SMT - Sanfte Manuelle Therapie

Ärzte, Therapieformen, Physiotherapeuten, ...
Antworten
Sandy
treues Mitglied
treues Mitglied
Beiträge: 349
Registriert: Mi, 27.07.2005 - 10:44
Wohnort: Baden-Württemberg

SMT - Sanfte Manuelle Therapie

Beitrag von Sandy »

Hat jemand Erfahrung mit SMT bei Skoliose (siehe www.smt-dorn.de)? Es werden enorme Erfolge bezüglich einer Aufrichtung der Krümmungswinkel angepriesen - auch noch im Erwachsenenalter - schulmedizinische Methoden wie eine Korsettversorgung jedoch grundsätzlich abgelehnt. Mir kommt das Ganze sehr merkwürdig vor, zumal ich weder in diesem Forum noch sonstwo (Bad Sobernheim, Dr. Hoffmann, Physiotherapeutin) etwas darüber gehört/gelesen habe. Trotzdem ist die Verlockung sehr groß, möglicherweise ohne große Anstrengungen (also weiterhin ständig Schroth-Gymnastik und neues Korsett) eine Krümmungsaufrichtung zu erzielen, schmerzfrei zu werden und der OP zu entgehen.
Danke im Voraus für Eure Erfahrungsberichte, Einschätzungen oder Ähnliches!
Eva
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 221
Registriert: Do, 29.04.2004 - 15:40
Wohnort: Lippstadt

Beitrag von Eva »

Wenn Du mehr über Dorn wissen möchtest, lies das mal:

http://www.mtk-physio.de/Info-Box/Dorn- ... rapie.html

Gruß Evi
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15278
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Beitrag von Klaus »

Hallo Sandy,
Sandy hat geschrieben:Trotzdem ist die Verlockung sehr groß, möglicherweise ohne große Anstrengungen (also weiterhin ständig Schroth-Gymnastik und neues Korsett) eine Krümmungsaufrichtung zu erzielen, schmerzfrei zu werden und der OP zu entgehen.
Auch hier im Forum ist schon viel über Dorn und andere angebliche Alternativen diskutiert worden.
Ich denke, die grosse Mehrheit ist sich einig, dass man das durchaus probieren kann, wenn man es sich finanziell leisten kann.

Aber:
Immer nur im Zusammenhang mit "weiterhin ständig Schroth-Gymnastik und neues Korsett"!


Sorry.

Gruss
Klaus
Sandy
treues Mitglied
treues Mitglied
Beiträge: 349
Registriert: Mi, 27.07.2005 - 10:44
Wohnort: Baden-Württemberg

Beitrag von Sandy »

Danke für Eure Antworten!

Der Dorn-Bericht von Evis Link hört sich ja nicht so gut an... Allerdings handelt es sich bei der SMT nach Dr. Graulich um eine Weiterentwicklung der Dorn-Therapie in die auch Osteopathie und Chinesische Medizin einfließen. Ich habe auch schon hier im Forum nach diesem Dr. Graulich aus dem Allgäu gesucht und nur eine Nachricht gefunden, in der nach Erfahrungen mit ihm gefragt wurde - jedoch ohne Antwort. Wenn er angeblich so tolle Erfolge bei Skoliosen erzielt müßte doch eigentlich schon mal jemand aus dem Forum etwas Positives über ihn gehört haben.

Ich hatte geplant diese Therapie einfach mal auszuprobieren, da es (angeblich) keine Nebenwirkungen gibt, nebenher jedoch meine Schroth-Gymnastik weiterzumachen und mir als Erwachsene (25 Jahre) mein erstes Rahmouni-Korsett machen zu lassen, um aus der OP-Indikation herauszukommen (man darf ja mal träumen...). Jetzt sagte man mir jedoch beim Termin ausmachen, ich solle den Termin zum Gipsen unbedingt absagen. Die Schulmediziner hätten eben nicht immer recht, ein Korsett würde alles nur noch schlimmer machen. Es läge ja alles nur an der Beinlängendifferenz usw. Mit der SMT könne ich bereits nach der ersten Sitzung deutlich gerader sein und nach einem halben Jahr dann ganz aufrecht (was auch immer das heißen mag). Ich dürfe jedoch nebenher kein Korsett tragen und wie ich es verstanden habe, auch keine andere KG. Jetzt bin ich ganz schön in der Zwickmühle :(
Als Erwachsene wäre es bestimmt nicht schlimm, das mit dem Korsett noch etwas zu verschieben. Aber Dr. Hoffmann wird mich bestimmt für komplett verrückt halten, wo ich doch letzte Woche noch um ein Korsett (als meine letzte Hoffnung) gebeten habe. Da konnte ich ja nicht ahnen, dass es jemanden gibt, der angeblich auch fortgeschrittene Skoliosen ohne Korsett und OP verbessern kann!
Wißt Ihr denn, ob man Osteopathie mit Schroth und Korsett kombinieren kann? Hier wird zwar keine Krümmungsverbesserung versprochen, aber immerhin eine Schmerzlinderung und ich hatte eh vor das mal wegen meinem Schwindel auszuprobieren.

Viele Grüße,
Sandy
Benutzeravatar
Toni
Profi
Profi
Beiträge: 4388
Registriert: Sa, 20.04.2002 - 19:07
Geschlecht: männlich
Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
M. Baastrup
Therapie: 1 Boston B.O.B.
1 Milwaukee
2 Rahmouni´s
1 TüKO
Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen!
Wohnort: Allgäu

Beitrag von Toni »

Au weia, Sandy, da bist Du aber fast einem Scharlatan aufgesessen!
Frau Lehnert-Schroth hat sich mal von Herrn Dorn die Dorn-Methode beibringen lassen. Sie hat auch Herrn Dorn eingeladen, seine Methode in Bad Sobernheim anzuwenden. Das ist schon viele Jahre her.
Zuerst glaubte Herr Dorn erkönne Skoliosen begradigen und hat es nach kurzer Zeit frustriert aufgegeben an idiophatischen Skoliosen herumzudrücken.
Die Dorn-Breuss-Methode ist ganz wunderbar, wenn einseitige Muskelverspannungen vorliegen die einen in die Krümmung ziehen. Selbst Blockaden unterschiedlicher Schwere kann Dorn lösen.
Aber DORN kann weder eine Beinlängendiff. noch eine struturelle Beckenverwringung einer "echten" idiophatischen Skoliose beseitigen! Das musste damals Herr Dorn zähneknirschend zugeben. Trotzdem behaupten siene "Adepten" und Jünger immer wieder aufs neue, sie könnten Skoliosen heilen!
Ich hab bei Rahmouni einen Jungen und seine Mutter kennengelernt. Er war mit Unterstützung des vorherigen Arztes fast ein Jahr bei der angeblich "BESTEN" Osteophatin Baden-Württembergs in Behandlung. 2 Sitzungen pro Woche. Die Eltern hatten dafür ein kleines Vermögen bezahlt. Ergebnis beim Röntgen nach einem Jahr: 40° Verschlechterung! Obwohl die Osteophatin ständig gesagt hat: "Sieht gut aus, sieht sehr gut aus!"

Du musst entscheiden wem Du vertraust.
Aber ich halte solche Aussagen wie :
Ich dürfe jedoch nebenher kein Korsett tragen und wie ich es verstanden habe, auch keine andere KG.
von jemand der vermutlich nicht mal weiß, was SCHROTH ist für Quacksalberei und Scharlatanie!

Ich wurde von meiner früheren Physio in Zeiten schlimmster Scheuermann-Schmerzen auch wöchentlich "gedornt", es hat gut getan, aber nachhaltig gebracht hat es gar nix!
Leider.
Gruß Toni
Zuletzt geändert von Toni am Do, 28.07.2005 - 09:37, insgesamt 1-mal geändert.
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
BernieH

SMT bei Skoliose

Beitrag von BernieH »

Hallo,

auch ich habe über Die SMT-Methode von Dr. Graulich schon gehört bzw. gelesen. Der Beitrag von Tony geht jedoch auf die Dorn- Methode ein. Seine Ausführungen hierzu habe ich auch schon von anderer Seite gehört.

Inwieweit die Methode von Dr. Graulich hiermit vergleichbar ist, kann ich leider nicht beurteilen. Nach seinen eigenen Darstellungen im Internet hat Dr. Graulich auf der Grundlage von osteopathischen Grundgedanken die Dorn-Ansätze einfließen lassen und hieraus eine eigen Methode entwickelt. Ob dies erfolgreich - speziell bei Skoliosen - ist oder nicht, darüber kann man sicherlich vortrefflich diskutieren. letztendlich könnte man meines Erachtens jedoch Sandy am besten in ihrer Entscheidung unterstützen, wenn jemand konkrete Erfahrungen als PATIENT mit Dr. Graulich gemacht hat. Sollte jemand Kenntnisse von einem Dr. Graulich-Patienten haben bzw. sogar selber einer sein, wäre sein Beitrag zu diesem Thema bestimmt besonders hilfreich und sollte sich in diesem Forum bitte hierzu äußern.

Auch konkrete Erfahrungen von Skoliosepatienten mit guten Osteopathen wären sichlich hilfreich.

Viele Grüße

BernieH
Sandy
treues Mitglied
treues Mitglied
Beiträge: 349
Registriert: Mi, 27.07.2005 - 10:44
Wohnort: Baden-Württemberg

Beitrag von Sandy »

Anscheinend ist der Dr. Graulich ja wirklich noch ein ziemlich unbeschriebenes Blatt was die Skoliose-Therapie angeht. Und du, Toni, hast auch noch nichts von ihm gehört, schließlich kommst du aus dem Allgäu?

Habe auch die Cantienica-Beitrage interessiert mitverfolgt, stehe dem aber auch skeptisch gegenüber.

Mit den einseitigen Muskelverspannungen, das kommt mir sehr bekannt vor. Können die einen tatsächlich noch in die Skoliose reinziehen? Sind die denn bei Skoliosen nicht "normal"? Dann sollte ich wohl schleunigst was dagegen unternehmen. Kennt jemand einen Skoliose-erfahrenen (!) Osteopathen oder auch Dorn-Breuss-Therapeuten in Baden-Württemberg?
Vielleicht probiere ich lieber einen Therapieversuch mit jemandem, der die schulmedizinischen Methoden nicht ganz so krass ablehnt!

Liebe Grüße
von
Sandy
pointtom

Beitrag von pointtom »

Hallo,

habe gerade diesen schon älteren thread entdeckt, aber da ich und meine Frau (sie ist Internistin, und wir sind beide in den 50ern) gerade bei Dr. Graulich zur Behandlung waren, u.a. auch wg. Skoliose, schreibe ich schnell ein paar Zeilen für Interessierte.

Ich kann nur allen, die unter Schmerzen/Schädigungen des Bewegungsapparates (aber auch anderen - nur würde die Erkärung dafür jetzt zu weit führen) wirklich von Herzen empfehlen, sich erstens über den methodischen Ansatz seiner SMT zu informieren, siehe seine website www.smt-med.de, und sich besser noch mindestens seine Schrift für Laien oder die zwei Lehrbücher zu kaufen, und dann, wenn überzeugt, einen Termin zu machen.

Es ist soviel Unsinn über die angebliche Gefährlichkeit und Unwissenschaftlichkeit der Dorn-Methode (worauf auch Graulichs Ansatz fußt) im Internet geschrieben worden, daß ich nur noch darauf hinweisen möchte, daß hier oftmals massive finanzielle Interessen eines wegen mündigerer Patienten in Bedrängnis geratenen Berufsstandes der Orthopäden und anderer "Fachärzte" die Feder führten.

Ein Beispiel: Die oft als Beleg für angebliche Anatomie-Unkenntnis der Dorn-Leute angeführte Kritik an mehreren Zentimeter großen Hüftgelenkssubluxationen ist ein Mißverständnis. Es geht hierbei nicht um eine auf einmal vorliegende Distanz, sondern um die Summe mehrerer aufeinanderfolgender Repositionierungen, also z.B. rechts 1 cm, links 2 cm, rechts jetzt 1,5 cm, links jetzt 3 cm, usw.


Die Methode SMT. das kann ich für mich und meine Frau sagen:

1) hilft bei einer Vielzahl von Erkrankungen (und das hat nichts mit einem "Allheilmittel" zu tun, sondern damit, daß die physischen Voraussetzungen für Selbstheilung wiedergeschaffen werden)
2) beugt vor
3) verletzt, unter Beachtung weniger Punkte, niemanden
4) ist aus der Volksmedizin entsprungen, kann (und muss) nach 1, 2 Behandlungen selbst oder mit Partnerhilfe weitergeführt werden,
5) und ist danach kostenlos - und nichts hasst der etablierte Medizinbetrieb mehr als die Vorstellung von Patienten, die autonom ihr Leiden kurieren, ohne immer wieder zum teuren Spezialisten gehen zu müssen.

Nachteil:
Man kann nicht weiter faul auf der Haut liegen und den tollen Fachärzten vertrauen, sondern muss sein Schicksal endlich entschlossen selbst in die Hand nehmen, und LERNEN und UMDENKEN. Und man muss als Kassenpatient die ersten Behandlungen selbst zahlen.

Informiert Euch und entscheidet selbst. Hätte ich vor Jahren auf die mich beratenden Ärzte gehört, hätte ich inzwischen mehrfache Knie- und Hüft-Arthroskopien und einen Dauerkonsum von nierenchädigenden Antirheumatika hinter mir - ohne jemals wirklich an den Ursachen etwas geändert zu haben.


Gute Gesundheit, und freundliche Grüße

pointtom
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15278
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Beitrag von Klaus »

Hallo pointtom,

abgesehen davon, dass der LINK nicht funktioniert, geht es in diesem Forum um Skoliose/Kyphose.

Und genau zu diesem Thema sind wir selbstverständlich offen für alle Erfahrungsberichte, die sich auch mit anderen Methoden beschäftigt.

Zum Thema Dorn gibt es hier jede Menge Posts.
Mein Fazit ist, dass diese Methode bestenfalls als sekundäre Maßnahme probiert werden kann. Es ist mir auch kein Erfahrungsbericht bekannt, der von einer konkreten Verbesserung der Situation gesprochen hat.
Genau das ist bei vielen "alternativen" Methoden besonders auffallend, dass immer nur von Verbesserung gesprochen wird, aber fast nie von der konkreten Ausgangslage und dem erreichten Ist-Zustand.

Jemand, der per Definition einen reinen Haltungschaden hat, kann durch viele Maßnahmen "begradigt" werden. Dazu reicht auch schon ein forciertes positives Denken als suggestive Kraft.

Du müsstest schon mal genauer posten, was für eine Skoliose Du hattest, wieviel Grad, welche Schmerzen welche Probleme usw. und was sich jetzt durch die Behandlung verändert hat. Sieht man das auf dem Kontroll-Röntgenbild oder zumindest an einer veränderten Haltung?

Gruss
Klaus
pointtom

Beitrag von pointtom »

Hallo Klaus,

sorry, der link war wohl veraltet, der hier:

http://www.smt-dorn.de/018eba96e40ab6e02/index.html

sollte aber funktionieren. Falls nicht , einfach nach "Graulich SMT" googlen.
Mein Fazit ist, dass diese Methode bestenfalls als sekundäre Maßnahme probiert werden kann. Es ist mir auch kein Erfahrungsbericht bekannt, der von einer konkreten Verbesserung der Situation gesprochen hat.
Sowohl ich als auch meine Frau, die, wie gesagt selbst Medizinerin ist, haben mehrfache Skoliosen, eine Protrusion L4/L5 und einen Prolaps in der HWS, jahrelange Beschwerden im Rücken, an Knie- und Hüftgelenken, sowie bei meiner Frau innere Erkrankungen.

Interessant für Dich vielleicht folgendes: Meine Erstdiagnose nach dem MRT lautete "rechtsskoliotisch", im Lendenwirbelbereich, was auch auf dem MRT gut sichtbar war. (Gradzahlen habe ich nicht, da ich nach der Erstbeurteilung durch die MRT-Ärztin nicht mehr zu meiner Orthopädin bin.)

Nach ein paar Mal "Dornen" durch meine Frau (und zwar, bevor wir zu Dr. Graulich gingen - ich hatte ihr die Techniken aus den Büchern beigebracht ), war bei mir die vorher klar tastbare "Skoliose" plötzlich einfach verschwunden.

Meine Frau war völlig verblüfft und hielt sich wahrscheinlich kurze Zeit selbst für eine Wunderheilerin :-), weil sie, wie wohl die meisten, Skoliose für eine relativ feste Zustandsbeschreibung hielt. Sie ist (als mehrfache Fachärztin) verständlicherweise heute noch verwundert, wie leicht der ganze Ansatz zu lernen ist.

Übrigens, um das bei dieser Gelegenheit klarzustellen. Dr. Graulich selbst weist immer wieder darauf hin, daß er selbstverständlich KEIN Wunderheiler ist, und SMT keine Wundermethode.

Er ist nur ein nüchtern-kritischer, die Vorzüge der Schulmedizin keineswegs übersehender Arzt, der - meiner Meinung nach - erstmalig wieder das in "westlich-anatomisch" und "östlich-energetisch-informationell" aufgespaltene Wissen in ein schlüssiges Konzept von Gesundheit zusammengeführt hat.

Und selbstverständlich kann niemand auf dieser Welt ein Blanko-Gesundungsversprechen für alle abgeben. Er sagt selbst, daß die Gesundungsdauer von der Fehlstellungsdauer abhängt - es braucht (meist jedenfalls) ein regelmäßig wiederholtes Ausführen der Übungen, um die körperlichen Voraussetzungen für Heilung wiederherzustellen, und wenn Gewebe und Organe erst einmal geschädigt sind, dauert Besserung und erst recht natürlich Heilung länger oder kann auch einmal unmöglich sein.
Genau das ist bei vielen "alternativen" Methoden besonders auffallend, dass immer nur von Verbesserung gesprochen wird, aber fast nie von der konkreten Ausgangslage und dem erreichten Ist-Zustand.
Da gebe ich Dir völlig recht, und sowohl ich als auch meine Frau würden den Teufel tun und uns in die (teuren) Hände irgendwelcher Mambo-Jambo-Esoheiler zu begeben.

So sehr alternativ ist das alles eigentlich auch gar nicht. Alles in der SMT-Theorie hat eine mit gesundem Menschenverstand rational-nachprüfbare Basis - nur der Denkansatz unterscheidet sich halt (gottseidank) von herkömlich zergliedernder Diagnostik, die zwar beispielsweise den Stoffwechsel auf molekularer Ebene genau beschreibt, aber den Gesamtorganismus Mensch in seinen großen Grundzusammenhängen nicht mehr wirklich versteht.
Jemand, der per Definition einen reinen Haltungschaden hat, kann durch viele Maßnahmen "begradigt" werden. Dazu reicht auch schon ein forciertes positives Denken als suggestive Kraft.

Es geht keineswegs nur um durch die willentliche Muskulatur hervorrufbare Kurzzeiteffekte. Am besten liest Du mal auf seiner Homepage die Artikel, dort sind die Zusammenhänge sehr schön beschrieben.
Sieht man das auf dem Kontroll-Röntgenbild oder zumindest an einer veränderten Haltung?

Klares Ja. Die gesamte Körperstruktur hat sich nach 2 Behandlungen durch ihn sichtbar gestreckt; mein Rundrücken ist deutlich vermindert. Wie gesagt,/ mit meiner Frau als Ärztin habe ich einen sachverständigen Beobachter, und sie stellt übrigens ähnliches auch an ihr selbst fest (mal ganz abgesehen davon, daß sie jetzt einen sehr viel schöneren, weil wieder in natürlicher Aufrichtung modellierten Hals bekommen hat - kein Scherz. ;-)

Über die Auswirkungen auf ihre inneren Erkrankungen kann man selbstverständlich noch nicht viel sagen, dazu ist die Zeit viel zu kurz (etwa 1 Woche).

Wir werden jedenfalls mit Sicherheit regelmäßig weitermachen mit den wirklich leichten Übungen, und empfehlen jedem, gleich wegen welcher Erkrankung, sich einmal mit diesem System zu beschäftigen. Die Informationen sind da, und ablehnen kann man es ja immer noch.

Auf seiner website ist eigentlich schon das meiste kostenlos erklärt, die Informatonsschrift für Laien kostet nicht viel (so um 12 oder 15 Euro, wenn ich recht erinnere), und wenn man sich tiefer damit beschäftigen will (gerade mit den Zusammenhängen von Wirbel/Spinalnerven-Organen-Meridianen), sollte man die Lehrbücher kaufen.

Jeder kann dann selbst prüfen, ob es für ihn plausibel klingt oder nicht.


Schönen Gruß

pointtom
unglaublich

Beitrag von unglaublich »

war bei mir die vorher klar tastbare "Skoliose" plötzlich einfach verschwunden.
Alleine dieser Satz zeigt doch, dass es hier um reine Werbung für Dorn geht. Für mich sind die beiden Postings von pointtom mehr als unseriös. Da will sich wieder mal jemand bereichern und verzweifelte Patioenten ausbeuten.

pointtom und seine Frau wollen Mediziner sein und können nicht mal ihre Gradzahlen ausmessen? *hüstel* Wie unglaubwürdig ist das denn?

Leute, fallt bitte nicht auf solche "Geldschneider" rein.
pointtom
Newbie
Newbie
Beiträge: 3
Registriert: Mi, 05.12.2007 - 15:19

Beitrag von pointtom »


Leute, fallt bitte nicht auf solche "Geldschneider" rein.

Wenn es Dir nicht zuviel Angst macht, schlage ich Dir einfach vor, Dich unter
http://www.smt-dorn.de/018eba96e40ab6e02/index.html
zu informieren und dann medizinisch-sachlich zu argumentieren.

Schönen Tag

pointtom
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15278
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Beitrag von Klaus »

pointtom hat geschrieben:Gradzahlen habe ich nicht, da ich nach der Erstbeurteilung durch die MRT-Ärztin nicht mehr zu meiner Orthopädin bin.
Das ist natürlich schade, weil ich mir bei geringer Skoliose schon gut vorstellen kann, dass eine fehlerhafte Struktur (Muskelverkürzung u.ä.) durch Manipulation positiv beeinflusst werden kann.
Die gesamte Körperstruktur hat sich nach 2 Behandlungen durch ihn sichtbar gestreckt; mein Rundrücken ist deutlich vermindert.
Genau das ist ein Effekt, den man auch in einer Schroth REHA schnell erreichen kann, nur dann ist wirklich hartnäckige Arbeit angesagt, weil da physische Kräfte gefragt sind.
Er sagt selbst, daß die Gesundungsdauer von der Fehlstellungsdauer abhängt - es braucht (meist jedenfalls) ein regelmäßig wiederholtes Ausführen der Übungen, um die körperlichen Voraussetzungen für Heilung wiederherzustellen, und wenn Gewebe und Organe erst einmal geschädigt sind, dauert Besserung und erst recht natürlich Heilung länger oder kann auch einmal unmöglich sein.
Und genau an dem Punkt geht der Vergleich zwischen den Methoden erst los. 2 Behandlungen einer Hyper-Kyphose, die vom Ausmass nicht bekannt ist, sind viel zu wenig.
Ein Anfangsgserfolg ist bei vielen Methoden möglich, nur dann wird es interessant, ob man tatsächlich weiterkommt und das Ergebnis auch halten kann.
unglaublich hat geschrieben:Leute, fallt bitte nicht auf solche "Geldschneider" rein.
Ich weiß, dass hier viele Leute posten, die nach jedem "Strohhalm" greifen, aber dafür gibt es hier jede Menge konkreter Tipps und noch mehr positive Erfahrungen, die eindeutig für das primäre Verfahren mit der Schroth KG sprechen und dem entsprechenden Procedere von Ärzten und Korsettbauern.
Das Forum lebt von Erfahrungsberichten, jeder sollte seine Entscheidungen selber treffen. Und ich bin mir sicher, dass viele parallel auch mal die oder andere Methode ausprobieren.

Ich würde mir also konkrete Erfahrungsberichte über diese Methode auch von anderen wünschen und bis dahin von weiteren Posts im Sinne einer Werbung abzusehen.

Gruss
Klaus
pointtom
Newbie
Newbie
Beiträge: 3
Registriert: Mi, 05.12.2007 - 15:19

Beitrag von pointtom »

Klaus hat geschrieben: Ich würde mir also konkrete Erfahrungsberichte über diese Methode auch von anderen wünschen und bis dahin von weiteren Posts im Sinne einer Werbung abzusehen.

Gruss
Klaus


Nicht das Geringste gegen Schroth... aber meinst Du wirklich, man könne Menschen vor Ausbeutung durch Scharlatane beschüzen, indem man ein Quasi-Monopol für eine alleinige Therapiemethode errichtet?

Ich lege im übrigen Wert auf die Feststellung, daß in meiner Beschreibung nichts unwahr oder übertrieben war.

Ich "werbe" nicht.

pointtom
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15278
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Beitrag von Klaus »

pointtom hat geschrieben:Nicht das Geringste gegen Schroth... aber meinst Du wirklich, man könne Menschen vor Ausbeutung durch Scharlatane beschüzen, indem man ein Quasi-Monopol für eine alleinige Therapiemethode errichtet?
Dieses "Quasi-Monopol" hat sich selbst dadurch errichtet, dass es hier sehr viele positive Erfahrungsberichte sehr unterschiedlicher Leute dazu gibt.
Und das Forum lebt von diesen Berichten!

Wenn sich herausstellen sollte, dass sich durch die SMT konkrete positive Erfahrungen häufen, dann wird sich das Bild sicherlich ändern.
Das gilt im übrigen für alle Therapiemethoden!

Gruss
Klaus
mustang65girl

SMT

Beitrag von mustang65girl »

Hallo,

ich habe durch Dr. Graulich endlich wieder ruhige Nächte. Wie das kommt? Unser 3-jähriger Sohn hat seit seinem zweiten Lebensjahr starke Schmerzen in den Beinen. Zuerst dachten wir es sind Wachstumsschmerzen. Wir haben jeden Abend die Beine massiert, mit Arnika und diversen Globolis bis hin zum Schmerzmittel alles ausprobiert. Rheuma konnt dank einer Blutuntersuchung ausgeschlossen werden. Unsere Kinderärztin überwies uns zu einem Krankengymnasten der auch Osteopathie macht. Alles zeigte keinen bleibenden Erfolg. Mittlerweile stellte sich auch noch ein Zehengang ein. Und nebenbei testeten wir auch noch auf eine Lebensmittelallergie, da unser Sohn einen weichen bis flüssigen Stuhl hatte. Dies auch schon seit seinem ersten Geburtstag.

Durch eine Bekannte haben wir von Dr. Graulich erfahren. Sie schwärmte schon vor 5 Jahren wie er Ihr geholfen hatte. Also, ab nach Ottobeuren. Es stellte sich heraus dass die Wirbelsäule nicht gerade sondern nach rechts und links schlingt. Der Bauch und der Brustkorb haben sich einen Weg auf die rechte Seite gesucht. Das Steißbein ist nicht in Position und die Beine sind auch nicht ganz in der Pfanne. Die Beinlänge stimmt um 3 cm nicht. Die Schmerzen kamen unter anderem davon, das die Muskeln an den Beinen sich so verspannten, dass der Schmerz nur an den Waden und am Rist sich austobte. Das ist jetzt alles nicht sehr fachlich ausgedrückt aber ich denke es kommt mehr auf den Erfolg an. Dr. Graulich zeigte mir in kürzester Zeit wie ich mit täglichen Übungen das in den Griff bekommen kann.

Fazit: Im Monat vor der Behandlung haben wir lediglich in 4 Nächten kein Schmerzmittel oder Massage etc. gebraucht.
Im Monat nach der Behandlung brauchten wir nur an 4 Tagen eine Massage, davon ein mal mit Schmerzmittel. Jetzt im zweiten Monat schläft unser Schatz durch, ohne Schmerzen oder Verspannung. Die Übungen machen wir immer kurz vor dem Schlafengehen. Sie dauern nur 2 Minuten und unser Sohn verlangt auch immer danach. Die Wirbelsäule ist noch nicht ganz gerade aber ich arbeite daran.
Ach ja, und das Problem mit dem dünnen Stuhl hatte sich nach ca 2 bis 3 Wochen erledigt.

Versteht mich nicht falsch. Ich möchte hier nicht Werbung machen. Prämien für Neupatienten gibt es in dieser Praxis nicht. Dr. Graulich hat mir mit SMT einen Weg gezeigt der uns geholfen hat. Und bei einem kleinen Kind sind die Muskeln ja auch noch nicht so verspannt. Ich weiß auch dass die Therapie bei einem Erwachsenen nicht so einfach und schnell ist. Ebenso darf man nicht einen Wunderheiler erwarten. Was sich in vielen Jahren Verspannung und Fehlhaltung gefestigt hat, wird sich nicht von einem Termin und über Nacht verflüchtigen.

Das kann doch nicht helfen?! Noch dazu ist es eine Privatleistung... Hier frage ich mich manchmal
" Ist nur die Behandlung gut, die auch von den gesetzlichen Krankenkassen gezahlt werden?"

Uns hat diese Methode sehr geholfen


Viel Glück und viel Gesundheit

Euer Mustan65girl
Eva
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 221
Registriert: Do, 29.04.2004 - 15:40
Wohnort: Lippstadt

Beitrag von Eva »

Es gibt bei der Dorn-Methode einfach Dinge die nicht möglich sind, z.B. geht Dorn davon aus, daß die Ursache für Rückenschmerzen in einer nach oben ausgekugelten Hüfte liegt.
In der Medizin kennen wir das als Hüftdysplasie. Diese tritt vor allem als kongenitale Hüftdysplasie auf, also eine Luxation des Hüftkopfes nach oben. Grund ist eine Fehlbildung der Hüftpfanne, Luxation/Auskugelung der Hüfte beim Erwachsenen kommt auch nur in Verbindung mit einer Fehl/Missbildung des Hüftgelenkes vor.
-Verdrehte Wirbel die durch sanften Druck auf die Dornfortsätze?
Eine Verdrehung von Wirbeln währe eher ungut, der Wirbel hat an seiner vorderen 2/3 einen Wirbelkörper, hier liegen die Zwischenwirbelscheiben/Bandscheiben auf, dahinter im verbleibenden 1/3 hat er den Rückenmarkskanal mit Rückenmark. Die Wirbelgelenke und die schon erwähnten Dornfortsätze. Würde man jetzt einen Wirbel drehen, ergäbe sich daraus unweigerlich eine Querschnittslähmung weil man ja (hinten) das Rückenmark abdrücken würde.
Ein Dornfortsatz muss nicht immer zwingend gerade wachsen, er kann durchaus auch mal nach links oder rechts abweichen. Diese tastbare Abweichung gibt also keine Aussage über die Stellung eines Wirbels.
-Breuss Massage bei der ein Öl durch die Haut durch das Unterhautbindegewebe durch Muskeln Bänder vorbei an Knochen usw. usf. massiert wird und dann letzt endlich in der Tiefe, also im Bereich der vorderen 2/3 des Wirbels auf die Bandscheibe trifft, in diese einzieht und ihr so bei der Heilung hilft. piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiip
Dazu fällt mir wirklich nichts mehr ein.

Warum wurden meine Schmerzen nach der Behandlung besser bzw. verschwanden?
Es gibt da ein Wirkprinzip, wir kennen es seit tausenden von Jahren, es wird oft mals mit Medikamenten in Verbindung gebracht die nur aus Traubenzucker bestehen. Wir wissen aber, daß es überall wo Krankheiten therapiert werden auftaucht. Dieses Wirkprinzip funktioniert bei 33% aller Patienten und Krankheiten, ob nun Durch Medikation, konservative Therapie, operative Therapie, gut zureden / zuhören oder durch mystisches Handauflegen. Der Glaube an die Heilung und das Vertrauen in die Fähigkeiten des Heilers/Therapeuten alleine genügt, um eine Erfolgsgarantie von 33% zu gewährleisten.
Gut, leider funktioniert es bei 66% der Patienten/Kranken halt nicht -schade drum.
Der dubiose Begriff ist übrigens Plazebo-Effekt.



Gruß Evi
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15278
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Beitrag von Klaus »

mustang65girl hat geschrieben:Unser 3-jähriger Sohn hat seit seinem zweiten Lebensjahr starke Schmerzen in den Beinen.
Hatte er eine Skoliose/Kyphose?
In diesem Alter lässt sich eine Wirbelsäule noch sehr gut "von hand zurecht biegen", weil hoch flexibel.
mustang65girl hat geschrieben:Es stellte sich heraus dass die Wirbelsäule nicht gerade sondern nach rechts und links schlingt. Der Bauch und der Brustkorb haben sich einen Weg auf die rechte Seite gesucht. Das Steißbein ist nicht in Position und die Beine sind auch nicht ganz in der Pfanne. Die Beinlänge stimmt um 3 cm nicht.
Also eine Skoliose?
Wieviel Grad wurde im Röntgenbild festgestellt?
Wie ist denn die Behandlung dort verlaufen, denn Du schreibst nur von Deinem Sohn.


Gruss
Klaus
pointtom
Newbie
Newbie
Beiträge: 3
Registriert: Mi, 05.12.2007 - 15:19

Beitrag von pointtom »

Eva hat geschrieben:Es gibt bei der Dorn-Methode einfach Dinge die nicht möglich sind, z.B. geht Dorn davon aus, daß die Ursache für Rückenschmerzen in einer nach oben ausgekugelten Hüfte liegt.
http://www.smt-dorn.de/018eba96e40ab6e0 ... index.html

Hallo Eva, hier ist ein Link der SMT-Dorn Methode/Dr.Graulich, über die ich gesprochen habe, wo all deine anatomischen (Fehl-)Bedenken geklärt werden. Z.b. Unterschied Luxation/Subluxation, woran der Hüftkopf ankantet, daß nicht an den Dornfortsätzen gedrückt wird, sondern auf die laterale Muskulatur etc.

Übrigens habe ich persönlich mehrfach buchstäblich am eigenen Leib und meine Partnerin (die immer noch Fachärztin ist, auch wenn es manchen vielleicht nicht in den Kram passt ;-)) an dem ihren von Dr. Graulich vorgeführt bekommen, was eine Hüftgelenkssubluxation durch eine falsche Bewegung sehr wohl ausmacht.
Knie im Liegen gerade gegen die Brust gedrückt = 3cm funktionelle Beinnlängendifferenz.
Bein nach Dorn korrigiert = 0cm.
Dann pyhsiologisch korrekt seitlich abgewinkelt gegen mich gedrückt = 0 cm.
Nochmals gerade gegen die brust gedrückt= wiederum 3cm Differenz.... das Spielchen kannst Du endlos treiben.

Übrigens, mustang65girl, Glückwunsch für Euren Sohn, und weiterhin gute Fortschritte.

Ich übe auch immer noch weiter, und der gesamte Unterkörper hat sich bei mir recht schnell "symmetriert", die funktionale Beinlängendifferenz und Beckenverwringung sind weg, die Beckenkämme stehen wunderbar bodenparallel, und die ISGs sind auch unblockiert. Ich konzentriere mich jetzt ganz auf die Wirbelsäule, die länger braucht, da die ehemals bei schiefer Hüftlinie sinnvollen skoliotischen Ausgleichsentwicklungen jetzt auf der neuen waagerechten Hüftlinie aufsitzend logischerweise quasi einen Fehlwuchs darstellen und sich das Gewebe und die Wirbel erst wieder am ursprünglichen, aufrechten Platz ausformen müssen.

Übrigens habe ich mich inzwischen auch mit der Schroth-Therapie beschäftigt und finde sie einen ebenso wunderbaren Ansatz, der nebenbei gesagt absolut mit SMT vereinbar ist und diese sogar im Bereich der Wirbelsäule durch seine "Dreidimensionalität" ganz hervorragend ergänzt.

Ich nutze z.B die Idee, in die konkave Seite der Skoliose zu atmen um die Muskulatur zu längen, ebenfalls.

Aber eins muss ich nochmals klar sagen: Skoliosen sind in der Tat keine Sache, die mit ein "bisschen Massage" dauerhaft verschwinden und dies auch bleiben; sie erfordern - wohl in allen Therapiewegen, die Üben erfordern - sehr viel Beharrlichkeit, Zähigkeit und kritische Auseinandersetzung mit dem (=seinem eigenen) Thema.

En passant geht da gar nix.

Ach, Eva, übrigens: Jedes Medizinsystem arbeitet auch mit dem Placebo-Effekt.

Daß die modernen Schamanen heute weiße Kittel tragen statt Lendenschurz ist dabei völlig unerheblich.

Medicus curat, natura sanat.:)


Grüße
pointtom
Antworten