kann mir bitte jemand helfen? MRT+Behandlung Österreich

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kirakira1
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kann mir bitte jemand helfen? MRT+Behandlung Österreich

Beitrag von kirakira1 »

Hallo, hatte heute eine Röntgenuntersuchung. MRT folgt am Montag, da ich starke ausstrahlende Schmerzen habe mit Taubheitsgefühlen usw. Meine Wirbelsäule hat sich die letzten Jahre stark verändert, das weiß ich, aber ich weiß nicht genau was der Befund zu bedeuten hat bzw ob es hier schon einen Anhaltspunkt für die starken, ausstrahlenden Schmerzen gibt.


Wirbelsäule a.p. seitlich:

S-förmige Torsionsfehlhaltung der Wirbelsäule, Steilstellung der HWS.
Diskrete Grund- und Deckplattensklerosen, Intervertebralarthrosen.
Keine Osteodestruktion, etwas verschmälerte Bandscheibenräume.

Beckenübersicht a.p. Stehen:

Symmetrisches Becken, Schiefstand, die rechtsseitige Beckenhälfte höherstehend, Niveauunterschied knapp 20mm, Hüftgelenksendoprothese rechtsseitig, keine radiologischen Lockerungszeichen.
Die Gelenksflächen im linksseitigen Hüftgelenk glatt, keine Osteodestruktion, keine aktuelle Fraktur.

Das wars erst mal vom heutigen Befund. Bleibt der MRT Befund von Montag abzuwarten. Vom MRT Befund der LWS vorletztes Jahr (da fingen die Schmerzen so richtig an) weiß ich folgendes:

Deutliche Hyperlordose mit schon altersvorzeitigen degenerativen Veränderungen der Facettengelenke L5/S1, L4/L5, dortselbst mit breitbasigen Bandscheibenprotrusionen und leichter Einengung der Neuroforamina, noch ohne Zeichen einer signifikanten Affektion des Duralsacks und der Nervenwurzel in den genannten Segmenten.


Ich habe mittlerweile seit einiger Zeit immer wieder eingeschlafene Füße, die Oberschenkelinnenseiten und der Po sind fast immer taub. Beim Stuhlgang bzw wenn sich dieser ankündigt, habe ich stechende Schmerzen in der LWS und kann dann auch nicht mehr wirklich halten. Ausserdem tröpfelt der Harn ständig ohne dass ich es merke :cry: .
Ich bin noch nicht alt. Nur bis jetzt hat mich nie ein Arzt wirklich ernst genommen. Nun bin ich zu einem Neurochirurgen gegangen und der hat die Hände über dem Kopf zusammen geschlagen. Die Wirbelsäule verläuft ja erst seit einem halben har in einer S-Form. Vorher war sie gerade.

Im Oktober hatte ich ein Gutachten. Der Orthopäde sagte mir dass die Beschwerden wohl von der Beinlängendifferenz kommen. Dieses Risiko ist mein Operateur bewusst (!!!!) eingegangen. Im OP Bericht steht er hat sich für den Langschaft entschieden und geht das Risiko einer Differenz ein wegen der sicherlich noch sexuellen Aktivität!!! Sorry, aber das ist seit jahren das letzte woran ich denke. Und ich wurde vorher auch nicht über diese Komplikation aufgeklärt.

Ich hoffe der Text ist nicht zu wirr geschrieben, es ist schwierig alles der Reihe nach aufzuschreiben ohne das ein oder andere zu vermischen.

Über eure Antworten (Übersetzung, Tipps, Aussichten, ect) wäre ich wirklich sehr, sehr froh!

LG
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Thomas
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Re: kann mir bitte jemand helfen? MRT Befund und Behandlung?

Beitrag von Thomas »

Bitte Texte nicht doppelt einstellen!

Ich habe den gleichlautenden Beitrag im anderen Unterforum gelöscht.

Gruß Thomas
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Klaus
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Re: kann mir bitte jemand helfen? MRT Befund und Behandlung?

Beitrag von Klaus »

Hallo kirakira1,
Ich hoffe der Text ist nicht zu wirr geschrieben, es ist schwierig alles der Reihe nach aufzuschreiben ohne das ein oder andere zu vermischen.
Na ja, es ist schon ein bischen schwierig, ich versuche das mal bezüglich der reinen Fehlstellung, die als erstes konkretisiert werden sollte. Was Nervenreizungen und entsprechende Beschwerden angeht, kann das durchaus durch diese Fehlstellung verursacht werden und sollte mit abgeklärt werden. Es empfiehlt sich hier der Besuch bei einem Spezialisten für Fehlstellungen, der ggfs. einen Neurologen hinzuzieht.
Manchmal muss man das parallel machen, wenn die Nerven-Beschwerden zu groß sind.
Wirbelsäule a.p. seitlich:

S-förmige Torsionsfehlhaltung der Wirbelsäule, Steilstellung der HWS.
...Deutliche Hyperlordose

Die Wirbelsäule verläuft ja erst seit einem halben har in einer S-Form. Vorher war sie gerade.
Also wenn ich seitlich auf die Wirbelsäule gucke, sollte das immer S-förmig sein und nicht gerade!
Die Angabe Hyperlordose bedeutet eine Verstärkung der natürlichen LWS Lordose und nennt sich auch Hohlkreuz.
Die Angabe Steilstellung der HWS bedeutet eine Abschwächung der natürlichen HWS Lordose und wird je nach Ausprägung manchmal auch HWS Kyphose genannt.
Bei dieser Situation kann die natürliche BWS Kyphose durchaus verstärkt sein (Hyperkyphose), das ist abzuklären.
Bleibt der MRT Befund von Montag abzuwarten.
Ausgangspunkt für die Diagnose von Fehlstellungen ist eine Röntgenaufnahme der gesamten Wirbelsäule.
Ein MRT kann gut Einengungen und sonstige Reizungen der Nerven feststellen. Eine entsprechende Behandlung kann die Symptome lindern, aber das macht eigentlich nur Sinn, wenn auch die Ursache dafür angegangen wird. Und das kann, wie oben schon geschrieben, durchaus die Fehlstellung sein.
Dieses Risiko ist mein Operateur bewusst (!!!!) eingegangen. Im OP Bericht steht er hat sich für den Langschaft entschieden und geht das Risiko einer Differenz ein wegen der sicherlich noch sexuellen Aktivität!!!
Heißt das, dass Du eine OP in Erwägung ziehst?
Wenn es irgendwie geht, sollte man erst einmal die konservativen Möglichkeiten ausprobieren. Und da gibt es einige Möglichkeiten, die leider von vielen Orthopäden nicht erkannt werden, weil einfach die Kompetenz fehlt. Fast täglich sieht man das hier in den eingestellten Erfahrungsberichten.

Hier findest Du Details zu Spezialisten:
viewtopic.php?f=25&t=6472

Gruß
Klaus
kirakira1
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Re: kann mir bitte jemand helfen? MRT Befund und Behandlung?

Beitrag von kirakira1 »

Hallo, danke schon mal für die Antwort. Um meine ganze Geschichte aufzuschreiben würde ich Stunden brauchen...
Aber es ist um es kurz zu beschreiben folgendermaßen:

Ich hatte 2009 eine H-TEP OP wegen Hüftdysplasie. Hier ist der Operateur, wie es aus seinem OP-Bericht zu entnehmen ist, durch die Verwendung des Langschafts das Risiko einer minimalen Beinlängendifferenz eingegangen, wegen der sicherlich noch sexuellen Aktivität der Patientin. Ich wurde aber im Vorfeld über eine mögliche Beinlängendifferenz gar nicht erst aufgeklärt und dachte mir dabei nichts, da er es wie selbstverständlich beschrieb in diesem Bericht. Erst der Gutachter sagte mir dass dies eine OP-Komplikation ist die er nicht bewusst eingehen hätte dürfen. Diese Differenz führt wohl auch zu der Torsionsfehlstellung. Die Differenz beträgt knapp 20mm. Soweit habe ich das verstanden. Nun würde ich aber gerne wissen ob diese Fehlstellung mit Einlagen (welche mir mein Orthopäde nach der Operation zwar verordnet hatte, aber im selben Gespräch meinte ich müsse im Laufe der Zeit ohne die Einlagen klar kommen versuchen, da die Beinlängendifferenz nur minimal ist) wieder korrigierbar wäre ( wenn ja wie- also wie würde die Behandlung hier aussehen?) und ob es im zuge dessen wenn sich die Wirbelsäule neu einstellen muss- also wieder gerade gerichtet wird- zu Schmerzen kommt?!?!?
Die Fehlstellung entwickelt sich erst seit den letzten 1 1/2Jahren. Angefangen hat es eben 2013 mit der Hyperlordose bis dann jetzt die S-förmige Torsionsfehlstellung dazu kam.
Ich bin nun bei einem Neurochirurgen in Behandlung, bei dem ich mich sehr gut aufgehoben fühle. Ich habe einfach das Gefühl dass ich bei einem Orthopäden oder Unfallchirurgen fehl am Platz bin. Hier wird nämlich ständig irgendetwas diagnostiziert, aber keiner weiß was er machen soll mit mir. Wir hatten schon Morbus Baastrup, Fibromyalgie, ect im Angebot.

Was sind denn Grund- und Deckplattensklerosen und Intervertebralarthrosen?
Und was bedeutet keine Osteodestruktion?

Ich hatte früher immer mal wieder ein wenig Kreuzschmerzen, aber erst seit 2011 sind sie richtig massiv. Seit letztem Jahr habe ich immer wieder eingeschlafene Füße, muss Nachts aufstehen und mich vorbeugen damit es wieder besser wird. Nun habe ich seit 2Wochen ständig Taube Oberschenkel und der Ischias muckt wie wild. Ich weiß schon nicht mehr wie ich sitzen, liegen oder stehen soll. Dazu kommt nun eben das Problem mit Harn und Stuhlgang. Ich wird echt bald irre.
Der Neurochirurg vermutet einen BSV und will sich jetzt aber alles genau ansehen damit man auch die Ursache des Problems beheben kann. Ich bin nur gespannt wie diese Ursachenbehebung aussehen soll?!?!
Natürlich habe ich auch Angst davor dass sich das alles nicht mehr beheben lässt. Ich bin also dementsprechend verzweifelt. Ich habe kleine Kinder.
Vielleicht gibt es hier jemanden dem es auch ähnlich erging und der mir positives (oder auch negatives) berichten kann. Ich möchte einfach nur einen Erfahrungsaustausch. Schließlich weiß man ja auch gerne auf was man sich einzustellen hat (egal ob im positiven oder negativen sinne).

Natürlich weiß ich auch nicht ob ich in diesem Forum überhaupt richtig bin, hoffe aber trotzdem Menschen zu finden die sich auskennen oder denen es ähnlich geht/ging.

Lg
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Klaus
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Re: kann mir bitte jemand helfen? MRT Befund und Behandlung?

Beitrag von Klaus »

kirakira1 hat geschrieben:Ich habe einfach das Gefühl dass ich bei einem Orthopäden oder Unfallchirurgen fehl am Platz bin. Hier wird nämlich ständig irgendetwas diagnostiziert, aber keiner weiß was er machen soll mit mir. Wir hatten schon Morbus Baastrup, Fibromyalgie, ect im Angebot.
Vielleicht sollte ich nocheinmal betonen, dass bei Fehlstellungen der Wirbelsäule der Besuch bei einem wirklichen Spezialisten zu empfehlen ist.
Die Kompetenz fehlt einfach bei den meisten Orthopäden, besonders bei Erwachsenen.
Hyperlordose und Steilstellung der HWS reicht völlig aus, um wenigstens das wirklich kompetent zu klären. Bei komplexen Zusammenhängen muss man möglicherweise verschiedene Wege gehen. Aber fang doch mal mit den Erfahrungen vieler User hier im Forum zu Fehlstellungen an.
Der Neurochirurg vermutet einen BSV und will sich jetzt aber alles genau ansehen damit man auch die Ursache des Problems beheben kann. Ich bin nur gespannt wie diese Ursachenbehebung aussehen soll?!?!
Eine Fehlstellung kann diesen BSV durchaus verursacht haben. Wenn der Chirurg nichts von einer konservativen Behandlung hält bzw. sie nicht kennt, hilft Dir das überhaupt nichts.

Gruß
Klaus
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Re: kann mir bitte jemand helfen? MRT Befund und Behandlung?

Beitrag von Chron Nuchalgie »

meine Beitrag wurde gelöscht. Ohne weitere Info von dem zuständigen Admin oder Moderator.
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Re: kann mir bitte jemand helfen? MRT Befund und Behandlung?

Beitrag von Klaus »

Dein Post wurde wegen unerlaubter LINKS gelöscht.

Gruß
Klaus
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Re: kann mir bitte jemand helfen? MRT Befund und Behandlung?

Beitrag von kirakira1 »

ich stell jetzt einfach mal Röntgenbilder online. Vielleicht versteht man ja dann leichter was ich will bzw was ich erklären wollte.
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Re: kann mir bitte jemand helfen? MRT Befund und Behandlung?

Beitrag von Klaus »

Hallo kirakira1,
ich stell jetzt einfach mal Röntgenbilder online. Vielleicht versteht man ja dann leichter was ich will bzw was ich erklären wollte.
Also röntgen 3 und 5 bilden nur die seitlich gesehene LWS (Hyperlordose) und HWS (Steilstellung) ab, dazu hatte ich schon gesagt, es fehlt eine Diagnose und damit auch eine Röntgenaufnahme der seitlich gesehenen BWS.
röntgen 6 zeigt eine starke Skoliose und Du stehst dabei ziemlich aus dem Lot.

Sorry, ich verstehe überhaupt nicht, wieso gerade diese frontale Situation mit der Skoliose bei den bisherigen Ärzten offenbar nicht richtig erkannt wurde.
Oder hat Dir etwa jemand gesagt, da kann man nichts machen (ausser OP) und Du hast Dich damit irgendwie abgefunden?
Oder habe ich hier etwas überlesen?

Höchste Zeit für einen Spezialisten !!

Gruß
Klaus
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Re: kann mir bitte jemand helfen? MRT Befund und Behandlung?

Beitrag von kirakira1 »

die Datei der aufnahme der bws ist leider zu groß :(

Röntgenbilder von vor 2 jahren waren bezüglich Skoliose unauffällig- die ws war also zu der zeit scheinbar noch gerade ;(

ich bin nun gespannt was weiter geschehen soll und welche Möglichkeiten ich habe.
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Klaus
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Re: kann mir bitte jemand helfen? MRT Befund und Behandlung?

Beitrag von Klaus »

Röntgenbilder von vor 2 jahren waren bezüglich Skoliose unauffällig- die ws war also zu der zeit scheinbar noch gerade ;(
Das finde ich sehr ungewöhnlich.
ich bin nun gespannt was weiter geschehen soll und welche Möglichkeiten ich habe.
Du hast nicht vor, einen Spezialisten für Fehlstellungen aufzusuchen?

Gruß
Klaus
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Re: kann mir bitte jemand helfen? MRT Befund und Behandlung?

Beitrag von kirakira1 »

hallo klaus,
ich habe mich nun als letzte alternative wie ich bereits oben beschrieben habe an einen Neurochirurgen gewandt und hoffe dass dieser mir helfen kann. er ist zumindest der einzige der mich nicht einfach wieder weg geschickt hat, sondern weitere Abklärung in die wege geleitet hat. es steht noch das morgige mrt aus, dann kann ich wieder zu ihm und bin deswegen gespannt was er mir dann rät oder vorschlägt. ich weiß nicht was du unter "Spezialisten" verstehst, aber Orthopäden sind das ganz bestimmt nicht, die haben mich bis jetzt alle im stich gelassen nachdem sie nicht mehr weiter wussten und meinten das sei psychischer Natur :< .
diese "expertenliste" nützt mir auch nichts, hier sind nur deutsche Ärzte angeführt und ich bin aus Österreich.
lg
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Re: kann mir bitte jemand helfen? MRT Befund und Behandlung?

Beitrag von Zebrastreifen »

Kann es sein, dass du durch die Beinlängendifferenz in eine Schon-/Fehlhaltung gegangen bist und auch die vergangene Hüft-TEP eine Rolle spielt? Hattest du die Kinder bekommen vor oder nach der Hüftgeschichte?

Wird die Beinlängendifferenz mit Einlagen ausgeglichen?

Lass dir auf alle Fälle Physiotherapie verordnen und such dir einen skolioseerfahrenen Therapeuten, damit die insbesondere Übungen gezeigt bekommst, damit du ins Lot zurückkommst.

Es gibt auch in Österreich erfahrene Orthopäden stelle am besten ein Thema mit der Suche dazu hier im Forum ein.
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Klaus
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Re: kann mir bitte jemand helfen? MRT Befund und Behandlung?

Beitrag von Klaus »

Hallo kirakira1,
ich weiß nicht was du unter "Spezialisten" verstehst, aber Orthopäden sind das ganz bestimmt nicht, die haben mich bis jetzt alle im stich gelassen nachdem sie nicht mehr weiter wussten und meinten das sei psychischer Natur :< .
ich hatte versucht zu erklären:
Klaus hat geschrieben:Und da gibt es einige Möglichkeiten, die leider von vielen Orthopäden nicht erkannt werden, weil einfach die Kompetenz fehlt. Fast täglich sieht man das hier in den eingestellten Erfahrungsberichten.....Vielleicht sollte ich nocheinmal betonen, dass bei Fehlstellungen der Wirbelsäule der Besuch bei einem wirklichen Spezialisten zu empfehlen ist.
Die Kompetenz fehlt einfach bei den meisten Orthopäden, besonders bei Erwachsenen.
Insofern macht es Sinn, Orthopäden aufzusuchen, die sich wirklich damit auskennen. Und das sind eben Spezialisten auf diesem Gebiet.
diese "expertenliste" nützt mir auch nichts, hier sind nur deutsche Ärzte angeführt und ich bin aus Österreich.
Schade, dass Du das bislang nicht erwähnt hast.

Ich habe schon öfter bei solchen Usern den Thread-Titel nachträglich entsprechend erweitert, damit gezielt Leute antworten können und habe das jetzt auch bei Dir gemacht.

Es gibt hier einige Österreicher, die nach Stuttgart zu Dr. Hoffmann reisen. Aber es gibt auch in Österreich Möglichkeiten und vereinzelte Berichte, insbesondere in Wien. Bitte nutze doch mal die Suchfunktion des Forums. Stichworte Wien oder Österreich.

Gruß
Klaus
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