Kann Krafttraining schädlich sein?

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Stefan
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Kann Krafttraining schädlich sein?

Beitrag von Stefan »

Hallo,

ich bin 20 Jahre alt. Habe im BWS-Bereich 34 Grad Skoliose und bin bei Doc Hofmann in Behandlung. Korset klappte bei mir nichts und Doc Hofmann meinte normalerweise dürfte ich keine Probleme im Alter bekommen da ich auch eine sehr gute Rückenmuskulatur habe (Vorteil Mann ?? )

Aufjedenfall komme ich 1x im Jahr zu Doc Hofmann und beim letzten mal waren meine Werte eigentlich unverändert. Doc Hofmann meinte ich kann ruhig Krafttraining machen, natürlich auch für den Rücken.

Naja ich trainiere seit 2 Monaten wieder richtig intensiv. ( 3-4 mal die Woche) und achte dabei eigentlich schon auf den Rücken. Ich versuche auch meine Schulter beim sitzen im Büro immer hinten zu halten, wie es im Korsett auch der Fall wäre.

Allerdings habe ich in letzter Zeit etwas Schmerzen. WIrlich nicht viel, nur ein bisschen, aber normalerweise habe ich gar keine Schmerzen.

Daher jetzt die Frage ob Krafttraining meine Skoliose verschlechtern kann bzw. welche Übungen?

Wäre super wenn mir jemand weiterhelfen könnte!


Viele Grüße

Stefan
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Stefan hat geschrieben:Korset klappte bei mir nichts und Doc Hofmann meinte normalerweise dürfte ich keine Probleme im Alter bekommen da ich auch eine sehr gute Rückenmuskulatur habe (Vorteil Mann ?? ) .....Ich versuche auch meine Schulter beim sitzen im Büro immer hinten zu halten, wie es im Korsett auch der Fall wäre.
Trägst Du nun ein Korsett oder nicht?

Hast Du bereits eine Schroth REHA gemacht?

Gruss
Klaus
chaleo
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Beitrag von chaleo »

Zuerst mal meine klare Meinung, ein klares Ja, Krafttraing kann schädlich sein!

auf jeden Fall wenn man es übertreibt.

Die Frage die du dir ein bischen stellen solltest denke ich wäre,
ob du deine Körperhaltung so beibehalten willst wie sie momentan ist,
oder ob du sie ändern willst.
Wenn du sie ändern willst besteht sicher die Möglichkeit bestimmte Muskeln gezielt aufzutrainieren.
Welche Muskeln du da aber auftrainieren must um gewünschte Wirkungen zu erzielen ist sicherlich recht kompliziert und vermutlich kann dir das nur ein Spezialist sagen.
Nachdem was ich bisher hier gelesen habe scheint SCHROTH-KG das beste existierende Mittel zu sein um hier vorwärts zu kommen.
Vermutlich brauchst du da aber auch wieder einen guten Schroth-Therapeuten, da es da sicher auch große Unterschiede gibt....

Wenn du aber deine aktuelle Körperhaltung behalten willst denke ich ist leichtes Krafttraining, mit dem du alle Muskelgruppen gleichmäßig in Schuß hälts bzw. vielleicht noch ein bischen kräftigst sicherlich hilfreich.
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Stefan
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Beitrag von Stefan »

Hi,

also ich trage kein Korsett und eine Reha hat mir Doc Hofmann nicht angeboten. Er meinte es ist nicht soo schlimm und das Risiko dass es sich verschlechtert ist auch nicht hoch da ich ausgewachsen bin und eine gute Muskulatur habe.

Mein Training momentan ist schon recht intensiv, allerdings achte ich bei den Übungen sehr auf die korrekte Ausführung!

In einem halben Jahr werde ich dann meinen nächsten Termin bei Doc Hofmann haben zu Kontrolle. Allerdings habe ich Angst die Skoliose durch falsches Training zu verstärken.

Außerdem habe ich durch die Skoliose nicht mein volles Lungenvolumen was in meinem Alter normal wäre. Könnte hier eine Schroth Reha evtl weiterhelfen?

Stören tut mich an meinem Körperbau eigentlich nur das hervorstehende Schulterblatt und das Hohlkreuz. Kann man dagegen etwas machen?

Außerdem habe ich mir wie bereits erwähnt in letzter Zeit angewöhnt mit den Muskeln der Skoliose entgegenzuwirken. Also drücle ich praktisch durch Muskelkontration gegen den Skoliosebogen im BWS-Bereich.

Vielleicht kommen daher die Schmerzen?
Ist dieses muskuläre Entgegenwirken sinnlos oder gar schädlich?
Gast

Beitrag von Gast »

Hallo Stefan,
also meiner Meinung nach, sollte man, bevor man Krafttrainig macht unbedingt Schroth können. Dann kannst du schonmal vermeiden, in Haltungen zu kommen, die Krümmungsverstärkend wirken.
Allerdings habe ich in letzter Zeit etwas Schmerzen. WIrlich nicht viel, nur ein bisschen, aber normalerweise habe ich gar keine Schmerzen
Das muss ja nicht unbedingt heißen, dass die Schmerzen durch dein Krafttraining kommen.
Ich muss jetzt allerdings auch sagen, dass ich durch das Fitness-studio (mit Schroth-Kenntnissen) auch Schmerzen bekam, die eindeutig davon kamen.

Wenn man wirklich sehr sehr gut Schroth kann, dann kann man wohl auch Schroth bei diesem Training mit einfließen lassen. Bei mir klappt das nicht. Ich finde es außerordentlich schwierig, gleichzeitig auf die Übungsausführung und auf Schroth gleichzeitig zu achten.
Ist dieses muskuläre Entgegenwirken sinnlos oder gar schädlich?
Ob es jetzt komplett sinnlos ist kann ich dir nicht sagen. Aber ich denke halt, dass man mit Krafttraining ja symmetrisch trainiert, d.h. man ändert ja nichts am Muskelungleichgewicht, das bei Skoliose vorliegt. Ist jetzt aber nur so ein Gedankengang von mir. :gruebel:
Außerdem habe ich durch die Skoliose nicht mein volles Lungenvolumen was in meinem Alter normal wäre. Könnte hier eine Schroth Reha evtl weiterhelfen?
Ja, denke, es wurde sogar schonmal in einer Studie von Dr. Weiß nachgewiesen, dass langfristig das Lungenvolumen gestärkt wurde. Sprich doch einfach Dr. Hoffmann bei deinem nächsten Termin konkret auf eine Reha an.
Außerdem habe ich mir wie bereits erwähnt in letzter Zeit angewöhnt mit den Muskeln der Skoliose entgegenzuwirken. Also drücle ich praktisch durch Muskelkontration gegen den Skoliosebogen im BWS-Bereich.
In der Schroth-Sprache nennt man das Raffen. Während meiner Reha stellte jemand mal die Frage, ob das sinnvoll sei. Die Antwort war, Schroth funktioniert von unten nach oben, d.h. beginnt bei den Beckenkorrekturen. Eine einzige Korrektur von vielen Korrekturschritten durchzuführen sei deshalb nicht sinnvoll.

LG
Minimine
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benipat
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Beitrag von benipat »

Stefan hat geschrieben:Hi,


Außerdem habe ich durch die Skoliose nicht mein volles Lungenvolumen was in meinem Alter normal wäre. Könnte hier eine Schroth Reha evtl weiterhelfen?

Stören tut mich an meinem Körperbau eigentlich nur das hervorstehende Schulterblatt und das Hohlkreuz. Kann man dagegen etwas machen?
Ein definitives Ja - das Lungenvolumen kann nachweislich während der Reha verbessert werden. je nach Ausprägung der Skoliose sogar sehr deutlich. Gerade durch die gezielte Atmung werden die engen Stellen, die durch die Skoliose vorhanden sind weit geatmet und durch die entsprechenden Übungen die Tiefenmuskulatur so gestärkt, dass ein Teil dieser Aufatmung gehalten werden kann. Das Ergebnis sieht man während der Reha schon toll, da am Anfang und Ende der Lungenfunktionstest gemacht wird.
Auch der Rippenbuckel kann durch diese Übungen verkleinert werden, allerdings sieht man das nicht so schnell. Da ist schon eine Weiterführung der Therapie über lange Zeit nötig.

Ich würde auf jeden Fall Dr. Hoffmann mal ansprechen. Du lernst in der Reha auch viel über die Erkrankung und deinen Körper. Eine Erfahrung, die ich persönlich nicht missen möchte !

Grüßle

benipat
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Stefan
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Beitrag von Stefan »

benipat hat geschrieben:
Stefan hat geschrieben:Hi,


Außerdem habe ich durch die Skoliose nicht mein volles Lungenvolumen was in meinem Alter normal wäre. Könnte hier eine Schroth Reha evtl weiterhelfen?

Stören tut mich an meinem Körperbau eigentlich nur das hervorstehende Schulterblatt und das Hohlkreuz. Kann man dagegen etwas machen?
Ein definitives Ja - das Lungenvolumen kann nachweislich während der Reha verbessert werden. je nach Ausprägung der Skoliose sogar sehr deutlich. Gerade durch die gezielte Atmung werden die engen Stellen, die durch die Skoliose vorhanden sind weit geatmet und durch die entsprechenden Übungen die Tiefenmuskulatur so gestärkt, dass ein Teil dieser Aufatmung gehalten werden kann. Das Ergebnis sieht man während der Reha schon toll, da am Anfang und Ende der Lungenfunktionstest gemacht wird.
Auch der Rippenbuckel kann durch diese Übungen verkleinert werden, allerdings sieht man das nicht so schnell. Da ist schon eine Weiterführung der Therapie über lange Zeit nötig.

Ich würde auf jeden Fall Dr. Hoffmann mal ansprechen. Du lernst in der Reha auch viel über die Erkrankung und deinen Körper. Eine Erfahrung, die ich persönlich nicht missen möchte !

Grüßle

benipat
Das mit dem Lungenvolumen wäre mir schon wichtig da ich laut Arztbefund nur 79% Vitalkapazität des altersbezogenen Normalwerts habe und ich so immer wieder Probleme beim Sport habe... :-(

Meint ihr ich kann auch einen Brief oder Ähnliches an Dox Hofmann schreiben da ich nicht schon wieder die weite Strecke auf mich nehmen will um dann am Ende wohl eh nur ein "Nein" zur Kur gesagt zu bekommen.
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benipat
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Beitrag von benipat »

Hast du denn schon mal ein "Nein" bekommen ?

Ich würde vermutlich mal anrufen und fragen, ob er das unterstützen würde oder gleich bei der Krankenkasse den Antrag für die Reha holen und mit einem Begleitbrief an Dr. Hoffmann schicken. Du solltest halt schon ein paar Mal KG nach Schroth gehabt haben, damit er sich bei der Argumentation darauf berufen kann.

Einen Therapeuten in deiner Nähe findest du leicht, wenn du in Sobernheim anrufst. Die sind wirklich sehr nett und geben gleich Auskunft.

Du musst das mit der Reha ja jetzt nicht übers Knie brechen. Mir hat er den Vorschlag auch erst gemacht, als ich ein Rezept durch hatte - bei der nächsten Kontrolle halt.

Läuft dir ja nicht weg.

Grüßle

benipat
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Beitrag von chaleo »

Was mir zu schädlichem Krafttraining noch einfällt ist folgendes.
Ich vermute das viele Verletzungen auch mit Fehlhaltungen zusammenhängen,
soll heißen dass sicher viele "Unfallsituationen" (Sportunfälle) ohne eine Fehlhaltung nicht bzw. nicht zu so starken Verletzungen geführt hätten.

Wenn man ein Fehlhaltung hat gibt es immer Stellen im Körper die Haltungsbedingt mehr belastet werden als bei einer normalen Haltung.

Wenn du jetzt besonders muskulös bist kann es sein dass du sportlich riskantere Situationen eingehst und du dir deiner körperlichen Schwachstellen nicht mehr so bewußt bist. Das kann dann dein Verletzungsrisiko erhöhen.

Soll heißen, ich denke schon dass etwas mehr Muskeln eher ne gute Sache ist, da sie auch Gelenke usw. entlasten,
aber man sollte das Ganze eben mit Verstand angehen und nicht zu einseitig betrachten.
adele
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Beitrag von adele »

Hallo,
da gebe ich benipat recht, ich hatte auch bei meinem Rehaantritt ein Lungenvolumen von gerade mal 78,9% am Ende waren es 84,5% mein Rippenbuckel habe ich um 4Grad wieder verkleinern können.
:D
Viele Grüße
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo Steffan,

also bei 34 Grad Skoliose ist zumindest eine Schroth REHA dringend angesagt, warum Dr. Hoffmann die nicht empfohlen hat, ist mir ein Rätsel.
Stören tut mich an meinem Körperbau eigentlich nur das hervorstehende Schulterblatt und das Hohlkreuz
Du meinst doch hoffentlich nicht eine Hyper-Kyphose von 34 Grad, bei der auch meistens ein Hohlkreuz auftritt?!

Wenn nicht, wäre dringend zu klären, ob neben der 34 Grad Skoliose wegen des Hohlkreuzes auch eine Hyper-Kyphose vorliegt.

Gruss
Klaus
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

minimine hat geschrieben:Aber ich denke halt, dass man mit Krafttraining ja symmetrisch trainiert, d.h. man ändert ja nichts am Muskelungleichgewicht, das bei Skoliose vorliegt. Ist jetzt aber nur so ein Gedankengang von mir.
Wenn man in korrigierter Haltung und damit auch tatsächlich symmetrisch trainiert, wird das Muskelungleichgewicht irgendwann mal ausgeglichen sein!
Ich finde es außerordentlich schwierig, gleichzeitig auf die Übungsausführung und auf Schroth gleichzeitig zu achten
Genau das ist wahrscheinlich der Punkt, warum dieses Training in der Praxis bei Skoliose schwierig sein wird. Ich kenne das ja nur von meiner Kyphose, da hat man das besser im Griff, weil die korrigierte Haltung leichter ist.

Gruss
Klaus
Gast

Beitrag von Gast »

Hallo Klaus,
Wenn man in korrigierter Haltung und damit auch tatsächlich symmetrisch trainiert, wird das Muskelungleichgewicht irgendwann mal ausgeglichen sein!
Ich finde das aber doch sehr theoretisch. Bei den meisten Geräten ist es aber ja so, dass man während einem ganzen Satz die ganze Zeit unter "Spannung" ist, und das hieße ja, dass man die ganze Zeit über die Korrekturen halten muss, ohne sie zwischenzeitlich zu überprüfen (was auch wieder schwierig ist, weil idR keine Spiegel vorhanden sind).

Zudem gibt es Geräte, da kann man aufgrund der vorgegebenen Sitzposition gar keine Korrekturen einnehmen.

Also zumindest für mich persönlich habe ich festgestellt, ist Fitness-Training nicht optimal und da ich eher Schmerzen davon bekomme, als das es mir guttut verzichte ich darauf. Obwohl ich eigentlich immer gerne ins Studio gegangen bin und ich auch eine sehr gute Anleitung bekommen hatte. Ich werde mich auch nicht mehr auf einer zukünftigen Reha überreden lassen, Fitness-Training zu machen.

LG
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Beitrag von minimine »

Grrr, wurde schon wieder mal ausgeloggt.
Wollte aber eh noch was ergänzen. Ich hatte einmal eine Schroth-Stunde am Gerät bei der ambulanten Physiotherapie. Ich wurde wesentlich öfter korrigiert als bei den normalen Übungen.
Optimal wäre es also, wenn man genau das, so bei der Reha einüben könnte, aber das wäre dann wohl nur in Einzeltherapie möglich und somit kostentechnisch und vom personellen Aufwand zu hoch.

LG
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Beitrag von Klaus »

minimine hat geschrieben:Ich hatte einmal eine Schroth-Stunde am Gerät bei der ambulanten Physiotherapie. Ich wurde wesentlich öfter korrigiert als bei den normalen Übungen.
Wie schon gsagt, bei Skoliose sehr schwer oder wahrscheinlich gar nicht möglich.
Optimal wäre es also, wenn man genau das, so bei der Reha einüben könnte, aber das wäre dann wohl nur in Einzeltherapie möglich und somit kostentechnisch und vom personellen Aufwand zu hoch.
In Bad Salzungen ist das Gerätetraining wirklich nur ein zusätzliches Angebot, was ganz klar mehr Personaleinsatz bedeuten würde, wenn man Schroth und Gerätetraining optimal miteinander erfolgreich, oder auch nicht, verbinden würde.

Gruss
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Stefan
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Beitrag von Stefan »

Ich habe das Problem jetzt mal meiner Physiotherapeutin geschiltert, bei der ich eigentlich wegen eines Kreuzbandrisses bin :-D und sie sieht sich das mal an und sagt mir dann wies aussieht mit dem Krafttraining.

Gibt es denn Möglichkeiten außer Schroth das Lungenvolumen zu verbessern? Der Doc der bei mir den Test durchgeführt hat ( 79% vom Normwert) hat etwas von Atemgymnastik gesagt. Was haltet ihr davon?
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Beitrag von Stefan »

Klaus hat geschrieben:Hallo Steffan,

also bei 34 Grad Skoliose ist zumindest eine Schroth REHA dringend angesagt, warum Dr. Hoffmann die nicht empfohlen hat, ist mir ein Rätsel.
Stören tut mich an meinem Körperbau eigentlich nur das hervorstehende Schulterblatt und das Hohlkreuz
Du meinst doch hoffentlich nicht eine Hyper-Kyphose von 34 Grad, bei der auch meistens ein Hohlkreuz auftritt?!

Wenn nicht, wäre dringend zu klären, ob neben der 34 Grad Skoliose wegen des Hohlkreuzes auch eine Hyper-Kyphose vorliegt.

Gruss
Klaus
Ich habe 34 Grad Skoliose und keine Kyphose...das wäe ja bei den Untersuchungen die ich auch erst wieder bei Doc Hofmann hatte rausgekommen. Dazu habe ich halt noch ein Hohlkreuz. Ich weis nicht ob dies mit der Skoliose zusammenhängt. Dies stört mich eigentlich am meisten da die Körperhaltung dadurch nicht sehr toll ist.
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Beitrag von Klaus »

Also 34 Grad Skoliose und ein Hohlkreuz ohne Hyperkyphose, die ja eigentlich für den Ausgleich sorgt.

Das ist nach meiner Meinung schon eine ziemlich instabile Situation!

Du solltest wirklich aktiv eine Schroth REHA anstreben.

Gruss
Klaus
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Beitrag von Stefan »

Ich weis nicht ob ich eine Hyperkhphose habe weil ich nicht weis was das ist :-)

Allerdings habe ich eine sehr gute Rückenmuskulatur!
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Beitrag von Klaus »

Stefan hat geschrieben:Ich habe 34 Grad Skoliose und keine Kyphose...das wäe ja bei den Untersuchungen die ich auch erst wieder bei Doc Hofmann hatte rausgekommen.......Ich weis nicht ob ich eine Hyperkhphose habe weil ich nicht weis was das ist
Im BWS Bereich befindet sich eine normale Kyphose von ca.30 Grad.
Wenn die sich verstärkt, spricht man von einer Hyper-Kyphose, auch Rundrücken genannt.
Hier im Forum wird aber im Umgangston meistens von Kyphose gesprochen, wenn man die Hyper-Kyphose meint.

Gruss
Klaus
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