Klaus hat geschrieben:Gut zu wissen, dass das auch bei den Patienten unterschiedlich empfunden wird.
Naja, grundsätzlich empfinden es ja alle Patienten unterschiedlich. Ich habe auch nicht-operierte Patienten kennengelernt, die mit Schroth nicht klar kamen oder sich die Situation eher verschlechtert hat (v.a. hochgradige Skoliosen). Es gibt eben keine Therapie, die für alle zu 100% zutrifft.
Aber bei Operierten fand ich es noch deutlicher, dass die Meinungen auseinander gehen. In Sobi waren bei mir in der Gruppe genau zwei Operierte, dem einen ging es besser, dem anderen eben nicht so gut.
In Salzungen war eine Operierte mit in der Gruppe (nicht alle sind da in der OP-Gruppe), da hab ich dann v.a. mitbekommen, dass Schroth nur sehr eingeschränkt in Frage kommt, z.B. keine Angurtübungen.
Kommt vielleicht auch auf die Versteifungsstrecke und OP-Methode an?!
Ambulante Schroth KG als Versuch ist eine Möglichkeit, nur bin ich mir nicht sicher, ob die Therapeuten bei Operierten überfordert sein könnten. Am besten wohl gezielt nachfragen.
Es geht ja jetzt aber nicht darum, die Methode Schroth korrekt zu erlernen, sondern erstmal darum, einen Einblick in die Methode zu bekommen, ob sie generell für Nina geeignet ist.
Ich habe z.b. sowohl in Sobi als auch in Salzungen jeweils eine Patientin kennengelernt, die die Reha abgebrochen haben (waren aber beide nicht operiert). Ich denke mal, das könnte dann vielleicht vorher vermieden werden, wenn gleich eine geignete(re) Klinik ausgesucht wird.
Man kann ja aber schon vorher bei der KG-Praxis nachfragen, ob und wieviele Operierte bereits behandelt wurden.
LG
Minimine