ich bin vor etwa 2-3 Monaten auf dieses Forum gestoßen, nachdem ich eine erste Diagnose meines Orthopäden erhielt.
Mein Name ist Linda und ich bin 25 Jahre alt. Seit ca. 8-9 Jahren habe ich einen dauerverspannten Hals-/Nackenbereich mit entsprechenden Rückenschmerzen. Inzwischen habe ich herausgefunden, dass ich vor ebenfalls etwa 9 Jahren im Sportunterricht mit ziemlicher Wucht einen Basketball frontal an den Kopf bekam - der Unfallarzt hat damals allerdings nicht viel untersucht und mir mitgeteilt, ich möge mich "nicht so mädchenhaft" anstellen.
Bisher habe ich von allen Ärzten stets nur gehört, ich solle mehr Sport machen, die Muskulatur dehnen und wenn es gar zu schmerzhaft ist, auf Schmerztabletten zurück greifen. Letzteres habe ich gelassen, mit Sport habe ich es versucht und als Jugendliche immer nur gedacht, ich würde mich vielleicht noch immer zu wenig bewegen oder hätte mir die falsche Sportart [Karate, Joggen, Yoga, Qi Gong, später eine Art Rückengymnastik, teilweise 2 davon "parallel"] ausgesucht, sodass ich mich nicht um weitere Untersuchungen kümmerte. Die Verspannungen und Schmerzen blieben, unabhängig von der Wahl meiner Sportart...
Ergebnis der Befunde aus Röntgenbildern und MRT sind eine Kyphose der HWS (Gradzahl kenne ich bisher leider nicht), darunter ein Flachrücken sowie ein Hohlkreuz - inklusive einer leichten Skoliose der LWS, die aber "noch im Rahmen" sei.
Eine Therapie gibt es bislang nicht - ich erhielt zunächst 6 Termine bei der Physio und sollte mir Gedanken über eine ambulante Reha machen - nach dem MRT-Befund hingegen revidierte der Orthopäde seine Aussagen und meint nun, es müsse eine "passive Therapie" her. Keine Physio mehr, keine Reha (das "bringe sowieso nichts"), stattdessen heißt es nun erstmal 7 Wochen warten auf einen Termin beim Osteopathen.
Ich bin gespannt - vor allem aber noch skeptisch...
Viele Grüße
Linda

