Fragen betreffend Rundrücken (Schweiz)
Fragen betreffend Rundrücken (Schweiz)
Guten Tag miteinander.
Ich habe vor ein paar Tagen dieses Forum entdeckt und hoffe,dass man mir hier weiterhelfen kann.
Ich bin gerade 22 Jahre alt geworden und lebe in der Schweiz.
Im Alter von 17 Jahren ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass mit meinem Rücken nicht etwas nicht ganz stimmt, da ich den Eindruck hatte, dass die Wirbelsäule eine zu ausgeprägte S-Bewegung macht.
Ich war zuerst bei unserem Hausarzt und er sagte mir, ich sei schon praktisch ausgewachsen und hat mich zur Physiotherapie geschickt, wo ich pro Woche eine Stunde lang irgendwelche Übungen machen durfte. Nach Abschluss der Therapie erklärte er das Thema für abgehakt und ich habe auch nicht mehr nachgefragt.
Mit 20 bin ich dann ins Militär eingerückt, wo ich bei der Rekrutierung dann nochmals auf meinen Rücken hingewiesen wurde. Ich habe den Arzt danach gefragt, was man dagegen tun könnte und er war der Meinung, man könne gar nichts mehr machen.
Er erklärte mir auch, dass neben dem Buckel,auch meine rechte Schulter etwas tiefer sei als die linke, womit er wohl eine Skoliose meinte.
Mit seiner Diagnose war ich überhaupt nicht zufrieden, und habe dann einen zweiten Arzt augesucht, der mir allerdings auch die gleiche Antwort gegeben hat.
Ich war äusserst niedergeschlagen, nachdem ich zwei Mal die gleiche Aussage erhalten hatte und wollte davon nichts mehr hören. Mit dem Aussehen meines Rückens bin ich aber nicht zufrieden, weshalb ich mich im Internet betreffend dieses Themas umgeschaut habe. Auf dieser Webseite habe ich nun aber ein paar Mal gelesen, dass man doch etwas machen könnte. Deshalb hier die folgenden Fragen.
1. Ist es möglich im Alter von 22 Jahren das Aussehen der Wirbelsäule zu verbessern ? (Siehe Bild)
2. Wegen des übermässigen S-Form der Wirbelsäule glaube ich, dass ich etwas kleiner bin, als ich sein könnte. Ist es möglich die Wirbelsäule aufzurichten, dass man an Höhe gewinnt ?
3. Wo kann ich in der Schweiz kompetente Hilfe für solche Fragen finden ? Oder muss ich dafür ins Ausland ? Was sind die ersten Schritte, um das anzupacken ?
Ich habe keine Ahnung, ob und wie ich diese Sache angehen kann und würde mich sehr darüber freuen, wenn man mir dabei helfen würde. Dieses Problem beschäftigt mich seit ein paar Jahren, und ich möchte endlich etwas Klarheit haben. Danke vielmals.
Ich habe vor ein paar Tagen dieses Forum entdeckt und hoffe,dass man mir hier weiterhelfen kann.
Ich bin gerade 22 Jahre alt geworden und lebe in der Schweiz.
Im Alter von 17 Jahren ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass mit meinem Rücken nicht etwas nicht ganz stimmt, da ich den Eindruck hatte, dass die Wirbelsäule eine zu ausgeprägte S-Bewegung macht.
Ich war zuerst bei unserem Hausarzt und er sagte mir, ich sei schon praktisch ausgewachsen und hat mich zur Physiotherapie geschickt, wo ich pro Woche eine Stunde lang irgendwelche Übungen machen durfte. Nach Abschluss der Therapie erklärte er das Thema für abgehakt und ich habe auch nicht mehr nachgefragt.
Mit 20 bin ich dann ins Militär eingerückt, wo ich bei der Rekrutierung dann nochmals auf meinen Rücken hingewiesen wurde. Ich habe den Arzt danach gefragt, was man dagegen tun könnte und er war der Meinung, man könne gar nichts mehr machen.
Er erklärte mir auch, dass neben dem Buckel,auch meine rechte Schulter etwas tiefer sei als die linke, womit er wohl eine Skoliose meinte.
Mit seiner Diagnose war ich überhaupt nicht zufrieden, und habe dann einen zweiten Arzt augesucht, der mir allerdings auch die gleiche Antwort gegeben hat.
Ich war äusserst niedergeschlagen, nachdem ich zwei Mal die gleiche Aussage erhalten hatte und wollte davon nichts mehr hören. Mit dem Aussehen meines Rückens bin ich aber nicht zufrieden, weshalb ich mich im Internet betreffend dieses Themas umgeschaut habe. Auf dieser Webseite habe ich nun aber ein paar Mal gelesen, dass man doch etwas machen könnte. Deshalb hier die folgenden Fragen.
1. Ist es möglich im Alter von 22 Jahren das Aussehen der Wirbelsäule zu verbessern ? (Siehe Bild)
2. Wegen des übermässigen S-Form der Wirbelsäule glaube ich, dass ich etwas kleiner bin, als ich sein könnte. Ist es möglich die Wirbelsäule aufzurichten, dass man an Höhe gewinnt ?
3. Wo kann ich in der Schweiz kompetente Hilfe für solche Fragen finden ? Oder muss ich dafür ins Ausland ? Was sind die ersten Schritte, um das anzupacken ?
Ich habe keine Ahnung, ob und wie ich diese Sache angehen kann und würde mich sehr darüber freuen, wenn man mir dabei helfen würde. Dieses Problem beschäftigt mich seit ein paar Jahren, und ich möchte endlich etwas Klarheit haben. Danke vielmals.
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- Klaus
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Re: Fragen betreffend Rundrücken
Hallo Frederick,
viewtopic.php?f=25&t=6472
Es gibt auch Berichte über Dr. Klöckner in Zürich, der aber wohl bei Erwachsenen Korsetten, wenn das in Frage kommen sollte, skeptisch zu sein scheint. Hinzu kommt da auch, dass ein wirklich gutes Korsett viel Erfahrung beim Korsettbauer voraussetzt. Wenn solche Korsette nicht oder nur kaum verordnet werden, gibt es leider auch keine Erfahrungen damit.
Ein Korsett ist aber eine besondere Sache, die gut überlegt sein muss, wenn es denn eine Indikation dafür gibt.
Bitte benutze unbedingt die Suchfunktion in diesem Forum: Stichworte Schweiz oder Zürich.
Ich habe Deinen Thread Titel mit "Schweiz" erweitert, damit Dich die Schweizer im Forum besser finden.
Gruß
Klaus
Ja! Gerade als junger Erwachsener kann man noch viel erreichen. Das ist aber ganz von einer konkreten Diagnose abhängig.1. Ist es möglich im Alter von 22 Jahren das Aussehen der Wirbelsäule zu verbessern ? (Siehe Bild)
Die "übermässige S-Form" ist konkret eine BWS-Hyperkyphose (Rundrücken) und eine LWS-Hyperlordose (Hohlkreuz). Korrigiert man beides mit Korsett und/oder spezieller KG (Schroth, Spiraldynamik u.a.) wird man entsprechend größer. Anhand des eingestellten Fotos kann man aber nur feststellen, dass es offenbar nichts Dramatisches ist. Nur eine Röntgenaufnahme und spezielle Untersuchungen können zu einer Einschätzung führen, wie stark eine Verbesserung ausfallen könnte. Das kann individuell sehr unterschiedlich sein und stellt immer auch nur einen Versuch dar!2. Wegen des übermässigen S-Form der Wirbelsäule glaube ich, dass ich etwas kleiner bin, als ich sein könnte. Ist es möglich die Wirbelsäule aufzurichten, dass man an Höhe gewinnt ?
Viele Schweizer fahren zu Dr. Hoffmann in Stuttgart. s.a. hier:3. Wo kann ich in der Schweiz kompetente Hilfe für solche Fragen finden ? Oder muss ich dafür ins Ausland ? Was sind die ersten Schritte, um das anzupacken ?
viewtopic.php?f=25&t=6472
Es gibt auch Berichte über Dr. Klöckner in Zürich, der aber wohl bei Erwachsenen Korsetten, wenn das in Frage kommen sollte, skeptisch zu sein scheint. Hinzu kommt da auch, dass ein wirklich gutes Korsett viel Erfahrung beim Korsettbauer voraussetzt. Wenn solche Korsette nicht oder nur kaum verordnet werden, gibt es leider auch keine Erfahrungen damit.
Ein Korsett ist aber eine besondere Sache, die gut überlegt sein muss, wenn es denn eine Indikation dafür gibt.
Bitte benutze unbedingt die Suchfunktion in diesem Forum: Stichworte Schweiz oder Zürich.
Ich habe Deinen Thread Titel mit "Schweiz" erweitert, damit Dich die Schweizer im Forum besser finden.
Gruß
Klaus
Re: Fragen betreffend Rundrücken (Schweiz)
Danke für deine Antwort, Klaus!
Ich habe mich in den "Schweizer" Threads eingelesen, die ich mittels der Suchfunktion gefunden habe.
Was du als "nicht dramatisch" nennst, hatte der letzte Arzt als "sehr ausgeprägt" bezeichnet, weshalb ich darauf erpicht bin eine kompetente Diagnose zu erhalten.
So wie du das beschreibst, scheint ja Dr. Hoffmann in Stuttgart am ehesten meine Ansprechsperson zu sein. Weisst du möglicherweise auch, wie es mit dem Papierkrieg steht? Wie schwierig ist es als Schweizer ein Termin in Deutschland zu bekommen und kommt eine Schweizer Krankenkasse für einen Teil der Kosten auf oder nicht? Aus den gelesenen Threads wurde ich in dieser Hinsicht nicht wirklich schlau.
Du berichtest über die Ansichten von Dr. Klöckner betreffend Erwachsenen Korsetten, die nicht mit den Ansichten von Dr. Hoffmann übereinstimmen. Woher weiss ich dann, dass ein Arzt mir eine korrekte Vorgehensweise empfiehlt, wenn verschiedene Ärzte nicht die gleiche Meinung haben?
Gruss
Ich habe mich in den "Schweizer" Threads eingelesen, die ich mittels der Suchfunktion gefunden habe.
Was du als "nicht dramatisch" nennst, hatte der letzte Arzt als "sehr ausgeprägt" bezeichnet, weshalb ich darauf erpicht bin eine kompetente Diagnose zu erhalten.
So wie du das beschreibst, scheint ja Dr. Hoffmann in Stuttgart am ehesten meine Ansprechsperson zu sein. Weisst du möglicherweise auch, wie es mit dem Papierkrieg steht? Wie schwierig ist es als Schweizer ein Termin in Deutschland zu bekommen und kommt eine Schweizer Krankenkasse für einen Teil der Kosten auf oder nicht? Aus den gelesenen Threads wurde ich in dieser Hinsicht nicht wirklich schlau.
Du berichtest über die Ansichten von Dr. Klöckner betreffend Erwachsenen Korsetten, die nicht mit den Ansichten von Dr. Hoffmann übereinstimmen. Woher weiss ich dann, dass ein Arzt mir eine korrekte Vorgehensweise empfiehlt, wenn verschiedene Ärzte nicht die gleiche Meinung haben?
Gruss
- Klaus
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Re: Fragen betreffend Rundrücken (Schweiz)
Hallo Frederick,
Was die Kosten senken könnte, wäre eine in der Schweiz von der Kasse bezahlte gute Röntgenaufnahme der gesamten Wirbelsäule, von vorn und von der Seite! Dann müssten nur die Beratungskosten von Dr. Hoffmann bezahlt werden, die ich für diesen Fall nicht kenne.
Was ein mögliches Korsett angeht, befürchte ich, dass die Kasse sowieso nichts übernimmt. Es sieht ja auch nicht so aus, als ob in der Schweiz solche Korsette gebaut werden. Die Österreicher sind bezüglich konservativer Behandlung gottseidank ein klein bischen besser dran.
Auch in Deutschland gibt es das Problem mit den inkompetenten Orthopäden bei Fehlstellung/haltung. Deswegen gibt es ja dieses Forum, wo zumindest ich seit ca. 2005 intensiv verfolgen kann, wie fast täglich neu immer wieder ähnliche negative Erfahrungsberichte mit diesen Orthopäden eingestellt werden. Und wo dann sehr viele positive Berichte nach dem Besuch der Spezialisten und dem Beginn der konservativen Behandlung folgen.
Ich denke schon, dass das eine gute Orientierungshilfe ist, um seinen eigenen gezielten Weg zu gehen. Die Tatsache, dass sich in Deutschland immer mehr der Gedanke durchsetzt, eine 2.und notfalls 3. ärztliche Meinung einzuholen, zeigt deutlich, dass man in schwierigen Situationen dem Arzt allein nicht vertrauen sollte. Die konservative Behandlung von Fehlstellungen der Wirbelsäule ist eine schwierige und aufwendige Angelegenheit, insbesondere bei Erwachsenen und stellt auch immer nur einen Versuch dar!
Schon deshalb lassen sich aus Kostengründen die wenigsten Ärzte darauf ein. Man braucht aber viel Erfahrung mit sehr vielen entsprechenden individuell unterschiedlichen Patienten, es bleiben also nur wenige Spezialisten, die in meinen eingestellten LINK aufgelistet sind.
Was das Erwachsenen-Korsett angeht, gibt es durchaus einen Spezialisten (Dr. Steffan), der dem aus diversen Gründen bislang eher kritisch gegenüber steht Aber bei jungen Erwachsenen bis 29 Jahre sieht er bei entsprechender Indikation trotzdem gute Chancen. Dr. Hoffmann ist derjenige, der am ehesten ein Korsett empfiehlt, unabhängig vom Alter.
Generell ist die Korsett-Behandlung aber ein Thema, in das man sich hier intensiv einlesen sollte. Es kann da gerade am Anfang viele Mißverständnisse geben.
Gruß
Klaus
Ich gehe mal davon aus, dass Du bei Dr. Hoffmann als Selbstzahler gesehen wirst. Insofern wirst Du nach meiner Ansicht auch völlig problemlos einen Termin bekommen. Was die Schweizer Krankenkassen angeht, macht es vielleicht Sinn, die Schweizer User per PN zu kontaktieren. Ich könnte mir auch eine entsprechende E-Mail Anfrage an die Praxis Dr. Hoffmann vorstellen.Weisst du möglicherweise auch, wie es mit dem Papierkrieg steht? Wie schwierig ist es als Schweizer ein Termin in Deutschland zu bekommen und kommt eine Schweizer Krankenkasse für einen Teil der Kosten auf oder nicht? Aus den gelesenen Threads wurde ich in dieser Hinsicht nicht wirklich schlau.
Was die Kosten senken könnte, wäre eine in der Schweiz von der Kasse bezahlte gute Röntgenaufnahme der gesamten Wirbelsäule, von vorn und von der Seite! Dann müssten nur die Beratungskosten von Dr. Hoffmann bezahlt werden, die ich für diesen Fall nicht kenne.
Was ein mögliches Korsett angeht, befürchte ich, dass die Kasse sowieso nichts übernimmt. Es sieht ja auch nicht so aus, als ob in der Schweiz solche Korsette gebaut werden. Die Österreicher sind bezüglich konservativer Behandlung gottseidank ein klein bischen besser dran.
Das ist die Frage aller Fragen.Du berichtest über die Ansichten von Dr. Klöckner betreffend Erwachsenen Korsetten, die nicht mit den Ansichten von Dr. Hoffmann übereinstimmen. Woher weiss ich dann, dass ein Arzt mir eine korrekte Vorgehensweise empfiehlt, wenn verschiedene Ärzte nicht die gleiche Meinung haben?
Auch in Deutschland gibt es das Problem mit den inkompetenten Orthopäden bei Fehlstellung/haltung. Deswegen gibt es ja dieses Forum, wo zumindest ich seit ca. 2005 intensiv verfolgen kann, wie fast täglich neu immer wieder ähnliche negative Erfahrungsberichte mit diesen Orthopäden eingestellt werden. Und wo dann sehr viele positive Berichte nach dem Besuch der Spezialisten und dem Beginn der konservativen Behandlung folgen.
Ich denke schon, dass das eine gute Orientierungshilfe ist, um seinen eigenen gezielten Weg zu gehen. Die Tatsache, dass sich in Deutschland immer mehr der Gedanke durchsetzt, eine 2.und notfalls 3. ärztliche Meinung einzuholen, zeigt deutlich, dass man in schwierigen Situationen dem Arzt allein nicht vertrauen sollte. Die konservative Behandlung von Fehlstellungen der Wirbelsäule ist eine schwierige und aufwendige Angelegenheit, insbesondere bei Erwachsenen und stellt auch immer nur einen Versuch dar!
Schon deshalb lassen sich aus Kostengründen die wenigsten Ärzte darauf ein. Man braucht aber viel Erfahrung mit sehr vielen entsprechenden individuell unterschiedlichen Patienten, es bleiben also nur wenige Spezialisten, die in meinen eingestellten LINK aufgelistet sind.
Was das Erwachsenen-Korsett angeht, gibt es durchaus einen Spezialisten (Dr. Steffan), der dem aus diversen Gründen bislang eher kritisch gegenüber steht Aber bei jungen Erwachsenen bis 29 Jahre sieht er bei entsprechender Indikation trotzdem gute Chancen. Dr. Hoffmann ist derjenige, der am ehesten ein Korsett empfiehlt, unabhängig vom Alter.
Generell ist die Korsett-Behandlung aber ein Thema, in das man sich hier intensiv einlesen sollte. Es kann da gerade am Anfang viele Mißverständnisse geben.
Gruß
Klaus
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minimine
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Cheneau-Korsett 12/2006-01/2008,
Rahmouni-Korsett 02/2008-10/2015 - Kontaktdaten:
Re: Fragen betreffend Rundrücken (Schweiz)
Hallo Frederick,
erst einmal herzlich willkommen hier im
Ich würde dir empfehlen, tatsächlich erstmal zu Dr. Klöckner zu gehen. Als er früher noch in Deutschland war, war ich bei ihm in Behandlung und habe auch mein erstes Korsett (im Erwachsenenalter
) von ihm verordnet bekommen. Auch wenn ich ihn selbst darauf ansprechen musste, da er mir eigentlich die OP als Mittel der Wahl empfahl. Ich musste ihn aber nicht großartig überzeugen, sondern er war sofort dafür zugänglich.
Allerdings muss bei dir ja erstmal eine konkrete Diagnostik erfolgen, bevor man überhaupt an eine Behandlung denkt, vielleicht braucht es bei dir ja gar kein Korsett.
Es gab auch hier im Forum eine erwachsene Schweizer Userin (weiß gerade nicht mehr wer), die von ihm ein Kyphose-Korsett bekam und die dieses auch in der Schweiz anfertigen ließ, sowie eine Jugendliche (auch hier fällt mir der Username gerade nicht ein), die bei ihm in Behandlung war/ist und das Korsett hat auch nicht schlecht korrigiert. Benutze doch einfach mal die Suchfunktion im Forum zum Thema Schweiz, vielleicht findest du ja die Beiden.
Zu Dr. Hoffmann kannst du immer noch, wenn du in der Schweiz überhaupt nicht weiterkommen solltest, da das aber mit höheren Kosten und ziemlich weitem Weg verbunden ist, würde ich an deiner Stelle wirklich erstmal zu Dr. Klöckner gehen.
Alles Gute für dich!
erst einmal herzlich willkommen hier im

Ich würde dir empfehlen, tatsächlich erstmal zu Dr. Klöckner zu gehen. Als er früher noch in Deutschland war, war ich bei ihm in Behandlung und habe auch mein erstes Korsett (im Erwachsenenalter
Allerdings muss bei dir ja erstmal eine konkrete Diagnostik erfolgen, bevor man überhaupt an eine Behandlung denkt, vielleicht braucht es bei dir ja gar kein Korsett.
Zu Dr. Hoffmann kannst du immer noch, wenn du in der Schweiz überhaupt nicht weiterkommen solltest, da das aber mit höheren Kosten und ziemlich weitem Weg verbunden ist, würde ich an deiner Stelle wirklich erstmal zu Dr. Klöckner gehen.
Alles Gute für dich!
LG
Minimine
Lerne von gestern, lebe und wirke im heute und hoffe für die Zukunft.
Albert Einstein
Minimine
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Albert Einstein
Re: Fragen betreffend Rundrücken (Schweiz)
Kennst du zu den generellen Themen Kyphose und Lordose (und deren Behandlung) Fachliteratur, mit denen ich mich dazu informieren kann?Generell ist die Korsett-Behandlung aber ein Thema, in das man sich hier intensiv einlesen sollte.
Ich habe mir seine Webseite angesehen (http://www.spine-in-balance.ch/) und so wie ich das verstanden habe, scheint er ja ein Chirurg zu sein. Kann er mir denn überhaupt eine Diagnose mit Röntgenaufnahme etc. für mein Problem geben? Und sagen wir mal, er würde mir anschliessend ein Korsett verschreiben, kriege ich ein ordentliches in der Schweiz? Anscheinend gibt es in der Schweiz keine Korsettbauer mit Erfahrung.Ich würde dir empfehlen, tatsächlich erstmal zu Dr. Klöckner zu gehen
Wenn Dr. Hoffmann in diesen Sachen erfahrener ist, dann ich bin gerne bereit den zusätzlichen Aufwand in Kauf zu nehmen. Die ganze Sache mit meinem Rücken spukt seit einiger Zeit in meinem Hinterkopf herum und eine Weile hab ich mich rat- und hilflos gefühlt, was auch an meinem Selbstbewustsein gekrazt hat. Nun ich bin fest entschlossen es anzupacken. Ich will nur sicher gehen, dass ich mich möglichst von Anfang an an die richtigen Stellen wende.
Bezüglich anderen Mitgliedern aus der Schweiz, meinst du möglicherweise sternli8484? Ich schreibe sie mal an, aber sie scheint seit Ende 2013 nicht mehr aktiv zu sein.
Gruss
- Klaus
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Re: Fragen betreffend Rundrücken (Schweiz)
Hallo Frederick,
Das ist auch eine Abwägung der Lebensqualität bei gleichzeitigem Durchhaltevermögen, um zu einem persönlichen Ziel zu kommen, was zeitlich schwer zu fassen ist. Wenn man dazu grundsätzlich bereit ist, sollte man in aller Ruhe auf die konkrete Diagnose warten und kann dann entscheiden, wenn die Empfehlung zum Korsett kommen sollte oder im Fall von Dr. Klöckner ihn konkret darauf ansprechen. Es kann dann sicherlich nichts schaden, wenn man deutlich macht, dass man weiß, auf was man sich konkret einlässt und deshalb den Versuch unbedingt starten möchte.
Gruß
Klaus
Es geht mir tatsächlich eher um das intensive Einlesen hier im Forum, in dem man die unterschiedlichsten Erfahrungsberichte, Tipps und Diskussionen zu diesem Thema durchliest. Ein Korsett ist auch immer nur ein Versuch, der bezüglich Ziel auch ganz individuell gestaltet sein kann. Die wenigen Studien, die es wohl dazu gibt, kann ich Dir konkret nicht nennen. Nach meiner Ansicht wirst Du aber mit den hier eingestellten Praxis-Erfahrungen wesentlich weiterkommen, wenn es bei Dir um eine Entscheidung für ein Korsett gehen sollte.Kennst du zu den generellen Themen Kyphose und Lordose (und deren Behandlung) Fachliteratur, mit denen ich mich dazu informieren kann?Klaus hat geschrieben:Generell ist die Korsett-Behandlung aber ein Thema, in das man sich hier intensiv einlesen sollte.
Das ist auch eine Abwägung der Lebensqualität bei gleichzeitigem Durchhaltevermögen, um zu einem persönlichen Ziel zu kommen, was zeitlich schwer zu fassen ist. Wenn man dazu grundsätzlich bereit ist, sollte man in aller Ruhe auf die konkrete Diagnose warten und kann dann entscheiden, wenn die Empfehlung zum Korsett kommen sollte oder im Fall von Dr. Klöckner ihn konkret darauf ansprechen. Es kann dann sicherlich nichts schaden, wenn man deutlich macht, dass man weiß, auf was man sich konkret einlässt und deshalb den Versuch unbedingt starten möchte.
Gruß
Klaus
Re: Fragen betreffend Rundrücken (Schweiz)
Kurzes Update:
Bin in den Kontakt mit meiner Krankenkasse (SWICA) getreten, die für keinerlei Kosten ausländischer Ärzte aufkommt (ausser bei Notfällen). Deshalb habe ich mir erst mal einen Termin bei Dr. Klöckner geben lassen, der glücklicherweise schon in den nächsten zwei Wochen ist. Irgendwelche Tipps, was ich bei solch einem ersten Termin beachten oder wissen sollte?
Ich hoffe, dass der Termin bei Dr. Klöckner kein unnötiger Umweg wird. Wenn dieser Termin wie die vorherigen schlecht läuft, werde ich wohl doch eine Reise nach Stuttgart ins Auge fassen müssen.
Gruss
Bin in den Kontakt mit meiner Krankenkasse (SWICA) getreten, die für keinerlei Kosten ausländischer Ärzte aufkommt (ausser bei Notfällen). Deshalb habe ich mir erst mal einen Termin bei Dr. Klöckner geben lassen, der glücklicherweise schon in den nächsten zwei Wochen ist. Irgendwelche Tipps, was ich bei solch einem ersten Termin beachten oder wissen sollte?
Ich hoffe, dass der Termin bei Dr. Klöckner kein unnötiger Umweg wird. Wenn dieser Termin wie die vorherigen schlecht läuft, werde ich wohl doch eine Reise nach Stuttgart ins Auge fassen müssen.
Gruss
- Klaus
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Re: Fragen betreffend Rundrücken (Schweiz)
Hallo Frederick,
Dazu gehört auch die ungefähre Vorstellung darüber, was bei einer Korrektur passiert.
2. Röntgenaufnahme der gesamten Wirbelsäule von vorn und von der Seite mit Ausmessen der entsprechenden Winkel.
3. die konservativen Behandlungsmöglichkeiten sollten Dir bekannt sein:
a) das korrigierende Erwachsenen-Korsett. Du solltest das direkt ansprechen und auch den Willen bekunden, dass Dir klar ist, was das im Alltag bedeuten kann und dass Du dies auch kontinuierlich tragen würdest. Natürlich nur, wenn Du Dir wirklich einigermassen sicher bist und so ein Korsett auch notwendig sein könnte.
b) die "zielgerichtete Muskelpflege" in Form von Schroth KG oder Spiraldynamik.
Hier hilft Dir auch auch der Verein Skoliose Schweiz
http://www.skoliose-schweiz.ch/wp/?page_id=433
wo es auch eine Therapeutenliste gibt, wo nachgefragt werden müsste, ob es wirklich Schroth Therapeuten sind.
Und zum Stichwort Spiraldynamik Zürich gibt es ebenfalls per googel interessante Informationen. Ich gehe mal davon aus, dass Du auch selbst eifrig recherchierst.
Ich gebe zu, das ist für einen Newbie eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die wahrscheinlich nicht so schnell gelingt. Bei mir hat es auch eine ganze Weile gedauert, bis ich meine eigene Kompetenz entwickelt habe und entsprechend sicher gegenüber Ärzten auftreten konnte. Man muss sich immer klar machen, dass die konservative Therapie ein Versuch ist, der das aktive Mitwirken von Arzt und Patient bedeutet. Einfach nur akzeptieren, was ein Arzt sagt, ist weniger effektiv, als das gemeinsame Entwickeln von Strategien. Dazu muss man natürlich abschätzen ob ein Arzt dafür empfänglich ist und wie man das geschickt anstellt.
Gruß
Klaus
1. Grundsätzlich sollte man seine eigene wahrscheinliche Situation so weit wie möglich kennen. Das ist hier auch aufgezeigt worden.Irgendwelche Tipps, was ich bei solch einem ersten Termin beachten oder wissen sollte?
Dazu gehört auch die ungefähre Vorstellung darüber, was bei einer Korrektur passiert.
2. Röntgenaufnahme der gesamten Wirbelsäule von vorn und von der Seite mit Ausmessen der entsprechenden Winkel.
3. die konservativen Behandlungsmöglichkeiten sollten Dir bekannt sein:
a) das korrigierende Erwachsenen-Korsett. Du solltest das direkt ansprechen und auch den Willen bekunden, dass Dir klar ist, was das im Alltag bedeuten kann und dass Du dies auch kontinuierlich tragen würdest. Natürlich nur, wenn Du Dir wirklich einigermassen sicher bist und so ein Korsett auch notwendig sein könnte.
b) die "zielgerichtete Muskelpflege" in Form von Schroth KG oder Spiraldynamik.
Hier hilft Dir auch auch der Verein Skoliose Schweiz
http://www.skoliose-schweiz.ch/wp/?page_id=433
wo es auch eine Therapeutenliste gibt, wo nachgefragt werden müsste, ob es wirklich Schroth Therapeuten sind.
Und zum Stichwort Spiraldynamik Zürich gibt es ebenfalls per googel interessante Informationen. Ich gehe mal davon aus, dass Du auch selbst eifrig recherchierst.
Ich gebe zu, das ist für einen Newbie eine sehr anspruchsvolle Aufgabe, die wahrscheinlich nicht so schnell gelingt. Bei mir hat es auch eine ganze Weile gedauert, bis ich meine eigene Kompetenz entwickelt habe und entsprechend sicher gegenüber Ärzten auftreten konnte. Man muss sich immer klar machen, dass die konservative Therapie ein Versuch ist, der das aktive Mitwirken von Arzt und Patient bedeutet. Einfach nur akzeptieren, was ein Arzt sagt, ist weniger effektiv, als das gemeinsame Entwickeln von Strategien. Dazu muss man natürlich abschätzen ob ein Arzt dafür empfänglich ist und wie man das geschickt anstellt.
Wenn man das so fokussiert, sollte einiges erreicht werden.Dr. Klöckner hat geschrieben:Angebot:
Konservative, schmerztherapeutische, minimal-invasive und chirurgische Therapie von Wirbelsäulenerkrankungen wie z. B.:
-Bandscheibenvorfällen an Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule
-Einengungen des Rückenmarkkanals (Spinalkanalstenosen)
-Skoliosen
-Kyphosen
Gruß
Klaus
Re: Fragen betreffend Rundrücken (Schweiz)
Danke vielmal für deine hilfreichen Hinweise.
Ich hab mich auch zum Thema Spiraldynamik Kundig gemacht und werde den Arzt darauf ansprechen. Aber ich nehme an, dass er wird mir ohnehin mitteilen wird, welche Art der Therapie er für geeignet hält.
Gruss
Ich hab mich auch zum Thema Spiraldynamik Kundig gemacht und werde den Arzt darauf ansprechen. Aber ich nehme an, dass er wird mir ohnehin mitteilen wird, welche Art der Therapie er für geeignet hält.
Gruss
Re: Fragen betreffend Rundrücken (Schweiz)
Hallo miteinander
Mitterweile habe ich meinen Termin bei Dr. Klöckner gehabt. Zuerst eine Kontrolle des Körpers, anschliessend Röntgen und am Ende die Diagnose.
Seine Diagnose war, dass ich eine Hyperkyphose und eine entsprechende Hyperlordose habe. Zudem eine Skoliose, die aber unter 10 Grad liegt und deshalb nicht als Skoliose angesehen wird. Er hat dafür einen Fachbegriff benutzt, der mir allerdings schon wieder entfallen ist. Diese Nicht-Skoliose sei kein Problem, wobei ich da nicht ganz einverstanden war. Wenn meine rechte und linke Schulter nicht auf der genau gleichen Höhe sind, bedarf dies nicht einer Behandlung?
Gerade würde ich den Rücken nicht hinkriegen, aber mittels einer Physiotherapie könnte ich es korrigieren (wobei ich mich frage, wo der Unterschied liegt? Eine Korrektur würde ja die Aufrichtung der Wirbelssäule bedeuten?)
Daraufhin habe ich meine Zweifel an einer Physiotherapie angebracht, da ich schon vor ein paar Jahren eine besucht hatte und damals tendierte der Nutzen gegen Null. Der Doktor meinte aber, dass sei das Richtige für mich und hat mir eine Verordnung zur Physiotherapie ausstellen lassen.
Ich habe dann nachgefragt, ob es möglich sei die genauen Gradzahlen bei den Röntgenbildern zu messen, um eine allfällige Verbesserung durch die Physiotherapie festzustellen, was er mit einem schmunzeln verneint hat. Dies sei nicht nötig, da sie sonst bei jedem Termin röntgen müssten und das würden sie nicht machen. Die anderen Therapiemöglichkeiten habe ich dann vor lauter Verunsicherung nicht mehr zur Sprache gebracht.
Mit der Physiotherapie fange ich nächste Woche an. Wichtig dabei sei, dass ich Übungen erlerne, die ich auch täglich zuhause durchführen kann. Meine Röntgenbilder habe ich auf Nachfrage erhalten, damit ich sie den Physiotherapeuten übergeben kann.
Den nächsten Termin beim Doktor habe ich in etwas mehr als drei Monaten.
Ich bin von dem ganzem nicht wirklich überzeugt. Der Doktor meinte zwar eine Physiotherapie sei das Richtige, aber das hat mir schon mal nichts genützt. Ausserdem hat er selbst erklärt, dass man sehr viel Kraft braucht, um die Haltung des Brustkorbs und somit der Wirbelsäule zu verändern. Und dies soll nur mit den Übungen der Physiotherapie möglich sein? Ist es möglich, die Wirbelsäule nachhaltend nur mit Physiotherapie aufzurichten?
Gruss
Mitterweile habe ich meinen Termin bei Dr. Klöckner gehabt. Zuerst eine Kontrolle des Körpers, anschliessend Röntgen und am Ende die Diagnose.
Seine Diagnose war, dass ich eine Hyperkyphose und eine entsprechende Hyperlordose habe. Zudem eine Skoliose, die aber unter 10 Grad liegt und deshalb nicht als Skoliose angesehen wird. Er hat dafür einen Fachbegriff benutzt, der mir allerdings schon wieder entfallen ist. Diese Nicht-Skoliose sei kein Problem, wobei ich da nicht ganz einverstanden war. Wenn meine rechte und linke Schulter nicht auf der genau gleichen Höhe sind, bedarf dies nicht einer Behandlung?
Gerade würde ich den Rücken nicht hinkriegen, aber mittels einer Physiotherapie könnte ich es korrigieren (wobei ich mich frage, wo der Unterschied liegt? Eine Korrektur würde ja die Aufrichtung der Wirbelssäule bedeuten?)
Daraufhin habe ich meine Zweifel an einer Physiotherapie angebracht, da ich schon vor ein paar Jahren eine besucht hatte und damals tendierte der Nutzen gegen Null. Der Doktor meinte aber, dass sei das Richtige für mich und hat mir eine Verordnung zur Physiotherapie ausstellen lassen.
Ich habe dann nachgefragt, ob es möglich sei die genauen Gradzahlen bei den Röntgenbildern zu messen, um eine allfällige Verbesserung durch die Physiotherapie festzustellen, was er mit einem schmunzeln verneint hat. Dies sei nicht nötig, da sie sonst bei jedem Termin röntgen müssten und das würden sie nicht machen. Die anderen Therapiemöglichkeiten habe ich dann vor lauter Verunsicherung nicht mehr zur Sprache gebracht.
Mit der Physiotherapie fange ich nächste Woche an. Wichtig dabei sei, dass ich Übungen erlerne, die ich auch täglich zuhause durchführen kann. Meine Röntgenbilder habe ich auf Nachfrage erhalten, damit ich sie den Physiotherapeuten übergeben kann.
Den nächsten Termin beim Doktor habe ich in etwas mehr als drei Monaten.
Ich bin von dem ganzem nicht wirklich überzeugt. Der Doktor meinte zwar eine Physiotherapie sei das Richtige, aber das hat mir schon mal nichts genützt. Ausserdem hat er selbst erklärt, dass man sehr viel Kraft braucht, um die Haltung des Brustkorbs und somit der Wirbelsäule zu verändern. Und dies soll nur mit den Übungen der Physiotherapie möglich sein? Ist es möglich, die Wirbelsäule nachhaltend nur mit Physiotherapie aufzurichten?
Gruss
- Klaus
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Re: Fragen betreffend Rundrücken (Schweiz)
Hallo Frederick,
Wenn die diagnostizierte Skoliose unter 10 Grad liegt und per Definition keine ist, ist die Ursache für verschiedene Schulterstände möglicherweise eine andere.
Es sollte doch einerseits um ein Korsett gehen und andrerseits um eine zielgerichtete KG wie Schroth KG oder Spiraldynamik.
Es soll hier doch um eine umfangreiche Diagnose gehen, die mit Winkelangaben konkretisiert wird. Da kann man auch grob einschätzen, ob ein Korsett mehr Sinn machen könnte, als nur spezielle KG allein.
Und hast Punkt 3b meiner letzten Tipps überhaupt nicht beachtet ? Selbstverständlich kann eine spezielle KG viel bewirken und das ist eine natürlich anstrengende ganz aktive Sache.
Gruß
Klaus
skoliotische Fehlhaltung ??Zudem eine Skoliose, die aber unter 10 Grad liegt und deshalb nicht als Skoliose angesehen wird. Er hat dafür einen Fachbegriff benutzt, der mir allerdings schon wieder entfallen ist.
Diese Nicht-Skoliose sei kein Problem, wobei ich da nicht ganz einverstanden war. Wenn meine rechte und linke Schulter nicht auf der genau gleichen Höhe sind, bedarf dies nicht einer Behandlung?
Wenn die diagnostizierte Skoliose unter 10 Grad liegt und per Definition keine ist, ist die Ursache für verschiedene Schulterstände möglicherweise eine andere.
Ich dachte, Du hättest verstanden, dass eine Korrektur ganz unterschiedlich je nach individueller Situation ausfallen kann.Gerade würde ich den Rücken nicht hinkriegen, aber mittels einer Physiotherapie könnte ich es korrigieren (wobei ich mich frage, wo der Unterschied liegt? Eine Korrektur würde ja die Aufrichtung der Wirbelssäule bedeuten?)
Ja was hast Du denn da konkret gesagt?Daraufhin habe ich meine Zweifel an einer Physiotherapie angebracht, da ich schon vor ein paar Jahren eine besucht hatte und damals tendierte der Nutzen gegen Null. Der Doktor meinte aber, dass sei das Richtige für mich und hat mir eine Verordnung zur Physiotherapie ausstellen lassen.
Es sollte doch einerseits um ein Korsett gehen und andrerseits um eine zielgerichtete KG wie Schroth KG oder Spiraldynamik.
Wieso denn Winkelangaben nur für die Feststellung einer Verbesserung?Ich habe dann nachgefragt, ob es möglich sei die genauen Gradzahlen bei den Röntgenbildern zu messen, um eine allfällige Verbesserung durch die Physiotherapie festzustellen, was er mit einem schmunzeln verneint hat.
Es soll hier doch um eine umfangreiche Diagnose gehen, die mit Winkelangaben konkretisiert wird. Da kann man auch grob einschätzen, ob ein Korsett mehr Sinn machen könnte, als nur spezielle KG allein.
Schade!Die anderen Therapiemöglichkeiten habe ich dann vor lauter Verunsicherung nicht mehr zur Sprache gebracht.
Also Du hast offensichtlich nur das Korsett ins Gespräch gebracht ?Ich bin von dem ganzem nicht wirklich überzeugt. Der Doktor meinte zwar eine Physiotherapie sei das Richtige, aber das hat mir schon mal nichts genützt. Ausserdem hat er selbst erklärt, dass man sehr viel Kraft braucht, um die Haltung des Brustkorbs und somit der Wirbelsäule zu verändern. Und dies soll nur mit den Übungen der Physiotherapie möglich sein? Ist es möglich, die Wirbelsäule nachhaltend nur mit Physiotherapie aufzurichten?
Und hast Punkt 3b meiner letzten Tipps überhaupt nicht beachtet ? Selbstverständlich kann eine spezielle KG viel bewirken und das ist eine natürlich anstrengende ganz aktive Sache.
Gruß
Klaus
