Erwachsene Korsettträgerin

Alles zur Korsett-Therapie für Jugendliche und Erwachsene bei Skoliose, Morbus Scheuermann, Kyphose ...
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

J-Maria hat geschrieben:....bei den Orthopäden, die in der Sammlung Berlin/Brandenb. aufgeführt sind, war das schon immer so.
Hallo J-Maria,

Also ich hatte im Herbst 2005 ein längeres Telefongespräch mit Klaus Nahr.
Dabei ging es natürlich auch um das Erwachsenen-Korsett und die Orthopäden, die eine solche Verordnung auch tatsächlich verschreiben.
Es gab bis zu diesem Zeitpunkt dazu nur ganz wenige Aussagen hier im Forum und die waren ziemlich negativ. Klaus Nahr hat diese Schwierigkeiten bestätigt und auf Frau Dr. Laukens verwiesen, die auf seine Erfahrungen vertraut und deswegen offenbar problemlos Verordnungen verschreibt.

Mein Ansatz für Hannover
ist natürlich ein verlässliches Procedere, wenn jemand nach Berlin reist. Es sollte schon an einem Tag möglich sein, die orthopädische Verordnung mit dem ersten OT Termin zu kombinieren.
Berliner können natürlich alle 4 Orthopäden erst mal durchprobieren. :)

Prima wäre natürlich, wenn OT und Orthopäde nahe beieinander liegen.

Dazu muss ich nochmal sagen, dass es hier in Hannover keine Möglichkeit der Verschreibung gibt und das trifft leider für die meisten Regionen Deutschlands zu!!

Gruss
Klaus
Jahrgang 1955
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Beitrag von Jahrgang 1955 »

Hallo

es ist sicherlich individuell, ob und wann welche Therapie angewandt werden sollte. Ich bin kein Fachmann und wollte lediglich meinen Fall schildern. Meine Skoliose wurde ja nicht erst mit 50 Jahren diagnostiziert, sondern mit 18 Jahren und schon damals mit der Aussage: „Man kann nichts machen, machen Sie Krankengymnastik, schwimmen Sie, nehmen Sie nicht zu“.
Ich habe alles beachtet, schwimme seit 25 Jahren regelmäßig (kraulen).

Ich ging regelmäßig etwa alle 5 Jahre zu Orthopäden, damit ich mir später nicht vorwerfe, „hätte ich …“. Kein Arzt hat mir je irgendeine Therapie empfohlen; da ich keine Beschwerden hatte, ließ ich es auch dabei. Erst ab ca. 45 Jahren merkte ich allmählich, dass ich im Rumpfbereich zunehme. Es ist für meine Körperform nicht typisch; aber es könnte ja Hormonumstellung sein usw. Ich arbeitete inzwischen an einem Laptop bis zu 8-10 Stunden täglich, mit niedrigem und kleinerem Monitor als an sonst üblichen Arbeitsplatz PC“s. So vergingen einige Jahre, wobei ich dann auch allmählich beim Laufen Kreuzschmerzen hatte, bis letztlich eine halbe Stunde reichte, dass ich mich hinlegen musste.

Also: ich habe selbst beobachtet und nicht die Ärzte und habe selbst „diagnostiziert“: die Krümmung muss zugenommen haben, wodurch sich die Rumpfverkürzung erklären ließe.
Ich habe sofort auch einen großen Bildschirm besorgt, Höhe angepasst. Ich sitze am Schreibtisch auf einem Ball (ich bin allerdings eine kleine Person; daher passt es mit üblichen Bällen), habe ein Streckgerät gekauft, hänge zwischendurch kopfüber einige Zeit, ich empfinde das sehr angenehm+das Korsett+ Schwimmen und Gymnastik.

Die Ärzte einschl. des Behringkrankenhauses (Skoliose-Sprechstunde) meinten, eine Besserung könne sich nicht einstellen und weigerten sich, ein Korsett zu verschreiben.

Ich weiß nicht, ob Herr Dr. Hoffmann ein Skoliose-Spezialist ist. Er hat auf jeden Fall aufmerksam zugehört, fand auch eine Operation nicht angebracht und beurteilte die Beweglichkeit der Wirbelsäule und schickte mich zu Herrn Nahr. Ich empfand auch als Hölle, als ich das Korsett zum ersten Mal anhatte und hatte danach einige Monate -insb. wenn neue „Polsterungen hinzukamen“- ähnliche Beschwerden, die ihr alle hier beschreibt. Ganz wichtig ist die persönliche Einstellung: ich sehe das Korsett nicht wie ein Monster, das mir wehtut, sondern wie ein Freund, der auch streng ist, wenn es darum geht, ein Ziel zu erreichen. Ich vertraue auch Herrn Nahr sehr.

Ja das ist die längere Version von mir für eure Fragen.

Gruß
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Jahrgang 1955 hat geschrieben:Die Ärzte einschl. des Behringkrankenhauses (Skoliose-Sprechstunde) meinten, eine Besserung könne sich nicht einstellen und weigerten sich, ein Korsett zu verschreiben.
Ja, das ist schon seltsam, wenn Klaus Nahr Erwachsene versorgt, aber die Ärzte in der selben Klinik das offenbar nicht ernst nehmen.
Ich weiß nicht, ob Herr Dr. Hoffmann ein Skoliose-Spezialist ist.
Aber natürlich!!!

Gruss
Klaus
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J-Maria
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Beitrag von J-Maria »

Klaus hat geschrieben: Ja, das ist schon seltsam, wenn Klaus Nahr Erwachsene versorgt, aber die Ärzte in der selben Klinik das offenbar nicht ernst nehmen.
Gibt’s das, dass in einer Klinik o. Krankenhaus gesamtes med. Personal einheitlich eine Linie vertrit? ;)
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

J-Maria hat geschrieben:Gibt’s das, dass in einer Klinik o. Krankenhaus gesamtes med. Personal einheitlich eine Linie vertrit?
Natürlich nicht, aber ich denke, es ist schon etwas besonderes, wenn kein Arzt in der Klinik die Arbeit eines in derselben Klinik arbeitenden OT's für eine bestimmte Gruppe unterstützt.

Es ist doch eigentlich Irrsinn, wenn jemand aus Berlin extra nach Stuttgart fährt, um dann wieder an Klaus Nahr verwiesen zu werden.
Noch schlimmer für Erwachsene, die nicht informiert sind und glauben, in einer Skoliose-Sprechstunde kompetent beraten zu werden.
Leider trifft das ja für die meisten Sprechstunden in Deutschland zu.

Gruss
Klaus
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Beitrag von Toni »

J-Maria hat geschrieben:
Klaus hat geschrieben: Ja, das ist schon seltsam, wenn Klaus Nahr Erwachsene versorgt, aber die Ärzte in der selben Klinik das offenbar nicht ernst nehmen.
Gibt’s das, dass in einer Klinik o. Krankenhaus gesamtes med. Personal einheitlich eine Linie vertrit? ;)
Aber klar doch!
Die Hierarchie in Kliniken ist so, daß die Meinung des Chefarztes oberstes Gebot ist und alle untergeordneten Ärzte sich danach zu richten haben, egal was sie selbst meinen oder denken! (Das ist sogar absolut sinnvoll so, sonst würde keine Klinik funktionieren und das Chaos wäre der Sieger!)
Die hierarchische Struktur von Befehl und Gehorsam ist in ihrer Absolutheit, wenn überhaupt, nur mit militärischen Befehlskettenstrukturen vergleichbar.

§ 1: Der Chefarzt hat IMMER Recht.

§ 2: Hat der Chefarzt mal unrecht, tritt automatisch § 1 in Kraft.

§ 3: Ist der Chefarzt nicht da oder hat Keine Anweisungen gegeben, gilt ersatzweise nur das, was in den Lehrbüchern steht, egal wie alt sie sind oder wer von wem immer wieder den selben Schmarrn abgeschrieben hat.


Wenn also der Chefarzt der Meinung ist, daß z.B. Korsetts bei Erwachsenen grundsätzlich nix bringen oder daß mit 16 generell abgeschult wird, dann haben sich ALLE Ärzte diese Meinung zu Eigen zu machen und danach zu handeln, insbesondere wenn es auch in den Lehrbüchern seit Jahrzehnten so steht.

Da hilft auch keine Patientenerfahrung (sind sowieso alles unwissende Laien) oder die Erfahrung von Orthopädietechnikern (das sind in der ärztl. Hierarchie untergeordnete Hilfshandwerker). Es tritt immer wieder § 1 in Kraft und der "Fisch fault (wie Überall) immer vom Kopf her!"

Ich glaube wir müssen ab sofort die Beiden Dr. Hoffmann´s durch anfügen des Wirkungsortes voneinander unterscheidbar machen.

Dr. Dieter Hoffmann/Leonberg
und
Dr. Wolfgang Hoffmann/Zehlendorf

Es wäre sehr interessant zu erfahren ob Dr. Hoffmann/Zehlendorf Ganz-WS-Röntgen macht oder kann, ob er 3-D Vermessung hat und ob er Röbis nach Cobb und Raimondi/ Nash &Moe ausmisst oder ausmessen kann. Das wären dann eindeutige Indikatoren für einen sehr empfehlenswerten WS-Fachorthopäden.
Eigentlich müsste JEDER niedergelassene Orthopäde schon von der Ausbildung her ein Wirbelsäulenfachmann sein, die praktische Erfahrung bestätigt aber leider in 95% der Fälle das Gegenteil.

Gruß Toni
Zuletzt geändert von Toni am Mi, 29.03.2006 - 13:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von Jahrgang 1955 »

Hallo Klaus,

ich war ein Mal bei einem Arzt in der Skoliose-Sprechstunde. Ich weiß nicht, was andere Ärzte des Behring-Krankenhauses gesagt hätten, ich bin nicht systematisch vorgegangen. Aber es sieht so aus, daß im Süden der Republik sogar gefragt wird, ob man (Erwachsener) ein Korsett tragen will. Ich musste dafür kämpfen. Dank sei Herrn Nahr und Dr. Hoffmann.

Meine Meinung ist, je länger man eine krumme Haltung mit sich schleppt, um so mehr muss -rein physikalisch, Gravitation/Vektorenrechnung- die Wirbelsäule beansprucht werden und eine Verschlechterung zur Folge haben. Ich wünschte, ich wüßte früher von dem Korsett.

Ich denke, wir/Ihr solltet auch bisschen Lobby machen bei den Orthopäden. Es reicht nicht, dass wir uns gegenseitig den Rücken stärken, was sehr schön ist, -vielen Dank allen, die in diesem Forum lesen und antworten, und anderen Mut machen-; aber viel wichtiger ist ein Umdenken bei den Ärzten und dass sie=Ärzte Bescheid wissen, welche Ergebnisse erreicht werden.

Ich denke z.B mit einem Rundschreiben alle Ortopäden zu benachrichtigen, bei denen ich selbst war. Aber es soll natürlich mehr gemacht werden

Gruß
magda
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Beitrag von magda »

Hallo,

ich bin 20, habe aber eine Frage zu dem Thema!
Wieso trägt man Als Erwachsene ein Korsett? Als oich hatte eine Chenau-Korsett (hoffe man schreibt das so) von 14 Jahren bis ungefähr 16 und trug es so um die 12 Stunden täglich. Nach den zwei Jarhen hieß es ein Korsett nachdem das Wachstum abeschlossen ist, wäre nciht mehr sinnvoll? Ich weiß meine Krümmungs Grade nicht genau da ich schon lange nicht mehr beim Röntgen war. Aber im Brustwirbelbereich sind es so um die 45 und im Lendenwirbelbereich so um die 26. Ich habe auch eine leichte Rotation die man optisch ein wenig sieht. Nun bin ich auf der Suche nach einer guten Behandlungsmöglichkeit und wäre sehr dankbar darüber wenn mir jemand vielleicht einen Link zu diesem Thema empfehlen könnte. Ob ich mir dieses Prozedur noch mal antun möchte weiß ich nämlich nicht. Bin sehr glücklich ohne Korsett. Aber da ich sehr große Beschwerden habe würde ich es mir vielleicht noch mal überlegen!

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar!

Mfg
magda
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Beitrag von Jahrgang 1955 »

Hallo Magda

es stimmt nicht, dass generell nach der Pubertät keine Änderung mehr erzielt werden könne und daher ein Korsett überflüssig sei.

Ich trage mit meinen 50 Jahren ein Korsett und es wirkt. Warum ich so spät noch ein Korsett trage: weil mir jahrelang auch dieses Märchen erzählt wurde.

Aber diesmal, weil auch die Schmerzen immer mehr zunahmen, habe ich so lange versucht, bis es jetzt mit dem Korsett geklappt hat.

Lass dich nicht abwimmeln, es ist dein Körper und du musst letzendlich die Konsequenzen tragen und nicht die Ärzte. Erfahrene Forumsmitglieder werden dir sicherlich links nennen. Ich kann in Berlin Herrn Nahr im Behring Krankenhaus empfehlen.

Viel Erfolg
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Jahrgang 1955 hat geschrieben:Ich denke, wir/Ihr solltet auch bisschen Lobby machen bei den Orthopäden. .......Ich denke z.B mit einem Rundschreiben alle Ortopäden zu benachrichtigen, bei denen ich selbst war.
Wenn man schon so einen langen Weg hinter sich hat, dann weiss man, wie oft man mit so einer Aktion gegen die Wand laufen würde.
Deshalb bevorzuge ich einen anderen Weg, nämlich die Hilfestellung, wie man die falschen Behandlungswege konkret verhindern kann. Allein das kostet schon sehr viel Zeit, hier im Forum die praktischen Wege im Detail aufzuzeigen und auch manchmal sehr hartnäckig davon zu überzeugen, dass es an der Zeit ist, andere Wege zu gehen.
Die Rubrik Gesucht/Gefunden gibt es gerade mal ein gutes Jahr.

Man sollte die Macht von informierten mündigen Patienten nicht unterschätzen, je mehr wir werden, desto mehr wird man das auch in den Arztpraxen merken.

Gruss
Klaus
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J-Maria
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Beitrag von J-Maria »

Toni hat geschrieben:
J-Maria hat geschrieben:
Klaus hat geschrieben: Ja, das ist schon seltsam, wenn Klaus Nahr Erwachsene versorgt, aber die Ärzte in der selben Klinik das offenbar nicht ernst nehmen.
Gibt’s das, dass in einer Klinik o. Krankenhaus gesamtes med. Personal einheitlich eine Linie vertrit? ;)
Aber klar doch!
Die Hierarchie in Kliniken ist so, daß die Meinung des Chefarztes oberstes Gebot ist und alle untergeordneten Ärzte sich danach zu richten haben, egal was sie selbst meinen oder denken! (Das ist sogar absolut sinnvoll so, sonst würde keine Klinik funktionieren und das Chaos wäre der Sieger!)
Die hierarchische Struktur von Befehl und Gehorsam ist in ihrer Absolutheit, wenn überhaupt, nur mit militärischen Befehlskettenstrukturen vergleichbar.

§ 1: Der Chefarzt hat IMMER Recht.
Natürlich hast du damit Recht, Hierarchie von oben nach unten, usw. ...
Ich habe es ja nicht die offizielle Linie gemeint, hätte mich hier besser ausdrucken sollen, dachte mein Smylie mach es deutlich was ich meine.
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Beitrag von J-Maria »

Klaus hat geschrieben:
J-Maria hat geschrieben:....bei den Orthopäden, die in der Sammlung Berlin/Brandenb. aufgeführt sind, war das schon immer so.
Hallo J-Maria,

Also ich hatte im Herbst 2005 ein längeres Telefongespräch mit Klaus Nahr.
Dabei ging es natürlich auch um das Erwachsenen-Korsett und die Orthopäden, die eine solche Verordnung auch tatsächlich verschreiben.
Es gab bis zu diesem Zeitpunkt dazu nur ganz wenige Aussagen hier im Forum und die waren ziemlich negativ. Klaus Nahr hat diese Schwierigkeiten bestätigt und auf Frau Dr. Laukens verwiesen, die auf seine Erfahrungen vertraut und deswegen offenbar problemlos Verordnungen verschreibt.
Klaus,
dass es Probleme gibt, das habe ich nicht geleugnet, habe auch nicht gemeint, dass alle Orthopäden in Berlin auch ein Korsett verschreiben. Ich habe auf unsere Sammlung Berlin/Brandenburg verwiesen, was sich mit dem von dir genannten Namen deckt. Ich verstehe nicht ganz, was du meinst. Ich glaube, wir reden hierzu an einander vorbei.
Jetzt habe ich dort Dr. Hoffmann auch eingetragen.
Auch vorher musste aber kein Berliner, der eine Korsettbehandlung bedarf sich kein Rezept in Stuttgart abholen.

Deshalb hast du damit Recht:
Klaus hat geschrieben: Es ist doch eigentlich Irrsinn, wenn jemand aus Berlin extra nach Stuttgart fährt, um dann wieder an Klaus Nahr verwiesen zu werden.
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