@ Raven:
Super, danke für den Erfahrungsbericht. Das sind jedenfalls schon mal sehr viel konkretere Infos... Klingt ja aber jetzt eher nicht so nach wilden Kayaktouren o.ä.
@Al:
Stimmt, eine mehrwöchige Reha mit der intensiven Therapie und allen ergänzenden Infos wäre super - man kann sich ja auch da noch zusätzlich bzgl. einer OP beraten lassen...
Viele Grüße.
in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
-
mick
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- Registriert: Do, 13.10.2011 - 09:04
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- Diagnose: Skoliose, 4BH li,
bei Gradzahlen große Messabweichungen,
ca. th. 28°, lu. 35°
LL (L4/L5) - Therapie: Korsett als Jugendliche, damals auch allg. KG; jetzt Schroth und Spiraldynamik;
Reha: Aug/Sep 2011 in Bad Sobernheim, Mai/Jun 2016 in Bad Salzungen
Korsett: 2011-2014 Sanomed
seit 2015 CCtec
- Raven
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- Therapie: OP: 1997 mit 13 Jahren Versteifung Th3 - L5 / Hessing-Klinik Augsburg; kaum Restgrade
Re: in zwei Wochen soll ich schon ins KKH
Hallo Mick,
Gegen die Kajaktour spräche z.B. schon mal, dass man in so einem Kajak niedrig sitzt, die ganze Zeit sitzt und nicht mal eben aufstehen und etwas herumlaufen kann...
Bei einem vor einiger Zeit unter Vereinskumpels geplanten Kart-Nachmittag habe ich von vornherein gleich abgesagt, weil es mir wegen dem niedrigen Sitzen zu unbequem erschien (wollte da, nachdem ich im Internet gesehen hatte, wie Karts aussehen, nicht "auf gut Glück" dafür bezahlen und zu ca. 80 Prozent feststellen, dass es nur Schmerzen verursacht).
Da ich nicht so der sportliche Typ bin - bewege mich durchaus gerne, aber eher sowas wie Wandern gehen, und nichts mit irgendwelchen Zwangshaltungen wie bei Kajaktouren, oder actionreiche Sachen - , und ich auch beruflich keine Kompromisse machen musste (den Beruf, mit dem ich gut zurecht komme, hätte ich auch ohne die Versteifung gewählt: Fachinformatikerin, bzw. dann noch drangehangenes Physikstudium mit danach wieder Tätigkeit rein am Computer), stört es es mich im Allgemeinen nicht.
Das Kart-Fahren hätte ich ohne Versteifung aber wohl ausprobiert.
Lästig wird's bei mir eben mal, wenn jemand spontan etwas Körperliches verlangt. Im Studium hatte ich auch Werkstattpraktika, diese unergonomische Arbeitsweise wie dieses halb drübergebeugte Stehen http://www.ruhr-uni-bochum.de/auszubild ... -klein.jpg http://www.fette.de/rd_fpn/job/Mechatroniker.jpg und am Boden hocken ohne Abstützen der Arme http://www.paul.eu/uploads/pics/mechatroniker.jpg wie dabei leider oft üblich, ging teils gar nicht bzw. führte zu Schmerzen und ich konnte dabei auch nicht so sauber arbeiten, weil sich alles verspannte; und lästig ist's auch wenn einem trotz Bürojob ein etwas körperlicherer Einsatz - Messestand mit aufbauen, Büro umräumen - erwartet und mir mitunter nicht geglaubt wird, oder ich natürlich auch nicht jedem Details "auf die Nase binden" will.
Im Werkstattpraktikum z.B. glaubte man mir teilweise nicht und es kamen trotz Erklärung meinerseits entsprechende Kommentare
Viele Grüße,
Raven
letzteres, oder auch vergleichbares, würde ich bestimmt nicht unternehmen.mick hat geschrieben:@ Raven:
Super, danke für den Erfahrungsbericht. Das sind jedenfalls schon mal sehr viel konkretere Infos... Klingt ja aber jetzt eher nicht so nach wilden Kayaktouren o.ä.
Gegen die Kajaktour spräche z.B. schon mal, dass man in so einem Kajak niedrig sitzt, die ganze Zeit sitzt und nicht mal eben aufstehen und etwas herumlaufen kann...
Bei einem vor einiger Zeit unter Vereinskumpels geplanten Kart-Nachmittag habe ich von vornherein gleich abgesagt, weil es mir wegen dem niedrigen Sitzen zu unbequem erschien (wollte da, nachdem ich im Internet gesehen hatte, wie Karts aussehen, nicht "auf gut Glück" dafür bezahlen und zu ca. 80 Prozent feststellen, dass es nur Schmerzen verursacht).
Da ich nicht so der sportliche Typ bin - bewege mich durchaus gerne, aber eher sowas wie Wandern gehen, und nichts mit irgendwelchen Zwangshaltungen wie bei Kajaktouren, oder actionreiche Sachen - , und ich auch beruflich keine Kompromisse machen musste (den Beruf, mit dem ich gut zurecht komme, hätte ich auch ohne die Versteifung gewählt: Fachinformatikerin, bzw. dann noch drangehangenes Physikstudium mit danach wieder Tätigkeit rein am Computer), stört es es mich im Allgemeinen nicht.
Das Kart-Fahren hätte ich ohne Versteifung aber wohl ausprobiert.
Lästig wird's bei mir eben mal, wenn jemand spontan etwas Körperliches verlangt. Im Studium hatte ich auch Werkstattpraktika, diese unergonomische Arbeitsweise wie dieses halb drübergebeugte Stehen http://www.ruhr-uni-bochum.de/auszubild ... -klein.jpg http://www.fette.de/rd_fpn/job/Mechatroniker.jpg und am Boden hocken ohne Abstützen der Arme http://www.paul.eu/uploads/pics/mechatroniker.jpg wie dabei leider oft üblich, ging teils gar nicht bzw. führte zu Schmerzen und ich konnte dabei auch nicht so sauber arbeiten, weil sich alles verspannte; und lästig ist's auch wenn einem trotz Bürojob ein etwas körperlicherer Einsatz - Messestand mit aufbauen, Büro umräumen - erwartet und mir mitunter nicht geglaubt wird, oder ich natürlich auch nicht jedem Details "auf die Nase binden" will.
Im Werkstattpraktikum z.B. glaubte man mir teilweise nicht und es kamen trotz Erklärung meinerseits entsprechende Kommentare
Viele Grüße,
Raven
Ich bin nicht auf die Welt gekommen, um so zu sein, wie andere mich haben wollen.
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