Hyperlordose, und anderes...

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kyphoboy
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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von kyphoboy »

Dann warte doch einfach den Termin bei Dr. Hoffmann ab, wenn es nicht passt dann mach einfach einen Termin bei Dr. Wilke.

Wie alt bist du eigentlich?
Meine Geschichte: viewtopic.php?f=18&t=28644
Mein Erfahrungsbericht: viewtopic.php?f=27&t=28830
Max67
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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von Max67 »

Ich bin 22, du hast wohl recht, aber ich werde wohl nicht so ganz mit meiner Situation fertig, ich weiß nicht ob es jemanden hier auch schon so ging, aber ich wechsel immer von einer optimistischen Einstellung, das ich alles wieder hinkrieger, zu alles ist Sch******, dann habe ich einen Wut und Entäuschung in mir, keine Ahnung ist schwer zu erklären...
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Klaus
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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von Klaus »

Hallo Max,

Du hast Dich doch schon am Donnerstag für Dr. Hoffmann entschieden nach einem Anruf direkt bei Dr. Wilke!
Warum wartest Du hier auf Erfahrungsberichte, die offenbar besser sein sollen, als Dr. Wilke selbst leisten kann?

Es gibt keine 100% Sicherheit, generell nicht im Leben.

Gruß
Klaus
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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von Max67 »

Hallo!
@Klaus: hast wohl recht.

Mich würde noch interessieren, wenn man verkürzte Muskeln hat, wie in meinem Fall Oberschenkelvorderseite, Hüftbeuger und unterer Rücken, gibt es da gute Dehnübungen oder bestommte Dehntechniken, die jemand empfehlen kann?
Ich kann doch sicherlich schon einmal damit anfangen diese zu dehnen, oder spricht etwas dagegen.

Gruß Max
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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von Klaus »

Hallo Max,
Ich kann doch sicherlich schon einmal damit anfangen diese zu dehnen, oder spricht etwas dagegen.
Gegen eine Dehnung spricht generell nichts, aber "schon einmal damit anfangen", ist nicht ok.
gibt es da gute Dehnübungen oder bestommte Dehntechniken, die jemand empfehlen kann?
Gibt es sicherlich, aber online macht das in Deiner Situation keinen Sinn. Solche Übungen sollten schon anhand Deiner konkreten Situation mit Hilfe eines guten Therapeuten erfolgen. Da drehen wir uns im Kreis, weil eine Diagnose noch fehlt.

Ich weiß nicht, ob ich es auch hier schon gesagt habe, eine Behandlung, egal welcher Art (!), bringt nicht weiter, wenn man noch keine komplette kompetente Diagnose hat. Diese gesteigerte Aktivität in der Wartezeit bis zum Termin ist zwar sehr verständlich und kommt auch oft vor, aber Gelassenheit ist besser. Zumindest sollte man das versuchen, es gab ja sicherlich vorher Dinge, die jetzt durch die zu intensive Beschäftigung mit dem Thema vernachlässigt werden. Oder?

Gruß
Klaus
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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von Max67 »

Hallo, ich war eine längere Zeit im Ausland deshalb erst jetzt meine Antwort. Ja klar werden durch das konzentrieren auf meine körperlichen Probelem dinge vernachlässigt.
Ich hoffe einfach so sehr, dass man noch etwas bei mir machen kann und vielleicht irgendwann alles normal ist. Ich fühle mich durch meine "Krümmungen" einfach total unwohl und fühle mich auch von z.B. Meinen Eltern mit dem Problem ziemlich alleine gelassen. Sie haben einfach immer auf der Schei... Orthopäden gehört, bei dem wir waren, der sagte das verwächst sich. Und als ich dann älter war sagte er, ja da hätte man früher was machen können aber jetzt wäre es zu spät.
Vielleicht versteht mich ja der ein oder andere, ich bin machmal richtig voller Wut auf mich und auf allle die daran Schuld haben, dass es bei mir so weit gekommen ist...
Ich hoffe einfach, das es vielleicht doch noch nicht zuspät ist, aber ich habe die Hoffnung fast aifgegeben. Ich möchte euch wirklich nicht nerven und ich weiß wir drehen uns im Kreis, aber niemand sonst scheind verständniss dafür zuhaben, das ich mit so einem aus dem lotgeratenen Körper nicht leben will, ich fühle mich wie gesagt einfach unwohl und so dermaßen Krumm und ich kann mich nichtmal wie "normale" Meschen bewegen, ich laife wegen meinen Problemen ganz komisch und ich denke immer wieder drüber nach, was ich tun kann um meine Situation zu verbessern und mein Termin bei Dr. Hoffmann ist ja erst im September ...
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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von Klaus »

Hallo Max,
Vielleicht versteht mich ja der ein oder andere, ich bin machmal richtig voller Wut auf mich und auf allle die daran Schuld haben, dass es bei mir so weit gekommen ist...
Das kann ich gut verstehen, ich hätte gern selber früher eine solche jetzt mögliche optimale Behandlung gehabt, aber dieses Denken bringt kein bischen voran. Bestenfalls dazu, sich selbst positiv zu übertricksen, wenn es später mal bei der eigentlichen Behandlung an Motivation und Ausdauer fehlen sollte. ;)

Gruß
Klaus
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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von Agrimon »

Hallo max,

mir geht es auch nicht anders wie dir, nur dass ich es auch nicht anders kenne, als mit der Skoliose und Hyperlordose rum zulaufen, da ich die Skoliose schon von klein auf habe. Sicher wäre einiges anders gelaufen, wenn es damals schon die optimale Versorgung wie es jetzt gibt, schon gegeben hätte, aber man kann leider die Zeit nicht mehr zurückdrehen. Seit dem ich bei Dr. Hoffmann in Behandlung bin, habe ich mit meiner Situation arrangiert und hole jetzt noch das bestmögliche raus. Eigentlich wollte ich auch kein Korsett mehr tragen, da mein erstes Korsett, ein Milwaukee, das reinste Folterinstrument damals für mich war. Seit knapp zwei Jahren habe ich wieder ein Korsett von Rahmouni und ich komme blendend damit klar. Natürlich ist es nicht immer einfach, ein Korsett zu tragen, aber wenn damit die Schmerzen auf ein minimum reduziert werden, nehme ich das gerne in kauf. An meinen Gradzahlen wird sich durch das Korsett nicht mehr viel ändern, aber die Krümmung schreitet durch das Korsett nicht mehr weiter fort, obwohl ich eh keine hohe Progredienz habe. Mir geht es eher um die Aufrichtung und Derotation im Korsett und da hat sich in den zwei Jahren, wo ich das Korsett jetzt trage, schon einiges verbessert, was ich mit der KG alleine wahrscheinlich nicht hin bekommen hätte. Also, mach das Beste draus und geh zum Spezialisten. Auch wenn die Wege dorthin nicht immer vor der Haustür liegen.

Gruß Agrimon
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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von Klaus »

agrimon hat geschrieben:Also, mach das Beste draus und geh zum Spezialisten. Auch wenn die Wege dorthin nicht immer vor der Haustür liegen.
Das macht er ja, nur ist die Wartezeit bis September sein Problem, was aber für die meisten in ähnlicher Lage nicht so ist.

Gruß
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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von Agrimon »

Hallo,

ich will ja demnächst auch wieder zu Dr. Hoffmann zur Skoliosekontrolle. Auch um zu sehen, ob bei mir das Korsett wirklich was bringt. Gefühlsmäßig bringt das schon was. Ich bin ja wesentlich gerader, als vor dem Korsett. Auch wenn sich wie gesagt an den Gradzahlen nicht viel ändern wird. Zwecks meiner Patella Arthrose will ich ihn auch nochmal fragen, welche Behandlungsvorschläge er hat.

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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von Max67 »

Hallo lieber Forum!
Ich hatte jetzt meinen Termin bei Dr. Hoffmann.
Die Diagnose ist, wie einige von euch schon vermutet haben, eine Hyperkyphose (50 Grad) und eine Hyperlordose zum Ausgleich. Keine Skoliose, er fragte sich wirklich was bei den anderen Orthopäden schief gelaufen ist... Zu der Senkfußproblematik stellte ich ihm meinen aktuellen "Trainingsplan" mit täglicher Fußgymnastik und Barfuß gehen/joggen auf Naturboden vor, er riet mir dies beizubehalten da ich einen recht flexiblen Fuß hätte und es gute Chancen gebe, dass sich dies dadurch bessert, ich könnte nur über Einlagen vorallem in meinen Arbeitsschuhen nachdenken. Die Rückenproblematik kommt laut Dr. Hoffmann von verkürzten Strukturen (u.a. Rücken, Oberschenkel Vorder- und Rückseite, Hüftbeuger...), diese Verkürzungen kommen durch ein zuschnelles Wachstum und laut Dr. Hoffmann kamen die Muskeln nicht nach und da ich mich meist wenig bewegt habe, sind die Muskeln so geblieben. Nun empfiehlt er mir bis Dezember/Januar mit einem Physiotherapeuthen die verkürzten Msukeln zu dehnen, und dann zu gucken ob eine anschließende Reha notwendig ist, ich denke auch über anschließendes Rolfing nach. Eine Korsetttherapie wurde nicht erwähnt. Dr. Hoffmann sagte aber es wäre gut das ich die weite Reise auf mich genommen hätte denn es sehe echt nicht gut aus, wenn ich jetzt nichts machen würde, er meinte aber auch die Korrektur wäre wenn ich mit ihmn zusammenarbeite möglich und würde ca. 1-2 Jahre dauern. Er war aber wie gesagt wirklich schockiert, nicht nur wie inkompetent seine Kollegen anscheinend waren und das sie nicht mal zugegeben haben wenn sie nicht weiterwussten und mich dann zu einem Spezialisten geschickt hätten... Nun habe ich ein paar Fragen bei denen ihr mir vielleicht helfen könnt. Zum einen kennt sich einer mit der Korrektur einen Senkfußes mittels Fußgymnastik aus? Ist es normal wenn sich bei zusammengestellten Beinen (Füße zusammen) auch die Knie berühren, oder sind das schon X-Beine und wenn ja wie soll ich vorgehen. Und meine letzte Frage sind 50 Grad Kyphose viel und hätte ich Dr. Hoffmann vielleicht auf ein Korsett ansprechen sollen?
Ich hoffe auf zahlreiche und baldige Antworten und bin euch jetzt schon dankbar :)
Gruß Maximilian
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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von Max67 »

Hi, jetzt habe ich glatt was vergessen, bezüglich der Beinproblematik.
Wenn ich meine Bein zusammenstellte fällt mir eine Korrektur mittels Beckenkippung schwerer bzw. Ist fast unmöglich. Und bevor ihr fragt ich wollte Dr. Hoffmann fragen aber trotz guter Vorbereitung, einlesen im Forum und anderen kompetenten Seiten, und aufschreiben meiner Fragen, ist mir dieser Punkt einfach dadurch gegangen :( naja passiert aber es gibt ja auch noch euch und ich habe ja Dr. Hoffmann auch nicht das letzte mal gesehen.
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Klaus
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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von Klaus »

Hallo Max,
eine Hyperkyphose (50 Grad) und eine Hyperlordose zum Ausgleich. Keine Skoliose,....Und meine letzte Frage sind 50 Grad Kyphose viel
Also ein Anhaltspunkt für eine normale BWS Kyphose ist der Bereich von 25-40 Grad. Insofern sind 50 Grad wirklich relativ wenig! Und wenn von Hyperlordose als Ausgleich die Rede ist, trifft das offensichtlich auch für diesen Bereich zu.
Auf jeden Fall ist Deine Thematik aber nicht nur "Hyperlordose und anderes".
Die Rückenproblematik kommt laut Dr. Hoffmann von verkürzten Strukturen (u.a. Rücken, Oberschenkel Vorder- und Rückseite, Hüftbeuger...), Nun empfiehlt er mir bis Dezember/Januar mit einem Physiotherapeuthen die verkürzten Msukeln zu dehnen, und dann zu gucken ob eine anschließende Reha notwendig ist
Das ist das von Dr. Hoffmann oft berichtete EXTRA Dehnen und hier muss man tatsächlich prüfen, wieweit man nur allein mit dieser Maßnahme kommt.
Hier geht es auch um den Fehlhaltungs-Anteil, der ja einfacher anzugehen ist, aber danach auch langfristig vermieden werden muss.
er meinte aber auch die Korrektur wäre wenn ich mit ihmn zusammenarbeite möglich und würde ca. 1-2 Jahre dauern.
Hört sich realistisch an.
und hätte ich Dr. Hoffmann vielleicht auf ein Korsett ansprechen sollen?
Nein, bei dieser relativ harmlosen Situation ist das keine Indikation.
ich denke auch über anschließendes Rolfing nach.
Deine Situation könnte möglicherweise ähnlich der von kyphoboy und slowengel sein. Zumindest mit kyphoboy hatte ich ja spekuliert, dass seine festgestellte Hyperkyphose nachträglich gesehen wahrscheinlich keine per Definition gewesen ist. Was die Problematik mit Deinen Füßen angeht, wärst Du hier wegen der Ganzheitlichkeit wahrscheinlich auch gut aufgehoben.
Er war aber wie gesagt wirklich schockiert, nicht nur wie inkompetent seine Kollegen anscheinend waren und das sie nicht mal zugegeben haben wenn sie nicht weiterwussten und mich dann zu einem Spezialisten geschickt hätten
Na ja, er kennt mit Sicherheit diese negative Situation, die hier im Forum fast täglich neu beschrieben wird. Insofern ist das nach meiner Ansicht nur ein Statement Dir gegenüber, dass Du die richtige Entscheidung getroffen hast. ;)

Gruß
Klaus
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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von Max67 »

E
Das ist das von Dr. Hoffmann oft berichtete EXTRA Dehnen und hier muss man tatsächlich prüfen, wieweit man nur allein mit dieser Maßnahme kommt.
Hier geht es auch um den Fehlhaltungs-Anteil, der ja einfacher anzugehen ist, aber danach auch langfristig vermieden werden muss.
Hi Klaus, danke für deine Antwort. Was meinst du genau mit "wieweit man nur allein mit dieser Maßnahmen kommt". Meinst du dies in bezug auf einer vielleicht notwendigen Reha oder Muskelaufbau mit Hilfe eines Physiotherapeuthen.
Was ist eigentlich mit dem kräftigen des Antagonisten des jeweiligen verkürzten Muskels bzw. Muskelgruppe?

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Fehlstellung und Fehlhaltung?

Und eine Frage noch, ich schlafe eigentlich recht gerne auf dem Rücken nur dreht sich mein Becken immer und das Hohlkreuz schmerzt, habt ihr eine Idee wie ich mich besser hinlegen könnte? Vielleicht Beine erhöht?

Gruß Maximilian
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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von Zebrastreifen »

Ich würde alle Punkte bei der Physio ansprechen, damit ihr ein Konzept entwickeln könnt, dass du da auch Punkte mit einbringen kannst zu den Dehnungen.
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Klaus
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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von Klaus »

Hallo Max,
Was meinst du genau mit "wieweit man nur allein mit dieser Maßnahmen kommt". Meinst du dies in bezug auf einer vielleicht notwendigen Reha oder Muskelaufbau mit Hilfe eines Physiotherapeuthen.
Ja, es muss abgewartet werden, was die Dehnung bringt. Dann kann man auch erst sagen, mit welcher Maßnahme man wie (noch) weiter kommen kann.
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Fehlstellung und Fehlhaltung?
Eine Fehlhaltung ist die Haltung, aus der man mit eigener Kraft herauskommen kann. Ob man das langfristig auch so halten kann, ist eine andere Sache. Eine Fehlstellung, die nicht so ohne weiteres korrigiert werden kann, hat immer auch einen individuell unterschiedlich hohen Anteil von Fehlhaltung. Je höher dieser Anteil, desto größer natürlich die Chancen.
Was ist eigentlich mit dem kräftigen des Antagonisten des jeweiligen verkürzten Muskels bzw. Muskelgruppe?
Beides muss gleichzeitig gemacht werden, die Dehnung des verkürzten und Stärkung des überdehnten Muskels. Das macht z. Bsp. Schroth (REHA). Dabei geht es aber nicht nur um Muskeln, sondern auch um Bänder und Sehnen, die sich nicht so schnell verändern.
Bei stark verkürzter Struktur, wie bei Dir, kann Schroth aber durchaus bezüglich Dehnung versagen bzw. nicht optimal wirken. Deswegen erst einmal die EXTRA Dehnung.
Da Du auch von möglichen Rolfing gesprochen hast, wirst Du wahrscheinlich auch die aktuelle Diskussion zu Schroth verfolgen. Deswegen ist das Thema Dehnung ein spezielles, weil man da offenbar ganzheitlicher denken muss.

Gruß
Klaus
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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von Max67 »

Ich danke euch erstmal für eure Antworten.
Die Sache mit der Fehlhaltung verstehe ich immer noch nicht so ganz, ich kann ja meinen Rücken im normalen Stand nicht richtig auffrichten, aber es ist doch keine fehlstellung wenn es laut Dr. Hoffmann korrigierbar ist.
Und Klaus ich habe die Diskussion über Schroth verfolgt und denke das Schroth schon die beste art Krankengymnatik für Wirbelsäulen probleme ist aber ich bin mir nicht sicher ob dies aussreicht um in jedem Fall eine gute Haltung zu "halten" da mich dieses halten an sich stört Körperhaltung muss meiner Ansicht nach etwas müheloses sein. Das ist jetzt nur mein Standpunkt, dies soll keine Diskussion hier auslösen es gibt ja schon eine darüber, wollte nur kurz meinen Standpunkt erklären.
Und hat jemand vielleicht doch noch einen Tipp für meine Schlafposition.
Und was für Erfahrungen habt ihr persönlich gemacht lösen sich Verkürzungen wirklich nur durch dehnen?
Gruß Max
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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von Max67 »

Achso und woran liegt es das bei zusammengestellten Beinen (knie berühren sich, X-Beine oder normal?) Mein rücken krummer ist bzw. Sich nicht oder schwerer aufrichten lässt.
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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von Zebrastreifen »

An den Muskeln und dazugehörigen Sehnen usw. würde ich denken, liegt es.

Ich habe als Beispiel rechts die Muskeln am Hals verkürzt und drehe ich den Kopf nach links merke ich einen deutlichen Widerstand und das Ganze kann bis runter ins Schulterblatt ziehen.

Also gehört alles zusammmen.
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Re: Hyperlordose, und anderes...

Beitrag von Klaus »

Hallo Max,
Die Sache mit der Fehlhaltung verstehe ich immer noch nicht so ganz, ich kann ja meinen Rücken im normalen Stand nicht richtig auffrichten, aber es ist doch keine fehlstellung wenn es laut Dr. Hoffmann korrigierbar ist.
Du kannst mit hoher Wahrscheinlichkeit Deinen Rücken deshalb nicht richtig aufrichten, weil Du starke Verkürzungen in den Strukturen hast. Deshalb wird ja das EXTRA Dehnen gemacht, um zu gucken, wie es dann aussieht. Wenn Du so willst, wird dann eine neue Diagnose gestellt, die möglicherweise dann einen höheren Anteil von Fehlhaltung beeinhalten könnte. Bei nur 10 Grad "über Normal" sehe ich da eigentlich insgesamt beste Chancen. Aber es sind alles nur Versuche!
Den eingestellten Berichten über die Arztbesuche entnehme ich allerdings, dass diese Differenzierung zwischen -Haltung und -Stellung eher wohl mit flexibel und fixiert beschrieben wird.

Eine Fehlstellung ist insgesamt eine Situation, die auch bei Erwachsenen korrigierbar ist. Nicht nur wegen des leichter zu korrgierenden Anteils von Fehlhaltung, sondern durchaus auch der eigentlichen Fehlstellung, die ganz abhängig vom Ausgangsgrad und der individuellen Situation allerdings sehr viel länger dauern kann und im Erfolg nicht unbedingt die vollständige Korrektur bedeuten muss bzw. kann.
Und Klaus ich habe die Diskussion über Schroth verfolgt und denke das Schroth schon die beste art Krankengymnatik für Wirbelsäulen probleme ist aber ich bin mir nicht sicher ob dies aussreicht um in jedem Fall eine gute Haltung zu "halten" da mich dieses halten an sich stört Körperhaltung muss meiner Ansicht nach etwas müheloses sein. Das ist jetzt nur mein Standpunkt, dies soll keine Diskussion hier auslösen es gibt ja schon eine darüber, wollte nur kurz meinen Standpunkt erklären.
Warum sollte das eine Diskussion auslösen? Ich habe dazu gesagt:
Klaus hat geschrieben:Da Du auch von möglichen Rolfing gesprochen hast, wirst Du wahrscheinlich auch die aktuelle Diskussion zu Schroth verfolgen. Deswegen ist das Thema Dehnung ein spezielles, weil man da offenbar ganzheitlicher denken muss.
Also wenn nach der EXTRA Dehnung Schroth angesagt sein sollte und dieses dann aber nicht optimal laufen sollte, weil eben nicht alle für Dich relevanten Bereiche Deines Körpers erfasst werden, muss man eben ganzheitlicher denken, z. Bsp mit Rolfing.
Aber Du könntest natürlich auch gleich mit Rolfing anfangen, wenn es Deine Finanzen zulassen und die Situation nach der EXTRA Dehnung für so etwas sprechen könnte. Dann hätten wir endlich auch einen Bericht ohne Vorbehandlung mit Schroth/Korsett. Soll kein Tipp sein, ist eher egoistisch von mir. :) Im Gegensatz zur Meinung einzelner, möchte ich hier schon vielfältigste Erfahrungsberichte.

Gruß
Klaus
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