Hallo,da bin ich mal wieder !
Es stimmt ,das jeder Mensch für sich selbst verantwortlich ist und wenn ich mir so überlege, das du Larissa bereits nach einem halben Jahr Schmerzen,mit den Nerven quasi am Ende bist obwohl du jetzt eine Diagnose hast, kann ich deinen Ausführungen so leid mir das auch tut, nicht folgen.
Ich hatte 2003 nicht das Glück einen Arzt zu finden und mußte dasselbe durchmachen wie du,nur ein paar Jahre länger.Ich hab weiter gekämpft,damit mir endlich jemand glaubt und das hatt mir Dr.W. bestätigt und für mich war das eine Art Befreiung,denn nach so langer Zeit,von einem Arzt zum anderen,diversen Krankenhausaufhalten und Kuren,sämtlichen Schmerztherapien, nervlich total am Ende und voll aktiv im Berufsleben und jederzeit da für meine Familie,hab ich den Kampf nicht aufgegeben.
Ich hab jede Menge Geld in einen Osteophaten und Heilpraktiker ausgegeben,aber irgendwann sind die finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft.
Man muß nicht in die USA gehen um sich dort behandeln zu lassen.Es gibt auch in Deutschland gute Heilpraktiker die dir sicher helfen können,wenn du dir das leisten kannst.
Auf der anderen Seite frag ich mich,warum kommt ein junger Amerikaner nach Deutschland und nimm diese Strapazen auf sich,um sich hier behandeln zu lassen ????
Du sprichst immer von Neurologen.Hast du dir noch andere Meinungen von Neurochirurgen eingeholt !?
War ja am 30.6. in Zwickau zur Kontrolle und die Schmerzen im Bauch kommen von dem Shunt und dem damit verbundenen Schlauch, der sich noch nach einem gemütlichen Plätzchen umschaut, wo er dann verweilen kann.Bis zu 6 monate kann das dauern und wenn Schmerzen auftreten, muß ich mich hinlegen damit es besser wird.
Hab auch jetzt den Kurbericht bekommen und da wurde mir bestätigt,das ich nicht mehr in der Lage bin selbst leichteste Tätigkeiten auszuführen,was ich ja auch zu Hause bei alltäglichen Arbeiten merke.
Ich war bis 2003 bis auf kleine Wehwehchen, fit wie ein Turnschuh,konnte jeden Tag 6 km walken und 25km Radfahren.Das gleiche gilt für den Schweizer.Für ihn ist genauso eine Welt zusammengebrochen,weil er sich für seine Familie verantwortlich fühlt und jetzt auf seine Familie angewiesen ist.Es ist für jeden ein schwerer Schlag, nicht mehr das tun zu können was man will,aber man muß das beste draus machen und nie den Kopf in den Sand stecken.
Wir müssen kämpfen und jeder so wie es für ihn am besten ist.Und ich hab mich nun mal für eine Behandlung bei Dr.W. entschieden,weil er der einzige war,der die Lage erkannt hat und wie ich schon mehrmals erwähnt habe, es mich ohne ihn nicht mehr geben würde.
Er hat mir Mut gemacht und sein Kompedenz und Einfühlungsvermögen hat mir geholfen bis zum heutigen Tag nie aufzugeben.
Und ich kann nur eins sagen, das war gewiß nicht leicht.
Dieses Jahr ist Ostseeurlaub angesagt, aber zuvor gönne ich mir ein Konzert in Berlin bei Brithney Spears mit meiner Familie und ein 2. in Dresden bei Peter Fox mit einem guten Freund,der genauso leidet wie wir.
Das sind die kleinen Dinge die das Leben doch noch bissel lebenswert machen.
So heut hab ich mir etwas Luft gemacht und ich muß sagen,jetzt gehts mir richtig gut
Ich wünsche euch nur das beste und handelt bevor es wie bei mir,schon fast zu spät ist.
lg