seien, da es Verschleißbedingte Schmerzen seien, die nach der OP behoben wären. Da sich die Skoliose auch weiter verschlechtert, wird der Verschleiß auch zunehmen.
Es wird für ihn auch ein "kleiner Eingriff" sein, da meine Skoliose "relativ" einfach zu korrigieren ist (ein großer Bogen relativ weit unten im Lendenbereich). Es würden dann ab dem 3. Lendenwirbel 3 - 4 Wirbel versteift werden.
Für mich war das was er gesagt hat ziemlich einleuchtend.
Habe auch schon einen Termin ausgemacht - 16.08.05 ist OP.
Hätte auch früher ´nen Termin bekommen, aber das wollte ich nicht.
Anke
Faultier B.
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Beitrag von Faultier B. »

Auch ich hatte heute ein Info-Gespräch mit Prof. Halm und Dr. Hoffmann, der mir zu diesem Gespräch geraten hat, weil meine Korsettbehandlung leider nicht so hinhaut, wie ich mir das erhofft hatte.

Wie Anke Strähle fand ich das Gespräch auch gut, d. h. ich fand es schon alleine gut, dass sich eine „Koryphäe“ wie Prof. Halm in den Flieger nach Stuttgart setzt und stundenlang Patienten zusammen mit Herrn Dr. Hoffmann in Leonberg zum Thema OP berät.

Nach kurzem Händedruck und Blick auf mein Röntgenbild hat Herr Prof. Halm festgestellt: „Das ist ja ganz einfach!“ Ich dachte im ersten Augenblick, er meinte meine Verkrümmung sei eher so einfach und minimal (im Gegensatz zu schwereren Fällen), dass sie nicht operationswürdig sei – aber nein: er hat mir dann das genaue Gegenteil erläutert, wie einfach die Operation gerade bei einer Thorakolumbalskoliose mit knappen 50° Cobb sei. Er hat mir aufgrund meiner Drehgleitwirbel eine deutliche Schmerzzunahme für mein weiteres Leben prognostiziert. Er riet mir auch davon ab, mit einer OP solange zu warten, bis die Schmerzen unerträglich werden (meine Tendenz), da in dieser Zeit auch der Verschleiß weiter zunehmen würde.

Die Operation würde von der Seite durchgeführt, die Versteifungsstrecke wäre sehr kurz (4 Wirbel), wenn die Bandscheiben erstmal draußen sind, zieht er mir auch meine Drehgleitwirbel gerade und vom Rippenbuckel sei kaum noch was zu sehen, von vorne wäre ich symmetrisch. Das ganze dauere zwei Stunden, erst gestern habe er drei operiert, 2 Wochen Klinik-Aufenthalt, höchstens 2 Monate arbeitsunfähig, danach stundenweise Wiedereingliederung möglich. Nach der OP sei ich sofort stabil an der versteiften Strecke. Auf meine Fragen hin versicherte er mir auch, dass der thorakale und lumbale Bogen ebenfalls gerade würden und auch keine Gefahr bestehe, dass es an den Übergangswirbeln zur versteiften Strecke zu Verschleiß oder gar später zur Herausbildung neuer Bögen käme.

Herr Prof. Halm hat mir Folgendes gesagt: Sie werden es nicht bereuen, denn Sie werden nie wieder Probleme wegen Ihrer Skoliose haben. Sie müssen auch keine krümmungsspezifische Gymnastik mehr machen. Nur ein bisschen allgemeinen Sport zur Stärkung der Muskulatur und für die Ausdauer.

Dass ich im Januar 2005 einen stationären Aufenthalt in Bad Sobernheim habe, fand er gar nicht gut. Das bringt Ihnen nichts. Anscheinend fand er an der KSK-Klinik in Bad Sobernheim nicht viel Erwähnenswertes: da gibt’s den Dr. Weiß und es liegt im Wald. Es gibt auch noch Bad Salzungen, ein sehr schönes Klinikgebäude, wunderschön am See gelegen und es gibt dort den sehr sympathischen Herrn Dr. Steffan …. (war nichts Neues für mich, da ich ihn auch schon dort kennenlernen durfte).

Dass ich dann Prof. Halms provisorischen OP-Terminvorschlag für Februar 2005 abgelehnt habe, weil für mich eine Entscheidung nicht so einfach ist wie für ihn, hat ihn vielleicht etwas enttäuscht: die Entscheidung kann Ihnen keiner abnehmen – sie müssen schon dahinter stehen, sonst geht es nicht.

Ob ich einen solchen Eingriff je mitmachen werde und ob tatsächlich alles sooo einfach ist, wie Herr Prof. Halm es geschildert hat … darüber muss ich sehr, sehr lange nachdenken und dazu gehe ich lieber erstmal in den Wald.

Grüße und allen ein schönes Wochenende!!!
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Beitrag von bluecat »

Hallo Faultier B.,

hört sich das nicht ein wenig zu einfach an :/ ?

Darf ich fragen wie alt du bist und wieviel Krümmung du hast? Ich habe 52° ohne Korsett, bin 24.
Ich denke man muß doch immer weiterschrothen, auch nach einer OP?!
Er scheint sich ja sehr selbstsicher zu sein.
Gut, das mit Dr. Weiß kann ich verstehen, aber die Klinik selber mit den ganzen Therapeuten, die ist trotz dem super.

Gruß
Gast

Beitrag von Gast »

bluecat hat geschrieben:hört sich das nicht ein wenig zu einfach an :/ ?
"Einfach" waren ja eigentlich nur die Worte von Prof. Halm, und das ist denke ich eine Frage des persönlichen Maßstabes.

Wie oft im Leben passiert es uns, daß wir monatelang arbeitsunfähig sind und danach stundenweise wieder in den Beruf eingegliedert werden??? Das sagt doch eigentlich schon sehr viel über die tatsächliche Schwere des ganzen aus. :rolleyes:
Faultier B.
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Beitrag von Faultier B. »

Hallo Bluecat,

du darfst fragen: ich bin 34 Jahre und habe 47°

Das mit dem Weiterschrothen wird eigentlich überall gesagt, nur nicht von Prof. Halm. Deswegen bin ich ja so verwundert. Das hat auch hier im Forum Dr. Steffan immer wieder geschrieben, egal ob mit oder ohne OP sollte man seine Übungen immer machen :rolleyes: Jedenfalls so oft man überhaupt Zeit dazu hat, im alltäglichen Leben ist es manchmal leider unmöglich.

Prof. Halm ist sehr selbstsicher und ich würde mich ihm auch, wenn ich mich operieren ließe, absolut anvertrauen. Aber erstmal das Ganze setzen lassen und drüber nachdenken. Ich glaube nicht, dass ich überstürzt mir einfach einen Termin geben lassen muss und meine "unnötige Kur" absagen muss. Meine Schmerzen waren schon viel schlimmer, momentan ist es ganz gut auszuhalten.

Klar hört sich das Ganze viel zu einfach an. Deswegen habe ich ja nur geschrieben, was er so alles gesagt hat und nicht geschrieben, was ich so drüber denke ... ;)

Ich frage mich, warum so viele Patienten in die Kliniken nach Sobernheim und Salzungen gehen, wenn das alles ab einem gewissen Grad bzw. zumindest in meinem Fall so unnütz ist. Weswegen weiter Reha-Maßnahmen genehmigt werden bei operierten Patienten, die ja eigentlich nie mehr Probleme mit ihrer Skoliose haben und nie mehr KG machen müssen? Ich habe auch selber Patienten gesehen, die wieder enorme Krümmungen unterhalb bzw. oberhalb der versteiften Strecke bekommen haben - laut Prof. Halm passiert das net. Natürlich waren die wohl auch nicht von ihm operiert... und dann gibts ja auch die Studie, dass Patienten, die vor der OP unter chronischen Schmerzen litten auch irgendwann wieder Schmerzen bekommen werden - und was dann ????

Erstemol abwarde - wie der Rheinhesse sagt!


Liebe Grüße
Faultier B.
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Beitrag von skoli74 »

Hallo,

die Entscheidung für eine OP ist wirklich nicht so einfach. Ich hatte neulich auch ein Gespräch mit Dr. Hoffmann und er riet mir zur OP, obwohl ich nur 39°C hab, aber leider mit der Tendenz, dass sie sich verschlimmert.
Da ich nicht gerade erfreut reagiert hab, hat er mir vorgeschlagen erst einmal eine Kur in Bad Sobernheim zu beantragen.
Ich weiß jetzt auch nicht, was besser ist, aber bevor ich mich operieren lasse, werde ich erst alles andere ausprobieren.

Viele Grüße
Claudia
jo

Beitrag von jo »

hallo claudia,

magst du nicht mal erzählen, was du genau hast und warum dir dr. hoffmann die op vorgeschlagen hat?
hast du schlimme schmerzen und wie kann deine skoliose denn so schnell fortschreitend sein, wenn du es in deinen 30 (?) lebensjahren nur auf 39 grad "geschafft" hast?

liebe grüße, jo
skoli74
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Beitrag von skoli74 »

Hi Jo,

genau diese Frage hab ich mir nach dem Termin bei Dr. Hoffmann auch gestellt. Wenn ich hier so im Forum schaue, dann hab ich immer gedacht, dass ich mit nur 39°C (im LWS) glücklich sein kann. Dazu kommt, dass ich bis jetzt fast keine Schmerzen hab, aber diesen natürlich vorbeugen möchte. Deshalb bin ich auch zu Dr. Hoffmann, weil mich bisher jeder Ortophäde nur mit dem Kommentar "da kann man nichts mehr machen" abgefertigt hat.
Ich hab eine rechtsförmige Skoliose, was anscheinend seltener vorkommt und v.a. auch im Alter sich noch verschlechtern kann. Ehrlich gesagt war ich über den Vorschlag einer OP so perplex, dass ich die ganze "Fragerei" vergessen hab. Naja, auf jeden Fall soll ich jetzt erst einmal eine Kur beantragen. Trotzdem hat er am Schluß nochmals betont, dass ich mich schon einmal mit dem Gedanken an eine OP beschäftigen soll.

Viele Grüße
Claudia
jo

Beitrag von jo »

mh, das klingt in meinen ohren irgendwie sehr seltsam und unlogisch.
und ein vergleichsröntgenbild was eine rapide verschlechterung in kurzer zeit zeigt hattest du auch nicht?!

mal ehrlich, wenn du so etwas von irgendeinem arzt xy berichten würdest, dann würden hier glaube ich wirklich alle - ob operiert oder nicht - einstimmig sagen "so ein quatsch".

aber vielleicht hängt das ja mit der neuerlichen zusammenarbeit mit prof. halm zusammen? "wes brot ich ess, des lied ich sing"? :rolleyes: solls ja geben!
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Beitrag von Chaney »

Hallo Claudia,

wenn Du keine Schmerzen hast, würde ich mich an Deiner Stelle auch nicht auf eine Versteifung einlassen. Mit 39° bist auch noch nicht wirklich in der OP-Indikation. Mach erstmal die Kur und schau dann weiter.

Gruß
Chaney
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Beitrag von skoli74 »

Hallo Chaney und Jo,

für mich macht eine OP zum jetzigen Zeitpunkt auch keinen Sinn. Ich werde jetzt erst eine Kur machen (hoffentlich bekomme ich sie genehmigt) und dann weiterschauen. Falls notwendig, dann kann ich mich auch noch in den nächsten Jahre operieren lassen. Ich hoffe aber nicht :-)

Ciao
Claudia
Anke Strähle
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Beitrag von Anke Strähle »

Hallo,
ich glaube, daß sämtliche Orthopäden jedem "Erwachsenen" mit einer großen Skoliose zur OP raten, da sie zur Zeit ziemlich viel Druck von den Krankenkassen bekommen. Ein Korsett kostet Euro 2.500.-, dann die ständigen Änderungen und Kontrolltermine. Es sind einfach ziemliche Kosten über Jahre. Eine OP ist im Normalfall einmalig und danach kommt nicht mehr viel. Ich glaube nicht, daß Dr. Hoffmann nur zur OP rät, weil er mit Prof. Halm eng arbeitet.
Grüße Anke
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Beitrag von bluecat »

Ich hoffe nicht das einer unserer wenigen Hoffnungsträger sooo eng mit Prof. Halm zusammenarbeitet, das plötzlich ohne wirklich wichtige Gründe OP´s vorgeschlagen werden!

Das wäre sehr sehr enttäuschend.
thunerfee
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Beitrag von thunerfee »

Hallo Faultier

Ein paar Ergänzungen zu deinem Beitrag: die Arbeitsunfähigkeit nach OP liegt zwischen 4 und 12 Monaten je nach Alter und Schwere der Skoli.Schule ist natürlich was anderes.
Schau mal bei Dr. Weiß"ich habe Skoliose", S.79-81, alles Röbis von Prof. Halm,dann weißt du,wieviele Wirbel tatsächlich versteift werden.
Hast du denn mit Prof. Halm über die Risiken gesprochen?Hast du einen OP Aufklärungsbogen bekommen?
Ich wünsche dir ganz viel Erfolg für deine Reha,bei nur 47 Grad und "schon" 34 Lenze müßte das noch "hinzukriegen" sein.
Wenn du eine gute Lebens Qualität haben willst, musst du fast täglich schrothen,aber glaub mir es gibt wirklich Schlimmeres.

Gruss von Hausfrau(lies auch meine Worte an Anke)
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