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BeitragVerfasst: Mi, 21.03.2018 - 21:21 
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Diagnose: Vor Op: Lumbale Skoliose 55 Grad
Therapie: Op in 1995, Versteifung T12-L3
Hallo,

ich möchte eure Meinung zu meiner operierten Skoliose (22 Jahren her, ich war 15) haben, was ich jetzt tun sollte, zu welchem Arzt ich gehen sollte.
Ich habe vor zwei Jahren Schmerzen mit Blockade gehabt (ich hatte schon hier berichtet). Ich glaube, dass ich sie verursacht habe, weil ich schlecht geschlafen hatte und mich zu oft ins Bett gedreht hatte. Nach ein paar Wochen hatte ich nur leichte Schmerzen. Ich war dann zu einem Orthopäde, dann in der Schön klinik in München.(in meiner Nähe). Ich habe dort erklärt, dass ich leichte Schmerzen hatte, aber sie wollten mich nicht ohne MRT beraten.
Da ich den Eindruck hatte, dass sie mir nur über Neue-Op. beraten würden, habe ich keine MRT gemacht. Ich hatte sowieso nur leichte Einschränkung.
Seitdem habe ich keinen weiteren Arzt gesehen, und habe dann wieder regelmässiger Sport getrieben (Fitness, schwimmen, laufen...). Ich bin vorsichtig gewesen.
Dieses Jahr, genau in der Nacht zum 2. Januar, habe ich mich erneut zu viel im Bett gedreht und es kam dann starke Schmerzen.
Zum Glück ist der Schmerz ziemlich schnell auf normalen Niveau gelandet. Nach einem Tag war es erträglich.
Ich habe danach festgestellt, dass ich genau einen Schmerzpunkt an einem Wirbel unter der Versteifung habe. Wenn ich mich nach vorne bücke oder wenn ich mit der Hand drücke, kann ich es fühlen.
Der Schmerz ist noch nicht komplett weg, je nachdem wie ich mich halte, aber er ist leicht.

Röntgenbilder habe ich dort kopiert:
http://atraversmoncorps.blogspot.de/p/a-travers.html

Zur Geschichte, warum die Versteifung so kurz ist:
Der Chirurg hatte während der Op. entschieden, wenige Wirbel zu versteifen, da er eine hohe Flexibilität festgestellt hatte. Er war aber später vom Op. Ergebnis entäuscht, da meine Wirbelsäule nicht so gerade wie gewünscht war. Ich habe nämlich auch eine thorakale Kurve, deswegen, denke ich, war es nicht möglich einen besseren Ergebnis zu bekommen. Der Chirurg meinte, dass, wenn ich Schmerzen im unteren Wirbelsäule hätte, sollte ich wieder kommen :/ .
Ich hatte 20 Jahren lang keine richtige Beschwerden. Ab und zu hatte ich Kleinigkeiten, aber keine richtige Rückenschmerzen.

Jetzt frage ich mich, was ich tun sollte :juggle: :
- nichts tun ausser leichte sportliche Aktivitäten, abwarten, wie es sich entwickelt (das ist meine jetzige Vorgehensweise, aber ich habe ein schlechtes Gewissen)
- ärtzliche Meinung holen, aber wo ? Und könnte ich etwas konservatives tun (ausser leichte Sport), um Schmerzen in der Zukunft zu vermeiden ? Oder werde ich immer mehr Probleme haben? Nur die 2 untere Wirbel verursachen Probleme, und das scheint mir schwierig mit Physiotherapie zu verbessern.
Ich dachte urspünglich, zu Dr. Hoffman zu gehen, da er nicht so weit von München ist. Aber ich habe gelesen, dass er bald in Rente geht. Lohnt es sich noch einen Termin bei ihm zu machen als Neupatientin? Oder eher nicht?

Sag mir, was ihr an meiner Stelle tun würdet.
Danke!


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BeitragVerfasst: Sa, 24.03.2018 - 18:17 
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Flachrücken, weitg. fixiert
BS-Vorfälle HWS u. LWS
Osteochondrose
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multiple Blockaden
Therapie: MT, KG, Osteo.
1.Korsett 5/12, Rahmouni
2.Kors. 8/13, Rahmouni
3.Kors. 12/14, mit Halsteil
4.Kors. 3/16, 2-Schaliges Rahmouni mit Halsteil
Hallo Lonee,

ich würde der Sache nachgehen, und zwar bevor die Beschwerden eventuell mehr werden.
Den Kopf in den Sand stecken ist doch keine Lösung.

Allerdings würde ich mich nicht bei einem Chirurgen vorstellen, sondern vielleicht wirklich bei Dr. Hoffmann, wenn das für dich günstig liegt.
Die Praxis wird ja weiter bestehen, Frau Dr. von Richthofen führt sie wohl auch nahtlos weiter und scheint offen zu sein für konservative Therapie.

LG, Gaby


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BeitragVerfasst: Di, 27.03.2018 - 21:09 
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Hallo Gaby,

du hast Recht, ich sollte nicht warten, dass ich mehr Schmerzen bekomme, das ist keine gute Idee.
Oft denke ich, dass mein Rücken nicht so schlecht sein kann, da die Beschwerden meistens klein bleiben. Deswegen verschiebe ich alles auf später.
Aber in den letzten Tagen habe ich meine Symptome im Internet recherchiert, und das hat mir irgendwie beunruhigt.
Ich habe gedacht, dass ich Spondylarthrose habe, und es wurde geschrieben, dass es nicht heilbar ist. Hoffentlich habe ich das nicht.

Viele Grüße
Lonee


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BeitragVerfasst: Mi, 28.03.2018 - 13:51 
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Warte nicht zu lange mit deinem Anruf!
Noch kannst du einen Termin bei Dr. Hoffmann bekommen, wenn du Glück hast. Er geht ja bald in Ruhestand.
Nach einem Besuch bei ihm hast du bestimmt Klarheit!

Bis dahin solltest du dich nicht verrückt machen und nicht zu viel googeln. Versuch lieber dich so genau wie möglich zu beobachten und mach dir Notizen zu den Symptomen, die dich beunruhigen. Das hilft dir möglichst genau das Problem klar zu machen.

LG, Gaby


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BeitragVerfasst: Mi, 28.03.2018 - 14:26 
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Ich empfehle Dir, zu Dr. Steffan nach Bad Sobernheim zu fahren. Er kennt sich auch mit operierten Skoliosen sehr gut aus und Du kannst zu ihm auch noch in den nächsten Monaten fahren. Nichts gegen die Nachfolgerin von Herrn Dr. Hoffmann aber sie scheint nicht allzu viel Erfahrung mit Skoliosen zu haben und muß entsprechende Erfahrung erst aufbauen. Dazu kommen noch die eher durchwachsenen Erfahrungen auch von operierten und nicht operierten Skoliosepatienten mit Dr. Hoffmann, die Du hier und auch auf http://www.jameda.de nachlesen kannst.


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BeitragVerfasst: Do, 29.03.2018 - 13:16 
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Hallo Bernd,

ich fände es ehrlich gesagt besser, wenn wir hier im Forum Empfehlungen und Erfahrungen weitergeben, die unsere Mitglieder selbst gemacht haben. Hier sind schließlich tausende von Patinten organisiert und bieten ein breites Forum an Erfahrungsberichten aus erster Hand.

Wer bei jameda seine Bewertung abgiebt, und aus welchem Grund, ist mir zum Beispiel eigentlich ziemlich egal.
Ich verlasse mich da lieber auf das Urteil von Forumskollegen, die ich kenne und deren Meinung ich schätze.

Bei jameda weiß ich ja überhaupt nicht, ob da jemand schreibt der weiß wovon er spricht und der beurteilen kann, was wirklich wichtig ist bei der Bewertung eines Arztes. Letztenendes weiß ich nichtmal, ob derjenige selbst betroffen ist. Und wenn ja, ist meines Erachtens auch wichtig zu wissen, ob derjenige der dort seine Bewertung schreibt, wegen einer Wirbelsäulenerkrankung zu Dr. Hoffmann gegangen ist oder wegen Arthrose im kleinen Zeh... ;)

Wenn ich eine Bewertung aus jameda will, dann schaue ich dort nach!
Wenn ich dieses Forum besuche, dann frage ich nach den eigenen Erfahrungen der Forumsmitglieder!

LG, Gaby


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BeitragVerfasst: Mi, 04.04.2018 - 07:54 
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Hallo Bernd,
Hallo Gabby,

danke für den Hinweis.
Die Reise nach Bad Sobernheim ist nicht ohne. Suttgart wäre einfacher (mit Zug). Deswegen bin ich noch unentschieden.
Wie lange muss man eigentlich planen für ein Gespräch?
Ich habe wenig Rückenschmerzen in den letzten Tagen gehabt. Stattdessen hatte ich Bauchschmerzen, ich habe eine Art chronische Entzündung seit fast zehn Jahren, rechts wo der Blinddarm ist. Ich habe schon einiges an Untersuchungen gehabt, man hat rote Flecken an der Stelle gesehen. Die Untersuchungen haben mir leider nicht weiter gebracht. Nur eine Diät mit wenig Gluten und viel Reis hat viel Verbesserung gebracht, und ich dachte, dass ich das Problem in Griff hätte, aber anscheinend noch nicht.
Mein Vater hatte eine chronische Blinddarmentzündung zehn Jahren lang gehabt, und er wollte nicht operiert werden. Ich fand ihn damals wenig mutig, aber ich verstehe ihn jetzt, da ich in einer ähnlichen Situation bin.
Der menschliche Körper ist echt nicht immer so toll.

Viele Grüße


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BeitragVerfasst: Mi, 04.04.2018 - 10:21 
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@Gaby: aus den Bewertungen von Dr. Hoffmann auf Jameda geht z.T. sehr konkret hervor, dass die Patienten wegen Skoliose etc. bei ihm waren. Auch von diesen Patienten kommen z.T. deutlich negative Bewertungen. Was Lonee mit diesem Hinweis macht und wie sie diese Bewertungen einordnet bleibt ihre Sache.

@Lonee: Sowohl bei Dr. Hoffmann wie auch bei Dr. Steffan gibt es für Neupatienten Wartezeiten von mehreren (ca. 3-4) Monaten. Für "Altpatienten" ist die Wartezeit bei Dr. Hofmann deutlich kleiner (wenige Wochen).


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BeitragVerfasst: Mi, 04.04.2018 - 16:21 
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Hallo Lonee,

die Wartezeiten bei Dr. Hoffmann waren nie besonders lang, verglichen mit anderen Spezialisten.
Man hat hier im Forum auch oft gelesen, dass Neupatienten nur wenige Wochen warten mussten.
Ich persönlich habe damals auch nur fünf oder sechs Wochen warten müssen.
Das mag jetzt etwas anders sein, weil er ja bald in den Ruhestand geht. Aber das lässt sich ja herausfinden.
Falls es telefonisch mal wieder schwer ist, kann man auch eine Mail schreiben.
Lonee hat geschrieben:
Wie lange muss man eigentlich planen für ein Gespräch?

Das Gespräch bei so einer Erstuntersuchung dauert nach meiner Erinnerung inklusive aller Untersuchungen im Besprechungsraum etwa zehn bis fünfzehn Minuten. Das ist allerdings abhängig davon, wieviele Fragen du stellst und sicher auch, wie komplex die Sache bei dir ist. Dann kommen noch die Röntgenaufnahmen und die Vermessungen hinzu. Und nicht zuletzt die teils auch längeren Wartezeiten davor und dazwischen. Es ist sicher besser, sich an dem Tag sonst nicht mehr besonders viel vorzunehmen.
Lonee hat geschrieben:
Stattdessen hatte ich Bauchschmerzen, ich habe eine Art chronische Entzündung seit fast zehn Jahren, rechts wo der Blinddarm ist.

Rückenschmerzen und Bauchschmerzen stehen auch oft in einem ganz engen Zusammenhang. Schließlich sind Rücken und Bauch/Organe über Muskulatur, Bänder und Faszien miteinander verbunden. Ich kann anhand meiner Bauchschmerzen inzwischen erkennen, welche Wirbel blockiert sind oder ob bestimmte Rumpfmuskeln überfordert sind. Das sind Dinge, die du auch mal mit einem guten Physio/Manualtherapeuten besprechen solltest oder mit einem Osteopathen. Wobei natürlich eine handfeste Entzündung von Blinddarm oder Galle nicht mit ein wenig Physio wegtherapierbar sind. ;)

LG, Gaby


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BeitragVerfasst: Do, 05.04.2018 - 21:11 
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Hallo Gaby und Bernd,

vielen Dank für die Auskünfte!
Eine Frage noch, wenn ihr wisst:

vor 2 Jahren, in der Schön Klinik wollten Ärzten unbedingt eine MRT haben, sie waren geärgert, dass ich keine vorher gemacht hatte.
Wenn ich einen Termin bei Dr. Steffan oder Hoffman ausmache, könnte es theoretisch sein, dass man mir auch sagt, dass ich nochmal kommen sollte, weil diese Untersuchung gebraucht wird?
Wenn es so ist, sollte ich erstmal in München Termine ausmachen.

Sonst geht es mir besser mit dem Bauch. Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine Rückenschmerzen von den Bauchshmerzen entkoppelt sind, sie sind zu unterschiedlichen Zeiten erschienen.
Aber es stimmt, viel ist vernetzt, mit Nerven und Muskel. Das muss man schon berücksichtigen:)

Viele Grüße


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BeitragVerfasst: Fr, 06.04.2018 - 20:21 
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Eigentlich, finde ich mich super leichtsinnig. Ich denke immer, kein oder wenig Schmerz bedeutet, dass alles ok ist, aber jetzt habe ich kein vertrauen in diesem Rücken mehr. Ich fühle, dass etwas nicht mehr stimmt. Hoffentlich ist es nicht zu spät, etwas zu retten.
Ich werde nächste Woche einen Termin ausmachen.
Ich muss dann nur noch schauen, wie ich aus der Stadt fahren kann. In München gibt es nur noch Pferdekutschen, wegen Dieselverbot. Es gibt leider keine Kohle mehr für die Dampfloks.


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BeitragVerfasst: Di, 10.04.2018 - 07:51 
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Ich habe ein paar Zusammenhänge gefunden, aus Erfahrung und Internetrecherche, was zu tun ist, wenn man leichte Beschwerden hat. Vielleicht hilft es jemandem:
Man kann einen Bandscheibenvorfall haben, es verursacht nicht unbedingt viele Schmerzen. Daher muss man vorsichtig sein, um es nicht zu verschlimmern:
-nichts schweres tragen (ich habe letzte Woche meinen Fahrrad aus dem Keller geholt, das war idiotisch. Ich hatte fast keine Beschwerden mehr, aber dann später Probleme im Oberschenkel. Meine Bandscheibe L3/L4 muss gelitten haben. Es ist wieder in Ordnung.)
-kein Alkohol, und genug Wasser trinken: die Bandscheiben können leiden, wenn der Körper dehydratisiert ist.
Ich vermute jetzt, dass ich genau am 2. Januar, ein Problem gehabt habe, weil ich am 1. Januar Alkohol getrunken hatte (aber nicht extrem viel!).

Sonst, es ist zur Zeit nicht möglich einen Termin bei Dr. Steffan zu bekommen, man muß wieder im September anrufen. Es ist voll mit Jugendlichen.
Ich habe noch einiges inzwischen nachgeschaut, und es scheint mir sinnvoller erstmal, wieder in die Schön Klinik zu gehen. Sie haben ein EOS (das habe ich in skoliose-op forum entdeckt, sehr Schade, dass der Forum zu ist), man kan damit eine Ganz-körper-Aufnahme machen. Das interessiert mich sehr, weil ich wissen möchte, ob ich nicht einen Metallsplitter im Körper habe, bevor man mich in einen MRT schickt (ich hatte schon irgendwo hier berichtet, ich habe komische Probleme im Leben). Vielleicht wäre es damit möglich, es zu sehen. Ich würde erst danach eine andere Meinung holen, im Fall man mir in der Klinik nur eine neue Op. vorschlägt.
Ich muss aber sagen, dass ich auch gern wissen möchte, was für op. Möglichkeiten es bei mir gibt, im Fall es in den nächsten Jahren immer schlimmer wird.


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BeitragVerfasst: Di, 10.04.2018 - 22:13 
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Lonee hat geschrieben:
Sonst, es ist zur Zeit nicht möglich einen Termin bei Dr. Steffan zu bekommen, man muß wieder im September anrufen. Es ist voll mit Jugendlichen.

Nach einem kürzlich ähnlichen Bericht scheint das jetzt tatsächlich für Erwachsene eng zu werden.

Gruß
Klaus


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BeitragVerfasst: Mi, 11.04.2018 - 19:02 
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Eigentlich gab es in mvz-sobernheim die Möglichkeit einen Termin bei einem anderen Arzt ziemlich schnell zu bekommen.
Vielleicht weiss er auch gut, was mit Erwachsenen mit Skoliosen zu tun ist.
Aber in meinem Fall, war ich sowieso sehr unsicher, wo ich hingehen soll. Ich habe deswegen nicht nachgefragt.
Je mehr ich an meine Wirbelsäule denke, desto pessimistischer bin ich. Meine Bandscheibe gibt den Geist auf, und der Winkel zwischen den 2 Wirbel ist über 20°, das kann nicht gut gehen. Wenn eine Op. nötig ist, sehe ich auch nicht, dass es nur mit der versteifung weniger Wirbel gehen kann.
Deswegen wäre gerade mir lieber dieses Thema irgendwo zu vergraben, und nichts tun.


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BeitragVerfasst: Sa, 14.04.2018 - 19:30 
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Registriert: Fr, 09.03.2018 - 21:03
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Wohnort: Esslingen
Alter: 52
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Skoliose seit dem 12. Lj.
BWS: Cobb-Winkel von 20°
LWS: Cobb-Winkel von 53°
Drehgleiten
Therapie: mit 13-15J. Boston-Korsett
Schroth im frühen Erwachsenenalter, seit 3 Jahren wieder damit angefangen
war Anfang 2016 in Bad Salzungen
Hallo,

kann verstehen, dass man manchmal lieber nichts tun möchte und irgendwie hofft, dass es sich von allein wieder legt. Manchmal ist dies ja auch die richtige Strategie. Dennoch würde ich Dir empfehlen, Dr. Hoffmann aufzusuchen. Mach einfach eine Online-Terminanfrage; Du kannst ja im Kommentar schreiben, dass es ein dringendes Anliegen ist. Ich war immer verblüfft, wie schnell (auch als ich neu war oder meine Tochter neu angemeldet habe) ich einen Termin bekommen habe - im Gegensatz zu früheren Erfahrungen mit anderen Orthopäden. Ich schätze an Dr. Hoffmann, dass er sehr nüchtern und klar ist und Empfehlungen gibt, aber einen zu nichts überredet. Selbst wenn es bei einem einmaligen Termin bliebe, hättest Du dann eine kompetente Einschätzung.

Ich wünsche Dir sehr, dass Du für Dich eine gute Vorgehensweise findest, um eine Besserung zu erzielen.

Liebe Grüße
Sabine


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BeitragVerfasst: Sa, 14.04.2018 - 20:09 
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Alter: 65
Geschlecht: weiblich
Diagnose: idiopathische Adoleszenzskoliose
lumbal 64°, thorakal 56°
Therapie: Seit 2003 Schroth-KG, 3 Rehas in Bad Salzungen.
Zitat:
Dennoch würde ich Dir empfehlen, Dr. Hoffmann aufzusuchen. Mach einfach eine Online-Terminanfrage; Du kannst ja im Kommentar schreiben, dass es ein dringendes Anliegen ist.

Du hast schon mitgekriegt, dass Dr. Hoffmann in Rente geht?
Über seine Praxisnachfolgerin ist noch nicht so viel bekannt, dass man sie jetzt "blind" einem Neupatienten empfehlen könnte.
Grüsse, Lady S


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BeitragVerfasst: Sa, 14.04.2018 - 20:22 
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Diagnose: Skoliose seit dem 12. Lj.
BWS: Cobb-Winkel von 20°
LWS: Cobb-Winkel von 53°
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Therapie: mit 13-15J. Boston-Korsett
Schroth im frühen Erwachsenenalter, seit 3 Jahren wieder damit angefangen
war Anfang 2016 in Bad Salzungen
Klar. Ich war vorgestern bei ihm. Ich hatte den Eindruck, dass er noch NeupatientInnen nimmt. Mir gegenüber betonte er, als ich auf seinen baldigen Ruhestand anspielte, dass seine Arbeit weitergeführt würde. Es klang auch so, als würde er dann trotzdem auch selbst noch ab und zu in der Praxis sein. Ich kann mir nicht vorstellen, wenn jemand eine Terminanfrage macht, dass er oder sie dann einfach ohne Absprache oder Ankündigung zur Nachfolgerin kommt. Von daher würde ich es versuchen - und absagen kann man im Zweifelsfall immer noch.

LG Sabine


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BeitragVerfasst: Mo, 23.04.2018 - 20:30 
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Hallo Sabine, vielen Dank für dein Kommentar! Auch alles gute für dich!
Hallo LadyS: viele Möglichkeiten habe ich mit meiner operierten Skoliose leider nicht. Aktuell möchte ich gern Beratung wegen Physiotherapie bekommen. Ich habe letzte Woche einen Termin in Stuttgart in Mai erhalten, das ist bestimmt die beste Idee.
Seitdem ich diesen Beitrag gestartet habe, habe ich mehr Beschwerden bekommen. Es geht mir wieder besser, aber ich war sehr ängstlich geworden.
Ich hatte erzählt, dass ich meinen Fahrrad aus dem Keller geholt hatte. Ich hatte an dem Tag keine Schmerzen. Ich bin mit dem Fahrrad gefahren, alles war in Ordnung. Am Abend, habe ich in den Beinen ein bisschen etwas gefühlt, aber ich war nicht sicher, ob es vom Fahrrad fahren war. Ich habe gedacht, dass es nicht gut war, den Fahrrad getragen zu haben. Ein paar Tagen später, habe ich plötzlich Schmerzen im Oberschenkel bekommen. Es war am Nachmittag in der Arbeit, und ich hatte den ganzen Tag lang wenig getrunken. In der Kantine gibt es kein Zugang zu Leitungswasser (man soll eher Cola trinken), und das Essen war sehr trocken. Ich habe später vermutet, dass mein Körper zu dem Zeitpunkt dehydratisiert war. Ich hatte dann hier einen Text über "genug Wasser trinken..." geschrieben. Ich bin wirklich sicher, dass es eine gewisse Rolle bei mir gespielt hat.
Die Tage danach, habe ich weitere Probleme gehabt, ich dachte, dass es das Ende von meinem Rücken wäre...
Es war nicht so schlimm, aber zusammen mit meinem komischen Röntgenbild, war ich sehr pessimistisch.
Es geht mir seitdem besser, aber ich frage mich die ganze Zeit, wie es weitergehen wird, ob es heilen kann, wenn ich vorsichtig bleibe, oder ob etwas sich endgültig verändert hat. Das Thema stresst mich. Ich habe ein paar Berichte über Bandscheibenvorfall gelesen (als Unterhaltung), und es gibt Leute, die so viel leiden. Das ist erschreckend, im Vergleich geht es mir sehr gut. Hoffentlich passiert mir sowas nicht.
Ich werde auf keinen Fall in den nächsten Zeiten mit dem Fahrrad fahren, und jetzt bringe ich immer eine Flasche Wasser in der Kantine mit. Fast alle Kollegen essen ohne ein Schluck Wasser, das ist eigentlich sehr seltsam. Vielleicht liegt es daran, dass sie ständig mit der Kaffemaschine beschäftigt sind.


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BeitragVerfasst: Do, 17.05.2018 - 20:48 
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Ein kleines Update: ich war in Stuttgart bei der Nachfolgerin. Dr. Hofmann war in der Praxis, aber ich habe mit ihm nicht geredet.
Ich bin eine viertel Stunde früher gekommen, und wurde gleich zum Gespräch aufgerufen. Insgesamt war die Wartezeit ganz in Ordnung, inklusiv Röntgen. Ich habe die 65 euros für das erste Gespräch nicht bezahlen müssen.
Im ersten Gespräch wurde mir eine optische 3D Vermessung der Wirbeläule für fast 100 euros angeboten und empfohlen. Das ist viel Geld, ich war skeptisch. Mein Körper ist flexibel, eine oberflächliche Messung würde nicht so viel bringen. Ich habe es nicht gemacht. Ich hatte den Eindruck in einem Geschäft zu sein.

Meine neue Röntgen-Aufnahmen sahen nicht so super aus, aber nachdem ich sie detailliert zu Hause analysiert habe, ist nach meiner Meinung nach nichts schlimmes passiert. Die frontale Aufnahme ist die gleiche wie mein 1-Jahr Post Op Bild.
Ich habe eine Überweisung für MRT bekommen, weil Röntgen Aufnahmen nicht ausreichend sind. Ich werde es machen, aber ich fürchte diesen Gerät für diverse Gründe. Ich soll dann den Prof Halm irgendwann treffen, beim nächsten möglichen Termin konnte ich nicht. Ich werde dann die 65 euros zahlen müssen.
Ich habe sonst 50x Reha Sport bekommen. Es ist Sport mit einer Gruppe von Personnen. Ich habe wegen Physiotherapie nachgefragt und habe auch ein Rezept bekommen, aber die Sekrätärin und Ärtzin waren nicht begeistert, und meinten, dass der Reha Sport ausreichend sein sollte, weil ich sowieso viel zu wenig Sport treibe, und 40 Stunden arbeite, und kaum Zeit habe (ich hatte mich bei dem Gespräch wie ein faule Sack verkauft..)
Das hat mich genervt. ERstmal habe ich mit meinem wenigen Sport fast 22 Jahren ohne medizinische Hilfe gelebt, und mit einer Wirbelsäule, die mein ehemaliger Chirurg fast nochmal operiere wollte. Und so unsportlich bin ich nicht. Ich gehe mindestens 2km zu Fuss jeden Tag, dazu hin und her laufen, um die U-Bahn oder S-Bahn rechtzeitig zu kriegen. Und, in der Freizeit, sobald das Wetter schön ist, mag ich etwas sportliches draussen machen. zu Hause habe ich Fitness Ball, Elastik Band, kleine Gewichte, Yoga und Fitness Buch. So uninteressiert war ich bis jetzt nicht!
Ich habe sonst wegen lumbalen Gürtel nachgefragt. Man hat mir gesagt, dass alles sehr teuer ist. Der Budget der Praxis spielt eine grosse Rolle. Aber eigentlich wäre ich bereits für 100 euros mir selber eine zu kaufen!
Egal, ich werde etwas in Amazon bestellen, und den Reha Sport probieren. Bei der Krankengymnastik war ich einmal, das hat mir nicht so richtig gefallen. Ich erzähle vielleicht ein anderes Mal.

Gute Nacht!


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BeitragVerfasst: Do, 17.05.2018 - 22:25 
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Registriert: So, 06.05.2018 - 16:43
Beiträge: 5
Geschlecht: männlich
Diagnose: Versteifte Wirbelsäule nach OP in 2005
Restkrümmung ca 30° LWS
2 Bandscheibenprotrusionen im Bereich der LWS unterhalb des versteiften Segmentes
Therapie: Reha, Schroth, KG, OP
Lonee hat geschrieben:
...kein oder wenig Schmerz bedeutet, dass alles ok ist...

Bedingt durch deine Operation und evtl. die Vorgeschichte und was danach kam, kann es sein das dein Schmerzempfinden nachgelassen hat.
Deshalb bei schmerzen reagieren.
Ein MRT empfehle ich dir sehr. Mein Orthopäde hat mich eins machen lassen, nachdem ich in einem Jahr öfters bei ihm war mit der Bemerkung " Ich kann ihnen zwar weiter Rezepte ausstellen, aber ich möchte wissen woher der Schmerz genau kommt". Ich hoffe bei dir sind es keine Protrusionen und wenn dann nur ganz leichte ;).
Auf einen MRT Bild sieht man einfach wesentlich mehr als auf einem Röntgenbild.
Dem Reha Sport sehe ich skeptisch entgegen, du kommst in eine Gruppe mit zig anderen Leuten die alle ein anderes Problem haben.
Und ich lege dir nah den Arzt zu wechseln, den wenn er dir aus Budget Gründen nicht helfen will wird dir das ganz sicher später auch nicht mehr bringen.

Viele Grüße Florian


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